BMM – Abschluss der Corona-Saison

Die letzte BMM-Runde ist schon wieder zwei Wochen her, aber da wir ja lange genug darauf gewartet haben, und ein wenig Zählbares dabei auch heraussprang, hier doch noch eine kurze Zusammenfassung.

Die zweite Mannschaft holte relativ ungefährdet den zum Aufstieg in die Landesliga nötigen Punkt. Da Rehberge ohne zwei antrat, gab es ein souveränes 5,5 : 2,5. Spektakulär dabei war vor allem die lautstarke Auseinandersetzung anderer Spieler mit dem notorisch verhaltensauffälligen Wirtspersonal im Spiellokal.

BSC Rehberge 1945 SC Kreuzberg 2 2,5 : 5,5
1 Tobias Jäger 2209 Dirk Paulsen 2256 -:+
2 Sergej Krefenstein 2096 Peter Schnitzer 2132 ½:½
3 Thomas Heuer 2027 Jürgen Federau 2072 -:+
4 Herbert Kauschmann 1991 Joachim Kaiser 2064 ½:½
5 Roman Popov 2027 Martin Gebigke 2016 1:0
6 Sergey Burov 1965 Olaf Eberhardt 2006 0:1
7 Burkhard Bornschein 1896 Georg Adelberger 1977 0:1
8 Gerd Schulze 1900 Michael Steiger 1936 ½:½

Die vierte Mannschaft scheiterte im Stil der Ersten – die Aufstiegskonkurrenten hatten andernorts das Bett bereitet, aber am Ende fehlte den Favoriten dann ein Brettpunkt, das 3,5 : 4,5 bedeutet stattdessen ein weiteres Jahr in der K1.

SC Weisse Dame 4 SC Kreuzberg 4 4,5 : 3,5
1 Stefan Brehm 1891 Jan Holger Neuenbäumer 1866 0:1
2 Guido Weyers 1793 Dirk Sander 1885 1:0
3 Lysan Stemmler 1775 Michael Wollenzien 1896 -:+
4 Philipp Stährfeldt 1735 Fabian Wunderlich 1750 0:1
5 Carsten Miemietz 1730 Yosime Flood 1850 1:0
6 Thomas Kögler 1808 Lukka Mayer 1807 0:1
7 Martin Döring 1740 Thomas Von Wantoch-Rekowski 1781 0:1
8 Johannes Stöckel 1614 Momme Fredrik Held 1508 0:1

Die fünfte hatte eh nur maue Aussichten auf den Klassenerhalt, und trat wegen absehbaren Spielermangels gar nicht mehr an.

Erfreulich dafür der Erfolg der Sechsten, die mit einem 4,5 : 3,5 bei zwei kampflosen Brettern gegen Berolina den Klassenerhalt sicherstellte.

SC Kreuzberg 6 SV Berolina Mitte 4 4,5 : 3,5
1 Jürgen Schmidt 1885 Gerd Schönfeld 1985 +:-
2 Mike Pflantz 1847 Marek Racik 1666 1:0
3 Joachim Hübscher 1591 Karl-Heinz Grünberg 1707 +:-
4 Wolfgang Baumeister 1692 Jens Rennspieß 1720 0:1
5 Robert Jansen 1779 Jonas Holger Schulze 1751 ½:½
6 Michael Glienke 1722 Rene Lasschuit 1700 0:1
7 Gennaro Tedesco 1593 Lena Gebigke 1712 ½:½
8 Wolfgang Großmann 1769 Peter Lehe 1614 ½:½

Ein Fazit, so man es denn ziehen will, fällt ordentlich aus. Wir sind wieder in allen Berliner Ligen vertreten, unsere einst starke Präsenz mit einst 5 Mannschaften spielberechtigt in der Klasse 1 ist aber nun deutlich weniger geworden.

Ich gehe allerdings davon aus, daß aus sattsam bekannten Gründen die Zusammenstellung der Ligen in der kommenden Saison eher davon geprägt sein wird, wie viele Mannschaften überhaupt noch melden. Für die neue Saison gibt es bereits die Termine im Kalender des BSV, eine Ausschreibung steht aber noch aus und soll in den kommenden Tagen erfolgen.

SCK geht baden – Teil 2

Fast 4 Jahre ist es her, daß ich hier zum ersten Mal über unsere Kooperation mit dem Prinzenbad schrieb. Damals stellten wir ein Freiluftschach aus zusammengesteckten Plastikquadraten samt Figurensatz zur Verfügung, das für die Mitarbeiter den täglichen Auf- und Abbau recht mühselig gestaltet. Schon damals stand die Idee im Raum, ein fest installiertes Spielfeld zu bauen, und nun ist es soweit gewesen. Mit Unterstützung vom Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg wurden die Fliesen angeschafft, und unter tatkräftiger Mithilfe von Mitgliedern und nicht zu vergessen dem Prinzenbad selbst wurde am Samstag ein piekfeines Schachbrett gefliest.

