Eiszeit

Die Kette springt! Mühsam kämpfe ich mich bei Schneetreiben und Glätte mit dem Rad den Tempelhofer Berg hoch. Von der Germania- rein in die Felixstrasse und dann doch wieder falsch in die Götz- abgebogen. Wo war die Sportanlage der Tempelhofer nochmal? 2. OG soll es sein. Nach etwas rumkurven dann doch das Sportheim gefunden. Klaudijo verwechselt die Grünanlage mit einem Parkplatz. Sieht ja auch mehr wie eine Weissanlage aus. Zum Glück geht’s nur eine Treppe hoch, denn das zweite ist schon das Dach. Gerade wird die erste Uhr an Wolfgangs Brett gestartet und

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2. BL.: Wenn man sich auf andere verlässt…

… so ist man verlassen! Was unser 2. Liga Kampf genau mit dieser Aussage zu tun hat, wird im Laufe des Berichts deutlich.

Heute hatten wir einen Auswärtskampf gegen den Hamburger SK II.  6 Spieler unserer 1. Mannschaft und unsere Mannschaftsleiterin Brigitte Große-Honebrink fuhren bereits am Vortage nach Hamburg. Lutz Mattick ging mangels Personal seiner Arbeit nach, während ich als Mannschaftsleiter unsere Talente in der BJMM betreute.

Es schien alles perfekt geplant! Dank der rechtzeitigen Planung von Brigitte erhielten wir eine günstige Bahn, wonach wir um 10 Uhr in Hamburg sein sollten. Da um 11 Uhr der Spielbeginn angesetzt ist, hätten wir noch genug Zeit gehabt, zu frühstücken und mit der Taxi zum Spielort zu fahren. So sah unser Plan aus! Zudem schien auch der Wettergott es mit uns gut zu meinen. Schließlich dominierte der Regen- von Kälte und eisigem Schnee war keine Spur zu erkennen; also dürfte es keine Verspätung geben, oder?

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Feierabendliga

Trotz anfänglicher organisatorischer Probleme konnten die 4 Mannschaftskämpfe über die Bühne gebracht werden:

SC Kreuzberg                        2,5:1,5 VfB Hermsdorf
 102 Atila Gajo Figura                1:0  101 Heinrich Burger
 103 Lutz Mattick                     ½:½  107 Guido Balow
 105 Christopher Niechotz             0:1  110 Panagiotis Alevizakis
 207 Juma Al-JouJou                   1:0  111 Dr. Reinhold Zwingel
SC Kreuzberg 2                      3,5:0,5 SV Berolina Mitte
 201 Peter Schnitzer                  1:0  102 Martin Gebigke
 202 Andreas Dufner                   ½:½  103 Wolfgang Vandré
 203 Dr. Markus Wörz                  1:0  104 Thilo Keskowski
 204 Julius Bahner                    +:-  201 Yosip Shapiro
SC Kreuzberg 3                      1,5:2,5 SV Berolina Mitte 2
 301 Ulrich Giese                     ½:½  204 Frank Hoppe
 302 Wolfgang Baumeister              0:1  210 Andreas Reiche
 303 Andreas Lange                    1:0  215 Gerd Schönfeld
 304 Klaudijo Uckar                   0:1  301 Reinhard Weigelt

“Nach dem schönen Sieg in der ersten Runde ging es diesmal gegen die Zweite von Berolina. Am ersten Brett wartete Ulrich Giese kurz auf Frank Hoppe. Nach kurzer Zeit teilten sie die Punkte. Schade, mit FH hätte ich mich noch gern etwas unterhalten, denn ich habe ihm jetzt die neue BerlinBase in Version 4 zur Veröffentlichung zugesandt. Neben mir spielte Wolfgang Baumeister gegen Andreas Reiche ein klassisches Gambit, übersah aber eine Möglichkeit zum Scheinopfer. Nach einem echten Figurenopfer erhielt er leider keine Kompensation und verlor.

