Erstmals hat der Schach-Club Kreuzberg einen Vizemeistertitel bei den Norddeutschen Vereinsmeisterschaften (NDVM) gewonnen!
Unserer U12-Mannschaft um Tino Sander, Tymofii Malyi, Mario Munoz Drozdzewski, Aaron Würzburger und Jona Walkenhorst gelang dieser Coup in der vergangenen Woche in Magdeburg.
In der Schlussrunde gewann das Team mit 4:0 gegen Potsdam und überholte dadurch Ortsrivalen TSG Oberschöneweide auf der Zielgeraden. Norddeutscher Vereinsmeister wurde souverän der Hamburger SK mit 13:1 Mannschaftspunkten, Oberschöneweide und wir erzielten 11:3 Punkte.
Den letzten Qualifikationsplatz für die Deutschen Vereinsmeisterschaften (DVM) am Jahresende erreichte Werder Bremen (9:5), der dritte Berliner Vertreter Empor wurde Fünfter (8:6) und muss auf einen Freiplatz hoffen. Insgesamt nahmen 18 Mannschaften aus acht Bundesländern teil.
Schlüsselmoment des Turniers war das 2:2 gegen Oberschöneweide in der Vorschlussrunde. Nach Niederlagen im „Oberhaus“ konnten unsere beiden hinteren Bretter Mario und Aaron mit jeweils tollen Leistungen den Wettkampf noch ausgleichen.
Grundlage für den Erfolg ist der große Kampf- und Teamgeist unserer fünf Jungs, aber auch das anspruchsvolle Training der U12-Leistungsgruppe mit Tom George, der ganz sicher ein “Vater” dieses Erfolgs ist.
Nun bereiten wir uns auf die DVM zu Jahresende erneut in Magdeburg vor, zu der sich beide Teams – die U10 und die U12 – qualifiziert haben. Dann wollen wir erneut zeigen, was wir können!
Mit 10 von 10 Mannschaftspunkten werden unsere U10-Kinder souverän Berliner Meister – ohne eine verlorene Partie. Wir gratulieren zum 1. Platz und zur Qualifikation für die Deutsche Vereinsmeisterschaft nach Weihnachten in Magdeburg. Nachdem unsere U10-Mannschaft im letzten Jahr Deutscher Vizemeister wurde, kann das diesjährige Team wieder mitmischen. Viel Erfolg dabei!
Zweiter wurde die Mannschaft von Weisse Dame, Dritter Zitadelle Spandau. Der Deutsche Meister in der U10 2025 stellte nicht die stärkste Mannschaft auf und war daher kein Konkurrent.
Unsere Starter/innen (v. l. n. R.) Tymofii, Milosz, Lilianna, Arthur, Marianna, Valerie, Leona, Maha, Lukas, Madiha, und Tino
Die größte Aufmerksamkeit erhielt unser Verein durch unseren Milosz, der von Startlistenrang 26 aus sensationell das Offene C-Open (DWZ < 1650) gewann. Er erzielte 7 Punkte in 9 Partien, ließ das komplette 80-köpfige Feld hinter sich und präsentierte sich entsprechend freudestrahlend auf der traditionell üppigen DJEM-Siegerfeier (hier das Re-Live auf Twitch).
Bei den Deutschen Meisterschaften ist allen voran Madiha und ihre tolle Leistung in der Altersklasse U18w zu erwähnen: bis zur letzten Minute kämpfte sie um eine Medaille (lehnt dafür sogar Remis ab). Am Ende sollte es zwar nicht sein, statt ihrer stand ihre Schlussrundengegnerin auf dem Treppchen, Madihas Top-10-Platzierung kann sich dennoch sehen lassen.
Ebenfalls starke Turniere spielten unsere beiden U10-Kinder Lukas und Tymofii, die mit 5,5 bzw. 5 Punkten aus 9 Partien (Plätze 15 und 21) beachtlich abschnitten. Gleiches gilt für Lukas‘ Schwester Leona, die in der U8w bei ihrer ersten großen Meisterschaft als beste Berliner Starterin 4 Punkte in 7 Partien einsammelte und Platz 11 erreichte.
