Bei den Regionalen Kinderschachturnieren U8 – kurz RKST -, die in ganz Deutschland durchgeführt werden, können sich die bestplatzierten Kinder (1 Junge und 1 Mädchen) für die Deutsche Einzelmeisterschaft U8 qualifizieren.
Wir haben solch ein Turnier, bei dem noch weitere Kinder “gescoutet” werden, nun schon zum dritten Mal durchgeführt. Mit im Team waren jugendliche Helfer aus unserem Verein, die bei der Turnierdurchführung geholfen oder Partien eingegeben haben. Titelträger aus unserem Verein standen für die Partieanalysen zur Verfügung. Das Team wurde ergänzt durch Bettina Bensch, die die Eltern über das Kinderschach in Deutschland informierte und als erfahrener Scout mitwirkte. An alle noch mal ein herzliches Dankeschön!
Platz 1: Atharva Sharma, SC Borussia Lichtenberg (qualifiziert für die DEM U8)
Platz 2: Nikolai Tertyshnikov, Post SV Neustadt
Platz 3: Carolina Richter Assencio, HSK Lister Turm
Herzlichen Glückwunsch euch allen – und allen Kindern, die dabei waren!
Qualifiziert für die DEM U8w: Leona Stanisic, SC Kreuzberg
Die beiden vor ihr platzierten Mädchen waren bereits für die DEM U8 qualifiziert und sie hat die geforderte Punktzahl von 10 erreicht. Damit hat sich Leona in ihrem ersten DWZ-Turnier bereits für die DEM qualifiziert – wir gratulieren ihr zu diesem tollen Erfolg!
Nicht wundern über die Punktevergabe – alle RKST werden so gewertet: Sieg 3 P., Remis 2 P., Verlust 1 P. So bekommen alle Kinder Punkte – eine Partie gespielt zu haben, ist auch ein Gewinn.
Bildergalerie
Bei der Siegerehrung
Beim Spiel
Das Team
Bettina Bensch und Manfred Glienke fehlen auf dem Foto
SCK2 bleibt bei 100% und ist weiter voll auf Kurs in Richtung Landesliga. Die Tabellenspitze mit mittlerweile 4 Mannschaftspunkten Vorsprung fühlt sich sehr komfortabel an. SCK3 gelingt im direkten Kellerduell ein Kantersieg gegen die SF5 und schafft damit einen kleinen Befreiungsschlag im Kampf gegen den Abstieg. Mit 3 Mannschaftspunkten Luft vor den Abstiegsplätzen kann die Mannschaft dem Restprogramm nun deutlich gelassener entgegen sehen. SCK4 kommt gegen Empor leider unter die Räder und kann im Abstiegskampf keinen Boden gutmachen. SCK5 schafft einen Kantersieg gegen Fredersdorf und verbleibt im sicheren Mittelfeld der Tabelle. SCK6 tankt Selbstvertrauen mit dem ersten und zugleich deutlichen Sieg der Saison und darf plötzlich ganz realistisch wieder auf Klassenerhalt hoffen. Die Tabellenkonstellation ist sehr günstig für SCK6. Drei weitere Mannschaften haben ebenfalls nur 2 Mannschaftspunkte, sodass die 2 MP zusammen mit den Brettpunkten aktuell für Tabellenplatz 8 reichen. Hier scheint wieder alles möglich. SCK7 gewinnt und holt Big-Points gegen den direkten Aufstiegskonkurrenten SF6. Der Spieltag verlief perfekt für die Mannschaft, da auch der zweite unmittelbare Aufstiegskonkurrent verliert. Mission Aufstieg wird lebendiger. SCK8 verliert denkbar knapp und verliert damit den Anschluss an die Aufstiegsplätze. SCK9 gewinnt klar und verteidigt den 1. Tabellenplatz. SCK10 gewinnt ebenfalls klar und schiebt sich auf einen der Aufstiegsplätze.
In aller Kürze: Vor etwas mehr als einer Woche ging die BSenEM zu Ende. Mit dabei wieder zahlreiche Kreuzberger. FM Jürgen Federau wurde wie im letzten Jahr Berliner Nestorenmeister (75+). Kreuzberg wurde mit FM Christian Syré, FM Jürgen Federau und Michael Steiger in der Mannschaftswertung zudem Vize-Meister.
Mit insgesamt 7 Turnieren präsentieren wir in diesem Jahr den Kreuzberger Schachsommer 2026. Die Termine mussten wir wegen des Schachgipfels in Dresden (16. bis 26. Juli) entzerren. Daher beginnen das Werner-Ott-Open und das U25-Elo-Youngsters erst Anfang August. Das Kinderturnier und die weiteren Turniere finden zum Ferienbeginn statt.
