BMM-Ergebnisse + Berichte

SC Kreuzberg 2                      4,5:3,5 SC Zitadelle Spandau 1977
201 David van Kerkhof                1:0  101 Thomas Kohler
202 Markus Dyballa                   0:1  102 Carsten Schirrmacher
203 Jürgen Federau                   1:0  104 Uwe Baumgardt
205 Rainer Albrecht                  0:1  105 Patrick Böttcher
207 Mike Pflantz                     +:-  107 Sofia Kuznetsova
209 Dr. Philip Zeitz                 ½:½  108 Dr. Matthias Kribben
210 Joachim Kaiser                   0:1  201 Hartmut Riedel
211 Stephan Bethe                    1:0  203 Marko Perestjuk
Bericht:

SC Kreuzberg 3                      6,0:2,0 SC Zitadelle Spandau 1977 2
301 Julius Bahner                    1:0  204 Stefan Schmidt
302 Dr. Markus Wörz                  ½:½  205 Bernd Kievelitz
303 Lutz Steinhardt                  ½:½  206 Winfried Zaeske
304 Andreas Dufner                   0:1  207 Andreas Kötz
305 Christopher Niechotz             1:0  208 Tony Schwedek
306 Dr. Robert Plato                 1:0  301 Michael Lawatsch
307 Michael Steiger                  1:0  305 Jürgen Basta
308 Stefan Soost                     1:0  310 Felix Engers

Bericht: Erfolgserlebnis für die dritte Mannschaft

Zunächst müssen wir uns für die Gastfreundschaft der Tempelhofer bedanken, wo wir diesmal unser Heimspiel austrugen. Zum Glück hatte der Käpt´n uns auf die Farbverteilung hingewiesen, so dass wir einigermaßen vorbereitet starten konnten. Selbst die ungewohnten Uhren konnten wir meistern, da selbst Lutz seine horrende Zeitnot unbeschadet überstand. Auch ein zwischenzeitlich eintreffende SMS richtete zum Glück keinen Schaden an … Jedoch der Reihe nach: Zunächst konnte Stefan nach einem Eröffnungspotpourri und einem Spiel mit entgegengesetzten Rochaden Druck aufbauen und schließlich eine Figur gewinnen. Der eingesperrte Mehrläufer konnte sich befreien, so dass im Endspiel den Gegner zwei verbundene freie Bauern letztlich auch nichts nützten: 1-0. Andreas hatte sich bis tief in Nacht mit zwei vereinsbekannten Schachfreunden auf die Partie “vorbereitet”, was jedoch nach hinten losging: Denn schon bald stellte Andreas eine Figur und damit letztlich auch die Partie ein (1-1). Christopher zeigte eine souveräne Leistung. Das Mittelspiel mit zwei Leichtfiguren gegen einen Turm bei besserer Stellung verwandelte er im Endspiel in eine glatte Mehrfigur, was zum Sieg reichte, da der Gegner keine Festung errichten konnte (2-1). Nach hoffnungsvollem Beginn übersah Marcus einige Feinheiten, was es schließlich zu einem Bauernverlust führte. Nach einem nicht ganz freiwilligen Damentausch hielt der ungleichfarbige
Läufern trotz des Minusbauern das Remis (2,5-1,5). Lutz entpuppte sich als Mann ohne Nerven, denn seine schwarze Dame drang todesmutig in das weiße Lager ein und überstand sämtliche taktische Verwicklungen. Sein verbliebener Turm und zwei Mehrbauern hielten nach überstandener Zeitnot (trotz “Tower-Clock”!?) gegen das gegnerische Läuferpaar das Gleichgewicht (3-2). Michael konnte den leichten Vorteil aus der auf Eröffnung ins Mittelspiel transformieren und dann mit genauem trotz ungleicher Läufern in einen Gewinn ummünzen (4-2). Julius wandelte in der Eröffnung auf Capablancas Spuren. Auch hier stand die schwarze Dame zeitweise ähnlich wie bei Lutz sehr prekär. Jedoch verstand es Julius mit Druckspiel schließlich zu einem Bauern gewinnen und den Gegner sogar in einen Mattangriff zu locken (5-2). Bei Robert hat man stets das Gefühl, dass er auf vier, mindestens jedoch auf drei Ergebnisse spielt. Irgendwann opferte sich ein Desperadospringer für einen Bauern, worauf ein Freibauer aus der Tiefe des Raum die Partie entschied (6-2). Nach zwei Niederlagen ein wichtiger Erfolg für das Team.