Arthur (U14), Valerie, Maha (beide U14w), Tino (U12) und Marianna (U10) mussten sich diesmal mit Mittelplätzen zufriedengeben, nicht alle Träume gingen für sie in Erfüllung. Man darf jedoch nicht übersehen: Messlatte in allen Altersklassen waren die jeweils Besten des Landes, es gibt kaum ein anspruchsvolleres Kinder- und Jugendturnier in Deutschland.
Neuland war Meisterschafts-Schach schließlich für unsere jüngste Starterin Lilianna im „Kika-Turnier“. Sie gewann 3 ihrer 7 Halbstundenpartien (Platz 36) und hatte viel Freude am Spiel und dem aufregenden Drumherum.
Was in Willingen ebenfalls (erneut) auffiel: das teilweise extreme Maß an „Prep“, das hier schon bei den Jüngsten eingesetzt wird. Trainerstäbe klügeln nächtelang Varianten aus, so manche Partien wird dann in der Vorbereitung und nicht mehr am Brett entschieden.
Ebenfalls auffallend ist das umfangreiche Rahmenprogramm, das die Deutsche Schachjugend (DSJ) jedes Jahr in Willingen bietet. Man verliert streckenweise sogar den Überblick, welches Seminar oder Vortrag und welche Freizeitaktion gerade laufen.
Ein großes Erlebnis bleibt die Meisterschaftswoche in Willingen – dies- und jensseits des Schachbretts – für alle Teilnehmenden aber auf jeden Fall!
An diesem Sonntag beginnen die Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften (DJEM) 2026 in Willingen/Sauerland. Traditionell ist dort das „Sauerland Stern Hotel“ für eine Woche der Gastgeber für über 1500 Spieler/innen und Spieler, Trainer/innen und Betreuer/innen.
Gleich 11 Kreuzberger Kinder und Jugendliche sind in diesem Jahr dabei. Sie haben sich entweder durch gute Leistungen bei den Berliner Meisterschaften ihrer Altersklasse qualifiziert oder einen Freiplatz erhalten.
Die DJEM ist mehr als „nur“ ein Turnier: Ein großes Rahmenprogramm, viele Freizeitangebote und Eröffnungs- und Siegesfeier mit Show und Spaß gehören ebenso dazu wie professionell organisierte Meisterschaften von U8 bis U18, plus Offene Turniere und ein Kika-Turnier für die Kleinsten.
Die Kreuzberger Starter/innen haben sich einiges vorgenommen. Manche wollen um vordere Plätze mitspielen, andere ein gutes Ergebnis erreichen.
Klar ist: Von Madiha (U18w) bis Lilianna (Kika-Turnier) sind wir überall dabei. Ihre Partien und die der anderen Kreuzberger/innen könnt Ihr live verfolgen, zudem gibt es täglich einen Livestream.
Außerdem kann man aus der Ferne grüßen: Hier kann man Grüße in der Turnierzeitung hinterlassen oder direkt ans Brett transportieren.
Macht doch mit! Unsere Kinder würden sich sehr freuen!
Anfang dieses Monats wurden nun auch die Berliner Jugendeinzelmeisterschaften der Mädchen beendet – mit zum Teil sehr erfreulichen Ergebnissen für unsere Mädchen:
Berliner Meisterin U18w Madiha bei ihrem ersten Einsatz in der Frauen-Bundesliga
Die Mädchen erobern die Plätze
Die Siegerinnen in der U10w
Die erstplatzierten Mädchen in der U14
Berliner Meisterin U18: Madiha Fock (qualifiziert für die DEM U18w)
Berliner Meisterin U8: Leona Stanisic (Leona war bereits für die DEM U8w qualifiziert)
Berliner Vizemeisterin U10: Marianna Caber (Marianna ist bereits für die DEM U10w nominiert)
In der U14 ist unseren beiden Starterinnen Valerie Komar und Maha Ali leider nicht gelungen, einen der Qualifikationsplätze für die Deutsche Einzelmeisterschaft zu ergattern. Valerie schaffte Platz 3 in einem starken Feld.
