Kreuzqualle Mai 1976

Die Kreuzqualle Mai 1976 – 15. Ausgabe 5. Jahrgang berichtet über:

  • Zwei Partien von Fernschachweltmeister Jakob Estrin
  • Berliner Einzelmeisterschaft
  • Berliner Mannschaftsmeisterschaft – Saisonfazit der 11 (!) Mannschaften
  • Malmö Open
  • Jugend in Hallsberg (Schweden)
  • Badewiesen-Kombinationen
  • Jugend-Spielbetrieb
  • Schachfestival in Zürich
  • Zwei interessante Partien (von R. Albrecht)
  • Firmenschach
  • Jugendoberliga Nord
  • Europapokalfinale 1976 (Sieger: Solinger SG)
  • Diverse Nachrichten, Ergebnisse und Termine
  • Clubmeisterschaft: Sieger J. Federau
  • Bundesliga & Regionalliga

 

 

Weltflucht im Schach

Nachstehender Artikel erschien zwar bereits im Jahr 2000 in der Berliner Zeitung (s. auch das Nachwort von Frank Hoppe), dennoch ist er nicht unbedingt veraltet, und vor allem für die “Nachzügler”, die ihn vermutlich noch nicht kennen, ein netter Einblick in die Berliner Szene einst (und heute?).

 

Weltflucht im Schach

von Sieglinde Geisel

Ein Verein in Prenzlauer Berg: Zur Wirklichkeit haben die Spieler Distanz. Sie leben in Geschichten

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Vitalij Major lässt den Seriensieger hinter sich

Kaum hatte ich das für ein Phänomen der Vergangenheit erklärt, belehrte mich Dirk Paulsen eines besseren. Nachdem er im Januar alle drei Monatsturniere gewonnen hätte, wurde er im Februar-Blitz mal wieder Zweiter. Punktgleich mit dem Sieger zwar (7/8), aber Vitalij Major konnte den direkten Vergleich für sich entscheiden. Dritter vor den punktgleichen Rene Schildt und Hagen Jurkatis wurde Stephan Bethe (4.5/8). Das B-Finale gewann Stephan Schroth vor Adis Artukovic, während das C-Finale Johann Eberlein für sich entscheiden konnte.

Monatsblitz Februar 2016 – Vorrunde A
Monatsblitz Februar 2016 – Vorrunde B
Monatsblitz Februar 2016 – Vorrunde C

Monatsblitz Februar 2016 – Finale A
Monatsblitz Februar 2016 – Finale B
Monatsblitz Februar 2016 – Finale C

“Vize”-Paulsen holt den Januar Grand-Slam

Die Zeiten, als Dirk gerne auf dem zweiten Platz landete sind wohl erstmal passé. Mit seinem Sieg im Schnellschach gewann Dirk auch das dritte Monatsturnier im Januar. Punktgleich, aber zwei Buchhölzer dahinter wurde Daniel Holzapfel Zweiter, vor Henryk Bukowski vom BSC Rehberge. Die Ratingpreise gingen an Sven Becker (U2000), der in der letzten Runde auf Brett 1 ein Schach übersah, Michael Glienke (U1800) der gegen Dirk auf Brett 2 den Kürzeren zog sowie Lena Gebigke (U1600).

Kreuztabelle Monatsschnellschach Januar 2016

Beerdigung Albert-Jürgen Gremm

Die Beerdigung von Albert-Jürgen Gremm findet wie angekündigt am 28. Dezember um 12 Uhr auf dem katholischen Domfriedhof St.-Hedwig, Liesenstr. 8 statt. Da es gestern hierzu noch verstärkt Nachfragen gab, wo das ist, hier nochmal eine Karte. Die U-Bahn ist die U6 Schwartzkopffstr. Da sich dort einige Friedhöfe befinden, bietet es sich eventuell an, etwas früher anzukommen, um den Richtigen zu finden.

Hinweis auf anstehende Veranstaltungen auf Berliner Ebene Anfang 2016

Die folgenden Veranstaltungen werfen bereits ihren Schatten voraus und könnten für den einen oder anderen interessant sein:

  • Die Berliner Einzelmeisterschaft im Schach960 am 3. Januar 2016 beim SC Kreuzberg
  • Die Berliner Senioren-Einzelmeisterschaft vom 26.1.-04.02.2016 nimmt bereits im großen Stil Anmeldungen entgegen
  • Für Mannschaftsleiter, Turnierleiter, – betreuer und generell für alle Spieler, die endlich mal korrekt Remis reklamieren möchten, sehr zu empfehlen: Die Schiedsrichterausbildung des BSV. Die Teilnahmegebühr übernimmt der Verein. Die 5 Tage finden bei Mariendorf, Lichtenrade und Tempelhof statt.
  • Zeitlich noch etwas weiter weg, aber wer mitspielen möchte, darf sich auch schon bei mir melden: Die Berliner Pokal-Mannschafts-Meisterschaft (1. Runde am 20. Februar)
  • Auch die BEM 2016 steht nun für Anmeldungen offen.

Erik Erdmann gewinnt Preisskat 2015

Den ersten Platz im traditionellen Weihnachtsskatturnier errang in diesem Jahr Erik-F. Erdmann, der als einziger über die 2000-Punkte-Grenze kam. Dahinter entschied Manfred Glienke den internen Wettbewerb der 1. Mannschaft mit satten 2 Punkten für sich, vor dem dritten Klaus Lehmann.

Preisskat 2015
Name Runde 1 Runde 2 Summe  Platz
Erdmann, Erik-F. 1211 870 2081 1
Glienke, Manfred 1029 967 1996 2
Lehmann, Klaus 912 1082 1994 3
Schröder, Hans 997 976 1973 4
Maschkiwitz, Frank 863 959 1822 5
Lange, Andreas 541 1143 1684 6
Adelberger, Georg 987 603 1590 7
Glienke, Michael 1132 449 1581 8
Künstler, Rolf 1162 404 1566 9
Sayder, Jerry 665 875 1540 10
Wittekind, Friedrich 695 740 1435 11
Mewes, Konrad 757 523 1280 12
Schmidt, Michael 654 543 1197 13
Tauchert, Norbert 697 463 1160 14
Große-Honebrink, Brigitte 939 145 1084 15
Sauermann, Andreas 489 539 1028 16
Quast, Michael 490 520 1010 17
Hecht, Uwe 168 743 911 18
Hübscher, Joachim 462 287 749 19
Janneck, Frank 277 0 277 20