Deutsche Schach-Online-Liga: SC Kreuzberg III ist Finalsieger der 8. Liga

Unsere Jugendmannschaft hat es geschafft – wir gratulieren zum Finalsieg und Aufstieg in die 7. Liga. Super gekämpft und fair gespielt!

Allerdings verlangte das Finale weit weniger von den Spielern ab als die vorherigen Kämpfe, da Breitenworbis II nur mit 3 Spielern antreten konnte. Da blieb dann wenig Spannung, nachdem Momme schnell gewonnen hatte. Trotzdem hielten die Besucher des Vereinsabends, die die Partien live mitverfolgten, den Spielern die Daumen. Die beiden verbleibenden Spieler verloren dennoch, da war wohl irgendwie die Luft raus, nachdem der Sieg schon feststand.

Eine Besonderheit dieses Turniers ist auch, dass passive Spieler mitspielen können, so zum Beispiel bei Kreuzberg III Jonas Christian Hecht, der inzwischen nicht mehr in Berlin wohnt, aber in stetigem Kontakt zu uns steht.

Mannschaftsseite – von dort kommt man auch zu den Ergebnissen der Endrunde

Hauptseite der DSOL

 

SCK weiter in den Deutsche Schach Online-Ligen – heute Abend Halbfinale

Nach dem erfolgreichen Viertelfinale sind heute beide Halbfinals auf Chessbase zu verfolgen. Kreuzberg 1 darf wieder gegen Breitenworbis antreten, Kreuzberg III gegen den SV Hollage. Hier gibt es die Übertragung – sie wird auch im Verein gezeigt.

Kreuzberg 1 und 3 haben sich für die KO-Runden der DSOL qualifiziert. Die Dritte souverän, die Erste brauchte nach etwas verhaltenem Start dafür bis zur letzten Runde und trifft nun am 25. August auf den Stendaler SK, während die Jungs um Jonas-Christian Hecht gegen Paderborn ranmüssen.

Die Zweite spielte engagiert mit, war aber am Ende als Vorletzte auf ihrem Setzlistenplatz gelandet.

Internationales Schach960-Festival Berlin abgesagt

Nun müssen wir auch dieses Turnier absagen. Niemand kann sich momentan vorstellen, wie ein Präsenzturnier vonstatten gehen kann. Daher hat die Schach960-Stiftung nun beschlossen, dieses Festival abzusagen. Auf ein Neues im nächsten Jahr: Absage auf der Seite der Schach960-Stiftung

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Schach in Zeiten von Corona

Seit der Ankündigung, dass unser Sportbetrieb wegen Corona bis auf Weiteres eingestellt ist, ist die Seite etwas verwaist.

Aber das Schachleben tobt natürlich weiter. Seit einiger Zeit spielen wir in der Quarantäne-Liga und sind dabei recht erfolgreich. Wie im richtigen Leben steigen wir dort auf und ab.

Gestern ist uns gerade wieder der Aufstieg in die “2. Liga” gelungen, was immer nur mit gebündelter Kraft möglich ist. Es ist nicht weniger spannend als im richtigen Leben, teilweise sogar noch spannender. Zum Beispiel schafften wir gestern im Endspurt (mit Berserkern und schnellem Spiel) in den letzten 5 Sekunden Platz 3 und damit den Aufstieg. Übermorgen geht es dann hier weiter.

Auch unsere Kinder, Jugendliche und einige Erwachsene (bei Erwachsenen Beschränkung auf U2000) treffen sich täglich um 15 Uhr zu einem Schnellturnier. Leider gab es an den letzten beiden Tagen Probleme mit Lichess, sodass wir abbrechen mussten. Die Turniere sind nach dem jeweiligen Tag und der Woche benannt (Kreuzberg Montag II Arena). Wir haben uns auf 7 Min. + 5 Sek. eingependelt. Einstieg und Ausstieg sind jederzeit möglich.

Vorgestern spielten wir einen Freundschafts-Teamwettkampf mit italienischen und deutschen Teams und erreichten sogar Platz 1 – mit 21 Spielern, wovon allerdings nur die ersten 8 in die Wertung kamen.