Wir gratulieren euch allen und freuen uns mit euch!
In der U18w hatte Madiha relativ leichtes Spiel, da sie sich nur gegen eine Gegnerin durchsetzen musste, der sie vom Rating her deutlich überlegen war. Was ist da los? Warum spielen in dieser Altersklasse so wenig Mädchen?
Leona mit ihrer Mutter – die schon viel Turnierluft mit ihrem ebenfalls erfolgreichen Sohn Lukas geschnuppert hat.
Leona gelang sogar ein Doppelschlag – sie gewann neben der Berliner Meisterschaft auch noch das Frühlingsturnier mit 4,5 aus 5 Punkten. Denn die BEM U8w war in dieses Turnier eingebettet und die Platzierungen bei der BEM errechneten sich aus dem Abschneiden beim Frühlingsturnier. Alle Mädchen hatten allerdings gegeneinander gespielt, sodass sich ein gerechtes Bild ergab. Zwei Mädchen landeten auf Platz 1 und 2 und konnten sich gegen die “männliche” Gegnerschaft durchsetzen. Eine tolle Leistung!
Marianna ist als Deutsche Vizemeisterin U8 schon für die DEM U10w nominiert und spielte in diesem Jahr zum ersten Mal in der höheren Altersklasse in Berlin durchaus erfolgreich und belegte Platz 2. Ein Sieg in der letzten Runde – statt eines Unentschieden – hätte sogar einen weiteren wichtigen Titel eingebracht.
Nicht alle Wünsche konnten in Erfüllung gehen, aber doch war die diesjährige Berliner Jugendeinzelmeisterschaft im Ganzen erfolgreich.
Insgesamt gab es für unsere Kinder einmal Silber, zweimal Bronze und 3 Qualifikationsplätze für die Deutsche Jugendeinzelmeisterschaft.
U10: Lukas mit Timofii auf Platz 3 und 4
U12: Tino mt Silber
U14: Arthur mit Bronze
U16: Hiroki auf Platz 5
U18: Momme auf Platz 4
U10
In der u10 waren wir sogar mit 2 Spielern am Start, die sich beide für die Deutsche Jugendmeisterschaft qualifiziert haben. Lukas Stanisic schaffte nach einer Schwächephase im Turnier doch noch, einen begehrten Pokal in Händen zu halten (Platz 3). Tymofii Malyi spielte ein gutes Turnier und schaffte trotz einer Niederlage in der letzten Runde gegen seinen Vereinskameraden Lukas, einen Qualifikationsplatz zu ergattern (4 Plätze in der U10).
U12
Tino Sander, der Vorjahressieger in der U10, musste in diesem Jahr in der U12 spielen und konnte seinen Erfolg fast wiederholen – mit 7 aus 9 schaffte er Platz 2. Einen halben Punkt mehr konnte Rafael Bergmann erspielen, daher der Vizemeistertitel für Tino (und natürlich die Qualifikation für die Deutsche Jugendmeisterschaft.
U14
Arthur Hoppe musste in der U14 einem überragend spielenden Onno Zhang und dem Zweitplatzierten Karl Gersemann, der am Ende nur einen winzigen Sonneborn-Berger-Vorsprung hatte, den Vortritt lassen, daher Platz 3 und der Pokal in Bronze. Hier qualifizieren sich nur 2 Spieler, aber bei dem Ergebnis könnte ein Freiplatzantrag für die Deutsche erfolgreich sein.
U16
Hiroki Mauss hatte sich zum ersten Mal für die BJEM qualifiziert und konnte als Elo-Schwächster in diesem Turnier doch überzeugen: 4 aus 7 und nur einen Punkt Abstand auf Platz 1. Allerdings war er damit nicht allein, sodass die Wertung ihm einen 5. Platz einbrachte.