Die Ausschreibungen veröffentlichen wir nach und nach.
Für das 10. Kinder-Sommer-Turnier ist momentan keine Anmeldung mehr möglich, da die maximale Teilnehmerzahl erreicht ist. Wir warten nun zunächst darauf, dass die Anmeldungen durch Überweisung des Startgeldes bestätigt werden. In der Zwischenzeit ist eine Anmeldung für die Warteliste möglich an info@schachclubkreuzberg.de.
Die Anmeldungen sind jeweils vollständig mit der Überweisung des Startgeldes.
Das Treppchen der Februarausgabe im Schach960 war fast ein Replik von der Januarausgabe. Klaus und Alexander waren am Ende erneut punkt- und wertungsgleich und teilten sich wieder den Turniersieg. Nach Wertung knapp dahinter wurde Giacomo Mandelli Dritter. Diverse Stammspieler tummelten sich beim Schnellturnier “Freitag, der 13.”. Trotz der Konkurrenz in Charlottenburg waren immerhin 12 Teilnehmer dabei.
Wer eine Reise buchen möchte – Deutsche Bahn, Booking, Check24 und viele weitere Anbieter -, erhält ohne jeden weiteren Aufwand eine Spende für unseren Verein.
Am ersten Ferienwochenende gab es neben der Berliner Jugendmeisterschaft weitere Turniere der Berliner Schachjugend, an denen sich unsere Kinder beteiligt haben – und durchaus erfolgreich waren. Wir freuen uns über eure Teilnahme an den Turnieren und gratulieren herzlich zu euren Erfolgen!
Nicht alle Wünsche konnten in Erfüllung gehen, aber doch war die diesjährige Berliner Jugendeinzelmeisterschaft im Ganzen erfolgreich.
Insgesamt gab es für unsere Kinder einmal Silber, zweimal Bronze und 3 Qualifikationsplätze für die Deutsche Jugendeinzelmeisterschaft.
U10: Lukas mit Timofii auf Platz 3 und 4
U12: Tino mt Silber
U14: Arthur mit Bronze
U16: Hiroki auf Platz 5
U18: Momme auf Platz 4
U10
In der u10 waren wir sogar mit 2 Spielern am Start, die sich beide für die Deutsche Jugendmeisterschaft qualifiziert haben. Lukas Stanisic schaffte nach einer Schwächephase im Turnier doch noch, einen begehrten Pokal in Händen zu halten (Platz 3). Tymofii Malyi spielte ein gutes Turnier und schaffte trotz einer Niederlage in der letzten Runde gegen seinen Vereinskameraden Lukas, einen Qualifikationsplatz zu ergattern (4 Plätze in der U10).
U12
Tino Sander, der Vorjahressieger in der U10, musste in diesem Jahr in der U12 spielen und konnte seinen Erfolg fast wiederholen – mit 7 aus 9 schaffte er Platz 2. Einen halben Punkt mehr konnte Rafael Bergmann erspielen, daher der Vizemeistertitel für Tino (und natürlich die Qualifikation für die Deutsche Jugendmeisterschaft.
U14
Arthur Hoppe musste in der U14 einem überragend spielenden Onno Zhang und dem Zweitplatzierten Karl Gersemann, der am Ende nur einen winzigen Sonneborn-Berger-Vorsprung hatte, den Vortritt lassen, daher Platz 3 und der Pokal in Bronze. Hier qualifizieren sich nur 2 Spieler, aber bei dem Ergebnis könnte ein Freiplatzantrag für die Deutsche erfolgreich sein.
U16
Hiroki Mauss hatte sich zum ersten Mal für die BJEM qualifiziert und konnte als Elo-Schwächster in diesem Turnier doch überzeugen: 4 aus 7 und nur einen Punkt Abstand auf Platz 1. Allerdings war er damit nicht allein, sodass die Wertung ihm einen 5. Platz einbrachte.
U18
Momme Held war mit Platz 4 sicher nicht glücklich, zumal er nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Laurin Jahnz die Chance auf einen Platz weiter vorne durchaus gegeben war. Aber auch er war gesundheitlich nicht in Topform.
In aller Kürze nachgereicht zuerst die Ergebnisse des Monatsturniers 960 von vor einer Woche. Punktgleich und mit völlig identischer Wertung landeten Klaus und Alexander auf dem geteilten 1. Platz. Ebenfalls punktgleich und mit nur einem Buchholz-Punkt weniger komplettiert Max Peter das Siegertreppchen. Die Schach960-Grand-Prix-Wertung.
