Zum Jahresausklang wurde noch der Schnellschachsieger im Dezember gesucht und die schachliche Konkurrenz in Spandau hat sich dabei direkt bemerkbar gemacht. An der Spitze war es von Anfang bis Ende ein ausgeglichener Kampf ohne klaren Favoriten. Am Ende kamen 4 Spieler auf 5 Punkte. Die Siegerehrung wurde ausnahmsweise improvisiert und die finale Tabelle wird hiermit nachgereicht.
Michael Ziems
960 im Dezember
In einer packenden Schlussrunde kam es zum Duell der beiden Topgesetzten um den Turniersieg. Maxim gewann die Partie, aber Alexander das Turnier. Beide holten am Ende 4 aus 5 und es gab eine Entscheidung nach Wertung ohne Bingodramatik.
| Dezember | Teiln. | |||
| 960 | 10 | FM Alexander Kurz | Maxim Piz | Michael Ziems |
960 Grand-Prix-Turnierseite mit aktualisierter Gesamtwertung nach 7 von 12 Monatsturnieren
Ausschreibung für die Clubmeisterschaft 2025
Nach der Rundmail Anfang dieser Woche möchte ich auch hier auf die kommende Clubmeisterschaft 2025 aufmerksam machen. Im Wesentlichen wie in den Vorjahren, aber mit 2 kleinen Änderungen: Wir haben das Startgeld um 5 Euro erhöht und die Preisgelder entsprechend angehoben. Damit wollen wir die Vereinsmeisterschaft etwas aufwerten und mehr Spieler sowohl in der Breite als auch in der Spitze ansprechen.
Zur Turnierseite mit allen Infos bzw. direkt zur Ausschreibung.
Olaf Eberhardt gewinnt Dezemberblitz
Das Dezemberblitzturnier ging an Olaf. Nach eigener Aussage war es sein erster Sieg bei einem Monatsturnier überhaupt. Erstaunlich bei seiner Spielstärke. Nach vielen Jahren als Stammgast bei den Monatsturnieren und diversen Platzierungen auf dem Treppchen hat es nun für Platz 1 gereicht.
| Dezember | Teiln. | |||
| Blitz | 22 | Olaf Eberhardt | Erik Fanin | Mark Röscher |
Blitz-Grand-Prix-Wertung nach 7 von 12 Monatsturnieren
FM Jürgen Federau verteidigt seinen Titel als Kreuzberger Pokalsieger
Am vergangenen Mittwoch wurde das Finale des Fritz-Stutzke-Pokals zwischen Wilhelm “Willi” Löhr und FM Jürgen Federau ausgespielt. Jürgen konnte die Partie für sich entscheiden und verteidigte damit seinen Titel aus dem Vorjahr. Das Turnier hatte wieder einige Kuriositäten zu bieten, die es so nur im Pokalwettbewerb gibt. Runde 2 war fast eine Wiederholung von Runde 1, denn 2 der 3 Paarungen waren identisch. Willi Löhr hatte in 4 von 5 Partien die schwarzen Steine und ein Freilos, während Jürgen zwar kein Freilos hatte, aber dafür in 5 von 6 Partien mit weiß spielen durfte. Herzlichen Glückwunsch zur Titelverteidigung!
Alle Ergebnisse gibts auf der Turnierseite.
Darko Balov gewinnt die Novemberausgabe im Schnellschach
Es war mit 33 Teilnehmern so gut besucht wie in besten Zeiten. Es gewann Darko Balov vor Alexander Kurz (beide 6 Punkte) und vor Bogdan Tomin (5 Punkte). Alexander startete etwas überraschend mit einer Erstrundenniederlage. Danach gewann er zwar alle seine Partien, u.a. gegen den Turniersieger, aber die Wertung ist beim “Schweizer Gambit” bekanntlich nie die Beste.
