Die Clubmeisterschaft beginnt in diesem Jahr etwas früher als letztes Mal und hat ihren Auftakt am Freitag. 07. Dezember 2018. Weiter geht es dann immer Freitags, ca. 14-tägig bis zum 9. und letzten Spieltag am 31. Mai 2019. Gegen Ende kommen uns die Ferien etwas in die Quere, sodaß die Abstände zwischen den Runden dort etwas größer werden.
Eröffnung der Wilhelm-Schlemermeyer-Bibliothek und Blitzturnier
IM Maximilian Neef gewinnt das Blitzturnier am Lasker-Tag des Schachs vor FM Johannes Florstedt, FM Dirk Paulsen und GM Raj Tischbierek
Die Ratingpreise gehen an Adis Artukovic (U2200), Lukka Mayer (U2000) und Michael Glienke (U1800). Wir danken den Teilnehmern (leider gab es keine Teilnehmerinnen) für das interessante Turnier, an dem 39 Spieler teilnahmen, von denen einige direkt vom Lichtenrader Herbst nach Kreuzberg fuhren, um dabei zu sein.
Teilnehmerliste, Tabellen und RundenergebnisseAusschreibung Blitzturnier am Lasker-Tag des Schachs beim Schach-Club Kreuzberg am 4. November 2018Der 150. Geburtstag von Emanuel Lasker wird in diesem Jahr an mehreren Orten festlich begangen mit einem Lasker-Tag des Schachs. Anlässlich unserer Teilnahme erhielten wir vom Deutschen Schachbund zusätzliche Preise (Lasker-Medaillen, Sonderhefte und Plakate), die wir unter den Anwesenden bei der Siegerehrung verlosten. Eins der Sonderhefte ging mit Zustimmung der Teilnehmer an die Bibliothek des SC Kreuzberg.
Um den 150. Geburtstag von Weltmeister Emanuel Lasker zu feiern, haben wir an diesem Tag eine weitere, uns sehr am Herzen liegende Veranstaltung geplant und durchgeführt: Die Eröffnung der Wilhelm-Schlemermeyer-Bibliothek (ausführlicher Bericht über die Bibliothek hier).
Wilhelm Schlemermeyer ist vor 8 Jahren viel zu jung verstorben. Dass Wilhelms Schachbuch-Sammlung nun im Schach-Club Kreuzberg steht, haben wir Wilhelms Sohn zu verdanken, der uns die etwa 2000 Bücher nach Wilhelms schmerzlichem Tod spendete. Wir bedanken uns herzlich für die Freude, die er uns damit gemacht hat.
Am 4. November war es nun endlich so weit, dass wir die Bibliothek zusammen mit unseren Mitgliedern und Freunden von Wilhelm eröffnen konnten. Es gab Sekt zum Anstoßen, Kaffee und Kuchen.
Zusätzlich gab es noch weitere Schmankerl rund um den Lasker-Tag des Schachs und die Bibliothek. Wir hatten alle Bücher herausgesucht, die von Lasker oder über Lasker geschrieben wurden. Die große Menge zeigt auch die Verbundenheit von Wilhelm mit dem einzigen deutschen Weltmeister.
Am heutigen Tag wurde aufgrund einer Spende von Raj Tischbierek der kürzlich erschienene 1. Band einer Trilogie: Forster/Negele/Tischbierek: Emanuel Lasker, Struggle and Victories, World Chess Champion for 27 Years, unserer Bibliothek hinzugefügt.
Und noch ein Schmankerl konnten wir anlässlich dieses ereignisreichen Tages auspacken:
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Der Schach-Club Turm 1898, der inzwischen aufgelöst ist und dessen Mitglieder inzwischen beim SC Kreuzberg ihre Heimat gefunden haben, hatte schon vor mehr als 100 Jahre ein sagenhaftes Gästebuch geführt. In diesem finden sich auch Einträge über Emanuel Lasker anlässlich einer Simultanveranstaltung und ein Autogramm vom entfernt verwandten Edward Lasker “Weltmeister in spe”. (siehe oben). Unser Historiker und Bücherwart Andreas Lange hat sich gleich an die Arbeit gemacht und hat alle Seiten eingescannt.
Ausführlicher Artikel über aber Gästebuch des Schach-Club Turm 1898Gästebuch Schach-Club “Turm” 1898 zum Download
Andreas Lange
Diese Präsentation über den besonderen Menschen Wilhelm Schlemermeyer zeigten wir zur Eröffnung:
Wir danken allen, die mit uns zusammen diesen Tag vorbereitet und begangen haben.
Das Halbfinale ist erreicht. Mirza Hasic revanchierte sich für seine Niederlage in der 3. Runde und beförderte Brigitte Große-Honebrink ins Aus. In der 5. Runde sind nun nur noch 4 Spieler aktiv, keiner hat mehr 0 Punkte.
Zwei kampflose Ergebnisse aufgrund von Krankheit und Terminschwierigkeiten dünnten das Feld weiter aus. Wolfgang Baumeister mußte dann gegen Jürgen Federau eine Niederlage einstecken und schied zusammen mit Uwe Hecht und Mehmet Kaplan aus. Mit 5 Spielern ist nun fast ein Halbfinale erreicht.
Jonas Christian Hecht, Klaudijo Uckar und Jan-Holger Neuenbäumer überschritten heute in der 3. Runde des Kreuzberger Pokals die 6 Punkte-Grenze und schieden damit aus. In der 4. Runde sind damit noch 8 Spieler vertreten, die am kommenden Dienstag gegeneinander antreten. Axel Moser und Jürgen Federau sind weiterhin ohne Punkte, Mirza Hasic erhielt 1 durch sein Freilos in der dritten Runde.