Stefan

SC Kreuzberg 4                      5,0:3,0 SV Motor Wildau
402 Andreas Thomas                   ½:½  102 Andreas Kuckel
403 Mirza Hasic                      1:0  103 Detlef Schröder
406 Brigitte Große-Honebrink         0:1  104 Horst Stahl
407 Andreas Lange                    1:0  105 Hans-Jürgen Reschke
408 Klaudijo Uckar                   ½:½  106 Stephan Schiller
409 Wolfgang Großmann                ½:½  107 Werner Kujawa
410 Bernd Eckardt                    1:0  108 Dieter Junghänel
411 Florian Schneider                ½:½  109 Silvio Andress

Bericht:

SC Kreuzberg 5                      7,0:1,0 Berliner Gehörlosen-SV 1900
501 Michael Neuwirth                 1:0  101 Juri Sobolev
502 Norbert Tauchert                 ½:½  102 Ingo Israel
503 Michael Wollenzien               1:0  103 André Heidenreich
504 Hans-Jürgen Körlin               1:0  105 Jürgen Heidenreich
507 André Caligaris                  1:0  106 Volker Paul
509 Dr. Heinrich Bollack             1:0  108 Dietrich Metzner
511 Bodo Wallmann                    1:0  110 Artur Arakelyan
512 Lothar Reetz                     ½:½  111 Elena Arakelyan

Bericht:

Hertha / Lavandevil 3               4,0:4,0 SC Kreuzberg 6
301 Wolf Beisswanger                 0:1  601 Cem Berkman
302 Robert Radke                     1:0  602 Ronny Heldt
303 Gerda Strate                     ½:½  604 Wolfgang Baumeister
305 Slobodan Djuric                  +:-  606 Michael Glienke
309 Holger Hömke                     0:1  607 Jan Kretzschmar
311 Horst Bohmbach                   0:1  609 Arne Hampel
403 Manfred Schwandt                 ½:½  610 Hakan Ayrilmaz
404 Donald Lemnitz                   +:-  611 Rajko Duric

Bericht:

SG Weißensee 49 2                   3,0:5,0 SC Kreuzberg 7
202 Horst Nietsch                    ½:½  701 Josef Mesli
204 Claus-Peter Diener               ½:½  702 Günter Cierpinski
207 Michael Kazmierczak              ½:½  704 Konrad Mewes
208 Lothar Pooch                     0:1  705 Stefan Bauer
209 Stephan Hornemann                ½:½  706 Matthias Möller
303 Werner Sommer                    0:1  707 Helmut Abraham
306 Alexander Sajkow                 0:1  708 Ronald Hackenberg
308 Wolfgang Burkert                 +:-  711 Bernd Klausmann

Bericht:

Und wieder ein Sonntag, der recht früh anfängt, und dann müssen wir auch noch zu dem nach der Papierform stärksten Gegner unserer Staffel fahren, der diesmal nicht an seinem üblichen Platz spielt, sondern in eine Schule ausgelagert wurde. Ob das die Gründe waren, warum unser Ersatzmann den Weg an sein Brett 8 nicht fand, werden wir noch ‘rauskriegen müssen.

Jedenfalls starteten wir mit einem Minuspunkt, und waren alles andere als guter Dinge.

Aber noch in der ersten Stunde gab es zwei Remise, und die verbleibenden 5 knieten sich rein. Es folgten je ein Sieg an Brett 4 und 7. Nachdem dann Brett 1 remisierte hatten wir wieder unseren legendären Punktestand von 3,5 erreicht, und es beschlichen uns die üblichen miesen Vorahnungen. Aber ich schaffte dann doch einen Sieg, und Brett 2 (ausnahmsweise mit wenig Zeit auf der Uhr) drohte Dauerschach und bot remis an, was nicht abgelehnt werden konnte,

Also 5:3 gewonnen, langsam planen wir die Abschiedsfeier für das Abstiegsgespenst!

SG Weißensee 49 3                   4,5:3,5 SC Kreuzberg 8
302 Christian Schöppe                +:-  802 Felix Geißler
304 Joachim Matuszewski              1:0  804 Klaus Körting
305 Manfred Pohl                     ½:½  805 Dirk Möller
307 Manfred Bülth                    +:-  806 Sonja Mahler
403 Peter-Rainer Koenig              0:1  807 Marcel Schwietzer
404 Jürgen Frischmuth                ½:½  808 Benno Jiranek
405 Gabriel Helmrich                 0:1  809 Frank Koch
413 Ottmar Langer                    ½:½  810 Michael Schmidt