Beim Schnellschach am vergangenen Freitag gabs eine kleine Überraschung. Als regelmäßiger Teilnehmer der Monatsturniere hat Glib nach vielen guten Ergebnissen sein erstes Monatsturnier gewonnen. Doch danach sah es zunächst gar nicht aus. Georg startete furios mit 5/5 und ein halber Punkt aus den verbleibenden 2 Runden hätte zum Turniersieg gereicht. Er hatte bis dahin bereits gegen Dirk Paulsen gewonnen und war in den 2 letzten Partien (wenn man streng nach Setzliste geht) jeweils leicht favorisiert. Georg hat am Ende aber zwei Nullen produziert und wurde noch von Glib eingeholt. Die Schnellschach-Grand-Prix-Wertung.
SCK2 ist weiter voll auf Kurs in Richtung Landesliga. Erneut ein deutlicher und überzeugender Sieg und dabei die Tabellenführung ausgebaut. SCK3 holt einen MP gegen TSG3 und behauptet sich knapp vor den Abstiegsplätzen. Das Ligaorakel tendiert klar pro Klassenerhalt. SCK4 spielt bockstark, gewinnt überraschend und holt wichtige Punkte gegen den Abstieg; kann damit die Abstiegsplätze aber leider nicht verlassen. SCK5 holt im Kampf auf Augenhöhe einen MP und bleibt im Tabellenmittelfeld jenseits von Aufstieg und Abstieg. SCK6 Das sehr junge Team war einmal mehr klarer Außenseiter und musste einmal mehr Lehrgeld bezahlen. Saure-Gurken-Zeit ohne MP. SCK7 gewinnt klar und bleibt knapp Tabellenführer nach Brettpunkten. SCK8 gewinnt klar und schiebt sich damit vom 3. auf den 2. Tabellenplatz, der aktuell ein Aufstiegsplatz wäre. SCK9 gewinnt klar und schiebt sich damit vom 3. auf den 1. Tabellenplatz. SCK10 gewinnt ebenfalls klar und behauptet den 4. Tabellenplatz. Mit nur einem MP Abstand zum Tabellenführer sollte hier noch alles drin sein.
….die 2.Runde ist gespielt und die 3.Runde ist ausgelost. Wieder gabs 2 Außenseitersiege. An Brett 1 und 3 konnten die Underdogs den Favoriten jeweils einen halben Punkt abluxen. Zur Turnierseite
Wegen diverser Anfragen eine allgemeine Info für alle Spielverlegungswünsche: Gemäß Ausschreibung ist nur das Vorspielen vorgesehen. Wirkönnen standardmäßig den Dienstag um 19:30 Uhr anbieten, da Dienstag regulärer Spieleabend ist. Für die kommende 3. Runde gilt: Vorspielen geht auch Mittwoch um 19 Uhr parallel zur Feierabendliga. Ob BFL-Heimspiele stattfinden, seht ihr im SCK-Kalender. Außerdem kann auch am Freitag um 19 Uhr vorgespielt werden, wenn bis dahin die Auslosung erfolgt ist und Euch bis dahin eine schnelle Einigung mit dem Gegner gelingt. Regulär also Dienstag. Mittwoch und Freitag mit Einschränkung.
Letzten Donnerstag begann die Clubmeisterschaft 2026 mit 35 Teilnehmern. Zum Auftakt gabs gleich 2 Außenseitersiege. Die Auslosung der 2.Runde ist nun online. Zur Turnierseite
Neues Jahr, neue Doppelrunde in der Oberliga Ost: Auf Basis der Erfahrungen der letzten Saison machten wir uns bereits am Freitag auf in das doch recht weit entfernte Görlitz, um unser Schachwochenende in vollen Zügen zu genießen. Zugegeben, wir verbrachten etwas mehr Zeit mit der Vorbereitung auf unsere Gegner als mit der fast durchgehend gut restaurierten Architektur der Görlitzer Innenstadt, aber was wir sahen, war beeindruckend. Dank exzellent organisierter Unterkunft und Verpflegung hatten wir viel Zeit für spannende Diskussionen und für die Spielfreudigen unter uns natürlich auch für ein wenig Blitzschach. Manche Spieler konnte so Mut und Selbstvertrauen für den morgigen Spieltag sammeln, andere verzweifelten eher an ihren (fehlenden) Blitzkünsten. Wirklich Mutige machten mitten in der Nacht noch einen kleinen Abstecher über die Grenze nach Polen, nur um nach 2 Polizeikontrollen festzustellen, dass der Schengenraum auch nicht mehr das ist, was er mal war. So oder so, wir waren wie immer bestens vorbereitet.
