Schach-Club Kreuzberg e.V.
13Jul/121

Keinen Führungswechsel…

... nach der 6. Runde. Rene Stern bleibt nach seinem heutigen Sieg weiter an der Spitze mit 5,5 aus 6. Die Konkurrenz konnte jedoch punkten. Alle "Underdogs" wurden an den ersten Brettern niedergerungen.


Nach einem glücklichen Auftaktremis brachte der Siegeszug von Hans-Joachim Waldmann ihn bis ans 2.Brett. Robert Rabiega bremste heute diese Lokomotive der Weißen Dame.

Ebenso unterlag der bisher stark aufspielende Patrick Böttcher gegen den Meister des Endspiels Jakob Meister!

Etwas remisträchtiger ging es im erweiterten Favoritenfeld zu. Unter anderem einigten sich Rainer Albrecht und Ronny Gaerths auf ein recht schnelles Remis, die im Bild bei guter Stimmung ihre Partie untersuchten. Offenbar brauchte Ronny eine kleine Verschnaufpause, nachdem er am Vorabend von Jakob Meister im Damenendspiel geknetet wurde?!

In den meisten Wertungskategorien sieht es nach einem spannenden Kampf aus. Nur in der Jugend- und in der Damenwertung gibt es wohl jeweils einen klaren Favoriten:

Philipp Lerch; ein Bild aus seiner ersten Runde gegen Wolfgang Baumeister. Da ich meine eigene Partie noch spielen musste, habe ich leider kein Neues aus der aktuellen Runde geschossen.

Danijela von Wantoch Rekowski, die Ehefrau von unserem ehemaligen Jugendwart Thomas Wantoch von Rekowski dominiert die Frauenwertung, obwohl sie in manchen Partien ihrer mangelnden Chancenverwertung nachtrauert.

Unsere Präsidentin wurde ausgerechnet vom Vereinskameraden Julius Bahner wieder eine Etage tiefer geschickt. Dennoch besitzt Brigitte noch alle Chancen auf den zweiten Platz der Damenwertung. Aktuell liegt jedoch Macgilchrist Siegrun vorne!

Ab Platz 2 ist in der Jugendwertung ebenfalls noch nicht das letzte Wort gesprochen. Aktuell liegt Ronny Heldt auf diesem Rang, der gegen den messerscharfen Angriffsspezialist Rene Schildt (beide mit dt) den Kürzeren zog.

Nur einen halben Punkt dahinter liegt der stark aufspielende Mert Acikel, der nach einem Wahnsinnsstart mit 2,5/4 nun eine kurze Rochade folgen lies und damit weiterhin 2,5 Punkte besitzt.

Diese "Rochade" nutzte Hübner Alan Ari (rechts im Bild) aus, um durch einen konzentriert erspielten Sieg wieder auf Augenhöhe mit Mert zu kommen. Einen halben Punkt dahinter liegt Vielspieler Jirawat Wierzbicki. Ob das jeweils bevorzugte Getränk in der gespielten Runde den Unterschied zwischen Sieg von Alan Ari und Remis von Jirawat machte?

Noch spannender gestaltet sich die Seniorenwertung. Hier liegen gleich 8 Spieler punktgleich mit 4 Sachen an der Front. Dabei hatte wohl Jeremic Dusan das schwerste Los erwischt. Er durfte gegen Dirk Paulsen ran, der zwischendurch deutlichen Vorteil besaß, aber in der Partie nie einen Gewinn nachweisen konnte.

Von der gestrigen Niederlage erholt triumphierte Heinrich Burger und befindet sich nun wieder auf Augenhöhe mit der Spitze.

Ebenfalls Rainer Hoffmann siegreich, der in den Gehörlosen-Einzelschachweltmeisterschaften stets vorne mitmischt!

