Berliner Schachgeschichte(n), Ausgabe 10

Kurt Paul Richter
Kurt Paul Richter

Vergleiche mit zwei bisherigen Büchern, die über Kurt Richter in Deutsch erschienen sind, gehören zu einer ordentlichen Rezension. Als erstes zu nennen ist das Buch “Kurt Richters beste Partien” von Alfred Brinckmann. Zum 60. Geburtstag des Protagonisten, im Jahr 1960 beim Verlag Walter de Gruyter erschienen, präsentiert es fast 100 Partien. Dazu zwei Dutzend Partiefragmente und ebenso viele Kombinationsaufgaben, von Kurt Richter „Schachrätsel“ genannt. Alfred Brinckmann verfolgte Richters Karriere bis zum Beginn der 50er Jahre. Ein handschriftlich mit Varianten und Unterstreichungen gespicktes Exemplar aus unserer Clubbibliothek zeugt vom anhaltendem Interesse an Kurt Richters Spielweise.

Das Buch „Schönheit der Kombination“, von Werner Golz und Paul Keres, 1972 für den Sportverlag der DDR verfasst, ist eine posthume Ehrung Richters für seine langjährige Lieferung redaktioneller Beiträge zur Zeitschrift „SCHACH“. Die im Jahr 1952 von Kurt Richters Wegbegleiter Berthold Koch gegründete Artikelserie „Jugend- und Schulschach“ übernahm Richter im Folgejahr. 300 Beispiele aus der nun „Wir lehren Schach – Hohe Schule der Kombination“ genannten Rubrik sind im Buch mit Richters Kommentaren wiedergegeben. Bis zu seinem Tod im Jahr 1969 füllte er monatlich diese Rubrik mit witzigen und erstaunlichen Kombinationen aus gespielten Partien.

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: