Schach-Club Kreuzberg e.V.
22Jan/182

2. Bundesliga Nord – Die Mannschaft kämpft

Wenn eine Prognose des interessierten Besuchers Rainer Polzin von den Schachfreunden Berlin mir richtig weitererzählt wurde, so dürfte dieser sich vermutlich schon jetzt auf die Lippen beißen: „Kreuzberg holt bis Saisonende keinen Mannschaftspunkt.“

Das hat zwar tatsächlich am Sonntag wieder nicht geklappt, aber die Art und Weise, wie das knappe 3,5 – 4,5 zu Stande kam, läßt mehr für die nächsten Kreuzberger Begegnungen erhoffen. Drei Siege konnten mit aggressiverer Partieführung, im Vergleich zu den letzten Kämpfen, eingefahren werden – und das gegen die Kieler Aufstiegsaspiranten!

Ungewöhnliche Stellungsbilder gab es zu sehen, war doch an 6 von 8 Brettern schon in der Eröffnung eine Randlinie geöffnet worden. „Das lag an dem vorgeschobenen c-Bauern, wo dann so – und so – und so – folgt“, bemühte sich Manni mir nach dem Mannschaftskampf auf einem Brett zu erklären.

„Der Allan Stig Rasmussen war ganz schön angefressen, weil er gegen diesen jungen Spieler von Euch verloren hat“, offenbarten Kieler Spieler, mit denen ich nachmittags im ÖPNV Richtung Schönefeld den Weg teilte. Volle Punkte von Robert, Sergey (2. Sieg des Kämpfers) und Klaus (der Einzige mit kleinem Ratingplus zum Gegner Klaus Berg) sind Gründe für hoffnungsträchtigere Voraussagen.

Beim Aufräumen fielen mir zwei Durchschläge von Partien in die Hände, die ich kommentiert habe.

(Klick auf die 3 Punkte oder Klick auf das Feld g8 zeigt mehr!)

 

Andreas Lange

 

Print This Post Print This Post
veröffentlicht unter: Zweite Bundesliga Kommentar schreiben
Kommentare (2) Trackbacks (0)
  1. Schöner Artikel und gute Leistung von Kreuzberg. GM Polzin wird wohl daneben liegen mit seiner Prognose, weil Kreuzberg noch gegen uns (Zehlendorf) spielen muss. … und ich fürchte, die Kreuzberger wollen zum wiederholten Male unseren Skalp, egal wie schlecht sie vorher oder nachher gespielt haben.

    Auch der Mannschaftsführer von St. Pauli meinte, Kreuzberg hat bisher unter Wert verloren. Neben dem „Opfer“ Zehlendorf sollte Oldenburg ebenfalls machbar sein oder will Kreuzberg etwa zum 2. Mal hintereinander als abgeschlagener Tabellenletzter absteigen. Na gut, zum Trost gibt es dann im nächsten Jahr wieder ein „Schlachtfest“ in der Verbandsoberliga.

    Im übrigen wird die 2. Bundesliga Nord immer stärker, weil Mannschaften wie Lingen, Lilienthal, Tostedt, Kirchweyhe nachrücken – alle gespickt mit GM und IM. Trotzdem – es macht Spaß und der SK Zehlendorf hofft noch auf viele Jahre in der 2. Bundesliga. … und gegen Kreuzberg spielen wir besonders gerne, weil es nicht so weit weg ist und wir uns nicht anstrengen müssen, denn selbst bei stärkster Aufstellung sind wir im Prinzip chancen- bzw. glücklos. Na gut, wir versuchen es trotzdem …

  2. Hallo liebe Kreuzberger, Ihr werdet noch Punkte holen, ich drücke euch allen die Daumen.
    Gegen Zehlendorf ist sogar ein Sieg möglich. Toi toi toi.
    Das Spiel Schach ist für die Kreuzberger eine herzensangelegenheit, daher ist es unwichtig, was andere Gegner meinen
    Und schreiben. Die Antwort wird auf dem Brett gegeben.
    Das Wort Abstieg ist dann real wenn die Saison beendet ist.
    Schöne Grüsse der Lewi


Leave a comment

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Noch keine Trackbacks.