U18
Momme Held war mit Platz 4 sicher nicht glücklich, zumal er nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Laurin Jahnz die Chance auf einen Platz weiter vorne durchaus gegeben war. Aber auch er war gesundheitlich nicht in Topform.
Damit hatte niemand gerechnet: Im Herzschlagfinale der Deutschen U10-Vereinsmeisterschaft 2025, die vom 27. bis 30. Dezember in Stuttgart stattfand, holen sich unsere jüngsten Talente den Silberpokal!
Unser Team mit Tino Sander, Lukas Stanisic, Tymofii Malyi, Aaron Würzburger und Jonas Kopper blieb unter allen 40 Mannschaften als einzige ungeschlagen (5 Siege, 2 Unentschieden) – eine herausragende Mannschaftsleistung.
Über das gesamte Turnier hinweg wuchsen unsere Jungs über sich hinaus. Als Teambetreuer hatte ich das „Luxusproblem“, fünf gleichermaßen formstarke und hoch motivierte Kinder ans Brett schicken zu können.
Nach einem Sieg in der Schlussrunde gegen die Überraschungsmannschaft des Turniers von Zitadelle Spandau standen wir sogar kurz vor dem ganz großen Coup. Der Meistertitel ging am Ende aber verdient an Lokalrivalen TSG Oberschöneweide, der Turnierfavorit Hamburger SK überzeugend bezwang und so in der Sonneborn-Berger-Wertung die Nase vorn hatten.
Anspannung vor Start der letzten Runde gegen Spandau
Dass wir beim Kampf um vordere Plätze mitspielen könnten, deutete sich nach zwei klaren Auftaktsiegen erstmals mit dem souveränen 2:2 gegen Mitfavorit USV Dresden (vier ausgekämpfte Remis) in Runde 3 an.
Dramen dann in den Runden 5 und 6: Zunächst verpassen wir durch Turmeinsteller in letzter Sekunde, Tabellenführer SVOberursel zu entthronen. In der Vorschlussrunde scheinen wir zu verlieren, doch am letzten Brett beweist die Elektronik, dass der Gegner geschummelt hat: Nach Stunden nervenaufreibenden Wartens gibt das Schiedsgericht unserer Reklamation auf „Berührt-geführt“ schließlich statt – wir spielen am Schlusstag um den Titel!
Gegner SK Germering zeigt sich als ganz schlechter Verlierer: Statt den (für einen 10-Jährigen verzeihlichen) Fehler einzugestehen, hagelt es üble Gehässigkeiten und Gegenanträge – die Angelegenheit hat ein trauriges Nachspiel und macht nachdenklich, welche Werte gerade im Kinderschach vermittelt werden sollen, wenn Ergebnisse wichtiger sind als Fairplay.
Am Ende überwiegt bei uns die Freude über den Erfolg aber um Längen: Kreuzberg und Berlin (alle drei Teilnehmer unter den Top 10!) können stolz auf seine jüngsten Schachkinder sein!
Der Dank für diesen Erfolg gebührt vielen: Brigitte, die das Kreuzberger Kinder- und Jugendschach unermüdlich fördert; unserem Trainer Tom, der seit letzten Sommer unsere U10-Trainingsgruppe leitet (die wir um Tino und Lukas herum aufgebaut haben, die zur deutschen Spitze in ihrer Altersklasse zählen) und der daraus in wenigen Monaten Meisterschaftskandidaten geformt hat; den Eltern unserer U10-Kids, die keine Mühe scheuen, unsere Kinder zu unterstützen; aber auch den anderen Kindern und ihren Eltern der Trainingsgruppe, die sich gegenseitig zu Höchstleistungen anspornen.
Für uns alle ist dieser Jahresabschluss eine große Motivation – im Jahr 2026 geht unsere Reise weiter!