| November | Teiln. | |||
| Schnellschach | 33 | Darko Balov | FM Alexander Kurz | Bogdan Tomin |
Die Grand-Prix-Wertung mit aktualisierter Gesamttabelle nach 6 von 12 Monatsturnieren
Doppelsieg für Alexander Kurz im Blitz und 960
Alexander gewann die beiden Monatsturniere im Blitz und 960. Beim Blitz war es eine deutliche Angelegenheit mit 9,5/11 und einem Punkt Vorsprung. Beim 960 hat er knapp vor Dirk und Adis (alle 4 Punkte) nach Wertung gewonnen. Erfreulich war das relativ große und zugleich sehr stark besetzte Teilnehmerfeld beim Schach960. 17 Teilnehmer oder mehr gabs zuletzt 2016!! So darf es gerne weitergehen!
| November | Teiln. | |||
| Blitz | 23 | FM Alexander Kurz | Levente-David Ilonczai | Kevin Huth |
| 960 | 17 | FM Alexander Kurz | FM Dirk Paulsen | Adis Artukovic |
Blitz Grand-Prix-Turnierseite mit aktualisierter Gesamttabelle nach 6 von 12 Monatsturnieren
960 Grand-Prix-Turnierseite mit aktualisierter Gesamttabelle nach 6 von 12 Monatsturnieren
Kevin Huth ist Schnellschachsieger im Oktober
Kevin Huth war beim Schnellschach mal wieder richtig gut drauf und ist in der letzten Runde an den bis dahin führenden Maxim Piz nach Wertung vorbeigezogen, der in der Schlussrunde den entscheidenden halben Punkt abgegeben hat.
| Oktober | Teiln. | |||
| Schnellschach | 22 | Kevin Huth | Maxim Piz | Philipp Hitzler |
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Schiedsrichterausbildung beim BSV
Der Berliner Schachverband bietet nach langer Zeit am 30.11. + 01.12. wieder einen Lehrgang für Verbandsschiedsrichter an. Die Ausbildungskosten übernimmt der SCK. Dafür solltet ihr später gelegentlich als Schiedsrichter zur Verfügung stehen. Derzeit hat der SCK nur 8 Mitglieder mit einer aktiven Schiedsrichterlizenz. Eine davon läuft Ende 2024 aus. Dann sind es sogar nur noch 7. Gemessen an der Größe unseres Vereins und unseren 10 Mannschaften in der BMM sind wir in puncto Schiedsrichterwesen etwas unterrepräsentiert. Das macht sich besonders in der BMM bemerkbar. Dort sollte es pro Mannschaft einen Schiedsrichter geben. Der Lehrgang ist daher z.B. für Mannschaftsleiter interessant und solche, die es werden wollen. Bei Interesse gerne melden!
Fabian Wilde gewinnt 960 im Oktober
Es war die dritte Teilnahme von Fabian Wilde und sein dritter Sieg. In einem kleinen, aber erneut starken Teilnehmerfeld mit einer 2000er Durchschnitts-Elo setzte er sich klar durch. Er ging mit 4/4 in die letzte Runde und so reichte ihm zum Gewinn auch ein Remis in der Schlussrunde.
| Oktober | Teiln. | |||
| 960 | 10 | Fabian Wilde | Romain Besombes | Matthias Bolk |
Grand-Prix-Turnierseite mit aktualisierter Gesamttabelle nach 5 von 12 Monatsturnieren
Levente-David Ilonczai beim Oktoberblitz ganz vorn
| Oktober | Teiln. | |||
| Blitz | 24 | Levente-David Ilonczai | Niall Clarke | Phuc Nhat Nguyen |
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Kreuzberger Pokal gestartet
Dass das Teilnehmerfeld nicht besonders groß werden würde, konnte man am Anmeldestand bereits erahnen. Nennenswerte Spontananmeldungen gabs auch nicht mehr und so startete der Pokal leider nur mit 7 Spielern. Die Ergebnisse der 1. Runde und die Auslosung der 2. Runde sind jetzt auch auf der Turnierseite zu finden.
Michael Strache ist Berliner Pokalsieger!
Am Donnerstag wurde im “en passant” das Pokalfinale Michael Strache gegen Henry Böddeker ausgespielt. Micha war klarer Favorit. Aber es sollte irgendwie ein bisschen anders kommen. Ich hab mich nach ca. 2h Spielzeit als Kiebitz eingeklinkt. Beim ersten Blick aufs Brett schien es so als hätte eine unsichtbare Hand einmal die Figuren umgerührt. Beispielsweise der etwas abseitige Turm auf h5 von Micha bei (fast) vollem Brett und geschlossener Linie schien irgendwie kein richtiges Ziel zu haben. Aber viel wahrscheinlicher ist, dass ich mit meiner Wald- und Wiesen-Elo die Stellung einfach nicht verstanden habe. Die Partie war trickreich, taktisch geprägt und ziemlich anspruchsvoll. Beide spielten mit offenem Visier. Nach dem letzten Figurengemetzel hat Micha die Qualle verloren und verblieb mit Springer + 2 Bauern gegen Turm + 1 Bauer, was vermutlich stets remis war (keine Analyse, nur Eindrücke und Erinnerungsfetzen!). Und so endete die reguläre Partie mit der Punkteteilung.
Anschließend wurden 2 Blitzpartien gespielt und insbesondere die 2. Partie hatte es in sich. Nach einer Königsjagd übers ganze Brett verblieb Micha mit einem Turm vs. Dame. Nach einigem Lavieren hat sein Gegner wohl die Geduld verloren und wollte das zähe Endspiel T vs. D wohl nicht bis zum Ende durchkneten. Er tauschte stattdessen seine Dame gegen den Turm in der Gewissheit mit dem aktiveren König direkt zu gewinnen, indem er Micha’s letzten verbliebenen Bauern auf der h-Linie einsammelt, um selbst mit seinem h-Bauern durchzulaufen. Aber daraus wurde nix. Nur ein Tempo hat gefehlt. Micha’s König war noch schnell genug vor dem gegnerischen Bauer und konnte die Umwandlung gerade so verhindern. Am Ende auch 2 mal Remis im Blitz. Was für eine Dramatik!
Eine Armageddon-Partie musste die Entscheidung bringen. Nach einem Münzwurf hatte Böddeker die Farbwahl und entschied sich für schwarz. Micha musste mit Weiß also gewinnen. Was dann folgte, war ein Überfall. Mit einer aggressiven Eröffnung ist Micha seinen Gegner regelrecht angesprungen. Der Springer auf f6 ist schnell zur Zielscheibe geworden und war hoffnungslos überlastet (siehe Bild). Nach dem Figurenverlust und einem schlecht postierten König ist die schwarze Stellung in wenigen Zügen in sich zusammengefallen. 1:0! Glückwunsch Micha!
Lenhard Biermann gewinnt Schnellschach im September
Es war mit 32 Spielern gut besucht. Wieder gab es einen neuen Sieger und wieder war die Entscheidung denkbar knapp. Lenhard Biermann gewann bei gleich vielen Brett- und Buchholzpunkten mit einem viertel SoBe-Punkt mehr vor Klaus Lehmann. Klaus hatte in der vergangenen Woche beim Schach960 in ähnlicher Situation noch die SoBe-Wertung auf seiner Seite. Dieses Mal war es umgekehrt und “nur” Platz 2. Die Kategoriepreise haben Phuc Nhat Nguyen (U2000) und Jonatan Schenk (U1800) abgeräumt.
| September | Teiln. | |||
| Schnellschach | 32 | Lenhard Biermann | FM Klaus Lehmann | Matthias Bolk |
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Klaus Lehmann gewinnt 960 im September
Bei der Septemberausgabe des Grand-Prix-Schach 960 hätte die Entscheidung knapper kaum ausfallen können. Bei gleich vielen Brett- und Buchholzpunkten hat ein halber Sonneborn-Berger-Punkt am Ende den Unterschied gemacht und zu Gunsten von Alt-Meister Klaus Lehmann entschieden.
| September | Teiln. | |||
| 960 | 10 | FM Klaus Lehmann | Sergey Burov | Michael Ziems |
Turnierseite 960 mit aktualisierter Gesamttabelle nach 4 von 12 Monatsturnieren.