Am dritten Brett hatte ich es mit Gerd Schönfeld, dem Berliner Seniorenmeister von 2008, zu tun. Er zockte mir nach einer Ungenauigkeit einen Bauern ab und Klaus Körting bat mich Remis anzubieten, da Klaudio Uckar am vierten Brett schon mit Mehrbauer dastand. Natürlich wurde mein ungehöriges Angebot verweigert und ich musste mir schrittweise Gegenspiel suchen. Nach dem ich den Bauern zurück und einen Ausgleichsweg gefunden hatte, bot ich erneut Remis, auch mit dem Hintergedanken, dass ein Gewinnversuch meines Gegners schief gehen könnte. Das geschah dann auch und nunmehr war es an mir ein Remisangebot des Gegners auszuschlagen, denn der Gewinnweg war, auch wenn ich in Zeitnot war, rein technisch. Ein Punkt für uns und ein 2000er-Skalp für mich.

Klaudios Enspiel gegen Reinhard Weigelt mit einem schlechten Läufer und Springer gegen zwei Springer und sägezahnförmig verkeilten Bauern über die Brettbreite wurde leider am Damenflügel geknackt und er verlor noch; Endergebnis siehe Tabelle:

SC Kreuzberg 4                      0,5:3,5 SK Zehlendorf
 401 Oliver Hall                      0:1  106 Dieter Brinckmann
 404 Arne Hampel                      ½:½  116 Christopher Sell
 405 Dirk Möller                      0:1  118 Erhard Gnaß
 406 Sonja Mahler                     0:1  119 Habib Valamanesh
Atila Gajo Figura

Feierabendliga: Kreuzberg 2 gegen Kreuzberg 1

Nach einem langen zähen Kampf setzte sich die erste Mannschaft mit 3:1 durch.

Brett1: Sergey erlangte als Anziehender eine leichte Initiative, die er durch druckvolles Spiel und kleinen Fehlern von Peter Schnitzer zu einem Sieg verwerten konnte.

Brett 2: Nach beiderseitiger improvisierter Eröffnung erkämpfte ich dank zweier genauer Züge die Initiative.  Dank dem erheblichen Zeitverbrauch von Andreas  war die Partie praktisch entschieden. Objektiv betrachtet behandelte ich die nächste Phase etwas grausig, aber nach 2 weiteren Fehlern von Andreas kam es zu einem Übergang in ein klar gewonnenes Endspiel.

Brett 3: Infolge eines typischen Eröffnungsfehlers erhielt Lutz gegen Markus ein etwas besseres Endspiel. Dort erhöhte Lutz mit einem starken Manöver seinen Stellungsdruck, wonach Markus eine Figur einstellte und sofort die Waffen streckte.

Brett 4: Nach spannendem Eröffnungsverlauf zwischen Julius und Christopher verbrauchte letzterer zu viel Zeit und vergaß in einer kritischen Stellung seine Variantenberechnung. Danach war mangels Zeit und einer Minusfigur die Partie entschieden.

SC Kreuzberg 2                      1,0:3,0 SC Kreuzberg
 201 Peter Schnitzer                  0:1  101 Sergey Kalinitschew
 202 Andreas Dufner                   0:1  102 Atila Gajo Figura
 203 Dr. Markus Wörz                  0:1  103 Lutz Mattick
 204 Julius Bahner                    1:0  105 Christopher Niechotz

Einige Bilder folgen später.

Atila Gajo Figura

1. Vereinsderby Feierabendliga: Kreuzberg 3 gegen Kreuzberg 4

Das erste Vereinsderby gewann knapp nach einem höchstkämpferischen Verlauf die favorisierte 3. Mannschaft. Deutlich gewann Andreas Lange am Brett drei gegen seinen rund 700 DWZ-Punkten schwächeren Bernd Klausman. Am zweiten Brett kreuzten sich Wolfgang Baumeister und Arne Hampel die Klingen.  Wolfgang gewann einen Bauern, dafür erhielt Arne einen großen Entwicklungsvorsprung. Möglicherweise hat Arne in dieser Phase irgendwo einen Gewinn ausgelassen; zumindest roch es danach. Am Ende triumphierte Wolfgang mit einem erfindungsreichen Gegenangriff.

