BMM-Ergebnisse im Überblick

Zweimal war der SC Kreuzberg an diesem Sonntag siegreich. Ebenso oft wurden die Punkte gütlich geteilt. Macht bei 9 Mannschaften in der BMM satte sechs Niederlagen.
Einziges Verteididungsargument darf sein, dass satte vier Spiele mit der goldenen Ananas von 3,5:4,5 verloren gingen…

Rotation Pankow 2 SC Kreuzberg 2 3,0 : 5,0
204 Ulrich Schwekendiek 203 Jürgen Federau 1:0
205 Christian Düster 204 Dr. Ralph Harich 0:1
206 Jürgen Lisek 206 Norbert Sprotte ½:½
207 Andreas Volkmer 207 Mike Pflantz ½:½
208 Martin Weber 208 Peter Schnitzer 0:1
303 Dominic Freyberg 209 Dr. Philip Zeitz ½:½
304 Dr. Wilfried Stiemerling 210 Joachim Kaiser 0:1
305 Marco Miersch 211 Stephan Bethe ½:½

Bericht:

TSG Rot-Weiß Fredersdorf SC Kreuzberg 3 2,0 : 6,0
101 Gregor Fehrmann 301 Julius Bahner 0:1
102 Silvio Alten 302 Dr. Markus Wörz 0:1
103 Michael Sebastian 303 Lutz Steinhardt ½:½
105 Arne Jeß 304 Andreas Dufner 0:1
106 Jan Phillipp 306 Dr. Robert Plato ½:½
107 Rayk Spory 307 Michael Steiger 1:0
108 Martin Sebastian 308 Stefan Soost 0:1
210 Jürgen Grabosch 309 Wilhelm Löhr 0:1

Bericht: Wie es sich für eine Nr. 1 gebührt, glänzte Julius noch vor Spielbeginn … durch Abwesenheit. Dank moderner Kommunikationstechnik konnten wir ihn dann doch noch an einer U-Bahnstation aufgabeln und uns ins Abenteuer stürzen. Nach rasanter Fahrt gen Osten, angefeuert durch Käpt´n RolKnos minutliche Anrufe, der uns mehrmals mitteilte, dass es zwei, wenn nicht sogar mehrere Florastraßen gäbe. Nachdem wir dann vor Ort feststellten, das es tatsächlich nicht nur eine Florastraße gab, konnten wir den Mannschaftskampf dann doch mit 12-minütiger Verspätung bei den gastfreundlichen Fredersdorfern antreten.
Anfangs noch am Rande des Nervenzusammenbruchs hellte sich die Miene des Käpt´ns dann bald merklich auf. Wilhelm konnte in ausgeglichener Stellung von einem Fehler seines Gegners profitieren, der ein Zwischenschach übersah, so dass wir schnell mit 1-0 in Führung gingen. Julius spielte eine Partie aus einem Guss und konnte sich aus der Umklammerung seines Gegners befreien und souverän zum 2-0 einlochen. Michael wollte eigentlich Remis machen, spielte weiter, sah sich mit einem Angebot konfrontiert, dass er nicht ablehnen konnte und fand sich mit Mehrfigur in einem Mattnetz wieder (2-1). Markus hatte mal wieder unfreiwillig etwas für die Galerie zu bieten: Erst spielte sein Gegner ein romantisches Gambit, dann opferte er auch noch den Läufer auf f7. Markus ließ sich gutmütig und durchaus beeindruckt zunächst auf alles ein, doch dann war die Show zum Glück vorbei (3-1). Robert fand sich irgendwann in einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und einigen Bauern wieder, indem sich die Remistendenzen dann doch durchsetzten (3,5-1,5). Der Gegner von Lutz eröffnete passend zur Jahreszeit nordisch, was erstmal zu einer etwas unterkühlten Partie führte. Gerade als Lutz zum entscheidenden Durchbruch ansetzte, opferte der Gegner notgedrungen die Qualität. Gerade als Lutz dann entscheidend mit seinem König eindringen wollte, entdeckte er eine Mattfalle. Der König blieb draußen, die Partie remis (4-2). Stefan konnte den in der Mitte verbliebenen König unter Druck setzen und bekam dafür die Dame für Turm und Läufer. Der gefühlte Vorteil schlug ins Gegenteil um: Das gegnerische Läufer- und Turmpaar strickte eifrig an einem Mattnetz, während sich die stolze Dame zur schnöden Verteidigungsfigur degradiert sah. Nach einer aufregenden Flucht des eigenen Königs von b1 nach h2 konnte sich die Dame dann doch noch standesgemäß in Szene setzen und den Tag entscheiden. Last but not least ließ es sich Andreas (wie üblich) nicht nehmen, die Gastfreundschaft bis zum Schluss auszukosten, um nach einem positionellen Dschungelkampf und überstandener Zeitnotkontrolle mit zwei sehr voneinander entfernten Freibauern vorteilhaft ins Turmendspiel zu gehen. Hier machte es Andreas nochmal spannend, konnte dann jedoch 3 Bauern gegen den verbliebenen gegnerischen Turm zum Sieg führen. Letztlich konnten wir also einen standesgemäßen Sieg gegen die abstiegsbedrohten Randstädter landen und uns im gehobenen Mittelfeld festsetzen. Das lässt hoffen!
Stefan Soost

