Wir sind zwar recht schnell in Führung gegangen durch einen Sieg von Manfred – nachdem der Gegner ein Remisangebot abgelehnt hatte, erfolgte bald eine überzeugende Gewinnführung. Auch Philipp stand schnell auf Gewinn – durch einen geschickten Damenfang -, sodass Axel in etwas besserer Stellung getrost ein Remis annehmen konnte. Dann verkürzten die Gegner aber durch einen Gewinn am 1. Brett und es wurde noch mal richtig spannend. Markus spielte Remis und zum Glück dann auch Matthias. Arons Partie wurde durch ein Dauerschach beendet – Dame des Gegners gegen Turm und Springer, aber mit einem Bauern auf c3, der sich durchaus zu einer Dame verwandelt hätte, wenn man ihn gelassen hätte.
4 : 3, aber die Partie von Klaus lief noch, leider nicht so gut, sodass ein Mannschaftsremis zu befürchten war. Es klappte dann aber doch noch mit dem Remis durch die bessere Königsstellung (siehe Foto).
Nun führen wir mit zwei Mannschaftspunkten Abstand und vor allem war der Sieg gegen die starken Greifswalder ganz wichtig.
Wir haben uns sehr gefreut, unsere Kreuzberger Mitglieder und Ex-Mitglieder wiederzusehen, die inzwischen in Greifswald aktiv spielen. Auf einem Foto zu sehen sind Richard Valet und Thomas Grzesik, die beide in der zweiten Mannschaft von Greifswald im selben Hotel spielten. Vielen Dank auch an unser Mitglied Christoph Sowada, der unsere Spieler zum Bahnhof gefahren hat.
28 Teilnehmer sind erschienen zum vorgezogenen Monatsschnellschach. Einige “Stammspieler” sind aber leider nicht gekommen.
Mit 6 Punkten siegte der amtierende Seniorenmeister Matthias Hahlbohm vor Adis Artukovic (5,5 P.) und Prof. Dr. Hans Jung (5. P.). Die Ratingpreise gingen verdient an Michael Ziems (U2000), Riccardo Bellomo (U1800) und … na klar, Markus Zelanti (U1600).
Ein deutlicher Aufschwung gegenüber der letzen Runde – aber noch nicht so richtig gut!
Große Bitte an die Mannschaftsleiter: Bitte schreibt eure Berichte dazu – eure Mannschaftsmitglieder werden es euch danken, und manch andere auch. Vielen Dank an Benno Jiranek, der uns und seinen Mannschaftsmitgliedern nach jeder Runde einen Bericht zukommen lässt.
Es gab bereits berechtigte Anfragen – wir spielen in diesem Monat das Monatsschnellschach eine Woche früher, weil der Mehrzweckraum am 30. November belegt ist.
Der Termin beim BSV wird heute Abend noch geändert.
Bereits in den letzten Jahren haben wir zusammen mit Chessbase Einsteiger- und Fortgeschrittenenseminare bzw. -workshops durchgeführt, mit unterschiedlichen Themen und für verschiedene Zielgruppen.
Am 24. und 25. November ist es wieder so weit: Martin Fischer kommt für ein Wochenende nach Kreuzberg und bietet ein Basis-Seminar und einen Chessbase-Workshop an.
Alle weiteren Informationen zum Chessbase-Wochenende im Flyer
Im Rahmen unserer Trainingsreihe am Dienstag (außer 1. Dienstag) präsentieren wir am kommenden Dienstag, 20. November ab 19:30 Uhr einen besonderen Vortrag, nicht nur für Studienfreunde. Wie passend, dass an dem Tag Ruhetag bei der Weltmeisterschaft ist, die wir ansonsten täglich live übertragen.
Martin Minski, Internationaler Meister der FIDE für Schachkompositionen, zeigt ausgewählte partienahe Schachstudien, die ab dem Jahre 2000 erschienen sind und dem Publikum weniger bekannt sein dürften als die Klassiker.
