Ein Wochenende mit GM Matthias Wahls: Sizilianische Vierspringervariante

Das Seminar musste leider abgesagt werden, weil es zu wenige Anmeldungen gab. Im September werden wir voraussichtlich einen weiteren Anlauf machen, dann mit einem anderem Thema!

Homepage von Matthias Wahls

Vorstellung der Eröffnung (Teil 1) in der Zeitschrift Schach im April 2019

Ein Wochendseminar vom Feinsten: Der zweifache Deutsche Meister Matthias Wahls hält sein 1. Seminar – natürlich in deutscher Sprache – am 4. und 5. Mai 2019 beim Schach-Club Kreuzberg.

Das Seminar richtet sich nicht nur an bereits existierende Anwender der Variante, sondern vor allem an Neueinsteiger. Bekanntlich hat es viele Vorteile, zwei (oder mehrere) Eröffnungen parallel zu spielen:

  • man ist schwer ausrechenbar
  • man kann gezielt Schwachpunkte im gegnerischen Repertoire ansteuern
  • man erweitert sein allgemeines Schachverständnis

Matthias hatte uns versichert, dass man solche scheinbar speziellen Seminare auch als allgemeines Mittelspieltraining ansehen kann. Ein Merkmal seines Vortragsstils ist es, immer wieder zu abstrahieren und auf generelle Konzepte und Prinzipien der Schachstrategie hinzuweisen.

Matthias war auf seinem Höhepunkt Nr. 50 der Weltrangliste. Man kann sich gut vorstellen, dass zwei Tage Gedankenaustausch einigen Teilnehmern sehr viel bringen könnten.

1.e4 c5 2.Sf3 e6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 Sc6

Termin und Ort
04./05. Mai 2019 in Berlin
Schach-Club Kreuzberg e.V., Haus des Sports,
Böcklerstraße 1, 10969 Berlin, Tel.: 030 6159191

Zeitplan
Sa 10:00 – 19:00 (Mittagspause 13:30 – 14:45)
So 10:00 – 16:00 (Mittagspause 13:30 – 14:45)

Warum die Vierspringervariante?
Hier die wichtigsten Argumente für die Vierspringervariante:

  • Aktives Figurenspiel > Für viele Spieler ist das einfacher als ein „komplizierter Grabenkrieg“
  • Sehr kämpferisch > Man „spielt auf drei Ergebnisse“
  • Keine gute Main Stream-Abdeckung > Großes Überraschungspotential
  • Viele Stellungen sind schwierig für den unvorbereiteten Weiß-Spieler > Eröffnungsvorteil möglich
  • Flexibilität hinsichtlich des Stellungstyps > Oftmals kann man wählen zwischen aktivem Figurenspiel (initiiert durch Lb4 oder Lc5, eventuell gefolgt von d7-d5) oder einer günstigen Form des Scheveninger- oder Paulsenzentrums (e6, d6) oder (e6, d7)

Stand-alone Repertoire
Die Vierspringervariante wird zumeist als Mittel benutzt, um entweder in die Schweshnikow-Variante zu gelangen oder auszunutzen, dass Weiß den Schweschnikow mit fragwürdigen Mitteln zu vermeiden sucht. Es gibt auch „Hard-core-Vierspringerfans“, die auf 6.Sdb5 statt 6..d6 (Schweschnikow) 6..Lb4 spielen, was jedoch meiner Meinung nach minderwertig ist. Was aber tun, wenn ich weder den Schweschnikow beherrsche, noch zu 6..Lb4 greifen mag? Dafür biete ich die Variante 6.Sdb5 Lc5!? an, was Schwarz gute Ausgleichschancen bietet und womit man im Gegensatz zu 6..Lb4 “auf drei Ergebnisse spielt“.

Zielgruppe
Jeder ist willkommen, der eine kämpferische Eröffnung gegen 1.e4 sucht. Das Thema ist allerdings anspruchsvoll und es ist von Vorteil > 1900 Elo zu haben. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man darunter nichts mitnimmt, zumal es auch gut kommentierte Analysen zum Nachbearbeiten gibt.

