7. Runde BMM – 4 Mannschaftssiege, 2 Niederlagen, 3 Unentschieden

Eigentlich eine gute Bilanz eines Mannschaftstages, aber leider Niederlagen für die  2. und 3. Mannschaft. Lässt sich der Abstieg der Landesliga-Mannschaft noch verhindern? Die nächste spannende Frage ist, wie viele Mannschaften sich in der nächsten Saison in der Stadtliga tummeln werden.

Die 5. Mannschaft ist bereits aufgestiegen – wie viele Punkte wollt ihr eigentlich noch Vorsprung haben? Herzlichen Glückwunsch zu der tollen Leistung! Mannschaftsbester wurde unser Spielleiter Georg Adelberger mit 7 aus 7 Punkten!!!

Mannschaftsberichte siehe unten bzw. folgen (hoffentlich).

Hier gibt es alle Tabellen und Ergebnisse der BMM.

Ligaorakel

SC Kreuzberg 2 SC Friesen Lichtenberg 3,5 : 4,5
204 Dr. Ralph Harich 2116 102 Wolfgang Rohde 2085 1:0
205 Dr. Philip Zeitz 2096 103 Jörg Sawatzki 2130 0:1
206 Stephan Bethe 2086 104 Ralf Rennoch 2078 ½:½
207 Adrian Lock 2110 105 Dieter Eisenträger 2100 ½:½
208 Dennis Epple 2143 106 Dr. Friedrich Baumbach 2042 0:1
210 Martin Gebigke 1977 107 Hermann Brameyer 2118 ½:½
211 Joachim Kaiser 2071 108 Prof Hartmut Badestein 1946 1:0
213 Frederick Dathe 1752 203 Wolfram Heimbrodt 2055 0:1

 

Platz Mannschaft Spiele MP BP
1 SV Empor Berlin 7 10 33,5
2 SV Berolina Mitte 7 10 30,5
3 SF Berlin 1903 3 7 9 32,0
4 Queer-Springer SSV Berlin 7 9 31,0
5 SC Friesen Lichtenberg 7 9 29,5
6 Rotation Pankow 2 7 8 31,5
7 SF Nord-Ost Berlin 7 6 27,0
8 SC Zitadelle Spandau 1977 7 5 27,0
9 SC Kreuzberg 2 7 2 21,0
10 SG Lasker Steglitz-Wilmersdorf 7 2 17,0

 

BSV 63 Chemie Weißensee SC Kreuzberg 3 6,0 : 2,0
101 Moritz Greßmann 2064 302 Andreas Dufner 2025 1:0
102 Andre Kunz 2075 304 Dr. Markus Wörz 2020 0:1
103 Holger Niese 2066 305 Ansgar Thesing 1851 1:0
104 Stephan Schliebener 2069 306 Dr. Robert Plato 2006 1:0
105 Frank Götze 2025 307 Mike Pflantz 1936 0:1
106 Christian Laßan 2054 308 Hagen Jurkatis 1956 1:0
107 Jan Neldner 2026 309 Michael Steiger 1982 1:0
108 Johann Donath 2044 311 Wilhelm Löhr 1859 1:0

 

SC Kreuzberg 4 TSG Rot-Weiß Fredersdorf 4,0 : 4,0
401 Jürgen Federau 2033 101 Michael Sebastian 1881 ½:½
402 Andreas Lange 1857 102 Arne Jeß 1843 ½:½
404 Thomas Von Wantoch-Rekowski 1776 103 Andreas Steinmetz 1812 0:1
405 Bernd Eckardt 1776 104 Kay-Uwe Arlt 1772 ½:½
406 Thi Hong Nhung Khuong 1714 105 Jan Phillipp 1755 ½:½
407 Wolfgang Großmann 1819 106 Gerhard Krusemark 1715 ½:½
409 Manfred Hahn 1736 107 Simon-Eike Rieckers 1648 ½:½
410 Hans-Jürgen Körlin 1732 108 Achim Engel 1481 1:0

Kreuzberg 5: Was auf dem Papier nach einer eher klaren Sache aussah, war im Verlauf des Wettkampfes zwischenzeitlich gar nicht so eindeutig. Zwar hatte Michael Neuwirth sehr schnell seine Partie gewonnen, aber da standen auch schon Florian und Michael Wollenzien sehr schlecht. Georg hatte zwar nach schlechter Eröffnung mittlerweile auch zwei Bauern plus Partie eingeheimst, aber als dann Jorges Gegner Dame für reichlich Material opferte, fand Jorge den Gewinnweg nicht und plötzlich stand es 2:3, ohne daß andernorts wirklich Zählbares in Sicht war. Dirk erwies sich dann aber wieder als stellungssicher und verwertete seinen Vorteil. Sven gewann nach zähem Ringen die entscheidenden Bauern, sodaß zum Abschluss die von ihrem Gegner schwer geprüfte Helen sich von dessen Figurenopfer im Endspiel nicht aus der Fassung bringen ließ und zuletzt den vollen Punkt und damit den nach der Neuenhagener Niederlage nun auch rechnerisch sicheren Aufstieg nach Hause fuhr.

