Diese Stellung entstand aus der Damenindischen Verteidigung, in der Schwarz mit f5 in die Stonewall-Struktur übergegangen ist. Dies hatte die Idee den Vorstoß e2-e4 zu unterbinden und einen Vorposten für den übriggebliebenen Springer auf f6 anzuvisieren.
Nun sind schon einige Züge vergangen und mit dem Bauernzug f3 wurde sowohl Se4 verhindert, als auch der Vorstoß e2-e4 wieder ins Rampenlicht gebracht.
Dieses Mal ist es erforderlich die richtige Idee zu finden.
Das Chess-960 Turnier des Märzmonats fand in Atila Gajo Figura einen Sieger mit 7 aus 7. Zweiter wurde Norbert Sprotte mit 6 aus 7, gefolgt von drei Spielern mit 4 aus 7: Wilhelm Löhr, Andreas Dufner und Mike Pflantz.
Patt! - Norbert mit dem entscheidenden halben Punkt zum 4,5:3,5 Erfolg gegen Tempo Göttingen (Foto: Stefan Soost mit dem Handy)
Puh, das war knapp! Etwas glücklich hatten wir heute im Wettkampf gegen den Abstiegskonkurrenten und Tabellenletzten aus Göttingen nach gefühlten sechs Stunden mit 4,5 : 3,5 schließlich die Nase vorn. Am Ende schaffte Norbert das schier Unmögliche und hielt mit dem blanken König gegen Läufer und Springer remis. (siehe Foto links)
SC Kreuzberg 4½-3½ Tempo Göttingen
Figura,Atila ½ : ½ Solleveld,Dr.Maarten
Tischbierek,Raj 0 : 1 Markgraf,Alexander
Glienke,Dr.Manfred ½ : ½ Rezasade,Amir
Schlemermeyer,Wilhelm ½ : ½ Sawatzki,Frank
Dyballa,Markus ½ : ½ Buchenau,Frank
Mattick,Lutz 1 : 0 Priebe,Jan
Holzapfel,Daniel 1 : 0 Holloway,Timo
Sprotte,Norbert ½ : ½ Petzold,Golo
Kreuzberg 2 gelang mit einem abschließenden Sieg über SG Weißensee der Staffelsieg. Somit wird in der nächsten Saison der Feierabendliga zwei Kreuzberger Mannschaften die Staffel A beschmücken.
Klaus Körting hat freundlicherweise noch folgenden Bericht verfasst:
“Das Spitzenspiel in der BFL Gruppe B SG Weißensee 2 – SC Kreuzberg 2 hält was es verspricht. In spannenden Partien greifen die Kreuzberger erbarmungslos an. Die Begegnung Hans-Jürgen Körlin (Kreu) – Günter Ahlberg (Wei) zeigt seitens des Anziehenden kompromisloses Vorgehen. Hans-Jürgen öffnet die H-Linie, erobert die Qualität und einen Bauer. Der Weißenseer Kämpfer erkennt die aussichtslose Stellung und
signalisiert die Kapitulation. 1:0 Nach ruhigem Aufbau geht die Partie Horst Nietsch (Wei) -Andreas Dufner (Kreu) in Flammen auf. Die Stellung Zug um Zug verbessernd dringt Andreas in die Festung des Gegners ein, greift erst einen Bauer ab um dann den Springer folgen zu lassen. 2:0 Die Dame von Markus Wörz (Kreu) stiftet Unruhe im Lager von
Matthias Ahlberg (Wei). Der Abtausch der Ladys zeigt Matthias die bessere Stellung, ohne Nutzen daraus zu ziehen, deshalb Remis. 2,5:0,5 In der Auseinandersetzung
Dr. Günter Albinus (Wei) – Ulrich Giese (Kreu) sind die Angriffsbemühungen des Nachziehenden unverkennbar. Beide “Abwehrreihen” stehen dicht gestaffelt, so dass der Remisschluss eine Minute vor dem Ende folgt. 3:1 Die geschlossene Mannschaftsleistung hat den 7.Erfolg in Folge und Kreuzberg den souveränen Gruppensieg gebracht !!! Die Punkte des Super-Teams erzielten: A. Dufner 5 Partien / 5 Punkte, M.Wörz 5/6, Roland Knopf 3/3, U. Giese 3/4, H.-J. Körlin 3/5, Frank Koch 1/1 und K. Körting 2/3.
Klaus Körting”
Damit ist die Feierabendliga noch nicht abgeschlossen.
Während unsere erste Mannschaft für das Finale bereits vorqualifiziert ist, spielt unsere zweite Mannschaft in der 16. Kalenderwoche 12.04.-16.04.2010 den Kampf gegen Oberschöneweide. Laut dem Reglement besitzen wir das Heimrecht; das Halbfinale findet daher am Dienstag den 13. April statt.
Daher ein Appell an die Kreuzberger Fans! Kommt zur moralischen Unterstützung!
Unsere dritte Mannschaft beendete ihre Saison mit einem 3:1-Sieg über Berolina 3.
Die erste Mannschaft trat ersatzgeschwächt an und erreichten ein 2:2 gegen Berolina 2.
Damit ist die erste Mannschaft Staffelsieger der Gruppe A. Somit wird sie im Finale antreten.
Der Finalgegner wird im Kampf zwischen dem Staffelsieger B und dem Zweitplatzierten der Staffel A ermittelt. Dieser Halbfinalkampf findet in der 15. Kalenderwoche 12.04.-16.04.2010 statt.
