Seit der Ankündigung, dass unser Sportbetrieb wegen Corona bis auf Weiteres eingestellt ist, ist die Seite etwas verwaist.
Aber das Schachleben tobt natürlich weiter. Seit einiger Zeit spielen wir in der Quarantäne-Liga und sind dabei recht erfolgreich. Wie im richtigen Leben steigen wir dort auf und ab.
Gestern ist uns gerade wieder der Aufstieg in die “2. Liga” gelungen, was immer nur mit gebündelter Kraft möglich ist. Es ist nicht weniger spannend als im richtigen Leben, teilweise sogar noch spannender. Zum Beispiel schafften wir gestern im Endspurt (mit Berserkern und schnellem Spiel) in den letzten 5 Sekunden Platz 3 und damit den Aufstieg. Übermorgen geht es dann hier weiter.
Auch unsere Kinder, Jugendliche und einige Erwachsene (bei Erwachsenen Beschränkung auf U2000) treffen sich täglich um 15 Uhr zu einem Schnellturnier. Leider gab es an den letzten beiden Tagen Probleme mit Lichess, sodass wir abbrechen mussten. Die Turniere sind nach dem jeweiligen Tag und der Woche benannt (Kreuzberg Montag II Arena). Wir haben uns auf 7 Min. + 5 Sek. eingependelt. Einstieg und Ausstieg sind jederzeit möglich.
Vorgestern spielten wir einen Freundschafts-Teamwettkampf mit italienischen und deutschen Teams und erreichten sogar Platz 1 – mit 21 Spielern, wovon allerdings nur die ersten 8 in die Wertung kamen.











Unser Jubiläum müssen wir um ein Jahr verschieben. Wegen der Corona-Pandemie können wir kein Turnier mit so vielen Kindern veranstalten. Bleibt alle schön gesund!

Am vorigen Samstag trat unsere Jugendbundesliga-Mannschaft zusammen mit Coach Aron Moritz die weite Reise nach Gräfenhainichen an – um schnell ihre Partien zu beenden mit einem 6:0-Kantersieg, was bei dem Spielstärkeunterschied natürlich die angesagte Parole war.
Bester Kreuzberger war Maximilian Mätzkow, der mit 6 aus 7 Punkten auf dem 3. Platz landete – hinter GM Sigurds Lanka und Hendrik Hesse, beide ebenfalls 6 Punkte.






Wie schon weiter unten berichtet, hatten wir in der letzten Runde mit dem Deutschen Vereinsmeister U12, dem HSK, ein schweres Los. Nachdem Jonas mit einer sehenswerten Partie an Brett 1 mit einem vollen Punkt vorgelegt hatte, bestand die berechtigte Hoffnung auf ein Mannschaftsremis, weil Fabian in einem Turmendspiel mit einem Bauern mehr besser stand. Leider konnte er aber nicht gewinnen und die Partie endete Remis. Sowohl Momme als auch Aaron standen schlecht und verloren später ihre Partien. Momme hatte zumindest bei erheblich weniger Material noch taktische Ideen, die der Gegner aber parierte. Zion Malchereck vom HSK, der bei 7 Partien nur ein Remis abgab, ließ Aaron keine Chance. Auch wenn wir gegenüber unserem Startplatz 6 etwas verlieren, müssen wir nicht traurig sein.




Der Vorstand des Schach-Club Kreuzberg wünscht allen Mitgliedern, Freunden und Gästen der Homepage einen guten Rutsch und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2020!