Samstag: Rotation Pankow
Im Anschluss an morgendliche Spaziergänge (ausnahmsweise nicht nach Polen) wartete mitten im wunderschönen Stadtkern von Görlitz mit Rotation Pankow unser erster Gegner auf uns. Es sollte ein enger Kampf werden, obwohl wir an fast allen Brettern nominell die Underdogs waren.
Gerade an den unteren 5 Brettern schlugen wir uns eigentlich exzellent: Micha an Brett 6 wickelte mit Schwarz souverän in ein ausgeglichenes Endspiel ab und machte ein unkompliziertes Remis. Freddy an Brett 4 stand dagegen in der Eröffnung unter Druck, glich aber in einem damenlosen Mittelspiel halbwegs aus und spielte die Partie sicher bis zum Remis runter. Neben diesen zwei sicheren Remis lieferten die anderen Bretter zumindest zeitweise Gewinnstellungen für Kreuzberg, beginnend mit Julian. Dieser hatte an Brett 7 aus einem Franzosen mit Weiß großen Vorteil nachdem sein Gegner in riskante Theoriegefilde vorgestoßen war. Dieser genoss nach seinem geplanten Qualitätsopfer aber Kompensation, insbesondere durch Julians zur Neige gehende Bedenkzeit. Am Ende wurde die Partie so trotz objektiven Stellungsvorteils Remis. Aarons dominantes Eröffnungsspiel wurde nicht belohnt, da die übers Brett gejagte gegnerische schwarze Dame auch tief im weißen Lager immer wieder ein sicheres Feld fand. Trotz zwischenzeitlichen Gewinns: Wieder Remis. Eindeutiger war Constantins Gewinnstellung. Diese hatte er in einem komplexen Mittelspiel erarbeitet, verpasste aber in Zeitnot mehrfach die richtige Ausfahrt zum Sieg (den berühmten “Cashout”), stand im Endspiel wieder auf Gewinn, nur um sich letztlich den scheinbar riskanten Weg zum Sieg nicht zu trauen und Dauerschach zuzulassen. Nochmal Remis.
IM Szelag – FM Tschernatsch, Schwarz am Zug: Viele Wege führen nach Rom, aber Johannes machte mit 1. … Dh1+, 2. … Dxe4+ und 3. … Txe2+ nach einer langen Partie wohlverdient den Sack zu.
Nach drei verpassten Chancen und fünf Remis verblieben die oberen drei Bretter, welche mit drei Schwarzsiegen enden sollten. Während Robert an Brett 1 in der Eröffnung auf dem falschen Fuß erwischt und von Igor Glek systematisch zusammengeschoben wurde, kämpfte sich Johannes nach starker Partie durch einen langen Grind zum überfälligen Sieg und hielt damit die Kreuzberger Fahne hoch (siehe Diagramm). Leider hatte zuvor Aron an Brett 3 nach guter Eröffnung den Faden, einen Bauern und damit auch die Partie verloren. Der Endstand von 3,5:4,5 bedeutete für uns seine Niederlage mit mehreren unverwandelten Elfmetern, die mindestens der Ausgleich hätten liefern dürfen.
Sonntag: Görlitz
Am nächsten Morgen ewarteten uns die überwiegend mit tschechischen und polnischen Meistern besetzten Görlitzer. Respektable Gegner also, die gegen Rotation früher in der Saison ein überzeugendes 5,5:2,5 geholt hatten. Doch wir ließen uns vom favorisierten Gegner nicht beeindrucken.
Zunächst spielten Micha und Julian unabsichtlich ein kleines Thematurnier im königsindischen Angriff. Micha holte mit Weiß nicht viel aus der Eröffnung und willigte in ein frühes Remis ein, während Julian mit Schwarz lange besser stand, aber später in einem unklaren Turmendspiel ebenfalls Remis annahm. Weiter oben hielt Robert nach optisch zunächst etwas gedrängt aussehender Stellung gegen seinen GM-Gegner Remis. Aron machte ebenfalls mit Schwarz Remis, allerdings nach wesentlich dynamischerem Spiel und eher aus einer Position der Stärke. Johannes zog an Brett 2 gegen seinen GM den Kürzeren, nachdem er sein Läuferpaar aufgab, der entstehende Angriff am Königsflügel aber nicht durchschlug.