Ronny hatte zwar eine Qualität mehr, jedoch zeigte er einmal mehr, dass er erst 12 Jahre alt ist! Ronny zollte seinem Alter Tribut und nahm aufgrund seiner Müdigkeit das gegnerische Remisangebot an. Natürlich musste er mich für diese Entscheidung nicht fragen (ich war vertretungsweise der Mannschaftsleiter); schließlich war es schon spät und für unsere 4. Mannschaft zählt jeder Einzelerfolg, wie ein Mannschaftserfolg!

Im Kampf zwischen Klaus Körting und Werner Ott ging es hin und her. Unser 1. Vorsitzender opferte eine Figur und bekam einige Bauern dafür. Danach konnte sich Klaus verteidigen, fand aber nicht den rechten Weg zur Koordination der Figuren. Schließlich wickelte Werner in einem Endspiel mit Turm gegen 2 Läufern ab, wobei er einen unaufhaltbaren Freibauern besaß, der die Partie entscheiden sollte.

Ein spannender und unterhaltsamer Kampf wurde uns geboten.

SC Kreuzberg 3                      2,5:1,5 SC Kreuzberg 4
 301 Ulrich Giese                     ½:½  402 Ronny Heldt
 302 Wolfgang Baumeister              1:0  404 Arne Hampel
 303 Andreas Lange                    1:0  407 Bernd Klausmann
 307 Klaus Körting                    0:1  411 Werner Ott

Wie wird das verschobene zweite Vereinsderby in der nächsten Woche zwischen Kreuzberg 2 und Kreuzberg 1 verlaufen?

Zuschauer sind herzlich Willkommen!

Atila Gajo Figura

Fotos von der BMM

Mit ca. 140 Spielern (8 Kreuzberger Mannschaften + Gegner + SK Turm gegen Friesen Lichtenberg) hatte die 1. BMM-Runde fast den Flair eines großen Opens. Hier einige Bilder: (und hier noch eine Zip-Datei mit den restlichen Bildern)

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Unser 1. Vorsitzender bei der Arbeit

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Die siegreiche 2. Mannschaft peilt den Wiederaufstieg an

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Die dritte Mannschaft verlor knapp

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Unsere Nachwuchsspieler!

BMM: 4 Siege stehen 4 Niederlagen gegenüber!

An diesem Wochenende fand unsere Massenheimrunde in dem neuen BMM-Spiellokal statt! Dabei opponierten 8 Kreuzberger Mannschaften mit 8 gegnerischen Mannschaften! Außerdem spielten zwei Gastmannschaften bei uns, da ihr Spiellokal nicht verfügbar war. Insgesamt gab es 3 kampflose Partien.

Zu den Einzelergebnissen der Mannschaftskämpfe folgt jeweils ein Mannschaftsbericht:

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Feierabendliga 2010/2011

Die neue Saison startet im November 2010! Zuvorkommend wurden die Termine vom Turnierleiter Jan Neldner so gelegt, dass unsere Mannschaften gemeinsam die Heim- oder Auswärtskämpfe haben!

Wie im vergangenen Jahr gibt es erneut 2 Staffeln.

Die Termine gibt es hier und die Aufstellungen hier.

Zur Vorschau:

Heimkampf am Montag 1. November: SCK2 – SCK1 sowie SCK3 – SCK4

Heimkampf am Montag 29. November: SCK 1 – Herm; SCK2 – Bero1; SCK3 – Ber02; SCK4 – Zehl

Atila Gajo Figura

5 : 3-Sieg SC Kreuzberg gegen Rotation Pankow

Das war ein echter Erfolg gegen die kämpferisch eingestellte Mannschaft von Rotation Pankow, die an Brett 7 und 8 gewann. Aber an den vorderen Brettern konnten wir die Punkte einfahren und verdient gewinnen. Der Blick auf die Tabelle ist dann allerdings etwas deprimierend, weil nur zwei Mannschaften, die bisher noch gar nicht punkten konnten, hinter uns stehen: Ergebnisse und Tabelle 2. Bundesliga

Danke noch mal an den Taxifahrer, der Atila im Affentempo aus der Körnerstraße in Steglitz in die Körnerstraße in Pankow gebracht hat, 5 Min. vor Karenzzeitende!