Beim ersten Vortrag handelt sich um 10 preisgekrönte Studien u. a. vom russischen Kompositionsgroßmeister Yuri Bazlov, vom österreichischen Partieschach-FIDE-Meister Günter Amann und dem berühmten niederländischen Studiensammler und Chefredakteur von „EG“ Harold van der Heijden.
Anschließend zeigt der Referent eigene Kompositionen, vor allem Koproduktionen u. a. mit den Partieschach-Großmeistern: Niclas Huschenbeth, Gerald Hertneck und Petr Kiryakov sowie den Partieschach-IMs Yochanan Afek (auch Kompositions-GM!) und Geir Sune Tallaksen Ostmoe und schließlich mit dem georgischen Kompositionsgroßmeister David Gurgenidze.
An geeigneten Stellen wird der Zuhörer aufgefordert mitzulösen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf die beabsichtigen Ideen. So wird nicht jede Nebenvariante analysiert.
Schachstudien und Partieschach sind sehr eng miteinander verbunden. So können einmal gesehene Studienideen plötzlich als Motive in realen Partien auftreten (und umgekehrt). Der Referent beschäftigt sich seit Jahren sehr intensiv mit dieser Thematik und möchte seine Begeisterung für die paradoxen Züge gern mit anderen teilen. Bei Interesse können weitere Vorträge in diesem Format folgen.
Zweites Spiel – zweiter Sieg! Mit Respekt – wohl wissend, dass Hendrik Möller, der Spitzenspieler des Gegners – wohl nicht extra aus Santiago anreist – haben wir die Mannschaft von Weisse Dame (ich muss mich immer überwinden, wenn ich diese Schreibweise wähle, aber sie wollen es ja so) empfangen und mit 5,5 : 2,5 Punkten besiegt. Eingeleitet durch das Remis von Klaus und den Sieg von Robert, folgten die Siege von Aron und Matthias. Den fehlenden Punkt holte dann Philipp – mit ihm und mit Holger Ellers hatten unsere Gegner nicht gerechnet. Auch Manfred gewann schließlich ein spannendes Endspiel. Top!
Noch im November müssen wir unser zweites echtes Auswärtsspiel bestreiten – wir fahren zum befreundeten Verein nach Greifswald und wollen aber ganz unfreundlich zwei Mannschaftspunkte mitnehmen.
Das “Gästebuch Schach-Club Turm 1898” ist zwar, wie eine erste Sichtung zeigt, immer wieder lückenhaft geführt, jedoch mit einer Abdeckung des Zeitraums 1906 bis 2001 gleichzeitig ein wichtiges Dokument der Geschichte dieses früheren Berliner Vereins. Anlässlich des Lasker-Tages beim Schach-Club Kreuzberg konnten wir dieses Buch mit Notizen zu Emanuel Lasker im Club zeigen.
Der ursprüngliche Zweck des Buches ist klar erkennbar. Ab dem 14. November 1906 werden die Namen der Gäste, der Stand (Beruf), die Postanschrift und die Vereinszugehörigkeit notiert. Fein säuberlich werden als Bemerkung Aufnahmegesuche und genehmigte Mitgliedschaften vermerkt.
Die letzten Eintragungen sind dünne Notizen vom 1. und 2. Turm-Open aus den Jahren 2000 und 2001.
Zwischen diesen Jahren wurde das Buch „dem Bedarf angepasst“ verwendet. Da gerade die ersten Listen sowohl Einträge in moderner Schrift, aber auch noch häufig in Sütterlin-Schrift und Current-Schrift sammelten, meist als „Klaue“ vorliegend, verlor sich schon nach wenigen Jahren jegliche Ordnung.
