1 Aufstieg und ein verhinderter Abstieg…

Marcel Schwietzer führte sein Team trotz zwischenzeitlicher Krise zum Aufstieg! Gratulation!

… lautet das Ergebnis dieser Saison. Die Kreuzberg 7 verhinderte durch einen Sieg Schlimmeres, während Kreuzberg 8 unter dem neuen Captain Marcel Schwietzer nach mehreren Anläufen endlich den Aufstieg feiern darf!

Kreuzberg 9 hatte gute Chancen in der Schlussrunde auf den Aufstieg gehabt, jedoch fehlte die nötige Erfahrung, in solchen Runden ruhig und konzentriert zu spielen…

Folgende Einzelergebnisse kamen zustande:

SC Weisse Dame 2:6 SC Kreuzberg 2
201 Peter Becker 0:1 201 David van Kerkhof
204 Franko Mahn 1/2:1/2 203 Jürgen Federau
205 Claudio Gerschau 1/2:1/2 206 Norbert Sprotte
206 Martin Sechting 1:0 207 Mike Pflantz
207 Christoph Barsch 0:1 208 Peter Schnitzer
209 Guido Feldmann 0:1 209 Dr. Philip Zeitz
210 Christian Greiser 0:1 210 Joachim Kaiser
312 Jörg Mehringer -:+ 211 Stephan Bethe

Bericht:

SC Zugzwang 4:4 SC Kreuzberg 3
101 Andreas Kohtz -:+ 302 Dr. Markus Wörz
102 Peter Hintze 1/2:1/2 304 Andreas Dufner
103 Norman Mielke 0:1 307 Michael Steiger
104 Arno Kirchhof 1:0 309 Wilhlem Löhr
105 Jürgen Wilhelm 1/2:1/2 310 Roland Knopf
107 Oskar Schilling 1:0 312 Lothar Semme
108 René Schildt 1:0 405 Thi Hong Nhun Khuong
211 Klaus Brandenburg -:+ 406 Brigitte Große-Honebrink

Bericht:

SK Tempelhof 2 1,5:6,5 SC Kreuzberg 4
201 Peter Oppermann 0:1 402 Andreas Thomas
202 Hans-Peter Ketterling 0:1 403 Mirza Hasic
203 Paul Kohlstädt-Erlebach 1/2:1/2 404 Günter Thiele
205 Tim Teske 0:1 408 Klaudijo Uckar
206 Cornelius Pech -:+ 409 Wolfgang Großmann
207 Andreas Lange 0:1 410 Bernd Eckardt
208 Rainer Schmidt -:+ 411 Florian Schneider
210 Christian Spahrmann 1:0 506 Torben Frey

Bericht:

SC Zugzwang 3 4,5:3,5 SC Kreuzberg 5
301 Detlef Just 0:1 501 Michael Neuwirth
302 Manfred Kothe 1:0 502 Norbert Tauchert
303 Torsten Gragert 1/2:1/2 503 Michael Wollenzien
304 Frank Rehder 0:1 504 Hans-Jürgen Körlin
305 Holger Gerards 1:0 507 Andre Caligaris
306 Dr. Karl-Heinz Hesselbarth 1:0 510 Thomas Bachmann
308 Hans Noack 0:1 511 Bodo Wallmann
401 Christoph Jachym 1:0 512 Lothar Reetz

Bericht:

SC Kreuzberg 6 4:4 SF Berlin 5
602 Ronny Heldt 0:1 508 Arnd Bader
603 Dr. Joop Gilijamse 0:1 509 Eberhard Mumme
604 Wolfgang Baumeister 1:0 510 Siegfried Prix
605 Juma Al-JouJou 1:0 511 Rolf Schmidt
606 Michael Glienke 0:1 513 Dr. Reinhard Bullig
607 Jan Kretzschmar +:- 515 Johannes Winkler
609 Arne Hampel 0:1 516 Michael Hitzelberger
711 Bernd Klausmann 1:0 520 Dalibor Milenkovic

Bericht:

SC Kreuzberg 7 5:3 Schwarz-Weiß Neukölln 2
702 Günter Cierpinski 1:0 201 Norbert Bensiek
704 Konrad Mewes 1:0 205 Lutz Reichert
705 Stefan Bauer 1:0 206 Bernd Goddemeier
706 Matthias Möller 1:0 207 Hans Wietemeier
707 Helmut Abraham 0:1 209 Horst Panten
708 Ronald Hackenberg 0:1 210 Thorsten Schäfer
709 Ergun Arkan 0:1 213 Peter Voß
710 Ronny Braun 1:0 215 Wolfgang Wilhelm

Bericht:

SC Kreuzberg 8 4:4 Rotation Berlin 3
801 Joachim Hübscher +:- 301 Michael Eichner
804 Klaus Körting 1:0 302 Ralph Lobe
805 Dirk Möller 1:0 303 Birk Heimbrodt
806 Sonja Mahler 1:0 304 Ralf Reiser
807 Marcel Schwietzer 0:1 305 Tim Retzlaff
808 Benno Jiranek 0:1 306 Martin Elger
810 Ergun Arkan 0:1 308 Juri Schmelzer
811 Manfred Hahn 1:0 310 Elias Kessentini

Bericht: Aufstiegskrimi mit besserem Ende für Kreuzberg

Die Ausgangslage war klar. Kreuzberg 8 (Platz 2) gegen die Punktgleichen, aber schlechterer Brettpunktzahl antretenden Rotationer (Platz 3). Ein Aufstiegsduell am letzten Spieltag. Uns würde ein Unentschieden oder mehr reichen, den Rotationern jeder Sieg…

Um 9.30 Uhr lagen wir dank des Fernbleibens von Joachims Gegner bereits 1:0 in Führung… Ein Blick auf die Wertungszahlen der Spielpaarungen ließ schlimmes befürchten.

Lediglich an Brett 7 und 8 waren wir rein Wertungstechnisch überlegen… An diesen Brettern gewannen wir dann auch recht prompt unsere Partien und lagen recht früh mit 3:0 in Führung.

In besserer Stellung überschritt Benno leider die Zeit. Kurz darauf musste Dirk einsehen, dass ihm sein Gegner heute überlegen war… (3:2). Kurz zuvor bot ich meinem Kontrahenten ein Remis an, da Rotation allerdings siegen musste um aufzusteigen, lehnte er ab. Etwa fünf Züge später machte er mir dasselbe Angebot. Beim Blick auf die Bretter wusste ich jedoch nicht, ob noch eine der laufenden zwei Partien ein Unentschieden abwerfen würde. Nach einiger Zeit formte sich in meinem Kopf der Gedanke:”Ob wir jetzt 3:5 oder 3,5:4,5 verlieren, beide Male werden wir dritter…”. Also lehnte ich das remis ab und spielte das totremise Endspiel weiter… Glücklicherweise agierte mein Gegner nach der alten Devise: “Der vorletzte Fehler gewinnt” und machte eben den letzten Fehler. Der Matchpoint war verwandelt. Ein Endspiel König+2 Bauern gegen König brachte ich, trotz mehr Lücken als Wissen im Endspiel, über die Runden. 4:2! Der Aufstieg konnte uns nicht mehr genommen werden.

Klaus und Sonja zeigten sich gütig mit ihren Gegnern und gaben die Punkte ab. Ein verdientes Unentschieden zwischen zwei wirklich ähnlich starken Mannschaften.

Klaus Körting und Benno Jiranek beim analysieren; Joachim Hübscher beim essen...
Klaus, Benno und Dirk Möller beim analysieren am "kleinen Brett".

Anschließend fand sich die Mannschaft, mit Frank Koch, der tollerweise als Ersatzmann im Klubheim war (für den Fall, dass doch noch jemand kurzfristig ausfällt – VIELEN DANK nochmal dafür, Frank), am Planufer zum Pizzaessen und analysieren ein. Dort trafen wir, wie die Bilder belegen, auch die “Kollegen” von Kreuzberg 3.

Kreuzberg 3 analysiert am "großen Brett". Hier Andreas Dufner und Julius Bahner (Hinterkopf).

Marcel Schwietzer

SC Kreuzberg 9 3,5:4,5 SF Siemensstadt 2
901 Hans Bindewald 1/2:1/2 202 Uwe Rüthnick
903 Benjamin Krause 1/2:1/2 203 Sven Bösl
904 Robert Jansen 0:1 207 Yi Yang Huang
905 Thomas Blasig 0:1 208 Khai Liem Tran
906 Luis Stratos Rose 1/2:1/2 209 Bernd Enderlein
907 David Granzin 1/2:1/2 210 Dmitry Chervyakov
908 Bruno Jahn 1:0 211 Wolfgang Nilius
912 Jeremy Bernstein 0:1 213 Linus Dilewski

Bericht: Der Stand vor der letzten Runde war ähnlich wie bei unserer 8. Mannschaft. Wir spielten gegen den Konkurrenten um Platz 2. Ein 4:4 würde ausreichen. Nicht zum ersten Mal spielten einige schneller als die Polizei erlaubt. So verwundert es nicht, dass einige auch schlechte Stellungen erhielten.

Zunächst erzielte Luis als Nachziehender in der Eröffnung eine klar bessere Stellung, die er dann mit einem Damentausch in ein ausgeglichenes und symmetrisches Endspiel umwandelte. Kurze Zeit später einigten sich die Kontrahenten auf ein Remis. An sich ein gutes Ergebnis, aber angesichts der anderen Stellung prinzipiell unzureichend. Ohne den Damentausch hätte Luis mit Sicherheit seine Partie gewonnen!