TuS Makkabi Berlin 2 SC Kreuzberg 4 4,5 : 3,5
202 Grigori Gorodetski 403 Mirza Hasic 1:0
203 Aleksander Ardermann 404 Günter Thiele ½:½
205 Jevgen Schmidt 406 Brigitte Große-Honebrink 0:1
207 Emil Schmidek 407 Andreas Lange ½:½
208 Alan-Ari Hübner 408 Klaudijo Uckar 1:0
209 Sergii Polutskyi 409 Wolfgang Großmann 1:0
210 Maxim Maslov 410 Bernd Eckardt 0:1
211 Jirawat Wierzbicki 411 Florian Schneider ½:½

Bericht:

SV Königsjäger Süd-West 3 SC Kreuzberg 5 4,0 : 4,0
301 Pascal Bieg 501 Michael Neuwirth 1:0
302 Thomas Leyrer 502 Norbert Tauchert 1:0
304 David Karcher 503 Michael Wollenzien ½:½
305 Jonathan Knaut 507 André Caligaris 1:0
306 Karsten Kuschfeldt 509 Dr. Heinrich Bollack 0:1
307 Arno Feiden 510 Thomas Bachmann 0:1
308 Ralf Kramer 511 Bodo Wallmann 0:1
310 Werner Göhringer 512 Lothar Reetz ½:½

Bericht:

SC Kreuzberg 6 SV Berolina Mitte 5 3,5 : 4,5
601 Cem Berkman 501 Dr. Victor Boewer 1:0
602 Ronny Heldt 502 Carlos Garcia Hernandez 1:0
604 Wolfgang Baumeister 503 Dirk Hennings ½:½
606 Michael Glienke 504 Kai Burmeister ½:½
609 Arne Hampel 505 Steven Beetz 0:1
610 Hakan Ayrilmaz 506 Werner Windmüller 0:1
708 Ronald Hackenberg 507 Frank Grey ½:½
713 Kava Spartak 513 Bernd Klingenberg 0:1

Bericht:

SC Kreuzberg 7 SG Wedding 4 3,5 : 4,5
702 Günter Cierpinski 401 Werner Knispel 1:0
704 Konrad Mewes 402 Thomas Retzlaff 0:1
705 Stefan Bauer 403 Heike Eggeling 1:0
706 Matthias Möller 404 Ulrich Kremser 0:1
707 Helmut Abraham 405 Gisbert Heinicke 0:1
709 Ergun Arkan 406 Stefan Gericke 1:0
710 Ronny Braun 408 Gerhard Müller ½:½
711 Bernd Klausmann 409 Manfred Mehlan 0:1

Bericht:

Wir haben’s mal wieder geschafft, trotz wachsender Abstiegssorgen haben wir die Begegnung gegen Wedding mit 3,5 : 4,5 in den Sand gesetzt. Entsetzen bei den Verlierern ihrer Partien, “wie konnte das bloß passieren?” war überall zu hören. Den halben Punkt zum Mannschaftsremis vergab unser Käpt’n der nach schwerer Aufholjagd ein Dauerschach gab, obwohl er gleich zwei Mattzüge zur Verfügung hatte. Die anderen Verlierer konnten auf ihre Partien aber auch nicht besonders stolz sein.