Der Dank gebührt vor allem dem Bauleiterer Helmut Bernhofen, der das Material besorgte, den Bau dirigierte und 64 Platten und zahlreiche Pflastersteine in´s Kiesbett hämmerte. Hilfreiche Hände kamen aber auch von Mike Pflantz, Konrad Mewes, Jan-Holger Neuenbäumer, Dirk Sander, Brigitte Große-Honebrink, Manfred und Michael Glienke. Dem stets wirklich hilfreichen und auch begeisterten Team des Prinzenbads unter der Leitung von Sissy Lang gebührt Dank für die unkomplizierte Begleitung bei Planung und Ausführung, und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg übernahm ohne viel Federlesens die Materialkosten.

1. Kreuzberger Online-Clubmeisterschaft 2021

Wir haben die Gunst der Stunde genutzt und die letzte Runde der Online-Clubmeisterschaft im Verein gespielt – natürlich nur diejenigen, die Zeit hatten und am Brett spielen wollten.

Der Sieger des Turniers wurde unser neues Mitglied Julian Richter, der zwar in der letzten Runde gegen Benjamin Luig verlor, aber dank besserer Wertung den 1. Platz vor Benjamin verteidigen konnte (beide 5,5 P.). Dritte wurde ich durch den Sieg gegen Tobias Sklorz. Zu Hause ist es aber irgendwie ruhiger. Als der Putzdienst kam, mussten wir mit unserem Brett umziehen. In der dritten, live gespielten Partie gewann Hasan Kilic gegen Reinhard Körner.

In der letzten Runde wurden leider nur wenige Partien gespielt, da wir in der Ausschreibung angegeben hatten, dass die Partien der letzten Runde nicht verlegt werden können – und einige waren schon im Urlaub. An den Plätzen 1 bis 3 hätte sich aber nichts geändert.

Fazit: Bitte, bitte bald wieder Clubmeisterschaft OTB (over the board) – und nicht nur die Clubmeisterschaft.

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Inzwischen steuern wir auf die 5. Runde zu und verzeichnen überraschende Ergebnisse. Man darf gespannt sein, ob die Tabellenführer bis zum Ende ihre Spitzenposition verteidigen können.

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Die Auslosung für Runde 3 ist online. Zwei Partien der letzten Runde wurden leider kampflos gewonnen, aber wir hoffen, in der nächsten Runde sind alle wieder an Bord.

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Die 1. Runde unserer ersten Online-Clubmeisterschaft ist gespielt – ohne größere Überraschungen. Technisch hat (fast) alles gut geklappt und die nächste Runde steht heute um 19:30 Uhr an.

Die Auslosung findet ihr hier: Teilnehmerliste, Auslosung und Ergebnisse auf Schachturniere.com

Alle weiteren Details findet ihr auf der  Turnierseite.

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Die Ausschreibung zur Kreuzberger Online Clubmeisterschaft haben wir ja kürzlich schon per Newsletter verschickt, hier aber nun nochmals die Ankündigung für alle eMail-Muffel. Ab 14. Mai geht es für die Freunde der längeren Bedenkzeiten online über 7 Runden Schweizer System auf Lichess, 90 Minuten + 30 Sekunden für Ruhm & Ehre.

DSOL – Ene Mene Muh

Am vergangenen Freitag wurde es in der Deutschen Online-Liga noch einmal deutlich spannender, als es die Ergebnisse der letzten zwei Vorrunden hatten erwarten lassen. Ohne Axel, der aufgrund von viel Arbeit die letzten Male nicht mehr mitspielen konnte, fehlt dann vorne eben doch ein Brummer, der nicht nur punktet, sondern auch den Nachfolgenden das Leben etwas leicher macht. Dennoch war es ziemlich stark, wie immer auch ein Hauch (un)glücklich. 2:2 nach den 4 Schnellpartien, ehe im Entscheidungsblitz sich die Klasse der Eppendorfer durchsetzte. In den regulären Partien lagen wir sogar 2:1 vorne – Sana stand wie so oft komisch, diesmal mit einem ziemlich “gesunden” Minusbauern und murkelte das dann trotzdem in was Zählbares um. Bei Stefan dachte der Gegner lange nach, ehe es auf g2 ordentlich schepperte und der Gegner mit Turm weniger weiterspielte. Beim Zuschauen roch das eher nach “lieber die Partie verloren, als den Schönheitspreis und die Aufnahme in die Bodenseer Taktikperlen übersehen”, und Stefan verteidigte sich so aktiv wie umsichtig zum Gewinn. Leider konnte Michael dann in einem mir gut bekannten Französisch (scheinbar normale Züge machen, schlecht stehen und zugucken, wie man am offenen Königsflügel abgemurkst wird) die geopferte Figur nicht in Gegenspiel umwandeln, sodass am Ende es in die Verlängerung ging.

