Da ich nun am Dienstag zum ersten Mal das Vergnügen hatte unser provisorisches Vereinsheim kennen zu lernen, habe ich es mir heute nicht nehmen lassen auch etwas das Training zu begutachten. Hier soll nun ein kleiner – vor allem Bilder enthaltende Beitrag – folgen:

Allgemein
Unchronologischer Jahresrückblick (II)
Kreuzberger Allerleri

Dieser junge Herr nennt sich im elektronischen Briefverkehr scherzhafterweise Kreuzberger Gurke. Ob er damit nur seine Liebe zum grünen Kürbisgewächs ausdrücken möchte oder aber einen Hang zu schlechter Spielweise untermauern will ist mir nicht bekannt. Zweiteres ist jedoch dank seiner Jahresbilanz eher auszuschließen. Wer schon einmal bei einem Vereinsabend des SCK gewesen ist, wird diesen eher ruhigen und meist freundlich in sich reinlächelnden Mann schon erlebt haben. Gerade beim Blitzen wirkt nahezu unbesiegbar und das hat er auch mal wieder im letzten Jahr gezeigt. Locker muss man fast schon sagen fährt der Mann mit zwei Vornamen (wer sollte jetzt noch an seiner Kompetenz zweifeln?) alle drei Monatstitel ein! Blitz-, Chess960- und Schnellschachmeister des SCK der Saison 2009/2010. Da können Anand, Carlsen und Co. schon fast einpacken! Natürlich darf nicht verschwiegen werden, dass die Konkurrenz durch mein stetiges Fernbleiben an diesen Turnieren geschwächt ist, aber vielleicht zeige ich der “Gurke” in dieser Saison ja mal wo das Gurkenfäßlein steht…
Wertungssieg im Chess960-Turnier
Das Schnellschachturnier dominierten David Van Kerkhof und Atila Gajo Figura, wobei letzterer am Ende mit 3 Buchholzpunkten-Vorsprung die bessere Buchholz besaß. Einen starken dritten Platz erzielte Wilhelm Löhr durch den Schlußrundensieg über Andreas Dufner. In höhen Tönen sollte jedoch auch Stefan Bauer gelobt werden, der nicht nur in der 1. Runde Klaus Lehmann schlug, sondern auch in den letzten beiden Runden jeweils am Brett 1 spielte.
Atila Gajo Figura
Unchronologischer Jahresrückblick (I)
4 : 4 in der 2. Bundesliga gegen Werder Bremen II
Am gestrigen Spieltag hat die 1. Mannschaft des SC Kreuzberg gegen die favorisierten Bremer einen Mannschaftspunkt eingefahren. Die Ergebnisse zeigen, dass es mit nur 2 Remisen recht kompromisslos zuging.
2. Bundesliga – morgen gegen Werder Bremen II
Morgen früh um 11:00 Uhr haben wir wieder ein Heimspiel in “unserer” Galerie in Friedrichshain. Wir haben mit der zweiten Mannschaft von Werder Bremen eine harte Nuss zu knacken. Ob es uns gelingt? Ihr könnt dabei sein – Besucher und Daumendrücker sind herzlich willkommen!
Fotos von der BMM
Mit ca. 140 Spielern (8 Kreuzberger Mannschaften + Gegner + SK Turm gegen Friesen Lichtenberg) hatte die 1. BMM-Runde fast den Flair eines großen Opens. Hier einige Bilder: (und hier noch eine Zip-Datei mit den restlichen Bildern)
Unser 1. Vorsitzender bei der Arbeit
Die siegreiche 2. Mannschaft peilt den Wiederaufstieg an
Die dritte Mannschaft verlor knapp
Unsere Nachwuchsspieler!
5 : 3-Sieg SC Kreuzberg gegen Rotation Pankow
Das war ein echter Erfolg gegen die kämpferisch eingestellte Mannschaft von Rotation Pankow, die an Brett 7 und 8 gewann. Aber an den vorderen Brettern konnten wir die Punkte einfahren und verdient gewinnen. Der Blick auf die Tabelle ist dann allerdings etwas deprimierend, weil nur zwei Mannschaften, die bisher noch gar nicht punkten konnten, hinter uns stehen: Ergebnisse und Tabelle 2. Bundesliga
Danke noch mal an den Taxifahrer, der Atila im Affentempo aus der Körnerstraße in Steglitz in die Körnerstraße in Pankow gebracht hat, 5 Min. vor Karenzzeitende!
2. Runde in der 2. Bundesliga – Auswärtsspiel bei Rotation Pankow
Morgen tritt unsere erste Mannschaft gegen die Mannschaft von Rotation Pankow an, die in der ersten Runde gegen den SV Lübeck gewonnen hat. Wer uns vor Ort unterstützen und die Daumen drücken will, kommt in die Körnerstr. 40 in Pankow. Die Endstation der M1 befindet sich in der Nähe.
Inaktivität
Aus persönlichen Gründen bin ich bis zum 31. Oktober weitestgehend inaktiv.
Atila Gajo Figura
In Memorian Wilhelm Schlemermeyer
In der Oktoberausgabe der Zeitschrift Schach wurde mit dem Titeldiagramm und einem überarbeiteten Nachdruck seines am 19. August 2010 auf Schachfieber.de erstmals veröffentlichten Artikels zum “doppelten Läuferopfer” an Wilhelm erinnert. Auch der Nachruf von Holger Franke ist abgedruckt. Mit einem Umfang von 12 Seiten hat sich die Zeitschrift dem Thema ausführlich gewidmet.
Wer neben den vielen (teilweise flüchtigen) Interneteinträgen eine gedruckte Erinnerung in Händen halten möchte, empfehle ich, sich dieses Heft anzuschaffen. Vielen Dank, Raj, und auch an Wilhelms Bruder, der den Abdruck genehmigt hat.
Frank Hoppe hat im aktuellen Mitteilungsblatt noch einmal alle Nachrufe zusammengestellt. Auch an Frank ein herzlicher Dank dafür!
Gelungener Saisonstart für König Tegel
… aber ein schlechter für uns. Nur 2 Remisen (Sergej und Daniel) konnten wir dem Absteiger aus der 1. Bundesliga abringen. Zwischendurch standen einige von uns durchaus erfolgversprechend, aber auch sie wurden nach und nach niedergerungen.
Die Einzelergebnisse und die Tabelle findet ihr hier.
Eine Kurzanlayse der Partie von Atila Figura gegen Robert Rabiega und evtl. andere Partien aus dieser Begegnung folgen.
Das Ambiente in der Galerie (mit einer Ausstellung zum 25-jährigen Bestehen) war wie immer sehr gut, auch vom strahlenden Sonnenschein an diesem Tag konnten wir profitieren. Die Begegnung war gut besucht und die Zuschauer wurden mit spannenden Partien belohnt.
Natürlich war für uns die erste Runde in der 2. Bundesliga auch ein Tag, an dem uns das Fehlen unseres Mannschaftsmitglieds Wilhelm Schlemermeyer wieder traurig bewusst wurde.


