Wegen der Weihnachtsfeiertage findet am morgigen Freitag unser vorgezogenes Schnellschachturnier im Dezember statt.
Michael Ziems
Fritz-Stutzke-Pokal: Constantin Vogel holt den Pokal und Henrik Petersen gewinnt das Turnier
Längst überfällig hier nun der Abschlussbericht zum Fritz-Stutzke-Pokal. 24 Teilnehmer gingen an den Start. 2024 waren es 7 Teilnehmer und 2023 waren es 8 Teilnehmer. Das ist ein ordentlicher Sprung gegenüber den beiden Vorjahren. Dazu beigetragen haben auch 11 Gastspieler, denn der Pokal wurde erstmals als offenes Turnier ausgerichtet. Kleiner Wermutstropfen trotz klar positivem Trend: Auch mit kräftig gerührter Werbetrommel im Vorfeld waren doch “nur” 13 Kreuzberger dabei. Sehr erfreulich war die Beteiligung an der Spitze. Mit Michael Strache, Henrik Petersen und Constantin Vogel waren 3 Spieler mit einer Elo jenseits von 2200 dabei und waren damit die haushohen Elo-Favoriten.
Im Finale spielte Henrik gegen Constantin. Henrik hatte über weite Teile der Partie einen wahrscheinlich gewinnträchtigen Vorteil. Constantin verteidigte sich findungsreich und konnte das Endspiel Remis halten. Anschließend wurden 2 Schnellschachpartien gespielt. Den Stichkampf konnte Henrik dann klar mit 2:0 für sich entscheiden. Henrik hat damit das Turnier gewonnen und sich das Preisgeld für den Turniersieg gesichert. Constantin stand als letzter verbleibender Kreuzberger im Turnier schon vor der Finalpartie als Kreuzberger Pokalsieger fest und hat sich damit in der Hall of Fame verewigt. Jürgen Federau hat das “kleine Finale” gegen Jörg Wulff gewonnen.
Alle Ergebnisse gibts auf der Turnierseite. Das Turnier wurde direkt im Anschluss auch gleich DWZ-ausgewertet.
Triggerwarnung: Henrik steht links im Original leider mit leeren Händen da. Da ein Sieger doch aber immer etwas in den Händen hält (z.B. Geldumschlag, Urkunde, Scheck, Pokal etc.) hab ich ihm per KI einen Briefumschlag mit den verdienten 100 Euro verpasst. Die KI weiß leider trotz detailiertem Prompting nicht wie groß ein Briefumschlag in Deutschland ist. Aber egal. So muss er jetzt nicht mehr mit leeren Händen dastehen :)
Dirk Paulsen gewinnt beim 960 im Dezember
| Dezember | Teiln. | |||
| 960-Tabelle | 10 | Dirk Paulsen | Klaus Lehmann | Adis Artukovic |
Brigitte hat direkt unsere neuen DGT-Bretter eingesetzt. Die ersten beiden Bretter wurden übertragen und sind auf der Turnierseite bei chess-results.com unter “Livegames” verlinkt.
Die aktuelle 960-Grand-Prix-Wertung
Patrick Winter gewinnt das Dezemberblitzturnier
| Dezember | Teiln. | |||
| Blitz-Tabelle | 23 | Patrick Winter | Michael Ziems | Daniel Holzapfel |
Die aktualisierte Blitz-Grand-Prix-Wertung
Diyap Büyükasik gewinnt Schnellschach im November
| November | Teiln. | |||
| Rapid-Tabelle | 26 | Diyap Büyükasik | Alexander Kurz | Mustafa Inkaya |
Die aktualisierte Schnellschach-Grand-Prix-Wertung
3. Runde BMM: Es hagelt Niederlagen
Der 3. Spieltag war in der Gesamtschau kein guter Spieltag für Kreuzberg. 6 Niederlagen und nur 2 Mannschaftssiege sowie 1 Remis. Nach einem Drittel der Saison zeichnen sich erste Tendenzen ab. Aber seht selbst:
BMM-Übersicht intern | BMM auf chess-results.com | Ergebnisdienst des BSV
Fritz-Stutzke-Pokal: Wir haben ein Halbfinale
Die Top-Gesetzten Michael Strache, Henrik Petersen und Constantin Vogel haben sich durchgesetzt und stehen im Halbfinale. Ebenfalls dabei ist etwas überraschend auch Ashur Lalaev. Er hatte mit starkem Spiel in Runde 1 Samy Omar am Rande einer Niederlage und ist dann beim Versuch den Schachgeboten des gegnerischen Turmes auszuweichen am Ende einer Königswanderung ins Quasi-Selbstmatt gelaufen. Runde 2 und Runde 3 hat er dann gewonnen und steht nun als “Lucky Loser” der 1. Runde sogar im Halbfinale. Alle Ergebnisse und die Auslosung der 4. Runde gibts wie gewohnt auf der Turnierseite.
Interessante Endspielstellung aus der 3. Runde.
Petersen-Federau. Schwarz am Zug. Schwarz kann mit korrekter Verteidigung Remis halten.

Monatsturnier: Maxim Piz erneut bester Freestyler
Das Treppchen ist fast eine Wiederholung vom Vormonat. Maxim gewinnt erneut mit 4,5/5 vor Daniel (4/5) und Matthias (3,5/5), der mit besserer Wertung vor Klaus Lehmann (3,5/5) landete. Das Monatsturnier war eingerahmt von der deutschen Meisterschaft im Schach960 und hat wegen (?) oder trotz (?) des Highlights im Olympiastadion immerhin 16 Teilnehmer angelockt.
| November | Teiln. | |||
| 960Tabelle | 16 | Maxim Piz | Daniel Holzapfel | Matthias Bolk |
Die aktualisierte Grand-Prix-Wertung 960
Andreas Modler gewinnt Novemberblitz
| November | Teiln. | |||
| Blitztabelle | 30 | Andreas Modler | Daniel Rose | Glib Makarov |
Halbzeit der laufenden Saison. Blitz-Grand-Prix-Wertung nach 6 von 12 Turnieren.