SC Kreuzberg 5 SV Berolina Mitte 3 5,0 : 3,0
502 Sven Becker 1963 301 Manfred Wolf 1903 1:0
504 Jorge Lindenau 1886 302 André Schüler 1820 0:1
505 Michael Wollenzien 1893 303 Reinhard Weigelt 1800 0:1
506 Dirk Sander 1873 304 Thomas Müller 1794 1:0
507 Michael Neuwirth 1916 305 Thomas Weigelt 1752 1:0
508 Georg Adelberger 1864 306 Martin Windmüller 1751 1:0
509 Florian Schneider 1832 307 Siegfried Stein 1750 0:1
510 Helen Raab 1821 411 Abram Goltsman 1578 1:0

 

Platz Mannschaft Spiele MP BP
1 SC Kreuzberg 5 7 14 41,0
2 TSG Oberschöneweide 3 7 9 33,0
3 Schwarz-Weiß Neukölln 7 9 32,0
4 SV Rot-Weiß Neuenhagen 7 9 27,5
5 SK Tempelhof 1931 7 8 33,0
6 SC Weisse Dame 4 7 7 26,5
7 SV Berolina Mitte 3 7 6 26,5
8 SC Zugzwang 95 3 7 6 23,5
9 SG Lichtenberg 2 7 2 22,5
10 BSC Rehberge 1945 2 7 0 14,5

 

SC Kreuzberg 6 SC Eintracht Berlin 2 4,0 : 4,0
602 Jürgen Schmidt 1861 201 Rene Arnold 1745 0:1
603 Andreas Thomas 1805 202 Detlef Sell 1767 1:0
604 Michael Glienke 1700 204 Jörg Weber 1711 ½:½
605 Joachim Hübscher 1656 205 Holger Ramlow 1732 1:0
606 Sergej Fröhlich 1580 206 Marcel Zierke 1689 0:1
607 Robert Jansen 1673 208 Matthias Manns 1639 1:0
608 Bernd Welle 1642 302 Norbert Koriath 1632 ½:½
609 Kristina Lau 1612 304 Olaf Kreuchauf 1614 0:1

Kreuzberg 7: Leider bedingt durch eine kurzfristige Absage und ein Missverständnis (Luis suchte das falsche Spiellokal auf) traten wir mit 2 unbesetzten Brettern an.

Nachdem wir in der letzten Runde gewonnen hatten, mussten wir unbedingt nachlegen, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren, was bei kampflosen Niederlagen jetzt sehr schwer war.

0 : 2

Unser Gegner war mit Mattnetz II eine Mannschaft mit vielen Jugendlichen, die aber bereits beachtliche DWZ-Zahlen haben. Erstaunlich schnell wurde gespielt und so konnten wir gegen 10:00 bereits feststellen, dass wir an fast allen Brettern durchaus gut standen und wir auch deutlich weniger Zeit verbraucht hatten. Besonders deutlich war dieser Vorteil an Brett 6, wo Klaudijo nach einem unkorrekten Turmopfer seines Gegners eine Gewinnstellung hatte, die kurze Zeit später den ersten Punkt für uns bedeutete.

1 : 2

Den nächsten Punkt durfte ich beisteuern, mein Gegner war mit 10 Jahren der Jüngste (1670 DWZ ist da schon sehr beachtlich) und hatte in einer für ihn sicherlich ungewohnten Eröffnung auch gut ausgeglichen, allerdings nach einem Tausch im Zentrum einen notwendigen Zwischenzug unterlassen und mir damit ein „Opfer“ auf f7 ermöglicht, ich gewann dann.

2 : 2

Michael hatte schnell eine gute Stellung erhalten mit einem starken Läufer fest verankert in der gegnerischen Stellung, der dem Gegner große Schwierigkeiten bereitete. Lange hatte er Michaels Drohungen pariert, irgendwann ging es nicht mehr.

3 : 2

Wolfgang hatte an Brett 1 einen starken Jugendlichen zum Gegner, der auch schon mehr als 2000 DWZ hat. Lange war die Stellung ausgeglichen, irgendwann dann nicht mehr und nach Verlust von 2 Bauern war die Partie entschieden.