Format und Materialien
Essenz und Grundlage des Seminars sind ca. 120 gut kommentierte ChessBase/PGN-Analysen. Jeder Teilnehmer wird nach dem Seminar ein fertiges Repertoire gegen den offenen Sizilianer auf seinem Rechner haben, welches ein weiteres Studium sowie eine effiziente Partievorbereitung ermöglicht. Ich habe diese Analysen über einen mehrjährigen Zeitraum angefertigt. Der kondensierte Arbeitsaufwand dabei beträgt acht Monate.

Höchstwahrscheinlich wird das Material nach dem Seminar weiter upgedatet. Sollten mir von meinen Kunden Anregungen hinsichtlich wichtiger neuerer Partien, Fehler oder Lücken entgegengebracht werden, werden diese zur Weiterentwicklung des Materials benutzt. Zwar gibt es keinen Anspruch darauf, Updates zu erhalten. Sollten jedoch Veränderungen vorgenommen werden, so spricht nichts dagegen, halbjährig Updates zu versenden.

Wichtiger Hinweis: Alle Analysen sind mit einer gesunden Menge an Verbalkommentaren versehen. Dies ist wichtig, um positionelle Konzepte sowie die Logik der Stellung zu vermitteln. Diese Verbalkommentare sind in englischer Sprache abgefasst. Die Einsprachigkeit hilft mir, die riesige Datenmenge besser zu bewältigen. Natürlich handelt es sich um Standard-Schachenglisch, und die Einbettung in den Rahmen aus Zügen und Symbolkommentaren erleichtert das Verständnis.

Aufgrund der Dichte des Material hätte man das Thema tatsächlich auf vier Seminare verteilen können (6.Sdb5, 6.Sxc6, 6.Le2, Rest), was aber aus naheliegenden Gründen unrealistisch ist. Aus diesem Grunde werden nur ausgesuchte Bereiche behandelt werden können. Hierbei bin ich flexibel und werde mich mit meinem Auditorium abstimmen. Um die Zeit möglichst effizient zu nutzen, wird das Seminar als Beamer-Vortrag im Walk-through-Stil durchgeführt. Es wird genügend Zeit für Interaktivität und zum Nachdenken geben; auf das Arbeiten mit Aufgaben wird allerdings verzichtet.

Ergänzende Information
Über die Bedeutung von ChessBase- oder PGN-Dateien habe ich im Text “Opening Analyses” (siehe Haupt-Menü) einiges geschrieben.

Gebühr
EUR 250

Anmeldung
info (at) matthias-wahls.com

Vom Schach zum Poker und zurück – Bericht bei Chessbase

Freundschaftskampf mit dem SC Porta Westfalica

Porta Westfalica ist eine Partnerstadt von Kreuzberg – im letzten Jahr wurde das 50-jährige Bestehen dieser Verbindung feierlich im Bezirk begangen. In diesem Jahr hatte der Verein SC Porta Westfalica die Idee, bei einer Berlinreise eine Partnerschaft mit dem SC Kreuzberg zu knüpfen, einen Vergleichskampf durchzuführen und uns zum Gegenbesuch einzuladen.

Zunächst gab es Kaffee und Kuchen, danach ging es schnell an die Bretter, denn der Zeitplan, der noch ein anschließendes gemeinsames Essen vorsah, musste eingehalten werden.

Wir hatten an diesem Tag ein wunderbares Wetter und viel Freude bei allen Aktivitäten. Das Ergebnis des Vergleichskampfs fiel zu unseren Gunsten aus. Wir hatten zwar auf eine etwa gleichstarke Verteilung angestrebt, aber so ganz ist es wohl doch nicht gelungen.