Tino
Aaron
Lukas
Jonas
Tymofii
SCK U10 mit Silberpokal
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Bericht Homepage: Die letzte Runde war so spannend – immerhin war Platz 1 in greifbarer Nähe. Dazu musste aber zunächst ein Sieg her gegen das Team von Zitadelle Spandau, das übrigens auch ein sehr gutes Turnier gespielt hat. Das hatte schon mal geklappt – 2,5:1,5. Aber in der Spitzenpaarung besiegte die Mannschaft vom TSG Oberschöneweide mit 3:1 die starken Hamburger und sicherte sich damit Platz 1, wozu wir herzlich gratulieren!
Damit stand das Ergebnis fest: Ein hervorragender 2. Platz für unsere U10-Mannschaft, am Ende mit 12 Mannschaftspunkten und einem Brettpunkt mehr als der Erstplatzierte. Dazu unsere besten Glückwünsche! Lang, lang ist es her, dass wir solch ein Ausrufungszeichen bei einer Deutschen Vereinsmeisterschaft setzen konnten. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten: den Kindern, dem Mannschaftsbetreuer Dirk Sander, dem Trainer Tom George und den Eltern. Ihr seid ein tolles Team!
Mit einer Leistung von 6 aus 7 Punkten am 1. Brett hat Tino Sander den Grundstein gelegt für den Erfolg, an dem alle beteiligt waren:
Heute in der letzten Runde kann noch alles passieren. Wir spielen gegen den SC Zitadelle Spandau. Am Spitzenbrett spielen Hamburg und Oberschöneweide. Falls die TSG gewinnt, haben wir sogar im Falle eines Sieges sogar die Chance auf Platz 1.
Heute startet auch unsere U10-Mannschaft bei der DVM, heute morgen zunächst mit einer machbaren Aufgabe. Aber danach wird es noch zwei weitere Runden geben – ein anspruchsvolles Programm am 1. Spieltag und auch am 2. Tag.
Rundenbeginn heute und morgen ist 09:30, 13:00 und 16 Uhr. Am letzten Tag wird nur noch eine Runde um 09:00 Uhr gespielt.
Wir sind an Platz 5 gesetzt – das lässt doch hoffen! Wir drücken euch ganz doll die Daumen und wünschen euch Erfolg und viel Spaß bei dem Turnier!
Vielen Dank an Dirk Sander, der das Team begleitet! Und natürlich an die Mütter, die ebenfalls dabei sind.
In Rotenburg/Wümme haben unsere Mädchen bei der DVM U20w einen Podestplatz errungen. Sie wurden Dritter hinter dem Sieger Essen-Werden und unserem Reisepartner in der Frauen-Bundesliga, dem Chemnitzer SC. Wir gratulieren dem Team und der Mannschaftsbetreuerin Amina zu diesem Erfolg. Beeindruckend auch die Ausbeute an Brettpunkten – Maha sogar mit 5,5 aus 7.
Unser Team: Madiha, Margarita, Valerie, Maha und Teamleiterin Amina
Morgen startet die Deutsche Vereinmeisterschaft U20w in Rotenburg/Wümme und wir sind mit einem Mädchenteam dabei. In diesem Jahr spielt Amina Fock zwar nicht mehr mit wie noch vor zwei Jahren, sie ist aber als Betreuerin vor Ort dabei.
2025 starten wir mit folgender Besetzung – für Amina ist Madiha nachgerückt.
Wir sind in diesem Turnier an 1 gesetzt – mal sehen, war wir daraus machen können. Die Konkurrenz ist recht stark und vor allem Chemnitz, unser Reisepartner in der Frauen-Bundesliga, ist gerade auf Erfolgskurs.
Wer zuschauen und mitfiebern möchte, hier gibt es ab morgen Live-Übertragungen:
Die Vorrunden sind absolviert und neben einigen Freiplätzen haben sich noch weitere Kinder und Jugendliche für die BJEM 2026, die wie immer in den Winterferien ausgetragen wird, qualifiziert.
AK u10: Lukas Stanisic, Tymofii Malyi
u12: Tino Sander
u14: Arthur Hoppe
u14w: Valerie Komar
AK u16: Hiroki Mauss
u18: Momme Held
U18 w: Madiha Fock
Wir gratulieren euch und wünschen euch viel Erfolg bei der BJEM 2026!
