BMM – 12:12 gegen Mattnetz

Kurz vor der nächsten Runde hier noch die Zusammenfassung des letzten Spieltags. Der Spielplan sah diesmal einen Vereinsvergleich SCK – Mattnetz vor (unter Beteiligung der Königsjäger). Beim SCK trafen also SCK 2, 3 und 6 auf Mattnetz 1, 2 und 4, während SCK 7 in Zehlendorf ihren Gegner (be)suchte.

Heraus kam ein 3,0 : 5,0, ein 5,0 : 3,0 und ein 4,0 : 4,0, macht rechts und links 12, während die Siebte mit einem 2,0 : 4,0 nach Hause kam.

Im Einzelnen:

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DSOL – raus, oh Graus.

Im Viertelfinale der Deutschen Schach Online Liga war heute nicht ganz überraschend Feierabend für den SCK. Die Kreuzberger Vorsitzenden, unterstützt durch Matthias Bolk und Momme Held begegneten auf Seiten von Johanneum Eppendorf unter anderem dem BSV-Häuptling Paul Meyer-Dunker. Da galt natürlich Ober sticht Unter, damit das aber nicht so auffällt, hat der Autor im erstbesten Moment 2 Figuren (einzügig!) eingestellt. Zeitgleich kam auch Momme ins Ziel, da mußte der Vize und Mannschaftsleiter der Frau Vorsitzenden erst noch das Remis verbieten, weil Matze mal wieder top in Form auf 1-2 verkürzte. Half aber alles nix, das mittlerweile entstandene Endspiel mit gleichfarbigen Läufern und symmetrischen Bauern ist vielleicht auch einfach irgendwie irgendwo noch Remis, aber Brigitte verlor erst einen Bauern, dann noch einen und folgerichtig dann auch die Partie. (Ich selbst hätte es bei meinem Lauf in der DSOL garantiert mit Mehrbauern auch noch verloren).

Schee war´s. Auf ein Neues!

Kreuzberg Aktuell

Gemäß der am 1. April geltenden Basischutzmaßnahmenverordnung gibt es keinerlei Einschränkungen mehr für den Sport in gedeckten Sportanlagen. Dies gilt sowohl für den normalen Trainingsbetrieb als auch für Wettkampfbetrieb bzw. Veranstaltungen. Wir möchten an alle Mitglieder und auch Besucher unseres Vereins appellieren, ein Mindestmaß an Schutzmaßnahmen freiwillig aufrechtzuerhalten. So empfehlen wir eindringlich, in Gebäuden auch weiterhin mindestens eine medizinische Maske zu tragen. Wir werden weiterhin für eine ausreichende Belüftung sorgen.

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Weiterhin spielen wir  donnerstags & sonntags auf Lichess in der Lichess-Liga online! Kreuzberg auf LiChess

DSOL – Viertelfinale

Eigentlich hatte ich die DSOL schon abgeschrieben, prognostizierte ich ja “nur ein Sieg hilft, wenn überhaupt”, aber wer online dabei war hat mitbekommen, wie der Autor beim Stand von 2-1 eine eigentlich mühelos ins Remis zu schiebende Stellung in einer Kombination aus Hungerast und Hirntod in ein 0-1 vertrottelte und zum dritten Mal einen Punktverlust produzierte (nach einer Gewinnstellung gegen Chemnitz in der 2. Runde und einer statt ins Remis in den Verlust vermurksten Prügelei gegen den nun bei 7/7 stehenden Lukas Müller der Münchner Schachakademie).

Aber was entdecke ich gerade auf der Turnierseite? Platz 2 mit einem halben Brettpünktchen Vorsprung auf die Akademiker, gut daß ich gegen Chemnitz wenigstens diesen halben Punkt beisteuern konnte… . Ende April geht es also weiter.