Im frühen 20. Jahrhundert veranstaltete der SK Turm mehrere Vortragsabende bekannter Schachmeister, aber auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz. Ob es bei der “Schachlichen Veranstaltung zu Ehren unseres 10jährigen Bestehens, am 7. October 1908” war oder wenige Oktobertage danach lässt sich nicht herauslesen, aber Eintragungen mit Bleistift von Kurt Moll (+1915, Ostfront) und Eduard Lasker im Buch heben sich ab. Kurt Moll merkt an, dass er Einzelmitglied des D.S.B. ist (Stimmrecht!). Hinter Eduard Laskers Eintrag findet sich die launige Selbsteinschätzung “Weltmeister in spe.” Darunter ein Kommentar: “Halten Sie den Namen hoch! E.L” Dieser zweite Kommentar zeigt aber deutliche Merkmale der Handschrift Emanuel Laskers!
Emanuel Lasker musste für diesen Kommentar nicht lange blättern, denn sein eigener “Vortrag u Simultanspiel” ist auf den Folgeseiten vermerkt. Am 13.12.1908 finden sich unter den Teilnehmern am Simultanspiel z. B. die Brüder Egon (Billiard- und Schach-Caféhausbesitzer) und Hugo Kerkau (Billiard-Weltmeister), der jugendliche Kurt Pahl (*1892), der 1920 beim ersten Nachkriegskongress des DSB in Berlin den Titel des Bundesmeisters erringen konnte.
Auch wenn einige Zeilen mit einem Datum des Folgejahres diese erste Simultanveranstaltung scheinbar eingrenzen, folgt auf den nächsten beiden Seiten des Gästebuches eine weitere Namensliste mit Brettnummern. Offenbar gab es eine zweite Runde am selben Abend mit 25 Brettern und der Möglichkeit sich zu beraten! Die Unart, freien Platz auf einer Seite, zu einem späteren Zeitpunkt voll zu schreiben, wird im Gästebuch leider gelegentlich praktiziert.
Es haben sich an Brett 1 bis 3, wie in der ersten Runde, Schachamateure einen Platz reserviert: “Lachmann”, “Dr. Kiehl” und “Egon Kerkau”, dahinter weitere häufiger genannte Namen. “Harder” erscheint meist und spielt an diesem Tag auch im Team mit Herrn Prof. Dr. chem. Graf “Detsinyi”, einem Mitglied des SK Turm. “Schmischke, Thelen, Blumenfeldt” kämpfen auch für den “Turm”, Willy “Zastrow” vom “Turm” tut sich wohl mit einem von mehreren möglichen “Levy”, alle in der Schachgesellschaft beheimatet, zusammen.
Kein Zweifel, mit Eintragungen aus den Vor- und Nachkriegsjahren beider Weltkriege, über die 60er Jahre, bis hin zur Zeit nach der Wiedervereinigung gibt es in diesem Buch noch viel zu entdecken. Die letzte Spielsaison des Schachklub Turm 1898 in der BMM 2010/11 endete mit einem Abstieg in die 3. Klasse. Aus nach 113 Jahren. Schade.
Wir danken den ehemaligen Mitgliedern des SK Turm 1898 – inzwischen Mitglieder des Schach-Club Kreuzberg – dafür, dass uns das Gästebuch zur Verfügung gestellt wurde. Es steht nach Abschluss der Erfassung in unserer Bibliothek und kann dort eingesehen werden.
Am morgigen Montag müssen wir die Übertragung der WM-Partie (zumindest was die Kommentare betrifft) auf die Zeit von 16:00 bis 19:00 Uhr beschränken. Ab 19:00 Uhr wird nämlich die Feierabendliga bei uns im Clubraum gespielt.
Am kommenden Dienstag überschneiden sich bei uns der Trainingstag und die WM-Partie. Daher kommentiert FM Philipp Lerch ab 16:00 Uhr die 4. WM-Partie. Das Fortgeschrittenen-Training entfällt daher. Das Anfängertraining findet normal statt.