Bericht: Um Kurz nach Neun lagen wir bereits mit 0:2 hinten. Sonja und Felix fielen krank aus. Ersatz war nicht mehr zu beschaffen. Rein von der DWZ her, sahen unsere Chancen vor dem Kampf, aber auch jetzt noch zumindest gut aus. Auch wenn gute Spieler wie Bernd Welle und Joachim Hübscher heute nicht dabei sein konnten.
Kurz nach 11 Uhr stand es dann 2:2. Marcel Schwietzer siegte in einem spannenden Königsgambit, das lange Zeit ausgeglichen war, durch einen taktischen Fehler des Gegners der Turm und Bauern kostete. Frank Koch zog kurze Zeit später nach als sein Gegner einsah, dass Franks Mehrdame den Sieg bedeuten würde.
Dann ging es recht schnell. Benno und Dirk willigten ins Remis ein. Klaus Körting stand mit einem Mehrspringer deutlich auf Gewinn und Michael stand auch ausgeglichen. Taktisch also das Remis am achten Brett angeboten, damit Klaus an 2 das ganze noch in den Siegeshafen fahren kann. Es stand 3,5:3,5. Klaus Körting erwischte nun aber den “Pechzug” und übersah das Grundreihenmatt zwei Züge vor seinem eigenen Mattsieg. Wie heißt es doch so schön: Der vorletzte Fehler gewinnt.
So wurde aus unserem schon sicher geglaubten Sieg trotz widriger Umstände eine Niederlage. Knapp zwar, aber auch ok.
Nochmal vielen Dank an die ausrichtende SG Weißensee für die Organisation eines netten Spiellokals und vorbildliche Ausschilderung aller Spielräume und Toiletten!
Marcel Schwietzer

SC Schwarz-Weiß Lichtenrade 3       2,0:6,0 SC Kreuzberg 9
301 Horst Lommatzsch-Röpke           0:1  902 Karl-Heinz Weinrich
302 Iven Harter                      0:1  903 Benjamin Krause
303 Ratko Boskovic                   0:1  904 Robert Jansen
304 Thorsten Kavelmann               0:1  905 Thomas Blasig
306 Mikhail Telianer                 0:1  906 Luis Stratos Rose
307 Julia Bartsch                    0:1  907 David Granzin
312 Robin-Kevin Krüger               1:0  908 Bruno Jahn
404 Hartmut Ingendorf                1:0 1017 Sergej Fröhlich

Bericht: 2. Auswärtssieg!

Nach der unnötigen Heimniederlage aus der 2.Runde gelang uns ein wichtiger Sieg um den Klassenerhalt! Nach etwa 2 Stunden kamen die ersten Ergebnisse: Thomas Blasig gewann durch starkes Spiel, gingen plötzlich Bruno Jahn und Sergej Fröhlich in einem Gegenangriff unter. Dabei hatten beide m.E. jeweils eine Gewinnstellung erreicht.

Dies sorgte bei mir nicht unbedingt für höchste Euphorie.  Dafür hatten wir wenigstens durchweg gute Stellungen bis Gewinnstellungen; mit Ausnahme an Brett 2. Dort sah es sehr kritisch aus.

Nach weiteren Minuten siegten Robert Jansen und Karl-Heinz Weinrich, sodass wir nach der kurzen Schrecksekunde wieder in Führung gingen: 3:2. Es liefen noch die Paarungen:

Iven Harter gegen Benjamin Krause

Mikhail Telianer gegen Luis Stratos Rose

Julia Bartsch gegen David Granzin

Während Benjamin ums Remis kämpfte, besaß Luis eine klar vorteilhafte Stellung. Sein Gegner nahm die letzte Chance war und opferte die Qualität und erhielt durch einige Fehler von Luis sogar noch Chancen auf  Gegenspiel.

Objektiv betrachtet hatte David nie wirklich große Probleme. Nichtsdestotrotz kam es bei ihm letztlich zu einem Bauernendspiel, indem er ein bisschen aufpassen musste.

In dieser Phase stand die Schachgöttin Caissa auf unserer Seite: Der Gegner von Luis stellte einzügig eine Figur ein und gab danach sofort auf. Benjamin konnte durch einen kleinen Trick erst einen Bauern gewinnen und danach nach einem weiteren Einsteller die Qualität. Obwohl die Stellung noch recht kompliziert war, gab sein Gegner plötzlich deprimiert auf! Damit war der Mannschaftssieg sicher. Bei David sah es mittlerweile nach einem eindeutigen Remis aus. Seine Gegnerin wollte jedoch unbedingt auf  Gewinn spielen und ließ im Bauernendspiel Davids König in ihre Stellung rein. Dadurch konnte auch David seine Partie mit einem Triumph beenden.