Neulich in der BMM

Den aktuellen Stand in der BMM wiederzugeben ist gar nicht so einfach. Normalerweise würde hier was stehen von “in der x-ten Runde ist dies und das passiert, und so stehen die Mannschaften da” aber in welcher Runde stehen wir eigentlich? Mattzug sagt, die Achte wurde gespielt, wenn ich durchzähle, komme ich auf 4 Partien, und zumindest in der dritten Mannschaft stehen wir aber nur bei 3, da die erste Runde nach dem Rückzug des Gegners nicht mehr zählt. Möge sich also jeder selbst ein Bild machen im Skript.

Ein bisher recht ordentlicher Verlauf lässt sich aber konstatieren, zumindest hatten wir bisher keinen Rückzieher vermelden müssen, anders als einige Vereine. Die Aufstellungen gestalten sich aber dennoch recht mühsam, auch ohne

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Entscheidungsspiel in der DSOL

Die 3. Auflage der Deutschen Online-Liga war mit 320 Mannschaften wieder bestens gebucht. In den 10 Ligen mit je 4 Staffeln war auch zweimal der SCK aufzufinden, nämlich in den Zwo B und der Acht D. Die zweite Mannschaft hatte keinen leichten Stand, kämpfte aber wacker und fuhr zwei schöne Erfolge ein, an einem dritten Sieg war man knapp dran. In der nun letzten der 7 Runden kommt es dafür für die Erste, momentan Zweiter, am nun kommenden Dienstag ab 19.30 Uhr zu einem echten End- und Spitzenspiel gegen den Tabellenführer aus Leipzig. Da die Mitkonkurrenten das scheinbar leichtere Programm haben, wird vermutlich nur ein Sieg die Qualifikation zum Viertelfinale nach sich ziehen. Wer mitfiebern will, findet am Dienstag hinter den Ansetzungen der 7. Runde den passenden Link (oder hangelt sich im Playchess-Client zum DSOL-Turnierraum des SCK durch).

Jahreshauptversammlung

Die Premiere ist geglückt. Dank der Mithilfe von Christian Kuhn und guter Vorbereitung durch Brigitte haben wir die Jahreshauptversammlung hybrid gut über die Bühne gebracht. Teilnehmer im Verein und via Webtool bestätigten den Vorstand in den wesentlichen Personen. Neu im Team sind Ramin Fahradi als Materialwart, Michael Ziems als Cheftrainer und Manfred Glienke als Jugendwart (der aber gesondert von der Jugendabteilung gewählt wurde).

Die BMM hat begonnen

Lange hat es gedauert und viel Vorbereitung und aufgrund der nicht ganz einfachen Umstände ein großer Mailverkehr waren nötig, bis es endlich losging, und tatsächlich saßen dann fast alle da, wo sie sitzen sollten. Der Autor hatte in der Hektik und dem – gar nicht mal sooo großen – Durcheinander vor dem Anpfiff zwar auch noch schnell eine Falschaufstellung produziert, aber alles in allem ein sehr gelungener Start in die neue Runde, und um 09.10 waren alle vom Hofe:

Danach sah es zwar erst einmal eine ganze Zeit danach aus, als hätten sich die Kreuzberger in der Corona-Zeit nicht sonderlich viel mit Schach beschäftigt, aber wie sich zeigen sollte waren viele der Beteiligten heute hier (wie auch bei den Auswärtskämpfen) fröhlich bereit, gefühlte +3-Stellungen  jederzeit in eine -7-Ruine zu verwandeln (und zurück).

Die 7. lag z. B. vom Start schnell 3:0 vorne, aber kaum vom Bäcker zurück stand es 3:1 und zwei Trümmerhaufen auf Kreuzberger Seite mit Trippelbauern, Minusbauern und was man sich so wünschen kann ließ alles auf ein 3:3 rauslaufen. Kaum hatte ich mich zweimal um die eigene Achse gedreht, war Brett 2 wieder remislich, und kurz darauf wieder verloren. 3:2, und bei Marten auf Brett 1 blieb es finster. Daß aus einer Stellung mit eingeklemmtem Läufer, dem Trippel- und später Minusbauern ein voller Punkt wurde, ist ein spieltags-typisches Mirakel.

