BMM Einzelergebnisse der vorletzten Runde mit Impressionen

3 Mannschaften stehen kurz vor dem Aufstieg, 2 Mannschaften kämpfen gegen den Abstieg und die restlichen Mannschaften befinden sich im sicheren Mittelfeld…

BMM Einzelergebnisse:

 

Landesliga

Brett SF Berlin 1903 3   SC Kreuzberg 2
1 Marco Thinius

½:½

Peter Schnitzer
2 Udo Hoffmann

½:½

Jürgen Federau
3 David Jakobeit

1:0

Philip Zeitz
4 Olaf Ritz

½:½

Norbert Sprotte
5 Martin Kunze

0:1

Joachim Kaiser
6 Martina Skogvall

1:0

Mike Pflantz
7 Lars Hein

½:½

Rainer Albrecht
8 Dusan Jeremic

1:0

Andreas Dufner
Endergebnis: 5:3

 

Stadtliga B

Brett SF Berlin 1903 4   SC Kreuzberg 3
1 Wolfram Burckhardt

1:0

Markus Wörz
2 Yizheng Yuan

0:1

Michael Steiger
3 Mark Müller

0:1

Robert Plato
4 Hans Jung

½:½

Mirza Hasic
5 Theodor Heinze

½:½

Wilhelm Löhr
6 Peter Baranowsky

½:½

Roland Knopf
7 Fritjof Wolf

-:+

Michael Neuwirth
8 Thorben Lindhauer

1:0

Thi Hong Nhun Khuong
Endergebnis: 3,5:4,5

 

Klasse: 1.1

Brett SC Schwarz-Weiß Lichtenrade   SC Kreuzberg 4
1 Bruno Triebus

½:½

Andreas Thomas
2 Albert Schick

+:-

Hans Bindewald
3

Wilmar Lukas

0:1

Wolfgang Großmann
4 Begzod Usanov

0:1

Florian Schneider
5 Peter Kiesewetter

0:1

Jürgen Schmidt
6 Wilhelm Karl Nehlich

1:0

Klaudijo Uckar
7 Karl-Heinz Zirr

½:½

Erik Rausch
8 Jan-Michael Bode

+:-

Torben Frey
Endergebnis: 4:4

 

Klasse 2.4

Brett SC Schwarz-Weiß Lichtenrade 2   SC Kreuzberg 5
1 Christoffer Fuß

+:-

Juma AL-JouJou
2 Konstantin Jaehne

0:1

Michael Wollenzien
3

Gerald Felber

½:½

Norbert Tauchert

4

Martin Schubert

0:1

Bernd Eckardt

5

Kai-Fabius Pribyl

0:1

Hans-Jürgen Körlin

6

Mikhail Telianer

0:1

Thomas Bachmann

7 Hartmut Ingendorf

0:1

Andre Caligaris
8 Christopher Ulrich

0:1

Georg Adelberger
Endergebnis: 1,5:6,5

 

 

Klasse 2.1

Brett SC Kreuzberg 6   SG Lasker Steglitz-Wilmersdorf 3
1 Manfred Hahn

½:½

Rudolf Schindler
2 Joachim Hübscher

0:1

Roman Matzkowiak
3 Alexander Görg

1:0

Karl-Heinz Baumbach
4 Bernd Welle

1:0

Reinhard Gruener
5 Dirk Möller

0:1

Joachim Böhme
6 Klaus Körting

½:½

Hans-Juergen Schoenherz
7 Michael Schmidt

0:1

Korcan Kirkici
8 Marcel Schwietzer

½:½

Ben-Luca Schreiber
Endergebnis: 3,5:4,5
Die Spitzenbretter unserer 6. Mannschaft
Beide waren an den letzten beiden Partien der Runde beteiligt. Leider bot Manfred Hahn in einer vorteilhaften Stellung Remis an. Infolge dessen nahm sein Gegner jenes Angebot an und Joachim Hübscher unterlag in einem schwierigem Endspiel.
Alexander Görg
Abgesehen von der unglücklichen Handywecker-Niederlage spielt Alexander Görg am dritten Brett eine überragende Saison. U.a. Dank seiner zahlreichen Punkte behält die Mannschaft noch realistische Klassenerhaltschancen vor der letzten Runde.
Bernd Welle und Dirk Möller
Während Bernd Welle (links) mit zwei Siegen in Folge in Fahrt kommt, hat Dirk Möller einen schweren Stand. Mit dieser Niederlage musste er nun zwei Mal in Folge kurz rochieren.

 Dank ihres guten Brettpunkteverhältnisses würde unserer 6. Mannschaft in der letzten Runde ein knapper 4,5:3,5 Sieg zum Klassenerhalt genügen. Der Gegner SK Zehlendorf würde im Falle der Niederlage ihrerseits absteigen. Es liegt also ein spannender Abstiegskampf vor uns.