Mit diesem Sieg befinden wir uns auf dem 2. Platz, was aktuell ein Aufstieg bedeuten würde. (AGF)


SC Weisse Dame 7                    4,0:4,0 SC Kreuzberg 10
701 Oliver Dankovic                  0:1 1001 Michael Woinowski
704 Christos Giannopoulos            0:1 1002 Helmut Bernhofen
706 Andreas Schwarz                  1:0 1003 Armin Mostoffi
707 Burkhard Schwarzkopf             ½:½ 1004 Wilfried Pilgrim
709 Felix Fehlhaber                  0:1 1005 Dr. Ralph Püttner
710 Lorenzo Binetti                  1:0 1006 Erik Buhlke
711 Bogdan Dankovic                  +:- 1007 Ilgar Korkmaz
715 Matthias Eichhoff                ½:½ 1008 Dieter Eichner

Bericht: Die 10. Mannschaft hatte dieses Mal ein Auswärtsspiel gegen Weiße Dame 7
und spielte am Lietzensee in einem riesigen Saal, in dem 6 Begegnungen
gleichzeitig stattfanden. Leider musste Ilgar im letzten Moment
krankheitsbedingt absagen (daher auf diesem Weg beste Genesungswünsche von
der Mannschaft) so dass auch die 10. Mannschaft nicht komplett antreten
konnte. Da unsere Gegner dieses Problem nicht hatte lagen wir schon zu
Beginn mit 0:1 zurück.  Meine Partie begann dann auch gleich leicht
verwirrend. Die Tische waren freigeben und mein Gegner betätigte die Uhr.
In diesem Moment mussten wir feststellen, dass diese nicht lief. Hierin
lag wohl auch ein kleines Manko in einer sonst makellosen Organisation
denn es funktionierte – wie ich später erfuhr – bei Armin am Tisch wohl
sogar erst die dritte Uhr.  Ich also los, eine neue Uhr zu besorgen. Als
ich dann an den Tisch zurückkehrte, saß da plötzlich jemand anderes und es
dauerte dann doch einen kleinen Moment, bis ich verstanden hatte, dass
mein „ursprünglicher“ Gegner nicht mein wirklicher Gegner war. Davon
unbeeindruckt kam gut in die Partie. Leider konnte man das von Erik, der
neben mir saß, nicht behaupten, so dass es gegen 10 Uhr bereits 0:2 gegen
uns stand. Kurze Zeit später übersah mein Gegner, dass ich es bei eigenem
Materialvorteil auf seinen Turm auf dem Damenflügel abgesehen hatte. In
der Folge konnte ich diesen ohne Kompensation bekommen sodass mein
Gegenüber  aufgab und wir nur noch 1:2 zurücklagen. Jetzt hatte ich
erstmals Zeit, mir einen Überblick über die anderen Bretter zu
verschaffen. Was ich sah machte mich aber nicht wirklich zuversichtlich.
Helmut war nach einer missglückten Eröffnung sehr stark in der Defensive
und es sah – wie die nachträglich Analyse bestätigte – eigentlich nach
einer klaren Niederlage aus. Und bei den verbleibenden vier Brettern
konnte ich zu diesem Zeitpunkt nirgends einen klaren Vorteil für uns
erkennen. Bis Mittag hatte dann aber Michael seine Partie gewonnen und
auch Helmut hatte es doch noch geschafft, seine Partie zu drehen. Wir
führten also 3:2. In der Folge bot Wilfried seinem Gegner ein Remis an,
das dieser nach langem Überlegen annahm. Auch Dieter konnte kurze Zeit
danach an Brett 8 gegen eine starke Nachmeldung von Weiße Dame ein Remis
herausholen, sodass wir zumindest nicht mehr verlieren konnten! Ob es zum
Sieg reichen würde, lag jetzt nur noch an der Partie von Armin. Sein
Gegner schaffte zwar nur mit Not das Zeitlimit nach 40 Zügen, hatte dann
aber in einem reinen Bauernendspiel einen Bauern Vorsprung. Dieser
Vorsprung vergrößerte sich bis auf drei Bauern, aber die Stellung barg bis
zuletzt noch die Hoffnung auf ein Patt. Doch sein Gegner fand nach
längerem Überlegen den richtigen Zug und gewann zwei Züge später die
letzte Partie, womit wir nach einem Sieg in der 1. Runde und einer
Niederlage in der 2. Runde jetzt auch ein Remis auf dem Punktekonto haben.
(Ralph Püttner)

Atila Gajo Figura

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