In der 5. lief es am Anfang nicht viel besser, schnell standen da Niederlagen zu Buche. Aber dann bissen sich die anderen nach und nach in ihre Partien rein, und verwandelten einer nach dem anderen ihre Partien. Als Robert Jansen dann noch unfallfrei eine horrende Zeitnot an Brett ins Remis überlebte, standen hier 2 nicht ganz erwartete Mannschaftspunkte zu Buche. Tobys Bericht:

“Es sah alles zunächst nach einem eher holprigen Start aus, da die ersten beiden Partien an Brett 5 und 7 direkt verloren gingen. Mit inbegriffen eine eher dürftige Leistung des Mannschaftsleiters. Danach folgte jedoch die Aufholjagd, die Wolfgang Baumeister mit dem ersten Punkt für unsere Mannschaft initiierte. Kurz darauf dann ein erstes Remis an Brett 2, als Jan Kretzschmar, bei ausgeglichenem Material, aber in doch sehr passiver Stellung von seinem Gegner ein Remis angeboten bekam und dieses dann nach kurzer Überlegung auch folgerichtig annahm. Die Partien an den anderen Brettern waren zu dem Zeitpunkt noch größtenteils ausgeglichen, lediglich Gennaro Tedesco hatte einen Mehrbauern an Brett 6 und konnte seinen Vorteil anschließend noch ausbauen und einen souveränen Sieg einfahren. Gefolgt von einem weiteren vollen Punkt an Brett 8. Damit lagen wir vorne bei noch 2 laufenden Partien. An Brett 3 setzte dann der Gegner von Michael Woinowski mittels eines Springgeropfers zu einem Mattangriff an, welchen dieser jedoch erfolgreich verhindern konnte, und am Ende mit Springer und Läufer und zwei Bauern, gegen einen Turm und einen Mehrbauern das benötigte Remis sicherte. Richtig spannend wurde es nun an Brett 1. Das Material war ausgeglichen und noch fast vollständig auf dem Brett, lediglich der Zeitvirsprung des Gegners setzte Robert Jansen gehörig unter Druck. Mit noch ca. 10 Minuten auf der Uhr und 12 Züge entfernt vom Erreichen der Zeitkontrolle, musste Robert die komplizierte Stellung halten. Zum Glück wurde auch die Zeit des Gegners immer knapper und so verpasste dieser die Chance zum Sieg  während Robert die Zeitkontrolle soeben erreichte. Zu diesem Zeitpunkt hatten beide Spieler in Zeitnot und mit zitternden Händen die Chance zum Sieg verpasst und die Partie ging blieb spannend mit num wieder mehr Zeit auf der Uhr. In der Folge blieb es spannend, am Ende konnte Robert die Stellung halten und mit Turm  und Läufer gegen Läufer und drei vereinzelten Bauern nach Stellungswiederholung das benötigte Remis sichern.”

Dasselbe Bild ein Stock höher. Die kalten Duschen kamen schnell und gründlich, Brett 1 & 2 waren um 11.00 gelaufen, dazu die Falschaufstellung von mir, also nullzudrei sah nach einem Frontalcrash in der ersten Runde aus. Der Gegner suchte sich beim Rauchen vor der Tür in aller Ruhe die Bretter raus, aus denen die fehlenden 1.5 Punkte kommen sollten, aber etwas überraschend: Nix da. Bis auf Weiteres gab es nämlich überhaupt keinen Punkt mehr, und 4 in der Tat sehenswert herausgespielte Siege in Folge später stand es 4:3 für uns. Und am siebten Brett, das ich eher dem Gegner zugesprochen hätte, hatte Kava auf einmal eine Gewinnstellung erspielt. Aber die dann nach Hause zu spielen, ist bekanntlich schwer, die Zeit wurde weniger und weniger, und dem Drama wohnte ich wieder bei, als beide Spieler noch exakt 10 Sekunden auf der Uhr hatten. Zweite Zeitkontrolle, die 1. Klasse spielt ohne Inkrement, das wurde dramatisch. Die Figuren bleiben zum Glück auf dem Brett, die Züge waren wohl legal, wer zieht und drückt am Schnellsten? Kava hatte mittlerweile eine Dame, aber die half nur wenig, am Schluß zeigte die Uhr in der Tat 00:00: zu 00:01, und der Gegner war der Glücklichere. Dennoch ein 4:4, mit dem ich nicht unbedingt mehr gerechnet hätte. Auch bei Siemensstadt entstand ein Bericht.