Vogel – Vlatavsky, Weiß am Zug: Der Autor dieser Zeilen fand das Qualitätsopfer 1. Txf6 Lxf6 2. Dxf6 Dxf6 3. Txf6 mit Gewinnstellung und Partieende in 5 Zügen. Nicht schwer, aber sehr hübsch.
Am unteren Brett 8 gewann Constantin mit Weiß dank großen Raumvorteils und überzeugendem Qualitätsopfer pünktlich zu Zug 40 seine Partie (siehe Diagramm). Ebenfalls zur Zeitkontrolle hatte Freddy auf einmal eine Mehrfigur gegen 3 Bauern auf dem Brett. Sein langfristiges Bauernopfer in der Eröffnung machte sich bezahlt, und er gewann das Endspiel mit Dame, Springer und fortgeschrittenem Freibauern schnell. Beim Stand von 4:3 wandten sich alle Blicke zu Aaron, der mit Schwarz in der Eröffnung etwas unter Druck stand, aber später komfortabel ausglich. Leider vertat er sich im entstehenden Endspiel mehrfach in Folge, was zum Verlust von 2 Bauern und nach zäher Verteidigung zur Niederlage führte. Der Endstand 4:4 gegen starke Görlitzer ist kein schlechtes Ergebnis, aber da war mehr drin.
Fazit
Insgesamt hatte das Wochenende große Ähnlichkeit zur ersten Doppelrunde, wo wir erst gegen Tegel zahlreiche Chancen zur knappen Niederlage vergeigten, um dann gegen die Schachfreunde knapp am Sieg vorbeizuschlittern. “Und täglich grüßt das Murmeltier” … oder wie Aaron es ausdrückte: Wir waren diese Saison potenziell 3 Brettpunkte davon entfernt, 100% der Mannschaftspunkte zu holen, und hatten alle diese Punkte auch schon auf dem Brett. Positiv betrachtet haben wir also nach geschaffter Halbzeit wahrscheinlich den härtesten Saisonstart der Liga gehabt und bereits gegen die gesamte obere Hälfte der Liga sehr respektabel gespielt. Umgekehrt heißt das, dass ab jetzt jeder Kampf gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf geht. Es bleibt also spannend, auch wenn die nächsten Runde erst Ende Februar ansteht.
Es war ein kleines Spektakel mit starker Beteiligung. Soweit ich weiß war es eine Premiere, denn Bullet gabs im Berliner Turnierkalender wohl noch nicht. Aus meiner Sicht war es längst überfällig diese Lücke im Turnierkalender mal zu schließen, denn was online die mit Abstand am meisten gespielte Variante ist, kann doch Over-the-Board kein Rohrkrepierer sein. Mit etwas Werbung im Vorfeld hat sich dann ein illustres Teilnehmerfeld gefunden. IM Alberto Barp und GM Igor Glek waren mit ca. 200 Elo-Punkten Abstand zum Rest des Teilnehmerfeldes die haushohen Favoriten auf den Turniersieg. Mit dabei viele Kinder und Jugendliche und ein auffallend niedriges Durchschnittsalter.
Gespielt wurde mit der Bedenkzeit von 1 Minute + 2 Sekunden Inkrement. Für den Bullet-typischen Unterhaltungswert war gesorgt und die vielen unverhofften Partiewendungen und Zeitnotdramen gehörten natürlich auch dazu. In Runde 5 trafen die beiden Top-Favoriten aufeinander. Man musste kein Hellseher sein, um zu erahnen, dass der Gewinner der Partie GM Glek vs. IM Barp bereits die Weichen für den Turniersieg stellen könnte. Und so kam es dann auch. Alberto gewann die Top-Partie, punktete weiter mit 100% und gab nur die letzte Runde Remis, um den Turniersieg abzusichern. Dahinter Igor, der alle anderen Runden gewann, aber damit nur noch Zweiter werden konnte. Beide zogen an der Tabellenspitze einsam ihre Kreise und distanzierten das restliche Teilnehmerfeld um 3 Punkte. Ungefährdet Dritter wurde Mykola Hubai mit starken 15 Punkten. Die Turnierleitung hat spontan noch 3 Extrapreise ausgelobt. Darüber freuen konnten sich Phuc Nhat Nguyen als Gesamtvierter (1. Jugendpreis), FM Daniel Holzapfel als Gesamtfünfter (Seniorenpreis) und Yunus Yildiz als Gesamtsechster (2. Jugendpreis).
Das kleine Experiment Bulletturnier ist damit gelungen und es gibt mit Sicherheit eine Fortsetzung.
Wir verwenden Cookies, um unsere Website und unseren Service zu optimieren.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.