9. bis 28. November in London – zeitgleich beim SC Kreuzberg
Wir freuen uns, dass wir wieder für die Dauer der Weltmeisterschaft zum Treffpunkt für Schachbegeisterte in Berlin werden können. Wir übertragen die spannende Weltmeisterschaft live. Welche Übertragungsseite wir wählen werden, hängt auch von euch, dem Publikum ab. Wir nehmen gerne die Vorschläge der Mehrheit der Besucher/-innen an. Neben einigen anderen Möglichkeiten steht uns auch weiterhin die Seite von Worldchess mit Judith Polgar als (englischer) Kommentatorin zur Verfügung.
Seid herzlich willkommen!
Schach WM 2018: Spielplan und Termine (Beginn ist jeweils 16 Uhr)
Freitag, 9. November: 1. Runde
Samstag, 10. November: 2. Runde
Sonntag, 11. November: Ruhetag (bei uns Oberliga Nord Ost gegen Weisse Dame ab 11:00 Uhr)
Montag, 12. November: 3. Runde (ab 19 Uhr Feierabendliga – wir bemühen uns um die Fortsetzung der Übertragung)
Dienstag, 13. November: 4. Runde (Live-Kommentar von FM Philipp Lerch)
Mittwoch, 14. November: Ruhetag
Donnerstag, 15. November: 5. Runde
Freitag, 16. November: 6. Runde
Samstag, 17. November: Ruhetag
Sonntag, 18. November: 7. Runde
Montag, 19. November: 8. Runde
Dienstag, 20. November: Ruhetag
Mittwoch, 21. November: 9. Runde
Donnerstag, 22. November: 10. Runde
Freitag, 23. November: Ruhetag
Samstag, 24. November: 11. Runde
Sonntag, 25. November: Ruhetag
Montag, 26. November: 12. Runde
Dienstag, 27. November: Ruhetag
Mittwoch, 28. November: möglicher Tie-Break
Eröffnung der Wilhelm-Schlemermeyer-Bibliothek und Blitzturnier
IM Maximilian Neef gewinnt das Blitzturnier am Lasker-Tag des Schachs vor FM Johannes Florstedt, FM Dirk Paulsen und GM Raj Tischbierek
Die Ratingpreise gehen an Adis Artukovic (U2200), Lukka Mayer (U2000) und Michael Glienke (U1800). Wir danken den Teilnehmern (leider gab es keine Teilnehmerinnen) für das interessante Turnier, an dem 39 Spieler teilnahmen, von denen einige direkt vom Lichtenrader Herbst nach Kreuzberg fuhren, um dabei zu sein.
Teilnehmerliste, Tabellen und RundenergebnisseAusschreibung Blitzturnier am Lasker-Tag des Schachs beim Schach-Club Kreuzberg am 4. November 2018Der 150. Geburtstag von Emanuel Lasker wird in diesem Jahr an mehreren Orten festlich begangen mit einem Lasker-Tag des Schachs. Anlässlich unserer Teilnahme erhielten wir vom Deutschen Schachbund zusätzliche Preise (Lasker-Medaillen, Sonderhefte und Plakate), die wir unter den Anwesenden bei der Siegerehrung verlosten. Eins der Sonderhefte ging mit Zustimmung der Teilnehmer an die Bibliothek des SC Kreuzberg.
Um den 150. Geburtstag von Weltmeister Emanuel Lasker zu feiern, haben wir an diesem Tag eine weitere, uns sehr am Herzen liegende Veranstaltung geplant und durchgeführt: Die Eröffnung der Wilhelm-Schlemermeyer-Bibliothek (ausführlicher Bericht über die Bibliothek hier).
Wilhelm Schlemermeyer ist vor 8 Jahren viel zu jung verstorben. Dass Wilhelms Schachbuch-Sammlung nun im Schach-Club Kreuzberg steht, haben wir Wilhelms Sohn zu verdanken, der uns die etwa 2000 Bücher nach Wilhelms schmerzlichem Tod spendete. Wir bedanken uns herzlich für die Freude, die er uns damit gemacht hat.