Auswärts gab es in Spandau ein 2,5:5,5 für SCK II, ein 4,5:3,5 für SCK III und in Reinickendorf ein 3:5 für SCK VI.

Stimmung am Spielabend: die Hütte ist voll

Wie in alten Zeiten, stelle ich hocherfreut bei den Spielabenden am Freitag fest. Die Bude ist voll, und bis spät in die Nacht wird gespielt. Am vergangenen Freitag hatte sich bereits um 20.00 Uhr eine illustre Truppe aus alten Bekannten und starken Neuzugängen und Gästen zum klassischen Bolk-Blitz im 5+0 Modus zusammengefunden, und es war endlich wieder die Atmosphäre eines Monatsturniers im Raum. 12 Leute rutschten um den Dreher Rene Schildt herum, und eigentlich war das Ergebnis am Ende fast egal. Erwähnt sei trotzdem ein enorm starker Paul Prill, der hinter Michael Ziems auf Platz 2 einkam.

BMM – Abschluss der Corona-Saison

Die letzte BMM-Runde ist schon wieder zwei Wochen her, aber da wir ja lange genug darauf gewartet haben, und ein wenig Zählbares dabei auch heraussprang, hier doch noch eine kurze Zusammenfassung.

Die zweite Mannschaft holte relativ ungefährdet den zum Aufstieg in die Landesliga nötigen Punkt. Da Rehberge ohne zwei antrat, gab es ein souveränes 5,5 : 2,5. Spektakulär dabei war vor allem die lautstarke Auseinandersetzung anderer Spieler mit dem notorisch verhaltensauffälligen Wirtspersonal im Spiellokal.

BSC Rehberge 1945 SC Kreuzberg 2 2,5 : 5,5
1 Tobias Jäger 2209 Dirk Paulsen 2256 -:+
2 Sergej Krefenstein 2096 Peter Schnitzer 2132 ½:½
3 Thomas Heuer 2027 Jürgen Federau 2072 -:+
4 Herbert Kauschmann 1991 Joachim Kaiser 2064 ½:½
5 Roman Popov 2027 Martin Gebigke 2016 1:0
6 Sergey Burov 1965 Olaf Eberhardt 2006 0:1
7 Burkhard Bornschein 1896 Georg Adelberger 1977 0:1
8 Gerd Schulze 1900 Michael Steiger 1936 ½:½

Die vierte Mannschaft scheiterte im Stil der Ersten – die Aufstiegskonkurrenten hatten andernorts das Bett bereitet, aber am Ende fehlte den Favoriten dann ein Brettpunkt, das 3,5 : 4,5 bedeutet stattdessen ein weiteres Jahr in der K1.

SC Weisse Dame 4 SC Kreuzberg 4 4,5 : 3,5
1 Stefan Brehm 1891 Jan Holger Neuenbäumer 1866 0:1
2 Guido Weyers 1793 Dirk Sander 1885 1:0
3 Lysan Stemmler 1775 Michael Wollenzien 1896 -:+
4 Philipp Stährfeldt 1735 Fabian Wunderlich 1750 0:1
5 Carsten Miemietz 1730 Yosime Flood 1850 1:0
6 Thomas Kögler 1808 Lukka Mayer 1807 0:1
7 Martin Döring 1740 Thomas Von Wantoch-Rekowski 1781 0:1
8 Johannes Stöckel 1614 Momme Fredrik Held 1508 0:1

Die fünfte hatte eh nur maue Aussichten auf den Klassenerhalt, und trat wegen absehbaren Spielermangels gar nicht mehr an.

