GM Evgeny Postny gewinnt das 4. Internationale Schach960-Festival der Deutschen Schach960-Stiftung vor GM David Navara und GM Daniel Fridman – Bester Berliner und damit Berliner Meister im Schach960 wurde FM Max Mätzkow (SC Kreuzberg)
Ergebnisse und Auslosung auf Chess-Results
Drei aufregende Tage mit so vielen Großmeistern, wie unser Verein sie schon lange nicht mehr willkommen heißen durfte. Aus unserer Sicht ein gelungenes Wochenende! Wegen des Schlussberichts verweisen wir gerne auf die Homepage des Berliner Schachverbands, auf der der Präsident des BSV, Paul Meyer-Dunker, der selber mit von der Partie war, schon heute einen lesenswerten Artikel über das Turnier verfasst hat.
Schade war es, dass nicht alle angemeldeten Spieler*innen erschienen, aber die Plätze bis zum Schluss besetzt hielten, ohne sich abzumelden. Dr. Ulrich Zenker, der Vorsitzende der Stiftung, wird beim nächsten Mal sicher daraus Konsequenzen ziehen beim Anmeldungsprozedere.
Hier auf der Homepage https://schach960.org/ueber-uns/ kann man sich über die Stiftungsidee informieren. Auch der Ehrenpräsident des Berliner Schachverbandes ist ein Mitglied und Förderer der Schachvariante Schach960. Bei uns im Verein haben wir eine längere Tradition der Chess960-Monatsturniere, die pandemiebedingt eingeschlafen war. Es ist ist im Gespräch, diese jetzt wieder aufzunehmen.
Dr. Ulrich Zenker hat auf Youtube schon eine Zusammenfassung und Analysen einiger spannender Partien veröffentlicht: https://www.youtube.com/watch?v=fyNy8Yq6U4k&t=1s
Die beeindruckende Startrangliste:

Unsere Stellungen der 9 Runden:
520
872
589
891
529
086
141
756
296
Hier kann man die Nummern eingeben und die entsprechenen Stellungen angezeigt bekommen.
Langsam steuert das Turnier aufs Finale zu. Nach der 7. Runde geht GM Daniel Fridman (6 P.) in Führung durch einen Sieg gegen den bisher Führenden GM Dmitrij Kollars (5,5 P.) Ebenfalls 5,5 P. haben GM Evgeny Postny und GM Vitaly Kunin. Bester Berliner ist momentan FM Ulrich Schwekendiek mit 4,5 P.
Zwei Runden sind gespielt: Freudige Überraschung für Kreuzberg – Freddy Dathe besiegt den Deutschen Meister IM Jonas Rosner. Freude auch bei Familie Reichmann/Pfau. Hendrik spielt Remis gegen den an 1 gesetzten GM Pentala Harikrishna (Elo 2721) und Beate gewinnt gegen Paul Meyer-Dunker.





Der Vorstand des Schach-Club Kreuzberg wünscht allen Mitgliedern, Freunden und Gästen der Homepage einen guten Rutsch und ein gesundes und erfolgreiches, vor allem friedlicheres Jahr 2023!



Zwei Remis hatten wir schon auf dem Konto, als die Fotos entstanden. Ein weiteres kam noch dazu. Alle weiteren Partien konnten wir an diesem sonnigen Spieltag gewinnen. Mit den Siegen von Robert und Freddy konnte man aufgrund der Stellungen nicht unbedingt rechnen. Robert Glantz spielte mit Schwarz gegen Andreas Penzold mit einer Qualität weniger. Seine einzige Chance, ein Königsangriff, schlug aber durch. Die Partie Rolf Trenner gegen Frederick Dathe stand lange Zeit ausgeglichen, bis zu einem Fehler im Endspiel, den Freddy konsequent ausnutzte. Die weiteren Partien waren nicht weniger erwähnenswert, z. B. auch die schöne Angriffspartie von Michael Strache, der seinen ersten Sieg in seinem neuen Team klarmachte.






Beim Großen Jugendsommeropen erreichte die 7-jährige Oleksandra Yamshchikova mit 4 aus 5 Punkten zwar keinen Podestplatz, wurde aber bestes Mädchen. Beim Kleinen Open durfte sie leider wegen ihrer DWZ (knapp 900) nicht mehr mitspielen.









Platz 1 belegte nach spannendem Finale FM Christian Syré (SC Kreuzberg) vor Matthias Ahlberg von der SG Weißensee (beide 6 Punkte) und FM Jürgen Brustkern (SK Zehlendorf) mit 5 Punkten. Bester Nestor wurde Thomas Glatthor von Caissa Hermsdorf. Nach einer zurückhaltenden Anmeldephase wurden es schließlich doch noch 14 Teilnehmer – ein starkes Feld, das sich heute im Schach-Club Kreuzberg versammelt hatte.