3 : 3

Jetzt liefen noch 2 Partien an Brett 3 und 8. Jan hatte am 3. Brett lange einen Minusbauern, aber eine aktives Figurenspiel und konnte auch Druck erzeugen, der dann dazu führte, das er materiell ausglich und dann einen Bauern gewann und später sogar einen weiteren Bauern sich einverleibt. Nach Abtausch der Dame entstand ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und jeweils einen Turm.

An Brett 8 hatte Alexander, der zum ersten Mal für uns spielte, ein ausgeglichenes Turmendspiel erreicht, was relativ problemlos Remis gehalten werden konnte.

3,5 : 3,5

Wir konnten also auf den Sieg hoffen. Aber leider verschwanden auf Jans Brett die Türme und damit die Aussichten auf einen Sieg.

4 : 4

Wir haben am nächsten Spieltag gegen einen direkten Konkurrenten die Möglichkeit zumindest diese hinter uns zu lassen und dann eine realistische Chance die Klasse zu halten, nach 5 Auftaktniederlagen sind wir wohl in der Klasse angekommen.

Uwe Hecht

SV Mattnetz Berlin 2 SC Kreuzberg 7 4,0 : 4,0
201 Bennett Schnabel 2025 702 Wolfgang Baumeister 1744 1:0
203 Bernd Muskewitz 1858 703 Manfred Grote 1725 +:-
204 Karsten Gehrke 1833 704 Jan Kretzschmar 1681 ½:½
206 Marcel Petersen 1632 706 Michael Woinowski 1673 0:1
207 Bao Anh Le Bui 1676 707 Uwe Hecht 1685 0:1
209 Torsten Fleischmann 1724 711 Klaudijo Uckar 1633 0:1
210 Ulrich Pixa 1531 713 Luis Stratos Rose 1518 +:-
211 Maximilian Hüls 1531 813 Alexander Görg 1647 ½:½

 

SC Kreuzberg 8 Schachunion Berlin 1,5 : 6,5
801 Ingo Sommer 1615 101 Nils Torzinski 1832 ½:½
802 Kava Spartak 1484 102 Gerrit Geldner 1797 0:1
805 Jeremy Bernstein 1475 104 Kilian Lischeid 1719 0:1
806 Stefan Bauer 1468 105 Felix Küchler 1815 0:1
807 Dirk Möller 1442 106 Jörg Marotzke 1874 0:1
808 Helmut Bernhofen 1332 108 Tobias Schütt 1687 0:1
811 Cesar Vargas Casaseca 1273 203 Stefan Torzinski 1556 1:0
812 Bruno Jahn 1445 210 Ari-Pekka Westphal 964 -:+

Kreuzberg 9: Nach 30 Minuten stand es bereits 2:1, da der Gegner das siebte und achte Brett freiließ und auch wir unser zweites Brett nicht besetzt hatten. Nicht schön, wenn man sich am Sonntag früh auf den weiten Weg macht, um etwas Turnierpraxis zu sammeln und dann der Gegner nicht erscheint. Der Rest des Mannschaftskampfes dauerte auch nicht viel länger, da an allen fünf Brettern auf denen tatsächlich gespielt wurde, bereits früh auf einer der beiden Seiten Material verloren ging. Am erfreulichsten für uns verlief Jesses Partie, der zwar früh einen Doppelbauern auf f6 und Qualitätsverlust zulassen musste. Doch da er noch nicht rochiert hatte, konnte er mit der langen Rochade auf Königsangriff entlang der halboffenen g-Linie und den geschwächten schwarzen Feldern setzen. Dem wusste Weiß nicht genug entgegenzusetzen und Jesse konnte bald die Dame und damit auch die Partie gewinnen. Den entscheidenden halben Punkt holte Moritz, der seine Mehrfigur im Endspiel zwar wieder verlor, aber immerhin dann mit ungleichen Läufern und Minusbauern noch remis halten konnte. Und uns damit die ersten Mannschaftspunkte in dieser Saison sicherte.

BSC Rehberge 1945 4 SC Kreuzberg 9 3,5 : 4,5
401 Bernd Hartwich 1444 901 Peter Held 2106 0:1
402 Steven Stark 1392 902 Ronald Hackenberg 1256 +:-
404 Oguzhan Oral 1356 904 Dieter Eichner 1205 1:0
405 Alva Tomlinson 1359 905 Moritz Scheiter 980 ½:½
407 Elmar Eichenauer 1171 906 Jupp Bruns 1090 1:0
409 Marcel Pauls 966 908 Jesse Bruns 0:1
412 Anil Öksüz 911 Enrico Eichner 913 -:+
413 Leon Joesaar 912 Momme Fredrik Held -:+

 