Erfreulich dafür der Erfolg der Sechsten, die mit einem 4,5 : 3,5 bei zwei kampflosen Brettern gegen Berolina den Klassenerhalt sicherstellte.

SC Kreuzberg 6 SV Berolina Mitte 4 4,5 : 3,5
1 Jürgen Schmidt 1885 Gerd Schönfeld 1985 +:-
2 Mike Pflantz 1847 Marek Racik 1666 1:0
3 Joachim Hübscher 1591 Karl-Heinz Grünberg 1707 +:-
4 Wolfgang Baumeister 1692 Jens Rennspieß 1720 0:1
5 Robert Jansen 1779 Jonas Holger Schulze 1751 ½:½
6 Michael Glienke 1722 Rene Lasschuit 1700 0:1
7 Gennaro Tedesco 1593 Lena Gebigke 1712 ½:½
8 Wolfgang Großmann 1769 Peter Lehe 1614 ½:½

Ein Fazit, so man es denn ziehen will, fällt ordentlich aus. Wir sind wieder in allen Berliner Ligen vertreten, unsere einst starke Präsenz mit einst 5 Mannschaften spielberechtigt in der Klasse 1 ist aber nun deutlich weniger geworden.

Ich gehe allerdings davon aus, daß aus sattsam bekannten Gründen die Zusammenstellung der Ligen in der kommenden Saison eher davon geprägt sein wird, wie viele Mannschaften überhaupt noch melden. Für die neue Saison gibt es bereits die Termine im Kalender des BSV, eine Ausschreibung steht aber noch aus und soll in den kommenden Tagen erfolgen.

SCK geht baden – Teil 2

Fast 4 Jahre ist es her, daß ich hier zum ersten Mal über unsere Kooperation mit dem Prinzenbad schrieb. Damals stellten wir ein Freiluftschach aus zusammengesteckten Plastikquadraten samt Figurensatz zur Verfügung, das für die Mitarbeiter den täglichen Auf- und Abbau recht mühselig gestaltet. Schon damals stand die Idee im Raum, ein fest installiertes Spielfeld zu bauen, und nun ist es soweit gewesen. Mit Unterstützung vom Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg wurden die Fliesen angeschafft, und unter tatkräftiger Mithilfe von Mitgliedern und nicht zu vergessen dem Prinzenbad selbst wurde am Samstag ein piekfeines Schachbrett gefliest.

Der Dank gebührt vor allem dem Bauleiterer Helmut Bernhofen, der das Material besorgte, den Bau dirigierte und 64 Platten und zahlreiche Pflastersteine in´s Kiesbett hämmerte. Hilfreiche Hände kamen aber auch von Mike Pflantz, Konrad Mewes, Jan-Holger Neuenbäumer, Dirk Sander, Brigitte Große-Honebrink, Manfred und Michael Glienke. Dem stets wirklich hilfreichen und auch begeisterten Team des Prinzenbads unter der Leitung von Sissy Lang gebührt Dank für die unkomplizierte Begleitung bei Planung und Ausführung, und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg übernahm ohne viel Federlesens die Materialkosten.

1. Kreuzberger Online-Clubmeisterschaft 2021

Wir haben die Gunst der Stunde genutzt und die letzte Runde der Online-Clubmeisterschaft im Verein gespielt – natürlich nur diejenigen, die Zeit hatten und am Brett spielen wollten.

Der Sieger des Turniers wurde unser neues Mitglied Julian Richter, der zwar in der letzten Runde gegen Benjamin Luig verlor, aber dank besserer Wertung den 1. Platz vor Benjamin verteidigen konnte (beide 5,5 P.). Dritte wurde ich durch den Sieg gegen Tobias Sklorz. Zu Hause ist es aber irgendwie ruhiger. Als der Putzdienst kam, mussten wir mit unserem Brett umziehen. In der dritten, live gespielten Partie gewann Hasan Kilic gegen Reinhard Körner.

