Schach-Club Kreuzberg e.V.
26Apr/164

Wehe wehe, wenn ich auf das Ende sehe – Zum Saisonabschluss in Zweiter Liga und BMM

Mit einer 1,5-6,5 Niederlage beim TSV Preetz beendete die 1. Mannschaft eine Saison, über die man weithin eher den Mantel des Schweigens betten möchte. Zwar stand schon vor der letzten Runde der Abstieg in die Oberliga fest, aber als Tabellenletzter mit lediglich zwei Punkten wollten wir uns dann doch nicht verabschieden. Noch dazu, wo der letztjährige Aufsteiger Preetz durch den Sieg als 6. nun auch noch die Pankower auf einen Abstiegsplatz verdrängt hat, was eventuell Auswirkungen auf sämtliche BMM-Ligen hat.

Es sah in den einzelnen Kämpfen immer wieder knapp aus, teilweise agierten wir auch etwas unglücklich, aber schlußendlich konnten auch unsere Neuzugänge Philipp Lerch und Aaron Moritz den Ausfall einiger Stammspieler des letzten Jahres nicht kompensieren.

Auch die Zweite musste hier immer wieder mit Spielern aushelfen, so daß sie letztendlich in der Landesliga auf verlorenem Posten stand und auf unerwünschte Weise zum Ziel beitrug, zwei Mannschaften in der Stadtliga zu etablieren.

Fast einen Lichtblick stellte da schon der Stadtliga Klassenerhalt der Dritten dar. Von Hagen Jurkatis unermüdlich angetrieben, konnte die 3. wie im letzten Jahr am letzten Spieltag den Deckel draufmachen, aber eine stressfreie Saison sieht sicher anders aus.

Fast schon unerwartet das Abschneiden der 4., der – als frühere 5. – am Ende ein einziges Remis am vorletzten Spieltag fehlte - (Erbauliches zum Thema „Elementare Motive im Turmendspiel“ fehlt hingegen NICHT in der Kreuzberger Bibliothek…) -, um in die Stadtliga aufzusteigen, so aber als 2. Fredersdorf den Vorzug lassen musste.

Nicht ganz unerwartet kam hingegen der Aufstieg der 5., die als Favorit ihre Staffel mühelos dominierte, so daß wir im nächsten Jahr (dennoch leider) mit 3 Mannschaften in der Stadtliga antreten werden.

Auch für die 6. noch ein Lob, die als letztjährige Aufsteiger recht souverän die Klasse hielten, während der 7., ebenfalls Aufsteiger - leider die Rückkehr in die 2. Klasse blüht.

Die 8. konnte ihre Klasse ebenfalls nicht halten, hatte es aber auch sehr schwer.

Unsere Jugendtruppe SCK IX um den „Betreuer vor Ort“ Peter Held wird hingegen auch nächstes Jahr wieder in der 3. Klasse spielen, davon war nicht unbedingt auszugehen, während sich Kreuzberg 10 als reine „Ausbildungskompanie“, die vorrangig dazu dient, den „Anfängern“ erste Turnierpraxis zukommen zu lassen, sehr achtbar schlug.

Fazit: 4 Abstiege und drei 8. Plätze stehen einem Aufstieg gegenüber. Zum Glück wären die 8.-Platzierten wohl nicht von einem eventuellen Abstieg der Pankower betroffen.

Um noch einen draufzusetzen, endete der Versuch, sich über die Berliner Ebene des Mannschaftspokals wieder einen überregionalen Auftritt zu verschaffen (der SCK schied ja schon im Achtelfinale im März aus dem Deutschen Mannschaftspokal aus) aber am Samstag im Viertelfinale, in dem wir als klare Favoriten gegen die Königsjäger ausschieden.

 Auf den folgenden Seiten die Spielberichte, Ergebnisse und eine Übersicht der erfolgreichstenSpieler der einzelnen Mannschaften.

Kommentare (4) Trackbacks (0)
  1. Nur eine kleine Korrektur:
    Unser Kapitän Hagen hat (ganz wichtig) gewonnen statt verloren.

  2. Danke Mike,

    hab ich sofort korrigiert.

  3. immer positiv denken, auch wenn man absteigt. es geht weiter, und das ist auch gut so. kopf hoch, die neue sasion fängt bald wieder an, und dann wird wieder gekämpft, wir werden bestimmt die nächste sasion alle miteinander aufsteigen, ich glaube an euch alle zusammen, der lewi

  4. WIR SIND DIE BESTEN, NUR MAL SO ZUR INFO AN DIE WELT!

    der lewi


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