Zunächst stellte Jeremy im Mittelspiel eine Figur ein, da er ein Fesselungsmotiv schlicht übersah. Kurze Zeit später gab er die Partie auf. Hans hingegen ließ in der Eröffnung eine gute Möglichkeit verstreichen und kämpfte seit dem ums Überleben. Letztlich gelang es ihm bei 2 Türmen mit ungleichfarbigen Läufern den gegnerischen Freibauern zu neutralisieren und das Remis zu erreichen.

Während dessen opferte Thomas eine Figur und verrechnete sich im Angriff. Damit stand es 1:3. Die Chancen auf ein 4:4 wurden nicht größer, da Benjamin in einer positionellen Gewinnstellung sich im Angriff wohl ebenfalls verrechnete und plötzlich mit einer Minusfigur da stand. Zudem hatte unser bester Punktescorer Robert Jansen in der Eröffnung einfach einen Bauern weg gestehlt. Auch später sah er in der Partie kein Land mehr. Die Gegner erhöhten damit auf 1:4!

Bruno musste eine ausgeglichene Stellung gewinnen, während David die klar bessere Stellung aus der Eröffnung in eine Verluststellung verwandelte… Dazu kam noch die Minusfigur von Benjamin. Letztlich verwirrte David seinen Gegner so sehr, dass diesem mit einem zwischenzeitlichen Mehrturm eine Figur abhanden ging, wonach David in einer weiterhin verlorenen Stellung ein Remis anbot, welches angenommen wurde. Im Drang noch die Partie gewinnen zu wollen überzog Bruno seine Stellung und stand zwischendurch auf Verlust, ehe dann sein Gegner einen Springer im Endspiel einzügig einstellte. Dankend angenommen und danach sicher zum Sieg verwertet: 2,5:4,5.

Der Kampf war zwar schon verloren, aber Benjamin sah zurecht in seinen Freibauern noch hoffnungsvolles Gegenspiel. Zudem stellte sein Gegner die Mehrfigur gegen einen Bauern im Endspiel wieder ein. Damit hatten wir an diesem Brett zumindest einen Mehrbauern, der dann letztlich nicht zum Sieg verwertet werden konnte. In Anbetracht der beiderseitigen Figureneinsteller ein gerechtes Remis. 3:5 lautet damit der Endstand. Unsere ursprünglichen Ziele “Klassenerhalt” und “Erfahrungen sammeln” haben wir damit erreicht. Der Fakt, dass wir zudem noch Chancen auf den Aufstieg hatten, zeigt unser großes Potential! In der nächsten Saison streben wir nach mehr!

Atila Gajo Figura

SC Kreuzberg 10 5:3 BSC Rehberge 4
1001 Michael Woinowski 1/2:1/2 403 Dennie Shoipov
1002 Helmut Bernhofen 1:0 404 Gavin Güldenpfenning
1003 Armin Mostoffi 0:1 405 Johanna Herzsprung
1004 Wilfried Pilgrim 1/2:1/2 411 Gleb Elliaz Zahars
1005 Dr. Ralph Püttner 0:1 412 Ogus Gencaslan
1007 Ilgar Korkmaz 0:1 413 Elmars Eichenauer
1008 Dieter Eichner +:- LEER
1017 Sergej Fröhlich +:- LEER

Bericht:

Atila Gajo Figura

3 Gedanken zu „1 Aufstieg und ein verhinderter Abstieg…“

  1. hallo zusammen, herzlichen glückwunsch an alle mannschaften, es ist vollbracht, natürlich hervorzuheben ist die 7. mannschaft. ihr seit ein tolles team und habt den abstieg verhindert. klasse schachkollegen, fantastisch was ihr geleistet habt, es geht ebend auch ohne den chemnitzer, das ist sehr beruhigend, hihihihihihihi, falls ich dann mal wieder in berlin bin, dann können die tassen hochgehoben werden, aber das wurde wahrscheinlich schon umgesetzt. das beten an meinen da oben hat wirkung gezeigt.

    ich wünsche allen schachfreunden eine ruhige und entspannende Ausruhphase. Aber nicht zu viel ausruhen, viele schachbücher und kombinationen und fröffnungen, und strategioen warten auf Euch!!!!!
    In diesem Sinne wünscht der chemnitzer ne tolle zeit, matze_lewi_andowski (oder auch der kleine buddha genannt)!!!!

  2. noch was, ein toller bericht, ich finde es klasse das sich leute dazu bereiterklären zu schreiben und auch fotos zu machen und das drumrum an mannschaftskämpfen, Turnieren und die Organisatorischen Dinge im Verein, einfach grandiose Leistung, und ich weiss auch aus weiter ferne (also sachsen) wie es in berlin läuft, also chapo und ein kleines helau an die verantwortlichen, schöne grüße matze

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