Sollte Kreuzberg 2 heute gewinnen oder unentschieden spielen, wird sie im Halbfinale gegen den 2. Platzierten der Staffel A antreten.
Der Bericht zum Mannschaftskampf folgt am Samstag.
Vom 4. bis 13. März findet in Bad Liebenzell die Deutsche Einzelmeisterschaft im Schach statt. Mit Raj Tischbierek und Atila Gajo Figura nehmen zwei Spieler des SC Kreuzberg teil. Die Partien können hier täglich ab 14.00 Uhr (Schlussrunde ab 11.00 Uhr) live verfolgt werden.
1. Runde – Guter Start für die Kreuzberger, die beide ihre Partien gewinnen können: Raj gegen Christoph Natsidis und Atila gegen Jens Hirneise. (Partien zum Nachspielen bei Chessbase – Rundenbericht von Georgios Souleidis)
2. Runde – Licht und Schatten am Samstag. Raj gewinnt sicher gegen Hendrik Tabatt. Aber Atila verliert gegen Falko Bindrich nach aufregendem Partieverlauf. (Partien zum Nachspielen bei Chessbase – Rundenbericht von Georgios Souleidis)
3. Runde– Kein guter Sonntag für die Kreuzberger: Raj verliert gegen Igor Khenkin, den Elo-Favoriten des Turniers, und Atila gegen Oliver Müller, den aktuellen Deutschen Meister der Blinden und Sehbehinderten. Nach drei Runden hat Raj zwei und Atila einen Punkt. (Partien zum Nachspielen bei Chessbase – Rundenbericht von Georgios Souleidis)
4. Runde – Atila zeigt sich gut erholt und gewinnt eine gute Partie gegen Jens Koller und hat nun zwei Punkte aus vier Partien. Raj verliert etwas unglücklich gegen Oliver Müller (Atilas Gegner vom Sonntag). Im Bemühen um den ganzen Punkt übersieht er in Zeitnot einen taktischen Schlag. Immerhin ist das Mattfinale sehr hübsch. Wie Atila hat auch Raj zwei Zähler auf dem Konto. (Partien zum Nachspielen bei Chessbase – die Partien auf der Turnierseite stimmen inzwischen, bei Chessbase ist noch die alte fehlerhafte Version- Rundenbericht von Georgios Souleidis)
5. Runde – Sieg und Remis am Dienstag. Raj lässt Jakob Engelmann keine Chance, während Atila gegen Christoph Natsidis sogar um das Remis bangen muss. (Partien zum Nachspielen bei Chessbase – Rundenbericht von Georgios Souleidis)
6.Runde – Zwei Unentschieden am Mittwoch. Raj einigt sich nach 27 Zügen und sehr originellem Spielverlauf mit Thomas Fiebig auf Remis. Atila hat gegen gegen Jens Kotainy einige kritische Momente zu überstehen, bevor die Partie kurz nach der Zeitkontrolle ebenfalls remis gegeben wird. (Partien zum Nachspielen bei Chessbase – Rundenbericht von Georgios Souleidis)
7. Runde – Raj gewinnt mit Weiß gegen Nikolas Lubbe und hat nun 4,5 Punkte und wieder Anschluss an die Spitze gefunden. Atila spielt mit Schwarz Remis gegen Ulrich Schulze und hat nun 3,5 Punkte. (Partien zum Nachspielen bei Chessbase – Rundenbericht von Georgios Souleidis)
8. Runde – Raj mit Schwarz spielt Remis gegen Andreas Strunski und Atila mit Weiß gewinnt gegen Hans-Joachim Vatter. (Partien zum Nachspielen bei Chessbase)
9. Runde – In der Schlussrunde am Samstag gewinnt Raj mit Weiß gegen Andreas Heimann und Atila verliert mit Schwarz gegen Peter Meister. Raj wird mit 6 Punkten Sechster und Atila mit 4,5 Punkten Sechsundzwanzigster. Vermutlich werden beide mit ihrem Ergebnis nicht so ganz zufrieden sein. Trotz einiger ausgelassener Chancen dürfte der Spitzenplatz Raj am Ende aber versöhnlich stimmen. Atilas Spiel war wechselhaft, es gab gute und schlechte Momente. Und eine Niederlage in der letzten Runde ist immer blöd. Auf jeden Fall vielen Dank an Euch beide für die vielen interessanten Stunden beim Zuschauen in den letzten Tagen! (Zur Live-Übertragung ab 11.00 Uhr)
Der neue Deutsche Meister heißt übrigens Niklas Huschenbeth (siehe hier), der mit 7 Punkten alleiniger Erster wurde. Herzlichen Glückwunsch! Seine kämpferische Einstellung triumphierte am Ende über professionelle Remisfreudigkeit.
Hier der Link zur Turnierseite. Fortschrittstabelle hier.
Ein paar Bilder (auch von Raj und Atila) finden sich in den Berichten auf der DSB-Site hier und hier und hier.
Im wöchentlichen Training am Donnerstag für Fortgeschrittene von 19.30 Uhr bis ca. 21.15 Uhr geht es am 11. März 2010 um Festungen als Mittel der Verteidigung aus meiner eigenen Praxis. Außerdem sehen wir uns aus aktuellem Anlass ein paar interessante Stellungen aus der laufenden Deutschen Einzelmeisterschaft an.
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