 

SCK online

Der SC Kreuzberg hat wie viele Vereine seine Aktivitäten nun in´s Internet verlegt. Wir sind auf Lichess unterwegs, da diese Seite als Open-Source Projekt nicht nur zahllose Funktionen und Turniere bietet, sondern auch komplett kostenlos ist und durch Spenden finanziert wird.  Dort hat sich auch ein SCK-Team formiert, das jedem Kreuzberger offen steht und fast täglich Abends in die Schlacht zieht. Meldet Euch also dort kurz an, tretet bei und trefft Euch mit den Kreuzbergern virtuell. Andreas & Lutz sind auch dort, das Bier müsst ihr aber selbst mitbringen.

Meanwhile in Ireland – Kreuzberger unterwegs

Das Bunratty-Masters wird gerade ein bisschen abgefeiert als nettestes Open weit und breit, (aber auch, weil man bei der Kurzpartie Short vs. Hort ordentlich rumwitzeln konnte).  Offenbar war von denen noch keiner beim Wooks. Ob es da wirklich so heimelig ist, können wir aber nun direkt in Erfahrung bringen, denn Constantin Vogel ist seiner zweiten Schachheimat Irland mal wieder treu gewesen und hat von dort aus dem Masters einen Ratingpreis mitgebracht.

Kreuzberger beim Zugzwang-Winteropen

Bester Kreuzberger war Maximilian Mätzkow, der mit 6 aus 7 Punkten auf dem 3. Platz landete – hinter GM Sigurds Lanka und Hendrik Hesse, beide ebenfalls 6 Punkte.

Wir gratulieren zu dem erfolgreichen Jahresabschluss!

Turnierseite

Danke für die Fotos und für die Jagd nach Kreuzberger Blickfängen, lieber Christian.

Bericht vom Lichtenrader Herbst 2019

So, beim Lichtenrader Herbst war der SC Kreuzberg mit einigen Spielern vertreten, die ich jetzt mit ihrer jeweiligen Punktzahl aufführe:

Rang  Name  Punkte

  1. Niclas Hommel 6
  2. Martin Gebigke 6
  3. Frederick Dathe 6
  4. Matthias Bolk 5,5
  5. Jürgen Federau 5,5
  6. Amina Fock 5
  7. Sergej Fröhlich 4,5
  8. Rahmi Yilmaz 4,5
  9. Dr. Erik Rausch 4
  10. Gennaro Tedesco 3,5
  11. Wolfgang Baumeister 3,5
  12. Fredrick Momme Held 3,5
  13. Timo Boldt 3
  14. Stefan Landt 1
Die Kreuzberger Truppe, nahezu vollständig

Das ist die Liste der Kreuzberger Spieler. Ich beglückwünsche alle für ein schönes Turnier und ein mehr oder weniger erfolgreiches Abschneiden.

Zum Turnier ist Folgendes zu sagen:

Wie immer ein bestechender Turniersaal

Die Theke mit Rita und Jan sehr wohlschmeckend und günstig

Dieses Mal war eine Fotografin aus Italien anwesend (Valeria Ferrara) von der auch die Fotos stammen und die uns netterweise das Gruppenfoto aufgenommen und auch spendiert hat. Ihr gebührt ein großer Dank von mir.

Gennaro Tedesco
Berichterstatter Matze Bolk

Leider war dieses Mal die Teilnehmerzahl nicht so hoch wie in den Jahren zuvor. Das hat wohl mit mehreren Überschneidungen zu tun, insbesondere der letzte Sonntag, an dem auch die überregionalen Mannschaftskämpfe stattfanden. Wünschenswert wäre es, wenn der Verband den Termin nächstes Jahr anders legen könnte damit auch mehr starke Spieler aus der Region teilnehmen können.

Drei GM waren dieses Jahr am Start: GM Starostis, GM Kovalev, und GM Shishkin, leider kein IM.

Wie mir Jan Daniel Wierzbicki ausführlich erklärte werden die 3 GM untereinander Remis schieben und den Rest vom Feld schlagen, um sich dann den Preisfonds aufzuteilen

Nun ja, der Preisfonds musste dieses Jahr von 1000 Euro auf 800 Euro runtergesetzt werden.