Am 4. November war es nun endlich so weit, dass wir die Bibliothek zusammen mit unseren Mitgliedern und Freunden von Wilhelm eröffnen konnten. Es gab Sekt zum Anstoßen, Kaffee und Kuchen.
Zusätzlich gab es noch weitere Schmankerl rund um den Lasker-Tag des Schachs und die Bibliothek. Wir hatten alle Bücher herausgesucht, die von Lasker oder über Lasker geschrieben wurden. Die große Menge zeigt auch die Verbundenheit von Wilhelm mit dem einzigen deutschen Weltmeister.
Am heutigen Tag wurde aufgrund einer Spende von Raj Tischbierek der kürzlich erschienene 1. Band einer Trilogie: Forster/Negele/Tischbierek: Emanuel Lasker, Struggle and Victories, World Chess Champion for 27 Years, unserer Bibliothek hinzugefügt.
Und noch ein Schmankerl konnten wir anlässlich dieses ereignisreichen Tages auspacken:
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Der Schach-Club Turm 1898, der inzwischen aufgelöst ist und dessen Mitglieder inzwischen beim SC Kreuzberg ihre Heimat gefunden haben, hatte schon vor mehr als 100 Jahre ein sagenhaftes Gästebuch geführt. In diesem finden sich auch Einträge über Emanuel Lasker anlässlich einer Simultanveranstaltung und ein Autogramm vom entfernt verwandten Edward Lasker “Weltmeister in spe”. (siehe oben). Unser Historiker und Bücherwart Andreas Lange hat sich gleich an die Arbeit gemacht und hat alle Seiten eingescannt.
Ausführlicher Artikel über aber Gästebuch des Schach-Club Turm 1898Gästebuch Schach-Club “Turm” 1898 zum Download
Andreas Lange
Diese Präsentation über den besonderen Menschen Wilhelm Schlemermeyer zeigten wir zur Eröffnung:
Wir danken allen, die mit uns zusammen diesen Tag vorbereitet und begangen haben.
Überraschungen in der 1. Runde – und in der 2. Runde … und …
9. Tag: Es muss noch ergänzt werden, dass wir eine spannende Partie zwischen GM René Stern und unserem Mitglied Robert Glantz in der Übertragung verfolgen durften. Beide waren offensichtlich gut vorbereitet, aber René hat eine starke – unbekannte? – Variante ausgepackt, wodurch Robert in Nachteil geriet, den er nicht ausgleichen konnte. Tatsächlich hätte ihm ein Remis gereicht für den Turniersieg und eine IM-Norm. Trotzdem eine tolle Turnierleistung, was sich auch am Elozuwachs bemerkbar macht. Diesen wird auch Markus Wörtz haben, der in der Kategorie U2000 siegte. Uwe Hecht gewann die Kategorie U1700. Auch Jonas Hecht hat sein Rating in diesem Turnier deutlich verbessert.
8. Tag: Er hat’s gepackt! Robert gewinnt gegen GM Ilmar Starostits und bekommt die Chance auf den Turniersieg. Wenn, wenn … Voraussetzung ist, dass die Partien an den ersten beiden Brettern Remis ausgehen. Denn Robert bekommt ordentlich Wertungspunkte dazu (Zweitwertung) von seinem Gegner GM René Stern. Abwarten und Daumen drücken! Erfreulich sind auch die Leistungen weiterer Kreuzberger am vorletzten Spieltag: Martin Gebigke, Frederick Dathe, Matthias Bolk, Markus Wörz, Jürgen Schmidt, Gennaro Tedesco, Jörg Fuchs, Momme Held. Gute Chancen für Gennaro und auch für einige andere, einen Ratingpreis zu ergattern.