Eine wirklich schöne Turnierserie geht damit für uns zu Ende, ich kann mir gut vorstellen, dass diese aber auch nach der Corona-Zeit weitergeführt wird. Die Diskussionen über Cheating werden zwar – nicht ganz zu Unrecht – weiter bestehen bleiben, aber bei wohl 90% Ehrlichkeit, steht für mich eine weitere Teilnahme außer Frage.

1 Jahr Corona-Liga auf Lichess

In diesen Tagen feiert die Lichess-Corona-Liga ihren ersten Geburtstag, und der SCK war von Anfang an dabei. Eigentlich wollte ich wie Narva auch immer mal eine Grafik basteln, die unser Auf und Ab dort wiederspiegelt, aber dann bin ich dort auf den Link zur Liga-Statistik gestoßen, und die Seite ist auch nicht schlecht. Nicht unbedingt schön, aber dort kann jeder nachschlagen, was er Donnerstags und Sonntags im letzten Jahr so zusammengeschachelt hat.

Wir sind auch noch da !!!

Gegen Ende eines wohlverdienten Mittagsschlafes dümpelte ich um kurz vor 19.00 Uhr ein wenig noch auf diversen Schachseiten herum, ehe es mich aus dem Sofa riss. Nicht weil das Abendessen anbrannte, sondern die Existenz des SC Kreuzberg plötzlich unangenehm in Frage gestellt wurde.

Daß Helmut Flöel es mit Kreuzberg bisweilen hält wie die U8 mit dem Berliner Osten, nämlich ohne Halt (hihi) durchfahren, ist ja nichts Neues. Aber wer kurz vor Leipzig sein Spiellokal hat, dem kann man schon nachsehen, daß innerhalb des Rings alles zu einem grauen Einerlei verschwimmt. Nicht zu verzeihen ist jedoch dem auf Chessbase noch vollmundig als Westfalen-Post angekündigten, zurecht aber in Wirklichkeit nur als Westfalen-Blatt firmierendem Pressebetrieb die Überschrift “Niklas Schlangenotto & Co. führen in der 4. Liga ihre Gruppe mit 4 Siegen ungeschlagen an”. Dabei ist der dortige Teamzampano sogar Mathematikprofessor! Bevor es uns geht wir dem in der Nähe von Paderborn verorteten Bielefeld, sei nun angemerkt: Es gibt den SC Kreuzberg, er spielt in der DSOL, UND ER IST UNGESCHLAGEN TABELLENFÜHRER, zefix! Mit unserem leicht überdimensionierten Vierzunull gegen Pfullingen haben wir es ja sogar auf die Ehrentafel gebracht.

Ob das so bleibt, entscheidet sich wohl morgen Abend, ehe es dann beim nächsten Spieltag möglicherweise zum ehrenrettenden Duellschießen freundschaftlichen Entscheidungskampf um den Gruppensieg kommt.

Wenn Niklas Schlangenotto dies liest, darf er beim nächsten Besuch in Berlin beim SCK den Ratingpreis für den besten Real-Life-Namen abholen, den für den besten Nick habe ich aber in der letzten Runde bei SCK II bereits an Sebastian Weihrauch aka KlimkeAufAlerich vom HSK vergeben. Jungs, keine Bange, den SCK gibt es wirklich, Andreas Lange weiß Bescheid, und das Bier steht seit 2019 kalt.

Apropos, die Zweite gibt es auch, die ist aber nicht Tabellenführer. Der aktuelle Tabellenstand ist eher das Ergebnis aus ein wenig Pech und Mittagsschläfchen die bis 21.00 dauern, Schwamm drüber. Wie Robert J. da zuletzt noch einen halben Punkt zusammengehamstert hat, war schon fast wieder sehenswert.

Die Kurzen Dritte tritt als Aufsteiger in Ihrer Liga hingegen sehr ausgeschlafen auf (letzter Witz für heute) und mischt ordentlich oben mit!

Morgen gibt es daher viel zu sehen, denn da treten alle 3 Mannschaften auf dem Chessbase-Server zur 5. Runde an. Zuschauer sind gerne gesehen, die Links finden sich in den Spieltagsübersichten auf der DSOL-Seite (Ligen 4c, 6c und 8a)

 

Kreuzberg auch bei der DSOL Neuauflage dabei

Auch bei der 2. Auflage der DSOL ist Kreuzberg wieder dabei. Mit 385 Mannschaften hat die Liga einen enormen Zuwachs im Vergleich zur ersten Runde erfahren, und wir stellen 3 davon. Die Links ganz oben auf der Startseite führen Euch direkt zu den jeweiligen Staffeln, die Wochen mit den Spielterminen sind im Kalender markiert. Über einen Playchess-Account lassen sich die Partien live mitverfolgen.