Während oben die zweite Runde des Pokals gespielt wurde, lief unten das Michi-Glienke-Geburtstagsblitz.
Im Pokal gewann Jürgen Federau im Spitzenspiel gegen seine Angstgegnerin Brigitte Große-Honebrink, das Vater-Sohn Duell der Hechts endete remis. 5 Spieler schieden in der zweiten Runde aus, sodaß 11 in der 3. Runde antreten (Auslosung und Ergebnisse s. Turnierseite).
Das muntere Blitzen unten gewannen punktgleich Manfred Glienke und Jonas-Christian Hecht mit jeweils 7/9.
Immerhin 16 Teilnehmer fanden sich zum “Saisonauftakt” im Kreuzberger Pokal ein. Nach der Auslosung durch den ehemaligen Sieger Helmut Krausser stellten der Sieg von Klaudijo Uckar gegen Pablo Cantuarias eine Überraschung dar, wie auch das Remis von Wolfgang Baumeister gegen Georg Adelberger. Eine Partie wurde vertagt, aber da in der 1. Runde niemand ausscheidet, ist die Auslosung zur 2. Runde bereits erfolgt, in der die zwei Hechte im Familienduell aufeinandertreffen.
“Zwei Normen erzielt, leider keine für Kreuzberg” lautete das allgemeine Fazit des IM-Turniers. Beides ist nicht ganz richtig. Es gab nämlich eine Norm für Kreuzberg: Brigitte darf sich demnächst offiziell FIDE-Schiedsrichterin nennen, der Einsatz im IM-Turnier als Deputy Arbiter war ihre letzte für den FA-Titel benötigte Norm. Glückwunsch!!!
IM-Normen für WGM Mihaela Sandu und FM Daniel Malek
Turniersieger mit einem halben Punkt Vorsprung wird der Tegeler Steve Berger – beim ersten Kreuzberger internationalen Rundenturnier seit 19 Jahren. Mit jeweils 6 Punkten folgen Sergej, Daniel und Mihaela. Sowohl WGM Mihaela Sandu als auch FM Daniel Malek wurden für ein tolles Turnier mit einer IM-Norm belohnt. Bei Daniel ist es die erste, auf die nun hoffentlich zwei weitere folgen werden. Die magische Elozahl 2400 hat er schon öfter erreicht. Mihaela hingegen hat nun ihre 3 Normen zusammen und muss bei der Elozahl noch zulegen.
Beide Frauen-Großmeisterinnen, Marina Brunello und Mihaela Sandu, haben durch ihre Spielweise und kämpferische Einstellung das Turnier sehr bereichert und wir als Veranstalter haben uns über die weibliche Beteiligung gefreut.
Insgesamt waren wir sehr zufrieden mit dem Turnier, auch wenn unsere Kreuzberger Robert und Aron sich sicher ein erfolgreicheres Abschneiden erhofft hatten. Vielleicht gibt es ja im nächsten Jahr eine Wiederholung, dann womöglich wieder zusammen mit Tegel zu unserem gemeinsamen 70. Vereinsgeburtstag.
Der Kreuzberger Pokal 2018 startet am Freitag, 07. September. Wie die letzten Male auch, findet das Turnier im verzögerten Knock-Out- bzw. Punktemodus statt. Die Spieltage sind zumeist Freitags, der eine oder andere Dienstag ist aber auch mit dabei. Anmeldungen sind ab sofort möglich, entweder per eMail an den Spielleiter oder über die Annmeldeliste im Club. Alle Details in der Ausschreibung auf der Turnierseite.
Durch ihre Siege – gegen Daniel Malek und Felix Meißner – stehen Steve und Mihaela nach der 7. Runde nun alleine an der Tabellenspitze. Erfreulich aus Kreuzberger Sicht sind die beiden Remispartien von Moritz und Robert – gegen Sergej und Drazen. Sehr lange dauerte die Partie zwischen Barath und Marina, die schließlich auch Remis endete.
Für Mihaela rückt die Chance auf eine IM-Norm in greifbare Nähe – sie benötigt nur noch einen Punkt aus 2 Partien. Daniel hat es dagegen schwer, denn er braucht noch zwei Siege. Bei Felix klappt es leider nicht mehr, denn alle benötigen 6 Punkte.
Interessante und spannende Partien in der letzten Runde
Emil Peuschel besiegte den schon als Turniersieger feststehenden Johannes mit Knalleffekt und auch Yosime Flood opferte Material, um Cecilia mit einem Königsangriff zu überrumpeln – was ihm auch gelang. So wurde er nach einem missglückten Start noch Dritter hinter Boris Namestnikow, der sich den zweiten Platz mit einem Remis gegen Alexander Doraszelski sicherte. Auch alle anderen Teilnehmer gingen nicht leer aus, denn sie erhielten Preise von Chessbase.
Nach Siegen gegen beide Kreuzberger Teilnehmer bilden die beiden WGM Mihaela Sandu und Marina Brunello ein Quintett zusammen mit GM Sergej Kalinitschew, IM Steve Berger und FM Daniel Malek. Damit haben Mihaela, Daniel und Felix noch die Möglichkeit, die erstrebte IM-Norm zu erreichen. Marina hat bereits drei Normen – lediglich das Erreichen einer Elozahl von 2400 fehlt ihr noch.
Partien der 6. Runde
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