Leonard Richter mit 100% beim Oktoberschnellschach
| Oktober | Teiln. | |||
| Rapid-Tabelle | 33 | Leonard Richter | Alexander Kurz | Dmytro Kamenskyi |
Zur Schnellschach-Grand-Prix-Wertung
Siegerfoto mit 4 strahlenden Gesichtern. Albi Canaj beim Probetragen des SCK-Sweaters und das Treppchen mit Alexander Kurz, Leo Richter und Dmytro Kamenskyi.

Fritz-Stutzke-Pokal gestartet
Der Kreuzberger Pokal ist mit 24 Teilnehmern angelaufen. Kein einziges Remis in der 1. Runde. Es wurde sehenswertes Kampfschach gespielt. Paul Kaufmann, Florian Griebling, Nait Raiss Rayane und Ashur Lalaev sind die “Lucky-Loser”, die trotz Niederlage im Achtelfinale stehen. Alle Ergebnisse der 1. Runde und die Auslosung der 2. Runde gibts auf der Turnierseite.
Holzapfel bester Blitzer und Piz bester Freestyler im Oktober
| Oktober | Teiln. | |||
| Blitztabelle | 31 | Daniel Holzapfel | Constantin Vogel | Glib Makarov |
| 960Tabelle | 13 | Maxim Piz | Daniel Holzapfel | Klaus Lehmann |
Spontanes Blitzturnier am Tag der Deutschen Einheit
8 Blitzer haben sich zum Blitzen getroffen. Spontan, 5min ohne Inkrement im Rutschsystem mit Handzettel. Und weil eine Runde nicht reichte, wurde gleich doppelrundig gespielt. Wegen grenzwertiger Lesbarkeit: Gewonnen hat Lukka Mayer mit (13/14) vor Micha Ziems (11/14), Matze Bolk (10,5/14) und Albi Canaj (8/14).
Und nein, das Foto wurde nicht nachträglich verpixelt, es ist tatsächlich so schlecht. Ist leider so bei mir angekommen.
Berliner Blitzmeisterschaften
Die letzten 2 Wochen hatten schachlich einiges zu bieten. Saisonstart in der Frauenbundesliga und in der Oberliga, Tino Sander war bei der WM und die BMM steht in den Startlöchern. Mittendrin die Berliner Blitzmeisterschaften und mittlerweile schon 2 Wochen her. Aus Kreuzberger Sicht fehlten hier die großen Highlights, weswegen ich eigentlich gar nichts schreiben wollte. Keine Mediallen, keine großen Überraschungsmomente, keine Fotos. Der Bericht zur BBEM+BBMM könnte an der Stelle schon wieder zu Ende sein bevor er überhaupt angefangen hat. Anderseits: Ein paar Zeilen sind schnell geschrieben und dann sind es eben die kleinen Highlights.
Die BBEM überraschte mit einem vergleichsweise kleinen Teilnehmerfeld. Die 51 Teilnehmer sahen im großen Spielsaal bei der TSG fast etwas verloren aus. Mit dabei 6 Kreuzberger. Arthur Hoppe schaffte es wie im Vorjahr wieder ins A-Finale; dieses Mal allerdings als einziger Kreuzberger. Dort musste er sich im Zwölferfeld gegen 6 IM und 2 FM behaupten und holte immerhin 3 Punkte. Momme Held und Glib Makarov spielten im B-Finale mit dem kleinen Unterschied, dass Momme wohl mit größeren Ambitionen ins B-Finale “musste” und Glib es ins B-Finale “schaffte”. Glib holte dort gute 5,5 Punkte und konnte seine steinalte Blitzelo nach oben schrauben, die eher seiner Spielstärke entspricht. Alle anderen Kreuzberger haben mehr oder weniger ein weiteres Mal die Erfahrung gemacht wie wichtig die Tagesform im Blitz ist.
Bei der BBMM war der Spielsaal mit 28 Mannschaften dagegen rappelvoll. Mit dabei 2 Kreuzberger Mannschaften. SCK1 mit Max Mätzkow, Frederick Dathe, Aaron Matthes, Aron Moritz und Constantin Vogel. Die Mannschaft durfte ganz realistisch mit einer Medaille liebäugeln. Gegen die sehr starken Mitfavoriten TSG, SF03 und Tegel gabs allerdings in Runde 3, 4 und 8 recht früh im Turnierverlauf 3 Niederlagen, was bereits eine kleine Vorentscheidung war. Die Mannschaft musste fortan darauf hoffen, dass einer der Mitfavoriten im weiteren Verlauf patzt. Nach einer weiteren Niederlage gegen Rotation in Runde 17 sind die Medaillenhoffnungen auf ein Minimum geschrumpft und der Rückstand war ohne Schützenhilfe eines Mitfavoriten nicht mehr einzuholen. Am Ende ein guter, aber undankbarer 4. Platz. SCK2 schaffte es immerhin auf Platz 15 und verfehlte nur knapp die 50%-Marke, womit die Mannschaft trotz vieler verpasster Chancen in diesem Feld zufrieden sein konnte.