7. Tag: Robert, go for it! Nach dem Remis gestern gegen Dmitry Stets heute gegen GM Ilmar Starostits – natürlich wieder mit Übertragung! Aber auch weitere Ergebnisse unserer Spieler lassen sich sehen, z. B. das Remis von Matthias Bolk gegen Frank Niehaus oder von Uwe Hecht gegen seinen stärkeren Gegner. Bei so vielen Teilnehmern aus unserem Verein fanden auch wieder vereinsinterne Duelle statt, die zum Teil überraschend entschieden wurden.
6. Tag: Auf der Bühne spielte Matthias gegen Robert mit vollem Engagement, musste dann aber im Endspiel kapitulieren. Hendrik Hesse musste erneut Punkte gegen einen Kreuzberger abgeben, Markus Wörz konnte sein Endspiel Remis halten. Dies gelang leider nicht Jürgen Schmidt, der eigentlich eine gute Partie gespielt hatte – auch auf der Bühne -, er musste sich im Endspiel mit einem Bauern weniger geschlagen geben. Große Freude bei Jonas: Er siegte mit Glück, weil sein Gegner in ein Mattnetz gelaufen ist. So kommt es heute wieder zu einer Paarung unter unseren Jugendlichen und Mannschaftsfreunden: Hecht – Dathe. Robert tritt heute mit Schwarz gegen Dmitry Stets an, die Partie kann wieder live verfolgt werden. Alle weiteren Tabellen und Ergebnisse hier.5. Tag: Bei der längsten Partie des Tages konnte aus Kreuzberger Sicht online mitgefiebert werden: Robert Glantz – Vadim Shishkin endete schließlich Remis. Matthias Bolk besiegte Hendrik Hesse und darf nun mit 4 Punkten auf dem Konto gegen den Vereinskameraden Robert antreten.
4. Tag: Unsere Kinder und Jugendlichen haben leider alle verloren. Außerdem müssen Freddy und Momme heute auch noch gegeneinander antreten. Aber, schon gestern erwähnt, Jürgen Schmidt gewinnt schon wieder, und zwar gegen Ralf Schnabel, der in der 3. Runde noch gegen den Setzlistenersten GM René Stern gewonnen hat. Weiter so, Jürgen, auch wenn es heute schwer werden dürfte!
3. Tag: Und wieder ein überraschendes Ergebnis: Momme Held bezwingt den 500 DWZ Punkte besseren Leipziger Gerhard Ziese. Auch Jonas ist seiner Favoritenrolle gerecht gegen Erdal Caglar. Erwähnenswert ist noch der Sieg von Jürgen Schmidt gegen Nikolai Cusnariov.
Heute dürfen wir Kreuzberger wieder gebannt auf die Übertragung schauen, wenn wir nicht vor Ort sind. Robert Glantz spielt heute mit Weiß gegen Martin Brüdigam. Übertragungsseite oder DGT LiveChess (ist wohl aktueller).2. Tag: Freddy hat gestern zu unserer großen Freude gegen den Ukrainer Vadim Shishkin (Elo 2453) ein blitzsauberes Remis hingelegt. Zwischendurch war die Übertragung mal unterbrochen und fälschlicherweise ein Gewinn für Weiß angezeigt. Aber danach konnte man den Partieverlauf weiter verfolgen. Gratulation und weiter so! Übertragungsseite1. Tag: Die Erstrundentabellen lesen sich in der Regel so: 1 – 0; 0 – 1; 1 – 0; 0 – 1 usw. Doch manchmal wird davon abgewichen und es handelt sich meistens um eine kleine Überraschung aufgrund des nominellen Spielstärkeunterschiedes. So auch gestern beim Lichtenrader Herbst. Für zwei dieser wenigen Überraschungen haben unsere Spieler Jonas Hecht und Michael Glienke gesorgt, beide mit normal ausgespielten Partien mit teilweise leichten Vorteilen. Zur Belohnung dürfen beide heute gegen starke Gegner spielen. Michael spielt gegen den gestrigen Gegner von Jonas, Rihards Bekasovs, und Jonas gegen den an Startnummer 6 gesetzten Ruslan Kurayan.