Weltmeisterschaftssiegerbesieger

Nach meinem BMM-Sieg gegen Horst Rittner hieß es, dies sei der erste Sieg eines Kreuzbergers gegen einen offiziellen Weltmeister gewesen. So ganz konnte ich das nie glauben, schon gar nicht wenn man die Spitzenspieler aus Bundesligazeiten hinzurechnet, und gegen Matthias Kribben, der wie Horst Rittner Mannschaftsweltmeister im Fernschach wurde, hat sicherlich auch der eine oder andere schon gewonnen. Wie dem aber auch sei, das muß trotzdem erstmal bewiesen werden, aber spätestens seit heute Nachmittag bin ich vielleicht immer noch der Erste, aber sicher nicht mehr der Einzige, denn da spielte Michael Ziems beim Chess24 Geschwätzblitz gegen Rustam Kasimdzhanov. “Diesen Spieler kennen wir gar nicht”, lautete der Einstieg. Wir aber schon, und zwar vor allem als richtig guten Blitzer – und das ist dann doch eine berichtenswerte Hausnummer!

Die Partie bei Chess24, das zugehörige Video bei Youtube, in etwa ab Minute 54.

Olaf Eberhardt mit 6/6 im Abschlußschnellschach

14 Spieler kamen im abschließenden Schnellschach zusammen, ehe der SCK wieder in die Corona-Pause geht. Olaf Eberhardt blieb mit 6/6 ungeschlagen, vor Georg Adelberger und Peter Held. Ratingpreise gab es für Klaudijo Uckar und Hasan Kilic, der damit wohl zum ersten Mal in die Preisgeldränge bei den Erwachsenen kam!

Fortschrittstabelle

Ein Lebenszeichen

Immerhin 16 Spieler wurden es, die sich zum ersten Kreuzberger Turnier nach langer Pause einfanden. Man einigte sich auch 6 Runden Schnellschach, und trotz “Maske auf, Maske ab” ging das Ganze sehr manierlich über die Bühne.

Die zwei Zehlendorfer Darko Balov und Jürgen Brustkern kamen knapp voreinander an der Spitze an, gefolgt von Mirko Dehne, Berliner in Diensten des Ratinger SKs.

Die ausgelobten Ratingpreise bekamen Peter Held und Klaudijo Uckar.

Fortschrittstabelle

SCK weiter in den Deutsche Schach Online-Ligen – heute Abend Halbfinale

Nach dem erfolgreichen Viertelfinale sind heute beide Halbfinals auf Chessbase zu verfolgen. Kreuzberg 1 darf wieder gegen Breitenworbis antreten, Kreuzberg III gegen den SV Hollage. Hier gibt es die Übertragung – sie wird auch im Verein gezeigt.

Kreuzberg 1 und 3 haben sich für die KO-Runden der DSOL qualifiziert. Die Dritte souverän, die Erste brauchte nach etwas verhaltenem Start dafür bis zur letzten Runde und trifft nun am 25. August auf den Stendaler SK, während die Jungs um Jonas-Christian Hecht gegen Paderborn ranmüssen.

Die Zweite spielte engagiert mit, war aber am Ende als Vorletzte auf ihrem Setzlistenplatz gelandet.

Clubblitz-, 960- & Schnellschachmeister

Wie auch die Clubmeisterschaft haben wir nun auch die 3 Monatsturnierserien beendet. Praktischerweise waren alle 3 Serien schon weit fortgeschritten, sodaß nur noch 3 (Schnellschach und 960) bzw. 2 Turniere (Blitz) fehlten und die “vorgeschriebenen” 8 Wertungsturniere für die Kreuzberger Spartenmeisterschaften gespielt wurden.

Die Sieger und damit Kreuzberger Meister sind:

Blitz Schach 960 Schnellschach
1. Dirk Paulsen Klaus Lehmann Dirk Paulsen
2. Adis Artukovic Dirk Paulsen Klaus Lehmann
3. Shenis Slepushkin Wilhelm Löhr Stephan Bethe

Clubmeisterschaft abgebrochen

Die aktuelle Clubmeisterschaft haben wir nun abgebrochen, da nicht absehbar ist, wann und unter welchen Bedingungen das Turnier überhaupt fortgesetzt werden kann. Die gespielten Partien werden zur DWZ-Auswertung eingereicht, Start- und Reuegelder zahlen wir vollständig zurück. Sobald wir wieder etwas langfristiger planen können schreiben wir eine neue Clubmeisterschaft aus.