Vergleichskampf bei der Begegnung Porta Westfalica – Kreuzberg

Kreuzberg

Runde 1

Runde 2

Porta Westfalica

Bolk, Matthias

1 : 0

1 : 0

Trätmar, Mattis

Thi Khuong, Hong Khung

0 : 1

0 : 1

Liebelt, Jannik

Rose, Luis Stratos

1 : 0

½ : ½

Schulte, Norbert

Neuenbäumer, Jan Holger

½ : ½

½ : ½

Schrader, Elanor

Mayer, Lukka

1 : 0

1 : 0

Schrader, Alia

Hinrunde: Andreas Lange
Rückrunde: Brigitte Große-Honebrink

0 : 1

1 : 0

Barovic, Alex

Baumeister, Wolfgang

½ : ½

1 : 0

Rademacher, Heinrich

Hecht, Uwe

0 : 1

1 : 0

Döpke,lngo

Schmitz, Thomas

1 : 0

1 : 0

Hövert,Kai

Christoph Ocker

1 : 0

1 : 0

Uphoff ,Till-Jonas

Bruns, Jesse

1 : 0

0 : 1

Duchstein, Anna

Isaichykov, Oleksandr

0 : 1

½ : ½

Holtmann, Jan

Rulliere, Sarah

0 : 1

1 : 0

Mannhardt, Tami

Hirschfelder, Kai

1 : 0

1 : 0

Reipke, Jannis

Ergebnis

8 : 6

10,5 : 3,5

 

Kreuzberg gewinnt die Feierabendliga

Etwas unverhofft fiel uns in dieser Saison der Titel in der Berliner Feierabendliga in den Schoß. Mit 8 Siegen und einem Remis gegen die Schachfreunde sicherten wir uns den Titel (die Knock-Out Phase wurde ja inzwischen abgeschafft).

Den Vogel schoß dabei derselbige ab. Constantin Vogel holte 7.5/8 und erspielte dabei eine 2400er Leistung. Dirk Paulsen spielte in allen 9 Runden, weitere Vielspieler waren Matze Bolk und Georg Adelberger.

Die Siegertruppe mit Chef Jan-Holger Neuenbäumer

Die zweite Mannschaft, eigentlich für die B-Klasse gemeldet, bezog in der A-Klasse die ganze Saison über ordentlich Haue, erzielte am letzten Spieltag aber gegen Berolina noch einen Achtungserfolg. Jan-Holger Neuenbäumer und Fabian Wunderlich gewannen dabei ihre Partien gegen deutlich favorisierte Gegner.

Die 3. Mannschaft landete sehr ordentlich im unteren Mittelfeld.

Training am Dienstag

Anfänger und Wiedereinsteiger von 18:00 Uhr bis 19:30 -> Jan Kretzschmar, Thema: “Motivmix” .

Fortgeschrittene von 19:30 bis 21:00 ->Dirk Paulsen: “Meine Abenteuer auf dem Schachbrett”.

 Gäste und Mitglieder sind herzlich eingeladen, keine Teilnahmegebühr.

Zum Tod von Eva Moser

26. Juli 1982 – † 31.03.2019

Als ehemaliger Mannschaftsführer der Bundesligamannschaft von 2006/2007 konnte ich mich auch glücklich schätzen, Eva Moser im Spielerkader zu haben. Eva lernte ich nicht nur als eine sehr spielstarke, sondern auch stets freundliche und sehr umgängliche Person kennen.

Unvergessen der Bundesligakampf am 18.3.2007 in Solingen gegen die Solinger SG. SC Kreuzberg lag 1,5 : 3,5 zurück. Es spielten noch Michael Richter, unsere beiden Damen Elisabeth Pähtz und Eva Moser. Innerhalb von verrückten 5 Minuten gewannen die drei ihre Partien, sicherten noch den Mannschaftssieg und damit auch den vorzeitigen Klassenerhalt.

Eva, Du bist viel zu früh aus dem Leben gegangen! Ruhe in Frieden, wir werden dich nicht vergessen.

Bernd Jacobs

Nachruf bei Chessbase

IM Natan Birnboim gewinnt das April Blitzturnier

Constantin, Dirk, Milenko, Natan und Nils

Im Aprilblitz ging es an der Spitze munter hin und her. Natan Birnboim, Dirk Paulsen und Vitalij Major gaben sich auf Platz 1 die Klinke in die Hand, ehe in der letzten Runde Dirk mit einem Remis den Platz 1 für Natan freimachte. Constantin Vogel profitierte auch noch und schob sich vor Dirk auf Platz 2. Die Ratingpreise gewannen Nils Otter (U1800) und Milenko Mandic (U2000).