Beisetzung Wilhelm Schlemermeyer
Bericht von Brigitte Große-Honebrink:
Die Beisetzung von Wilhelm Schlemermeyer fand am Freitag, den 3. September 2010 in Wietzen im engeren Kreis statt.
Wilhelms Mutter bedankt sich ausdrücklich für die Anteilnahme aller Schachspieler, die nach Wilhelms Tod von vielen Seiten zum Ausdruck gekommen ist. Dank Wilhelms Nachhilfeunterricht ist sie in der Lage, die Berichte im Internet zu lesen. Sie hat sich auch besonders über die Teilnahme einiger Freunde aus Berlin und Delmenhorst an der Beisetzung gefreut. All das hilft ihr in dieser schweren Zeit.
Sie erzählte uns von Wilhelms Besuchen bei ihr in Wietzen und dass er in der letzten Zeit stets einen erfüllten Eindruck gemacht habe. Das Training in der Schule und seine Arbeit mit Kindern schienen Wilhelm besondere Freude zu bereiten.
Die Kapelle, in der von Wilhelm Abschied genommen wurde, bot einen bewegenden Anblick. Ein Meer von Blumen zeigte, wie groß die Anteilnahme der Familie, von Freunden und Schachspielern war. Einen Eindruck davon sollen die folgenden Bilder geben, die wir gemacht haben, als wir am Nachmittag noch mal zum Grab gegeangen sind:


