Am vorigen Wochenende machte sich eine 30-köpfige Gruppe Kreuzberger Kinder und Jugendlicher mit ihren Begleitern auf die Reise in die Partnerstadt Warschau. Wie viele andere Projekte wurden wir dabei von der Senatskanzlei im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Berlin – Warschau unterstützt.
Freudig erwarteten uns die Kinder, Eltern und Trainer des Partnervereins Caissa – benannt nach der Schachgöttin. Sie half vielleicht dabei, dass die Kinder sich beim Spiel auf Anhieb verstanden und Sprachbarrieren schnell überwunden wurden. Die weitere Verständigung erfolgte in Englisch, Polnisch und Deutsch.
Eine kleine Besonderheit am Rande: In der aktuellen polnischen Verbandszeitschrift Mat war gerade ein Artikel über das Schulschach in Deutschland erschienen – unter anderem über den Schach-Club Kreuzberg. In Polen wird Schach in der Schule sehr großgeschrieben. Neben den AGs gibt es auch Schach als obligatorisches Schulfach.
Auf der Agenda der 5-tägigen Reise standen bei wunderbarem Wetter eine Stadtführung, ein gemeinsames Essen, eine Fahrt nach Wilanow und ein Vergleichskampf im Vereinsheim von Caissa. Als besonderes Highlight empfanden viele Kinder und auch Erwachsene den Besuch im Wissenschaftszentrum Kopernikus mit seinen Experimenten, die zum Mitmachen und Entdecken einluden.
Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollen wiederkommen, da die Zeit nicht reichte, um noch mehr von dieser schönen Stadt und ihren Menschen zu erfahren.
Zur Vertiefung der neu geknüpften Partnerschaft ist ein Gegenbesuch in Berlin geplant. Denn die polnischen Kinder sind gespannt auf Berlin und wollen dann natürlich ein Rematch in Kreuzberg spielen.
Fürs Erste sagen wir Dziekuje! zu unseren polnischen Freunden für die Gastfreundschaft, die Stadtführung – gespickt mit Legenden -, die kleinen Geschenke für alle Teilnehmer und die interessanten Partien. Auf bald!
Schachexpress Berlin – Warschau
Schach im Speisewagen
Schach im Speisewagen
Wir lernen Polnisch mit Maria, unser Dolmetscherin
Wie jedes Jahr spielen wir kurz vor Saisonbeginn den traditionellen Vergleichskampf gegen Berolina. Nach dem letztjährigen Auswärtserfolg spielen wir dieses Jahr wieder beim SCK. Los geht´s am 16.10.2016 um 10.00 Uhr im Club.
Modus: 2h / 40 Züge, 30 Minuten für den Rest der Partie
Das siegreiche Team erhält den Wanderpokal. Bei Punktgleichheit entscheidet die Berliner Wertung
Teilnehmerzahl: Ca. 16-20 (je nach Interesse), spielberechtigt sind Spieler mit einer DWZ <1900.
In der dritten Runde mußten 4 Teilnehmer ihren Hut nehmen, während Favorit Klaus Lehmann nach einer unglücklichen Niederlage (in der Annahme, es gäbe noch eine Zeitgutschrift nach 40 Zügen, überschritt er die Zeit) mit nun 4 Punkten weiter im Turnier ist. Führender ist momentan Jürgen Federau.
Die erste Runde der Clubmeisterschaft sah heute durch Michael Schmidt und Dirk Möller zwei Außenseitersiege. Jan Kretzschmar und Martin Vesely erkämpften sich ein Remis. 5 Partien werden noch nachgespielt, die Auslosung der zweiten Runde erfolgt wohl erst am 04.10.
Es sind noch Plätze frei bei usnerer Offenen Clubmeisterschaft – Nachspielmöglichkeiten werden angeboten bei einer Überschneidung mit dem Weiße-Dame-Open.
Allein Michael Neuwirth konnte unser Neumitglied aus Barcelona schlagen. Seine Schach960-Premiere verlief damit äußerst erfolgreich, nachdem er schnell die Regeln gelernt hat.
Saisonvorbereitung Teil 1: Jetzt am Dienstag beginnt um 19.00 Uhr der Kreuzberger Einzelpokal. Wie in den letzten beiden Jahren auch, wird dieser im Punktemodus ausgetragen (Niederlage -3, Remis -2, Sieg 0 Minuspunkte, wer 6 Punkte hat ist ausgeschieden). Alle Details zum Modus auf der Turnierseite.
Es liegen bereits 10 Anmeldungen vor, aber das könnten gerne noch mehr werden! Soll man keiner am Saisonende was von “zu wenig Praxis” erzählen.
Für die Freunde von Taktikaufgaben haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht. Wir laden euch ein – zunächst an zwei Abenden – zu einem Taktikwettbewerb mit anschließender Auswertung und Besprechung. Die Veranstaltung wird von IM Atila Figura geleitet.
Gespielt wurden 16 Runden Schweizer System: Dirk Paulsen gab nur einen halben Punkt ab und siegte mit 15,5 Punkten vor Adis Artukovic (13 P.) und Shenis Slepushkin (11,5 P.). Aufgrund einer guten Beteiligung und einer Spende konnten wir zu dem guten Preisgeld auch noch Ratingpreise ausgeben: Bester U1950 wurde Johann Eberlein (DWZ 1775) und Beste U1700 wurde Lena Gebigke (DWZ 1529). Gratulation und Dank an alle für die rege Beteiligung!
Da die ersten zwei Runden der Clubmeisterschaft zeitgleich mit dem Weiße-Dame-Open stattfinden, erlauben wir in diesem Fall ein großzügigeres Nachspielen als sonst, einer Anmeldung steht das We-Da-Open also nicht entgegen.
Konkurrenz gab es durchaus für Dirk Paulsen beim Monatsschnellschach im August. Er gibt aber trotzdem nur 2 Remisen ab. Dahinter landet Dirk Maxion auf dem zweiten Platz. Dritter wird Sergei Burov.
Die Ratingpreise:
U2000 – Ben-Luca Schreiber
U1800 – Miguel Olaiozola
U1600 – Christian Hermann
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