Fortschrittstabelle

Letzte Runde BMM: Noch nicht alle Entscheidungen gefallen

Tabellen und Ergebnisse beim BSV

Heute wurde die letzte Runde der BMM-Saison 2018/2019 gespielt. Insgesamt können wir nicht unzufrieden sein. Fest steht momentan ein Aufstieg, ein Abstieg, aber leider auch ein noch möglicher Abstieg (siehe unten). Alle anderen Mannschaften haben die Klasse gehalten. Vielen Dank an alle Mannschaftsführer und Spieler/-innen, die in dieser Saison in 9 BMM-Mannschaften dabei waren und für unseren Verein und ihre Mannschaft früh aufgestanden sind und gekämpft haben.

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Monatsturnier Schnellschach im März

Rekordbeteiligung beim Monatsschnellschach

Ergebnisse und Ranglisten

Damit hatten wir tatsächlich nicht gerechnet – 48 Leute und fast alle Plätze im Mehrzweckraum ausgebucht – und stark besetzt ist das Turnier zudem noch. Am Ende gewann IM Christian Maier vor Mark Müller und Christian Syré. Die Ratingpreise gewannen Markus Zelanti (U1600), Hans-Jürgen Körlin (U1800) und ein toll aufspielender Fabian Wunderlich (U2000).

 Volles Haus zum Schnellschach

Fortschrittstabelle

Oberliga Nord Ost – 3 : 5 für Empor Potsdam

Kein Aufstieg in dieser Saison mehr zu erwarten

Bundesliga Ergebnisdienst

Wir waren eigentlich guter Dinge, denn wir waren leicht favorisiert und außerdem lagen wir mit einem Punkt vor Empor Potsdam. 

Nach drei Remisen wurde es dann aber ein bisschen zu spannend. Zwar hatte Daniel eine Gewinnstellung erreicht, die Gegnerin ließ aber nicht locker und nutzte die ungünstige Königsstellung unseres Spielers aus und gewann eine Figur. Das Remis am Ende war dann schon ein kleiner Erfolg. Mit dem Sieg von Karsten Hansch, der in dieser Saison ein gute Bilanz aufweist, gegen Matthias wurde es dann aber schon eng. Aron konnte seine bessere Stellung nicht in einen Sieg ummünzen und Robert stand dann auch nicht mehr so aktiv wie vorher. Beide spielten Remis und Klaus verlor schließlich noch ein langwieriges Turmendspiel.

So verloren wir schließlich 3 : 5 und gehen davon aus, dass Empor Potsdam den Aufstiegsplatz wahrnehmen will. Die letzte Runde wird wohl an dem Endergebnis nichts mehr ändern.

Schade! Trösten können wir uns damit, dass es die Jugendmannschaft geschafft hat, in die Jugendbundesliga aufzusteigen.

Ankündigung: Am kommenden Sonntag, 24. März, ab 11 Uhr empfangen wir im Haus des Sports die Mannschaft von Empor Potsdam. Die letzten Begegnungen gingen gut für uns aus. Gelingt uns das auch am Sonntag? Falls nicht, wäre der Aufstieg in die 2. Bundesliga in Gefahr. Die Mannschaft aus Brandenburg liegt nur einen Mannschaftspunkt hinter uns.

Kommt zum Daumendrücken und Zuschauen vorbei!

Ergebnisdienst DSB

Jürgen Federau gewinnt den Kreuzberger Pokal

Lange konnten Jürgen und sein Finalgegner Axel Moser keinen Termin für die Finalpartie finden. Kurz vor dem Finaltag erkrankte dann eine Mitarbeiterin bei Axel, sodaß er bis auf Weiteres nicht aus seiner Firma in Heidelberg kommt, und der Pokal wurde kampflos beendet, da alle Beteiligten nicht noch länger warten wollten. In Anbetracht seiner Favoritenrolle (mit Weiß hätte Jürgen ein Remis zum Titel gereicht) ist das auch ein vernünfitges Endergebnis. 20 Jahre nach seinem letzten Pokalsieg trägt sich also Jürgen erneut in die Kreuzberger Ruhmeshalle ein.

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