Atila gewann das gut besuchte und gut besetzte September Schnellschach hauchdünn vor dem Gast aus Ecuador, Ricardo Carrasco und Jan Priebe. Die Ratingpreise gingen an Michael Neuwirth (U2000), Markus Zelanti (diesmal in der U1800 Sektion) und Bernhard Riess (U1600)
Georg Adelberger
Monatsschnellschach am 29.9.
Im Kalender hier stand das Monatsschnellschach noch für den 22.09. drin. Dies ist ein kleiner Fehler in der “Serienterminfunktion” des Kalenders, der auftritt, wenn es 5 Freitag im Monat gibt – die Terminserie lässt sich leider nicht auf den “letzten Freitag” im Monat einstellen, sondern nur auf den “vierten Freitag im Monat”. Das Turnier findet wie gehabt am 29.9. statt.
Kreuzberger Pokal beginnt am 05. Oktober
Der Kreuzberger Pokal beginnt in diesem Jahr am 05. Oktober etwas später als sonst (nach den Sommerferien und der BMM-Meldung bin ich erst jetzt dazu gekommen, die Ausschreibung zu bauen), aber noch rechtzeitig um mindestens zwei Partien Praxis zu sammeln vor dem BMM-Start am 15.10. . Bis auf Weiteres liegen die Spieltermine am Donnnerstag, da der Mehrzweckraum Dienstags von anderen Vereinen belegt ist, und der Radfahrerraum zumindest für die ersten Runden (hoffentlich) zu klein ist. Wie in den letzten Jahren auch erfolgt das Turnier im Punktemodus, sodaß für jeden also mindestens zwei Partien drin sind.
Alles Weitere – und die Ausschreibung – auf der Turnierseite.
FM Jürgen Federau gewinnt 960 im September
Wegen des Weiße-Dame-Opens kamen ab Freitag nur 8 Teilnehmer zum September 960. FM Jürgen Federau konnte in dem Rundenturnier alle Partien gewinnen und siegte mit zwei Punkten Vorsprung auf Georg Adelberger (5/7) und FM Klaus Lehmann (5/7).
Dirk Paulsen gewinnt September-Blitz
Das erste Turnier nach den Sommerferien gewann Dirk mit 10.5/11, vor Adis Artuokovic (7.5/11) und Stephan Bethe. Die Ratingpreise gingen an Rainer Albrecht (U2000) und Iker Esain (U1600).
Kreuzberger unterwegs – Bericht zum Briesener Open 2017
Gerade ging das Open in Briesen zu Ende. Ich meine Briesen in der Mark Brandenburg – es gibt noch mehr Orte, die so heißen.
Briesen hat 2.800 Einwohner. Mitten durch geht die Bahnstrecke Berlin – Frankfurt/Oder und stündlich hält der RE 1 auch an dem kleinen Bahnhof. Die Grundschule, zu DDR-Zeiten so großzügig erbaut, wirkt jetzt überdimensioniert. Der Schulcampus ist weitläufig: mit Sportplatz und Liegewiese, wetterfesten Tischtennis-Platten und der großen Sporthalle. Dort wird das Briesener Open ausgefochten. Es findet jährlich im August statt und geht über fünf Runden, vom Freitagabend bis Sonntag.
In diesem August nahmen 148 Schachfreunde teil. Ein 3-Tage-Turnier mit so vielen Spielern zu organisieren erfordert viel Einsatz von einem Schachverein mit 34 Mitgliedern.
Noch erstaunlicher: Das war jetzt Open Nummer 19!
Ich war zum fünften Mal dabei. Und wenn ich eine Kosten-Nutzen-Spaß-Bilanz ziehen soll: Briesen lohnt sich! Neben Pokalen schleppte ich über die Jahre unter anderem einen Holzkohlengrill aus Edelstahl nach Hause; jetzt am Sonntag wählte ich (dank 2. Platz in der C-Gruppe) aus den Sachpreisen einen Marken-Reisekoffer. Ganz ordentlich für 20 Euro Startgeld.
Natürlich sind solche materiellen Überlegungen nicht ernst gemeint – Briesen ist schachlich interessant!
Warum? Das Feld wird in fünf DWZ-Gruppen unterteilt. Wir waren 28, jeder konnte jeden schlagen. Das macht Turnierschach für mich besonders spannend.
Teilnehmer
Das Briesener Open ist in den östlichen Bundesländern bekannt und beliebt: viele Wiederholer, Schachfreunde von der Ostsee bis zur Lausitz sind dabei. Aus Berlin kommen auch immer einige. Regelmäßig spielen zum Beispiel Vater und Sohn Schrodt mit, Peter Hintze und Jens Stegmann. Die A-Gruppe gewann Hartmut Riedel vom SC Zitadelle Spandau.
Briesen ist wegen der DWZ-Gruppen auch für weniger Geübte und Kinder sehr zu empfehlen. Entsprechend viele saßen in den unteren Leistungsgruppen an den Tischen.
Spielbedingungen
Die große, helle Sporthalle erlaubte es, die 74 Bretter weitläufig zu platzieren – jedes Paar hatte seinen eigenen Tisch. Und wer kiebitzen mochte, konnte die Tischreihen regelrecht entlang flanieren. Mir ist kein Turnier in Berlin bekannt, wo 150 Teilnehmer so viel Platz haben.
Die fünf Runden werden im Modus 90 min für 36 Züge plus 30 min Nachschlag gespielt. Kein Inkrement. Abends wurde zum Blitz- und Skatturnier eingeladen.
Atmosphäre
Nicht zu verbissen, hatte ich den Eindruck; fast ein wenig familiär. Viele kennen sich aus den ostdeutschen Ligen oder weil sie seit Jahren kommen.
Verköstigung
Die Versorgung mit Kaffee und Kuchen, Würstchen und Stullen, Schmorbraten und anderem Deftigen war in Ordnung. Abends wurde gegrillt. Alles preisgünstig.
Und wie kommt man nach Briesen?
Wie schon angedeutet: schnell, bequem und im Stundentakt mit dem RE 1 Richtung Frankfurt /Oder; z.B. ab Ostbahnhof in 45 Minuten.
In Briesen sind es nur noch ein paar Schritte zur Turnierhalle.
Ausblick 2018
Warum sollten im nächsten August mehr Kreuzberger dort mitspielen?
Weil Open Nummer 20 ansteht – das Jubiläumsturnier.
Nur so viel verrieten die umtriebigen Schachfreunde aus der Mark bei der Siegerehrung:
Es wird eine große Sache!
Erik Rausch
im August 2017
Endlich! Das Elometer ist da!
Welcher Schachspieler kennt nicht das Problem: Richtig gute Elozahlen sind heutzutage schwer zu bekommen und manch einer klappert monatelang irgendwelche Turniere in der Pampa ab, nur um an eine halbwegs gescheite Egozahl zu gelangen. Kaum zu Hause angekommen muss er dann enttäuscht feststellen, dass „die Neue“ wieder zu niedrig ausgefallen ist. Von den Kosten ganz zu schweigen!
Wer dann auch noch auf eines dieser dubiosen „Auslandsturniere“ hereingefallen ist, begnügt sich alsbald nur noch mit der verlässlicheren, aber eben deutlich kleineren und etwas piefigen „deutschen Wertungszahl“.
Dass das nicht immer so sein muss, zeigt ein Angebot aus dem Internet. Alles was es dazu braucht, sind halbwegs
unfallfreie Englischkenntnisse und ein Handy mit Ohrstöpsel, die man sich in die Nasenlöcher einführt. Anhand der Atemfrequenz beim Lösen von Schachaufgaben oder so ähnlich, errechnet dann ein Computerprogramm im
Hintergrund deine ganz individuelle Elozahl.
Umsonst und um ca. 100 Punkte höher als diese völlig
veraltete Fide-Elo, war ich von dieser neuen Masche restlos begeistert!
gez. ihr Traxxxler
Näheres siehe unter www.elometer.net
Kreuzberger unterwegs – Michael Neuwirth in Amsterdam
Michael ist im Juli beim Science Park Chess Tournament in Amsterdam am Start gewesen und hat seine Eindrücke aufgeschrieben. Hier sein Bericht.
Dirk Paulsen gewinnt hauchdünn im August-Blitz
Dirk gewann mit 9/11, lag dabei aber nur einen halben SoBe-Punkt vor Andreas Modler. Dritter wurde der Gast Tokman Ariel aus Argentinien. Die Ratingpreise gingen an den starken Rainer Albrecht, der in der ersten Runde gleich Dirk besiegte, sowie Markus Zelanti.
Schach 960 im Juli
Dirk Paulsen gewann das Turnier mit 6.5/7, zweiter mit schon größerem Abstand wurde Klaus Lehmann (5.0/7) vor dem punktgleichen Georg Adelberger.
Abschluß der Klassenturniere A – C
Die D- Klasse muss nochmal ran, aber die Klassenturniere A1, A2, B und C fanden heute ihren Abschluß.
Die A1 brauchte am Längsten, da Wolfgang Baumeister gegen Mirza Hasic unbedingt einen Sieg brauchte – lange drückte Wolfgang erfolgreich, aber Mirza verteidigte sich umsichtig und konnte am Ende seine Qualität zum Sieg und dritten Platz führen. Die Sieger (und damit Qualifkanten für die M-Klasse) des Turniers waren da schon weg, es gewann Hagen Jurkatis, der seine aktive Spielberechtigung für den SCK im nächsten Jahr leider mit einer für die SG Weißensee eingetauscht hat, mit 6.0/7, vor Peter Held mit 5.5/7.
Die A2-Klasse gewann Felix Engers (Zitadelle Spandau) mit 5.5/7. Aus Kreuzberger Sicht besonders erfreulich: Roland “Il Capitano” Knopf qualifizierte sich als Zweitplazierter mit 5.0/7 ebenfalls für die M-Klasse!!! Dritter wurde Klaus Kapr (Friesen Lichtenberg) 4.0/7, der mit einem Preisgeld gar nicht mehr rechnete und zum Zeitpunkt der Siegerehrung schon von Hofe gereist war.

In der B-Klasse entschied die letzte Runde den Aufstieg. Da Andreas Thomas sich vor der ersten Runde verletzte und nicht am Turnier teilnehmen konnte, steigt hier nur einer auf. Der glückliche Sieger wurde Michael Ziems (Empor) vor Marc Rüther (Queer Springer). Beide kamen auf 5 Punkte und die gleiche Feinwertung, aber der direkte Vergleich entschied zugunsten von Michael. Platz drei errang Marc Seefeld (Läufer Reinickendorf).

Die C-Klasse sah einen souveränen Sieg von Hendrik Bockrath (6.0/7). Zweiter wurde Klaus Brinckmann (4.0/7), der als Gast aber nicht zum Aufstieg berechtigt ist. Ebenfalls 4.0/7 erzielte Jonas-Christian Hecht, einen Viertel-Feinwertungspunkt vor Cesar Vargas Caseca.

Dirk Paulsen gewinnt Juli-Blitz
Mit 9/11 gewann Dirk am Dienstag das Juli-Blitz. Punktgleicher Zweiter wurde Shenis Slepushkin, Platz 3 erreichte Constantin Vogel. Die Ratingpreise gingen an Miran Alic und Olaf Kreuchauf.
Atila Gajo Figura Sieger beim Saisonstart
Der neue kreuzberger Clubmeister gewann heute auch das erste Turnier in der neuen Schnellschachserie. Mit 6.5/7 gab Atila ein Remis gegen Dr. Maxim Piz ab, gewann aber gegen Dirk Paulsen und den Zweitplazierten Jan Priebe (6.0/7). Adis Artukovic wurde wie üblich Dritter. Die Ratingpreise gingen ebenfalls meist an alte Bekannte, U2000 gewann Sergey Burov, U1800 Marcus Gretzer, Christoph Ocker hatte aber U1600 die bessere Platzierung als der Dauersieger Marcus Zelanti.
Erinnerung: Heute Lesung mit Alex Günsberg
Zu den Details s. Bericht weiter unten.
Klassenturniere aktualisiert
Die 6. Runde der Klassenturniere wurde heute gespielt. Die Ergebnisse und Tabellen finden sich auf der Turnierseite.
In der kommenden Woche ist das Monatsblitzturnier, im Rahmen der Klassenturniere findet hier der zweite Ausweichspieltag statt sowie die 8. Runde der D-Klasse. Letzter Spieltag für die Klassen A-C ist der 11.07, für die D-Klasse am selben Tag die 9. Runde. Die 10. Runde werden wir in Absprache mit den Spielern festlegen.