(Atila Gajo Figura)

Klasse 2.3

Brett SC Kreuzberg 7   SG Lichtenberg 2
1

Ronny Heldt

0:1

Ulrich Fitzke

2

Felix Geißler

0:1

Udo Woyte

3 Jan Kretzschmar

1:0

Reinhard Bandlow
4 Wolfgang Baumeister

½:½

Anna-Louise Müller
5 Michael Woinowski

0:1

Günter Sube
6 Oliver Hall

½:½

Olaf Sill
7 Jörg Fuchs

+:-

Carsten Fettkenheuer
8 Luis Stratos Rose

0:1

Peter Petkov
Endergebnis: 3:5
Jan Kretzschmar
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Gerade stellt Jan einzügig in der Eröffnung einen Bauern ein (mit anderen Worten: er ist in eine Eröffnungsfalle hineingeraten). Sowohl mit der eigenen Leistung, als auch mit der seiner Mannschaft kann er nicht zufrieden sein. In dieser Saison befindet sich seine Mannschaft jenseits von Gut und Böse. Weder ein Abstieg, noch ein Aufstieg ist möglich.
Dass Jan Kretzschmar seine Partie trotz des eingestellten Bauern noch gewann, zeigt nicht nur sein Potential, es steht metaphorisch gesehen auch für seine Mannschaft, die grundsätzlich das Potential zum Aufsteigen gehabt hätte.
Leider verschenkten sie in dieser Saison ausgerechnet gegen die schwächeren Mannschaften zahlreiche Punkte (so, wie Jan hier auch einfach einen Bauern verschenkte)…
Somit spielt die Mannschaft eine weitere Saison in der 2. Klasse.
Michael Woinowski & Wolfgang Baumeister
Links agiert von den Stellungen her sehr erfolgreich Michael Woinowski, wenn er bloß eine bessere Zeiteinteilung hätte. Eben seine regelmäßige Zeitnot kostet ihm massig gute Stellungen. So verlor er auch dieses Mal in einer besseren Stellung durch Zeitüberschreittung.
Ebenfalls stark (aber mit einer besseren Zeiteinteilung) triumphiert daneben Wolfgang Baumeister, der mit seinen 5 aus 7 der erfolgreichste Spieler aus der 7. Mannschaft ist.
Kreuzberg 7 Spitzenbretter
Die Spitzenbretter kamen in dieser Saison nicht richtig in Fahrt und liegen entsprechend auch im Minus. Hin und wieder konnten sie jedoch ihr wahres Potential aufblitzen.
Luis Rose
Luis Rose liehen wir erneut aus. So bekam er dieses Mal mit seinem nachgemeldeten Gegner einen harten Brocken (Spielstärke zwischen 1770 und 1880).

 

Klasse 3.3

Brett SC Kreuzberg 8   SC Schwarz-Weiß Lichtenrade 3
1 Thomas Blasig

1:0

Horst Lommatzsch-Röpke
2 Robert Jansen

0:1

Iven Harter
3 Benjamin Krause

1:0

Manfred Freihube
4 David Granzin

1:0

Ratko Boskovic
5 Bruno Jahn

1:0

Rainer Tiedtke
6 Afridun Amu

½:½

Julia Bartsch
7 Kava Spartak

1:0

Kanat Zusupov
8 José Antonio Ordonez

0:1

Eberhard Klein
Endergebnis: 5,5:2,5

 Dieser Mannschaftskampf war schon praktisch ein vorgezogenes Finale. In der Tabelle lag SC Freibauer Schöneberg deutlich vorne mit 12 Mannschaftspunkten und dahinter kamen wir und Queer-Springer mit jeweils 9 Mannschaftspunkten, sowie Eintracht Berlin mit 8 Mannschaftspunkten. Unser Gegner hatte bisher 7 Mannschaftspunkte gesammelt. Eintracht Berlin konnte gegen GM Spielfrei nichts ausrichten (was absehbar war) und im Duell Queer-Springer gegen Freibauer Schöneberg gingen wir von einem Sieg des Favoriten (Freibauer Schöneberg) aus. Somit würden wir mit dem Gewinn des Mannschaftskampfes 2 Mannschaftspunkte Vorsprung gegenüber Queer-Springer besitzen. 

Thomas Blasig
Thomas Blasig agierte sicher, solide und konzentriert. So nutze er einen frühen taktischen Fehler für den Führungstreffer aus. 1:0

 Nach diesem Sieg verlor etwa 2 Stunden später José am 8. Brett mit knapper Zeit sowohl den Überblick, als auch Material und Partie. Postwendend verwerte Bruno Jahn seinen Mehrbauern zum Sieg gegen den bisher erfolgreich aufspielenden Rainer Tiedtke.

Bruno Jahn
Soeben landete Brunos Springer von b4 auf d3 (ein schwarzer Turm steht auf c8), was seinen Gegner zur sofortigen Aufgabe überredete.
Stand: 2:1 für uns!

 Immer besser entwickelte sich die Stellung bei unserem Jungtalent David Granzin. Allerdings fand er in folgender Stellung nicht den sofortigen Ausheber:

David Granzin
Nachträglich haben wir die Stellung im Analyseraum nochmal aufgebaut, wonach er auch den Gewinn fand.
Wer sieht noch einen sofortigen Gewinn für Weiß?

Letztlich wählte David eine andere Angriffsführung, mit der er seinen Gegner in kurzer Zeit ebenfalls zur Aufgabe zwang. 3:1! Es fehlten nur noch 1,5 Punkte.

Spitzenbretter Kreuzberg 8
Während es beim Stande von 3:1 bei Robert Jansen eher schlecht aussah, verwertete Benjamin mit großer Sicherheit seine Mehrqualität zum Sieg. 4:1!

Den entscheidenden Punkt zum sicheren Gesamtsieg erzielte in einer spannenden Partie Kava Spartak. Während Robert letztlich verlor, sicherte sich Afridun Amu mit einem Minusbauern im Endspiel noch ein Remis:

Letzte Partie Kreuzberg 8
Kurz vor der Zeitnotphase war Afri noch taktisch am Tricksen (gerade zog er seinen Turm nach h5)…

 Damit benötigen wir für den Aufstieg nur noch 1,5 Brettpunkte, die wir gegen den Favoriten SC Freibauer Schöneberg erzielen müssen. Eine durchaus machbare Aufgabe.

Atila Gajo Figura

Klasse 3.4

Brett SC Kreuzberg 9   SG Zugzwang Pankow 6
1 Christopher Niechotz

0:1

Wilfried Heymach
2 Jorge Lindenau

½:½

Hendrik Madeja
3 Michael Glienke

0:1

Karsten Berndt
4 Günter Cierpinski

1:0

Stefan Kuhr
5 Lothar Semme

1:0

Hanno Kühnert
6 Helmut Abraham

0:1

Gerd Zur
7 Sergej Fröhlich

1:0

Klaus Bartels
8 Ingo Lange

1:0

Felix Rolletschke
Endergebnis: 4,5:3,5 Wenn sogar die Verlierer halbwegs gute Laune haben, dann liegt es nicht nur daran, dass die Mannschaft gewonnen hat, sondern auch daran, dass das Aufstiegsgespenst Einzug gehalten hat. Nur noch Miesepeter und notorische Spaßbremsen kriegen eine Konstellation zusammen gebastelt, bei der die “Neunte” nicht aufsteigt. Es kann aber noch schief gehen, also wurde das “Gläschen Sekt” im Stoiberschen Sinne noch nicht geöffnet.Gleich zu Anfang schnappte “Aushilfe” Sergej seinem Partner die Dame weg, weshalb sich der fragte, warum er so früh aufgestanden war. Der Rest nutzte die Zeit intensiver, wenngleich mit unterschiedlichem Erfolg. Zuletzt machte Cierpi den “Sack” zu, indem er seinem Gegenüber in dessen Zeitknappheit den Mut nahm.Am Ende hatten wir dem Tabellenersten seine zweite Saisonniederlage verpasst, und sind punktgleich mit ihm an der Spitze. Gefolgt von der Mannschaft, die dem Ersten die zweite Niederlage verpasst hatte. Der Erste wird gegen “SC Spielfrei” keine Punkte holen können, unser Verfolger spielt, wie wir, gegen einen Vertreter aus dem Mittelfeld.

Wir haben unsere Ausgangsposition für die letzte Runde stark verbessert, bis zum 21. April haben wir genug Zeit zum Üben.

Helmut

 Nachträglich noch ein paar Bilder:

Sergej Fröhlich
Der erwähnte frühe Schwarz-Sieg von Sergej Fröhlich. Weiß spielte jetzt h3-h4. Nach welchem Zug gab der Gegner von Sergej auf?

Ersatzleute für Kreuzberg 9 Links spielte Sergej, rechts die weitere Verstärkung Ingo Lange. Beide triumphierten und trugen so zum Mannschaftserfolg bei!  

Helmut Abraham
Der Ersatzcaptain Helmut Abraham schrie mit seinem letzten Zug Dd3-a6 zum Angriff…

 

Starke Kreuzberger Spitze
Eine starke Spitze mit Christopher Niechotz und Jorge Lindenau. Leider holten sie nur 0,5 Punkte. Zudem warf Jorge eine Gewinnstellung weg…

 

Jorge Kombi
Wie hätte Weiß in dieser Stellung gewinnen können?
Letzte Partie Kreuzberg 9
Umzingelt von Zuschauern sorgte Günter Cierpinski für den entscheidenden 4,5-Treffer!

Klasse: 3.2

Brett SC Kreuzberg 10   SC Schwarz-Weiß Lichtenrade 4
1 Ronald Hackenberg

1:0

Vladimir Kargin
2 Helmut Bernhofen

1:0

Gustav Mayer
3 Jeremy Bernstein

0:1

Martin Bornemann
4 Wilfried Pilgrim

1:0

Franz Schubert
5 Bernd Klausmann

1:0

Leon Lasutra
6 Dieter Eichner

1:0

Ertan Caglar
7 Jupp Bruns

1:0

Rita Barz
8 Thorsten Lindström

½:½

Johannes Schmidt
Endergebnis: 6,5:1,5
Bernd Klausmann
Als Ersatzspieler vorgesehen, kam Bernd Klausmann zu seinem ersten Einsatz. Daneben spielte auch Dieter Eichner wieder mit. In den letzten Runden gab er den nachgemeldeten Spielern den Vortritt.

Bruns Jupp Zu seinem zweiten Einsatz kam hingegen Bruns Jupp.   

Kraftzug Kreuzberg 10
Mit dem Kraftzug 1.Sf3 triumphierte Helmut Bernhofen. Sein Gegner kam vor Schreck gar nicht erst zur Partie.
Kreuzberg 10
Insgesamt überzeugte Kreuzberg 10 auch in dieser Runde. Zu Siegen kamen Jupp, Dieter, Bernd, Wilfried, Helmut und Ronald. Durch einen Fingerfehler verlor Jeremy Bernstein seine Partie und Thorsten Lindström rettete sich in einem Endspiel mit einem Minusbauern ins Remis.

Dieter Eichner IEine strenge Körpersprache des Mannschaftsleiters…  

Dieter Eichner II
… wonach sein Gegner wenige Züge später den König umwarf.

6 Gedanken zu „BMM Einzelergebnisse der vorletzten Runde mit Impressionen“

  1. Kleine aber nicht unwesentliche Präzisierung: Die 5. pfeift schon seit heute fröhlichst La Paloma. Die nächste Runde wird eine reine Vergnügungsbootsfahrt im heimischen Gewässer.

  2. Wie kann denn so etwas sein?
    Gleich zwei kampflose partien in der vierten mannschaft verloren!Da wird sich manch einer gefragt haben,warum er sich die müche macht überhaupt zum mannschaftskampf anzutreten.Keine gute einstellung.

  3. In der vierten Mannschaft gab es ein kleines Kommunikationsproblem, da die beiden vorgesehenen Mannschaftsleiter beide fehlten und dem Ersatzcaptain über eine kleine Änderung nicht rechtzeitig informieren konnten. Hans Bindewald war gar nicht vorgesehen. Ein anderer sollte spielen, der auch tatsächlich kam… Nur war die Aufstellung schon abgegeben worden…
    Torben Frey kam wohl durch die Probleme mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln nicht rechtzeitig zum Spielort (ggf. trug ein Verschlafen ebenfalls etwas dazu, dass weiß ich nicht). In der letzten Runde werden sicherlich die Mannschaftsleiter wieder mit in der Mannschaft sein und dann gibt es keine Probleme.
    Ähnliche Probleme (wenn auch etwas andere) gab es bei einem Mannschaftskampf meiner Mannschaft, als ich einmal nicht als ML beim Kampf dabei sein konnte…
    Es ist also alles im grünen Bereich.

  4. hallo zusammen, ein herzlichen glückwunsch an die 9. mannschaft und alle anderen mannschaften. tolles ergebnis.
    schöne grüße aus chemnitz matze der lewi

  5. Ich übernehme die Verantwortung für die eins der leeren Bretter. Hans hatte abgesagt und ich hatte in Vertretung des Mannschaftsführers Günter Thiele Wolfgang Miekeley für die 4. Mannschaft gewonnen. Leider habe ich vergessen, unseren Spieler, der die Meldung abgeben sollte, zu informieren, da ich dachte, dass Wolfgang sowieso vor Ort ist. Also tatsächlich ein Kommunikationsproblem, wie Atila schreibt.
    Ich selber habe, wie Julian schreibt, bei Empor in der Frauenregionalliga gespielt, da wir die 1. Klasse in der BMM schon gehalten hatten. Es ging bei den Frauen um den Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga, den wir auch geschafft haben.

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