Der Rest des Feldes schlug sich dann gegen die GM auch bravourös, so dass Jan Daniels These schnell widerlegt wurde. Unser Neuzugang Niclas Hommel spielte gegen GM Kovalev Remis und Jürgen Federau eine Runde später auch – 2 schöne Erfolge für Kreuzberg, aber ansonsten lief es eher durchwachsen für uns.

Die Überraschung des Turniers war der Jugendliche Aaron Matthes, der sensationeller Weise den 2. Platz gemacht hat.

Die Endtabelle:

  1. GM Ilmars Starostis, 8
  2. Aaron Matthes, 7,5
  3. Henning Holinka, 7
  4. GM Andrei Kovalev, 7
  5. Felix Nötzel, 7
  6. GM Vadim Shishkin, 7
  7. Jirawat Wierzbicki, 7

So, ich bedanke mich für das schöne Turnier und freue mich auf das nächste Jahr.

Den Bericht von Aaron Matthes könnt ihr euch auf der Website vom LiRaH 2019 bei der Seite von SW Lichtenrade anschauen.

Ich verbleibe mit schönen Grüßen, Matthias Bolk

Kreuzberger Senioren unter Berliner Flagge werden Deutscher Meister

Homepage der Deutschen Senioren-Ländermeisterschaft

Seniorenreferent Wolfgang Block, IM Manfred Glienke, FM Peter Rahls, Berliner Seniorenreferent Werner Wiesner, FM Klaus Lehmann, Norbert Sprotte und DSB-Präsident Ullrich Krause

Sie haben es tatsächlich geschafft. Zusammen mit dem Zehlendorfer Peter Rahls holen unsere Kreuzberger Senioren zum ersten Mal den Titel für Berlin in der Kategorie Ü65. Wir gratulieren herzlich zu diesem Erfolg.

Mit nur einem Unentschieden gegen den Turnierfavoriten NRW I marschierten die Berliner zu einem letztlich überlegenen Sieg mit 13 Mannschaftspunkten aus 7 Runden durch. Sie landeten auf Platz 1 mit 3 Mannschaftspunkten Vorsprung vor NRW I, Hessen I und Baden I.

Mannschaftsbester und bester Spieler am 4. Brett wurde Norbert Sprotte mit 5,5 P. Besonders kompromisslos spielte Peter Rahls, er wurde mit 4,5 Punkten belohnt. Seine Siege waren oft mitentscheidend für das Mannschaftsergebnis. Klaus Lehmann und Manfred Glienke erzielten an den vorderen Brettern jeweils 4 P., beide ohne Niederlage. Besonders erwähnenswert ist der Sieg von Klaus gegen den amtierenden deutschen Seniorenmeister 65+, Jefim Rotstein.

Ebenfalls einen guten Erfolg konnte Berlin II mit dem 9. Platz in der Abschlusstabelle verbuchen (Setzliste Platz 16).

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Kreuzberger beim Berlin Open

8 Kreuzberger starten beim neu ins Leben gerufenen Berlin Open, darunter 4 Spieler aus der 1. Mannschaft und 2 aus unserer Jugendbundesligamannschaft. Insgesamt haben sich 250 Teilnehmer*innen im Roten Rathaus eingefunden. Einige angemeldete Spitzenspieler – darunter auch der deutsche Meister GM Niclas Huschenbeth – haben sich offensichtlich kurzfristig gegen eine Teilnahme entschieden und lassen sich den für Berliner Verhältnisse großen Preisfonds entgehen. Immerhin noch 11 GM tummeln sich an der Spitze. Das Turnier wird sicher interessant und ist einen Besuch wert.