Die Mädchen müssen noch um die Qualiplätze für die Mädchenmeisterschaft spielen, da können noch weitere Plätze hinzukommen.
Gerne bin ich der Einladung nach Budva in Montenegro als Schiedsrichterin bei der Jugend-Europameisterschaft mit mehr als 1100 Kindern und Jugendlichen gefolgt. Hier meine Fotos vom Turnier und dem schönen Ort an der Adria. Vielen Dank an Jolanta für die Bilder von Marianna.
Ankunft in Budva
Hier fehlt die Streichholzschachtel daneben – so klein
Die Hotelanlage
Blick vom Balkon
Nicht immer scheint die Sonne
Riyanna Müller und Mara Haug
Brett 1 U16 vor der letzten Runde
Mykola Korchynskyi – ein Remis gegen Lukas Dotzer in der letzten Runde reicht
Bereits 5 Runden sind gespielt bei der Jugendeuropameisterschaft. Marianna Caber vom SC Kreuzberg darf sich als deutsche Vizemeisterin ihrer Altersklasse der europäischen Konkurrenz stellen und steht zurzeit mit 2,5 Punkten im Mittelfeld der G08. Insgesamt sind mehr als 11o0 Kinder und Jugendliche in Budva in Montenegro versammelt, darunter auch ein recht große deutsche Delegation in den Altersgruppen U8 bis U18, einige durchaus mit Chancen auf eine Medaille.
Als Schiedsrichterin erlebe ich die Turnieratmosphäre hier hautnah. Gespielt wird in einem riesigen Zelt bzw. in mehreren großen Zelten, die untereinander verbunden sind. Untergebracht sind wir in einer Hotelanlage am Strand. Am heutigen freien Tag regnet es das erste Mal und die fast sommerlichen Temperaturen der letzten Tage haben sich zunächst verabschiedet.
Drei Punkte in den letzten drei Runden gelingen unserem Kreuzberger Tino Sander bei der Weltmeisterschaft der Kinder bis 12 Jahren („Kadetten“) in Almaty! Mit 6,5 Punkten (aus 11) ist er damit der beste deutsche Starter in der Altersgruppe U10.
Auch insgesamt kann sich das Ergebnis der deutschen Delegation sehen lassen: alle neun Kinder erreichen 50% oder mehr der möglichen Punkte. Angesichts der im internationalen Vergleich eher bescheidenen Förderung des Schach-Nachwuchses ist das ein sehr beachtenswertes Ergebnis.
Tino hat damit sein Ziel, besser als letztes Jahr (4,5/11 in Montesilvano/Italien) abzuschneiden und über die Hälfte der möglichen Punkte zu schaffen, am Ende noch deutlich erreicht. Die verlorenen Elo-Punkte (keine Überraschung angesichts der deflationierten vor allem asiatischen Zahlen) wird er sicher schon bald mit Zinseszins bei den nächsten Turnieren zurückerobern.
Der Vergleich mit der internationalen Spitze seiner Altersgruppe – Tinos Gegner kamen aus der Mongolei, Tschechien, Kenia, Neuseeland, Kasachstan, Japan, Mexiko und Belgien – sowie der Gewinn an Erfahrung und Wettkampfhärte sind die eigentlichen Schätze, die Tino aus Kasachstan zurück nach Berlin bringt.
Erfolgreichstes Land in Almaty war Gastgeber Kasachstan (3x Gold) vor China und den USA (je 1x Gold, 1x Silber, 1x Bronze). Bilder von der Abschlussfeier finden sich auf der WM-Homepage (dort unter Media – Photo), Ergebnisse und Turniertabellen wie immer bei Chess-results.com.
Wir gratulieren zu der guten Leistung und freuen uns auf die nächsten Turniere! Wir wünschen noch schöne Tage in Kasachstan und einen guten Heimweg!