Unsere gute Bewirtung (alternierend aus Lutz Mattick, Bernd Klausmann, Andreas Lange und zusätzlich durch die fleißige Lebensgefährtin von Ralph Harich) lockt stets zahlreiche prominente Gäste zu uns.

So zeigte sich heute Manfred Rausch vom SK König Tegel, der sogleich dem DWZ-Referenten des Berlinerschachverbandes einige Weisheiten vermittelte. Für die Partie half es jedoch herzlich wenig, denn Olaf Kreuchauf ging gegen Andre Jaeger rasch baden und findet sich morgen eine Etage tiefer wieder.

Die vorderen Bretter sind generell von den Zuschauern umlagert. So auch im Bild. Dazu tragen auch...

... unsere Hinweisschilder hin. So kann man nach einer kleinen Pause an der frischen Luft schnell seinen Raum wiederfinden.

Atila Gajo Figura

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Kommentare (1) Trackbacks (0)
  1. hallo atila, klasse bilder und wie immer perfekt geschrieben, ich habe auch noch was.

    Liebe Schachfreunde!

    Ersteinmal ein wunderschönes Grüß Gott aus Chemnitz. Ich bin mal wieder gesund und munter angekommen.
    Bevor ich einige Impressionen erzähle, möchte ich mich recht herzlich bei allen Schachspielern, Organisatoren, Turnierleitung, die Helfer bei der Theke und alle anderen bedanken, alle Daumen hoch, eins plus sage ich nur.
    Zu meinen kurzen Impressionen:
    Es waren und werden noch spannende Partien laufen und sind schon vorbei. An den vorderen Brettern sind die Gladiatoren am spielen, das Schach- Urgestein aus Berlin- Tegel Robert Rabiega, Rene Stern, Kali, Figura, und wie sie alle heissen.
    Zu Rene Stern kann ich nur sagen, bis jetzt und wahrscheinlich noch bis Sonntag eine Glanzleistung, die wirklich seines
    Gleichen sucht. Ich würde ihn das Prädikat Superior GM verleihen. Es ist einfach super, das Berlin so viele Weltklasse Schachspieler hat. Robert Rabiega, wie immer ein Fels in der Brandung, kann heute gegen Rene Stern punkten (das wird bestimmt heute Abend ein spannendes Spiel mit Höhen und Tiefen), Atila spielt ein sehr gutes Turnier. Er ist wie immer ehrgeizig und fleißig, wie wir ihn ebend alle kennen. Daumen hoch und weiter so Atila.
    Unser Klaus Lehmann hat sich nach vorne kapultiert. Unglaubliche Leistung von Klaus, schapo!
    Rainer Albrecht (unser Remiskönig!) spielt wie immer hervorragend. Herr Banner Luis, ein
    Schachtalent schlecht hin, kämpft und gewinnt, grandios, Brigitte wie immer bemüht um alle Belange im Turnier und um das Turnier spielt ein gutes und vorallem sehr engagiertes Turnier, und alle anderen die mitspielen (ich sage nur Daumen hoch).
    Eigentlich müsste man für Alle einen roten Teppich ausrollen, (wer ist unser Teppich
    König, unser Entwicklungsminister von der FDP Herr Niebel). Auch die Kibitze, wie ich zum Beispiel,
    waren mit voller Aufmerksamkeit, mit voller Leidenschaft, Mitgefühl und natürlich
    inclusive Herzrasen an den Brettern und haben gerechnet und gegrübbelt. Das wiederum
    hat natürlich ne Menge Kalorien gekostet (ich habe es gespürt), die man aber wieder durch fleissiges essen und trinken auffüllen konnte, vielen Dank an die Helfer der Theke, Eins A Leistung.
    Die Partieanalysen draussen und drinnen sind und waren mal wieder das Ü- Tüpfelchen. Viel gelernt und viel gelacht, was will man mehr!!!

    In diesem Sinne wünsche ich allen Teilnehmern noch viel Spaß und Freude am Schach!

    Der Lewi aus Sachsen!


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