Veranstalterseite

Vielen Dank an Christian Mätzkow für die Fotos:

1. Runde von insgesamt 7: vorne rechts Maximilian, dahinter Maik Kopischke und Sven Schüle
Freddy – hoch konzentriert
Drazen – auch versteckt zu erkennen

FM Dirk Paulsen gewinnt das Grand-Prix-Finale im Schnellschach

Eine erstaunliche Leistung zeigte Dirk am gestrigen Sonntag in Tegel beim Grand-Prix-Finale, wo er vor GM Arik Braun und GM René Stern und weiteren Spielern, die sich für dieses Finale qualifiziert hatten, gewann. Zunächst sah es wie ein Duell gegen IM Steve Berger aus, aber nachdem sich Dirk an die Tabellenspitze gesetzt hatte, ließ er sich den Gesamtsieg nicht mehr nehmen, obwohl die stärkeren Gegner ihn aufgrund der Auslosung erst zum Schluss erwarteten. Gegen René konnte Dirk zwar in der Schlussrunde nicht mehr punkten, aber der 1. Platz war ihm nicht mehr zu nehmen. Wir gratulieren und freuen uns mit ihm!

Vielen Dank auch für die Live-Berichterstattung von Frank Hoppe, sodass man, auch wenn man nicht vor Ort war, aktuell informiert war.

Hier der Link zu dem ausführlichen Bericht mit vielen Bildern

Kreuztabelle nach 11 Runden:

1. Paulsen,Dirk 2283 ** 1 0 ½ ½ ½ 1 1 1 1 1 1 8.5 40.00
2. Braun,Arik 2580 0 ** ½ 1 1 1 1 1 1 0 ½ 1 8.0 41.00
3. Stern,René 2497 1 ½ ** 0 ½ 1 ½ 0 1 1 1 1 7.5 36.00
4. Berger,Steve 2356 ½ 0 1 ** ½ ½ 0 1 1 1 1 1 7.5 34.50
5. Schulz,Karsten 2235 ½ 0 ½ ½ ** ½ ½ 1 ½ 1 ½ 1 6.5 30.25
6. Lagunow,Alexander 2284 ½ 0 0 ½ ½ ** ½ 0 1 1 1 1 6.0 25.50
7. Brüdigam,Martin 2376 0 0 ½ 1 ½ ½ ** ½ 0 1 ½ 1 5.5 25.25
8. Tiarks,Jann-Christian 2142 0 0 1 0 0 1 ½ ** 0 ½ 1 1 5.0 21.00
9. Brustkern,Jürgen 2174 0 0 0 0 ½ 0 1 1 ** ½ 1 1 5.0 18.50
10. Wierzbicki,Jirawat 2143 0 1 0 0 0 0 0 ½ ½ ** ½ 1 3.5 14.75
11. Reichmann,Hendrik 2290 0 ½ 0 0 ½ 0 ½ 0 0 ½ ** ½ 2.5 12.00
12. Major,Vitalij 2175 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 ½ ** 0.5 1.25

Klassenturniere beim SCK beendet

Nach 7 Runden wurden heute die Klassenturniere beendet. In der A-Klasse war der Favorit Yannick Kather auch von den 2 Kreuzbergern Christopher Niechotz und Stefan Landt nicht aufzuhalten und siegte mit 7/7.

Yannick und Stefan hatten vorgespielt, Christopher war zur Siegerehrung anwesend und durchaus erbaut.
 

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Kreuzberg bei der Deutschen Blitz-Mannschaftsmeisterschaft

Link auf die Ergebnisse beim DSB

Bericht von der Deutschen Blitzmannschaftsmeisterschaft 2019 in Gladbeck

Dirk Paulsen

Fast unmittelbar nach der Heimkehr von diesem „Großereignis“ verspürte ich bereits den gewissen Drang, die Geschehnisse im geschriebenen Wort festzuhalten. Es war in diesem Falle tatsächlich so, dass sich etliche Eindrücke dazu anboten, auf diese Art, auch für andere Interessenten, festzuhalten. Zugleich natürlich, wie man von mir gewohnt sein dürfte, unvermeidlich: eine recht erhebliche Vielzahl der üblichen philosophischen Überlegungen, wobei das Adjektiv „philosophisch“ ein wenig dick aufgetragen sein dürfte. Dennoch lohnt es aus meiner Sicht, sich bereits mit den Vorgeschehnissen sowie daraus sich ergebender Vorüberlegungen zu befassen. Immerhin könnten derartige dazu beitragen, mit etwas mehr System an eine solche Sache heranzugehen?

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