Platz 5 – den Qualifikationsplatz für die Deutsche Vereinsmeisterschaft U14 knapp verpasst
Zu Beginn lief es sehr gut – siehe unten – aber in den letzten 3 Runden ohne unser Spitzenbrett Arthur Hoppe konnten wir nur noch einmal gewinnen. Ein Remis in der letzten Runde gegen Königsspringer Hamburg reichte leider nicht aufgrund der schlechteren Wertung. Nur 4 Mannschaften qualifizieren sich für die DVM U14. Beste Spielerin war Maha Ali mit 5,5 Punkten aus 7 Runden. Möglicherweise hatte ich sie auch die längste Spieldauer im ganzen Turnier.
Die Spielbedingungen waren in diesem Jahr sehr gut, vielen Dank an den Ausrichter in Magdeburg. Und im nächsten Jahr werden wir erneut einen Anlauf machen!
Gratulation an die Mannschaften von Empor Berlin zum 1. Platz und zum Titel Norddeutscher Vereinsmeister U14!
An diesem Wochenende findet in Magdeburg die Norddeutsche Vereinsmeisterschaft U12 und U14 statt. Unsere Mannschaft spielt in der U14 und hat zwei gewonnenen Matches einen guten Start hingelegt. Heute gelang ein Sieg gegen die starke Mannschaft von Werder Bremen: Ergebnisse 2. Runde Wenn ihr morgen dabei sein wollt – die Partien werden übertragen, um 08.30 Uhr geht es los (+15 Min.). Es wird hoffentlich spannend, denn wir spielen gegen die an Eins gesetzte Mannschaft von SV Empor. Unser Team:
Die Berliner Jugendmannschafts-Meisterschaft ist nun schon über eine Woche her – da wird es langsam Zeit, die Ergebnisse zu veröffentlichen. Realistischerweise konnten wir nur in der U14 auf einen Pokal hoffen – mit fast derselben Mannschaft, mit der wir im letzten Jahr in der U12 Erster geworden sind. Diesen Erfolg konnten wir nicht wiederholen, sogar Platz 3 wurde bei der Siegerehrung noch nicht richtig verkündet, weil wohl im Programm eine falsche Tiebreakregelung eingestellt war. Dies haben wir erst später auf der Homepage der Berliner Schachjugend erfahren. Mit 5,5 aus 7 P. schloss Arthur Hoppe das Turnier am 1. Brett ab. Gratulation an die Mannschaft, die eine gutes Turnier gespielt hat!
Ebenfalls auf Platz 3 landete die U25 in einem Turnier außerhalb der BJMM. In allen Altersklassen hatten wir eine Mannschaft aufgestellt und in allen Turnieren wurde gekämpft!
Um ihren Erfolg aus dem letzten Jahr (Berliner Meisterin U12) zu wiederholen, musste Valerie nach einem Verlust gegen ihre Vereins- und Mannschaftskameradin Maha Ali in der 1. Runde den Rest der Partien gewinnen, was ihr auch gelang.
Die Entscheidung um Platz 1 fiel in der letzten Runde mit einem Sieg gegen Helena Burchardi (Weisse Dame), die schließlich Dritte wurde. Den Silberpokal erspielte sich Anastasia Richter (Königsjäger Süd-West). Damit errang Valerie den einzigen Qualifikationsplatz in der U14w und darf zur Deutschen Einzelmeisterschaft nach Willingen fahren. Wir gratulieren herzlich und freuen uns mit Valerie! Im letzten Jahr schaffte sie bei der DJEM U12 Platz 4!
Maha konnte sich nach dem Sieg gegen Valerie nur noch gegen eine weitere Spielerin durchsetzen und landete damit auf Platz 5.
Ebenfalls mit Titelchancen war Marianna Maya Caber in der u8w angetreten. Hier wurde die Entscheidung noch vertagt. Sie muss sich nun in einem Stichkampf gegen zwei weitere punktgleiche Mädchen durchsetzen, um den Titel und den Qualifikationsplatz für die Deutsche Einzelmeisterschaft zu ergattern. Wir drücken die Daumen!
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