In der letzten Runde wurden leider nur wenige Partien gespielt, da wir in der Ausschreibung angegeben hatten, dass die Partien der letzten Runde nicht verlegt werden können – und einige waren schon im Urlaub. An den Plätzen 1 bis 3 hätte sich aber nichts geändert.

Fazit: Bitte, bitte bald wieder Clubmeisterschaft OTB (over the board) – und nicht nur die Clubmeisterschaft.

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Inzwischen steuern wir auf die 5. Runde zu und verzeichnen überraschende Ergebnisse. Man darf gespannt sein, ob die Tabellenführer bis zum Ende ihre Spitzenposition verteidigen können.

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Die Auslosung für Runde 3 ist online. Zwei Partien der letzten Runde wurden leider kampflos gewonnen, aber wir hoffen, in der nächsten Runde sind alle wieder an Bord.

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Die 1. Runde unserer ersten Online-Clubmeisterschaft ist gespielt – ohne größere Überraschungen. Technisch hat (fast) alles gut geklappt und die nächste Runde steht heute um 19:30 Uhr an.

Die Auslosung findet ihr hier: Teilnehmerliste, Auslosung und Ergebnisse auf Schachturniere.com

Alle weiteren Details findet ihr auf der  Turnierseite.

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Die Ausschreibung zur Kreuzberger Online Clubmeisterschaft haben wir ja kürzlich schon per Newsletter verschickt, hier aber nun nochmals die Ankündigung für alle eMail-Muffel. Ab 14. Mai geht es für die Freunde der längeren Bedenkzeiten online über 7 Runden Schweizer System auf Lichess, 90 Minuten + 30 Sekunden für Ruhm & Ehre.

DSOL – Ene Mene Muh

Am vergangenen Freitag wurde es in der Deutschen Online-Liga noch einmal deutlich spannender, als es die Ergebnisse der letzten zwei Vorrunden hatten erwarten lassen. Ohne Axel, der aufgrund von viel Arbeit die letzten Male nicht mehr mitspielen konnte, fehlt dann vorne eben doch ein Brummer, der nicht nur punktet, sondern auch den Nachfolgenden das Leben etwas leicher macht. Dennoch war es ziemlich stark, wie immer auch ein Hauch (un)glücklich. 2:2 nach den 4 Schnellpartien, ehe im Entscheidungsblitz sich die Klasse der Eppendorfer durchsetzte. In den regulären Partien lagen wir sogar 2:1 vorne – Sana stand wie so oft komisch, diesmal mit einem ziemlich “gesunden” Minusbauern und murkelte das dann trotzdem in was Zählbares um. Bei Stefan dachte der Gegner lange nach, ehe es auf g2 ordentlich schepperte und der Gegner mit Turm weniger weiterspielte. Beim Zuschauen roch das eher nach “lieber die Partie verloren, als den Schönheitspreis und die Aufnahme in die Bodenseer Taktikperlen übersehen”, und Stefan verteidigte sich so aktiv wie umsichtig zum Gewinn. Leider konnte Michael dann in einem mir gut bekannten Französisch (scheinbar normale Züge machen, schlecht stehen und zugucken, wie man am offenen Königsflügel abgemurkst wird) die geopferte Figur nicht in Gegenspiel umwandeln, sodass am Ende es in die Verlängerung ging.

Eine wirklich schöne Turnierserie geht damit für uns zu Ende, ich kann mir gut vorstellen, dass diese aber auch nach der Corona-Zeit weitergeführt wird. Die Diskussionen über Cheating werden zwar – nicht ganz zu Unrecht – weiter bestehen bleiben, aber bei wohl 90% Ehrlichkeit, steht für mich eine weitere Teilnahme außer Frage.