SV Mattnetz Berlin 5 SC Kreuzberg 10 2,5 : 3,5
502 Jürgen Eising 1002 Jonas Christian Hecht 815 1:0
506 Paul Bahro 1064 1004 Felix Müller 0:1
508 Greta Eising 788 1005 Aaron Lieske 775 0:1
510 Hans-Joachim Kaminski 1257 1006 Lennart Michel 888 ½:½
511 Theo Ukrow 794 1007 Arman Boyraz 764 0:1
516 Stefan Lippianowski 984 1017 Lukka Mayer +:-

5 Gedanken zu „7. Runde BMM – 4 Mannschaftssiege, 2 Niederlagen, 3 Unentschieden“

  1. hallo zusammen, zu den fragen die antworten:
    lässt sich der Abstieg der Landesliga-Mannschaft noch verhindern? ja
    wie viele Mannschaften sich in der nächsten Saison in der Stadtliga tummeln werden- am besten so viele wie möglich!

    so einfach ist die beantwortung. ich drücke allen die daumen, und am ende sind wir wieder die besten in berlin und umgebung, in diesem sinne schöne grüße aus bw der lewi

  2. So viele wie möglich beinhaltet eben auch, dass die Landesligamannschaft absteigt, lieber Matthias.

  3. wir sollten immer positiv denken, mei das mit der landesliga mannschaft ist schade (wusste ich leider nicht), aber es wird wieder im neuen jahr 2017 aufgestiegen. sehe gerade rbb lasst die sau raus, schöne grüße an alle mike, der lewi

  4. Hi Matthias Lewandowski,

    du bist ein toller Fan – wenn auch ein wenig blind auf beiden Augen. Der SC Kreuzberg hat ausgezeichnete Bedingungen – neben dem HSK vielleicht das beste Klubheim in Deutschland. Die Erfolgsquote der 10 Mannschaften ist ok, aber keineswegs überragend. Nur gegen uns bringt die Mannschaften ihre Leistung, ansonsten schweigen wir lieber. Trotzdem ist es natürlich schön, wenn du zufrieden bist. Ich würde mir wünschen, dass unsere Fans ebenfalls solch niedrige Ansprüche haben.

    Ich fürchte, dass Kreuzberg wieder in die VOL absteigen wird – alle Schützenhilfe vom SKZ war umsonst – vielleicht liegt es wirklich an euren supergeilen Brettern und Figuren – aber passt das zu Kreuzberg? Na gut, ich gebe zu, der Bezirk Kreuzberg hat offensichtlich deutlich mehr Geld für seine Vereine als das “arme” Zehlendorf.

    Für die nächsten Spiele in der Bundesliga und BMM wünsche ich euch tolle Ergebnisse, so dass sich Matthias wirklich freuen kann.

    Liebe Grüße

    Helmut Flöel (SKZ)
    http://www.skzehlendorf.de

  5. servus herr flöel,

    erst einmal schöne grüße aus dem wunderschönen baden württemberg am bodensee, berlin/bayern ist natürlich unschlagbar.

    die leidenschaft zum schach besteht bei mir seit fast 33 jahren, und ich werde am Sonntag 38. also schon eine lange zeit, die ich mit diesem tollen sport schach verbinde.
    ich kenne viele schachvereine/schachfreunde und mitstreiter auf diesem globus, und für mich ist der schachclub kreuzberg, meine alte wirkungsstätte, eine art schachheimat und mit vielen errinerungen versehen, von der jugend bis zu den senioren (hihihi), einfach eine tolle sache.

    von daher kann ich nur bestätigen, wie du oben geschrieben hast, der sc kreuzberg hat ausgezeichnete bedingungen, das beste clubheim in deutschland. und was das wichtigste kapital in einem verein ist, auch wie in zehlendorf, super schachfreunde, die man schon jahrzente kennt. was will man denn mehr, die leistung bei turnieren und ergebnisse sind sekundär. wir sollte alle freude und spaß an dieser sportart haben, natürlich ärgert man sich wenn man absteigt, verliert etc. aber das sollte uns nicht davon abhalten, positiv zu denken und für unseren sport einzutreten.

    die schützenhilfe kommt vom herzen, daher war dieses nicht umsonst, das spielmaterial ist ausgezeichnet, dafür sorgen einige vereinsmitglieder mit ihrer leidenschaft zu diesem spiel und dem verein, geld hin geld her, die hingabe und leidenschaft zu diesem spiel ist ausschlaggebend.

    ich kann mich noch gut erinnern, wie das schachheim in kreuzberg vor 10-20 jahren aussah, für uns als kreuzberger eine normale sache, prahlen tun wir kreuzberger nicht!

    schöne grüße an die schachspieler aus zehlendorf, vielleicht sehen wir uns mal in berlin oder anderswo, dann können wir gerne einige partien blitzen, und falls ich dich zu einem kaffee einladen dürfte, dann ist dieses schon gebucht.

    bis danne der lewi aus bw!

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