Wer zu spät kommt, den…

bestraft das Leben. So soll es heißen und tatsächlich zogen sich die Wolken zusammen und begannen – zeitgleich mit unserem Rundenstart – für etwas Kühle und Nässe zu sorgen. Glücklicherweise kamen fast alle Schachfreunde pünktlich und entgingen so einer ungewollten Dusche. Die “Nachzügler” haben so vielleicht eine kleine “Lektion” gelernt. Alle 102 Teilnehmer fanden sich aber noch innerhalb der Karenzzeit zusammen, so das kein Brett nach einer halben Stunde “genullt werden musste.

Auf halber Höhe zwischen erster und zweiter Etage wurde das Demobrett zur Infotafel umfunktioniert.

Arne Hampel saß heute am Tisch 25. Der wurde nachträglich eingeführt um alle 102 Teilnehmer mitspielen lassen zu können. Hier noch tief in Analysen und Varianten versunken wird er später seine Partie auf die denkbar unschönste Weise gewinnen. Dusan Jeremics Handy klingelte, obwohl dieser fest davon überzeugt war es ausgeschaltet zu haben. Das ist wirklich schade.

Fünf Frauen haben sich zum Turnier eingefunden. Bei 102 Teilnehmern hat es dieses Bild tatsächlich geschafft drei dieser fünf Damen zu vereinen (oben: Katja Sommaro, unten links: Danijela von Wantoch-Rekowski, unten rechts: Brigitte Gr0ße-Honebrink). Zudem ist auf den Brett auch noch Rene Stern zu mindestens 7/8 zu sehen…

Sergej und seine Mütze. Fast wie ein Promi scheint er sich absichtlich vor Photos, wahrscheinlich aber doch eher vor Ablenkungen an sich, schützen zu wollen. Ich habe ihn bisher noch nie ohne Mütze spielen sehen. Ist das eine Glücksmütze oder einfach nur meine fehlende “Turniererfahrung”?

Links: Robert Rabiega, rechts: Rene Stern. Brett 1 und 2. Setzlistenplätze 1 und 2. Kreuzberg-Open-Sieger 2010 (Stern) und 2009 (Rabiega). Würde man auf Turniersieger im Schach bei diversen Wettanbietern setzen können, würde man wohl für einen Tipp auf einen der beiden nicht viel gewinnen können… Aber man könnte sehr wohl richtig liegen. Sicherlich die beiden Topfavoriten auf den “Titel”. Allerdings konnte seit 2000 noch kein amtierender Champion den Turniertitel verteidigen… Etwa ein schlechtes Omen für Rene?

Hier sind beide eben noch nicht im direkten Duell zu sehen, aber immerhin schon mit ähnlicher “Denkhaltung”.

Rene Schild gegen Jakob Meister. Interessante Stellung sicherlich, vor allem aber die Tatsache, dass hier Tripel- gegen Doppelbauern antreten. Wer das bessere Ende für sich hatte steht im Bulletin…

Die untere Etage beherbergt die Bretter 46-52. Also nicht unbedingt die Turnierfavoriten. Spielen lässt es sich hier allerdings ganz angenehm. Gutes Licht, wenig Bretter und deshalb auch nicht zu heiß…

An der Wand eben jener untersten Etage befinden sich Baupläne und Bilder des alten Haus des Sports. Sicher auch etwas ganz interessantes. Im Vordergrund: Gregor Strick.

Auch Turnierleiter Ergun Arkan verweilt bei der ein oder anderen spannenden Partie…

Ganz beachtlich finde ich doch immer wieder Stefan Lippianowski. Gekreuzt haben sich unsere schachlichen Wege schon bei vielen Turnieren, obwohl ich so selten spiele. Stefan spielt dagegen so häufig, dass sich eben auch unsere Wege immer wieder kreuzen. Hier sieht man Stefans doch sehr interessante “Zughilfe”. Er zeigt auf dem Papier seine Züge an. Ein Betreuer oder eine Betreuerin führen dann den jeweiligen Zug aus und notieren für ihn… Stark!

Nach den heftigen Regengüssen zeigte sich die Sonne dann wieder. Draußen wurde daraufhin kräftig analysiert.

Heute war Ronny Heldt siegreich.

Auch Schachfreunde aus dem Ausland nehmen am Turnier teil. Hier “versteckt” sich Gunnar Johannson noch etwas. Das braucht er aber eigentlich gar nicht, schließlich gewann er seine heutige Partie.

Marcel Schwietzer

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