Und noch weitere Attraktionen gibt es heute ab 17 Uhr: An den ersten 3 Brettern spielen Kreuzberger, deren Partien live übertragen werden, Matthias Bolk, Martin Gebigke und Frederick Dathe. So kann man auch wie in meinem Fall zuschauen, ohne Erkältungsviren und Bakterien an das Schachvolk zu verteilen.
Das Ende von Matzes Partie gestern war sehenswert, gegen R. Schild, was zunächst zu der irrigen Annahme führte, dass René sich in solch eine Stellung begeben hat. Aber seht selbst (das Bild wurde von Matze auf Facebook gepostet):
Wir drücken natürlich allen unseren Spielern die Daumen! Das gilt auch die weiteren Teilnehmer: Robert Glantz, Jürgen Federau, Rainer Albrecht, Markus Wörz, Ansgar Thesing, Jürgen Schmidt, Robert Jansen, Jörg Fuchs, Wolfgang Baumeister, Uwe Hecht, Erik Rausch, Gennaro Tedesco, Helmut Abraham, Momme Held.
Und nicht vergessen: Nach dem Turnier geht es in Kreuzberg weiter mit dem Blitzturnier zum Lasker-Tag des Schachs – schon 3 IMs sind angemeldet. Wir freuen uns auf euch! Es gibt zur Feier des Tages ein frisches Gulasch. Ankündigung des Blitzturniers am Lasker-Tag des Schachs
Unser jüngster Spieler Oleksandr Isaichykov (7 Jahre) spielte die bei Berliner Kindern beliebte Offene Deutsche Meisterschaft im schönen Sebnitz mit und erreichte beachtliche 5,5 Punkte, was ihm den 18. Platz einbrachte. In der letzten Runde hatte er seinen Gegner schon völlig überspielt und opferte siegesgewiss seine Mehrfiguren. Es reichte dann leider nur zu einem Remis, weil er die Stellung falsch eingeschätzt hatte. Er wurde trotzdem noch zweitbester Berliner. Im nächsten Jahr darf er noch mal dabei sein und dann vielleicht vorne mitspielen.
Das Turnier gewonnen hat Paul Freude von Empor Berlin, dem wir zu seiner tollen Leistung gratulieren. Er konnte sich in der letzten Runde gegen David Goldmann vom HSK durchsetzen, nachdem er schon eine Figur ins Geschäft gesteckt hatte.
Sebnitz zeigte sich für die Dauer des Turniers von seiner sonnigsten Seite.
Wir wissen, dass der Weg zum angestrebten Wiederaufstieg holprig wird, aber von der ersten Runde gegen Güstrow-Teterow haben wir uns ein größeres Punktekonto erhofft.
Schließlich schafften wir ein 5 : 3! Markus hatte relativ bald Remis gespielt, aber dann verlor Klaus seine Partie, nachdem er zunächst einen Bauern gewonnen hatte. Die Verteidigung des Mehrbauern brachte seine Dame in eine prekäre Situation, aus der er sie nicht mehr befreien konnte.
Nun ruhte die Hoffnung auf Aron und Robert, die zum Glück beide ihre Partien gewannen. Aber bei den anderen noch laufenen Partien war der Ausgang alles andere als klar bzw. unsere Spieler standen zum Teil unter Druck, den die Gegner nicht bereit waren aufzugeben. Hoffnung auf einen Sieg bestand bei Axel, der seinen Einstand in der Oberliga feierte. Doch auch sein Gegner zeigte ein starkes Gegenspiel, das in einem Dauerschach endete.
Nachdem alle weiteren Partien Remis ausgegangen waren, spielte noch Matthias, der seine Erfahrung und Verteidigungskünste aufbieten musste. Zum Schluss überzog der Gegner, weil ein Remis nichts genützt hätte und Matthias gewann.
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