SC Kreuzberg 8 SV Empor Berlin 4 3,5 : 4,5
801 Joachim Hübscher 402 Rainer Bieber 0:1
803 Bernd Welle 404 Joachim Schwarz 0:1
805 Dirk Möller 406 Christoph Köppe 0:1
806 Sonja Mahler 407 Matthias Schmidt 1:0
807 Marcel Schwietzer 408 Johanna Feierabend 1:0
808 Benno Jiranek 414 Henri Tannenberg 0:1
810 Michael Schmidt 419 Robert Steglich 1:0
811 Manfred Hahn 420 Sabina Fataliyeva ½:½

Bericht:

SC Kreuzberg 9 SG Wedding 3 2,5 : 5,5
901 Hans Bindewald 301 Holger Schmidt 0:1
902 Karl-Heinz Weinrich 302 Dirk Bunkowitz 1:0
903 Benjamin Krause 303 Horst Wojtkowiak ½:½
904 Robert Jansen 305 Elmar Müller ½:½
906 Luis Stratos Rose 306 Jan Mittenzwei ½:½
907 David Granzin 307 Manfred Kleinwächter 0:1
912 Jeremy Bernstein 308 Norbert Fäskorn 0:1
1016 Afridun Amu 311 Egbert Hermanski 0:1


Bericht: In diesem etwas ungleichen Mannschaftskampf war eine Niederlage vorhersehbar, aber durchaus vermeidbar. Gleich zu Beginn lagen wir mit 0:2 zurück, da unsere Ersatzbretter an 7 und 8 frühzeitig Materialeinbußen verzeichnen durften. Während Afri nicht mal aus der Eröffnung herauskam, übersah Jeremy schlicht einen Figurenverlust. Etwas später stellte auch David seine attraktive Stellung ein, indem er zu euphorisch im Mittelspiel auf seinen Freibauern setzte. Zwischendruch remisierte Benjamin am 2.Brett.  Bei ihm wurde frühzeitig das Brett leer gefegt, sodass nicht mehr viel zu machen war. Damit stand es 0,5:3,5. Bei diesem Stand bot in m.E. leicht schlechterer Stellung Luis ein Remis an, welches der Gegner in Absprache mit dem Mannschaftsleiter annahm. Dadurch behielten wir noch eine geringe Chance, den Kampf unentschieden zu gestalten. Zudem ist das Remis für Luis eine starke Leistung… immerhin hatte sein Gegner ca. 500 Punkte mehr.

Kurz nach diesem zum 1:4 resultierenden Remisschluss erhielten wir am 2.Brett ein Remisangebot, welches wir ablehnten. Da unser 1.Brett auf Gewinn stand und wir am 4.Brett eine Mehrqualität bei schwieriger Lage besaßen, bestanden noch Hoffnungen auf ein 4:4. Nach Ablehnung des Remisangebots stellte der Gegner sofort die Partie einzügig ein: 2:4! Die Chancen erreichten in diesem Augenblick den Höhepunkt, als da Hans plötzlich eine Figur einstellte… Etwas später konnte er das Matt nicht mehr verhindern und verlor die Partie. Kurz danach remisierte auch Robert, sodass wir schließlich mit 2,5:5,5 verloren. Damit liegen wir nun auf Platz 3 in der Tabelle und bewahren noch gute Chancen den 2. Aufstiegsplatz zu erreichen.

Atila Gajo Figura

SC Kreuzberg 10 SC Zitadelle Spandau 1977 4 4,0 : 4,0
1001 Michael Woinowski 401 Fabian Paul 1:0
1003 Armin Mostoffi 402 Norbert Lawrenz 0:1
1004 Wilfried Pilgrim 404 Fabian Hunstock ½:½
1005 Dr. Ralph Püttner 407 Annika Sauer ½:½
1006 Erik Buhlke 408 Alexander Rosin 0:1
1007 Ilgar Korkmaz 409 Ingo Köhler 0:1
1008 Dieter Eichner 410 Eric Köhler 1:0
1017 Sergej Fröhlich 413 Maximus Toppel 1:0

Bericht:

Atila Gajo Figura

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