Lichtenrader Herbst 2010

An dem Tag der 2. Bundesliga wurde auch die letzte Runde des Lichtenrader Herbstes veranstaltet. Bewusst hatte ich aus vielen Gründen auf dieses Turnier verzichtet, aber auch im Sinne der Mannschaft.

Benjamin Dauth konnte dem Spagat nicht gerecht werden. Unsere Partie hatte zu viel Zeit in Anspruch genommen, da er bis zum Schluss im Sinne der Mannschaft ehrenvoll ums Remis kämpfte. Dadurch verlor er beim Lichtenrader Herbst die Schlussrunde kampflos und ging leer aus. Die anderen 2.BL-Teilnehmer Robert Rabiega und Rene Stern erwischte es ähnlich schlimm: Sie verloren beide ihre letzte Runde! Auch Georg Kachibadze, der extra in der 2.BL pausierte, verlor seine Partie. Lediglich Meister Yakow, der wie Georg pausierte, triumphierte und schlug in der letzten Runde das Berliner Flaggschiff Robert Rabiega!

So nun zum interessanten Teil, nämlich der Rangfolge unserer Kreuzberger! Damit kann sich in puncto Leistung auch für die BMM orientieren, wann wer gegen welche Spielstärke eingesetzt werden soll. Bei manchen Spielern wird jeweils ein Bild hinzugefügt, welche ich am letzten Freitag praktiziert hatte.

Eindeutig bester Kreuzberger mit 5,5 Punkten wurde Hans-Jürgen Bonke, der ständig vorne mitkämpfte! Damit erreichte er den Platz 35!

Hans-Jürgen Bonke
Hans-Jürgen Bonke auf der Tribüne gegen Patrick Böttcher

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14 Kreuzberger beim Lichtenrader Herbst 2010

Seit dem letzten Samstag findet das Lichtenrader Herbst 2010 statt. Nachfolgend folgen unsere Teilnehmer sortiert nach der aktuellen Rangliste:

31. Hans-Jürgen Bonke 3,5 Punkte
42. Jürgen Schmidt 3,0 Punkte
64. Jörg Fuchs 3,0 Punkte
66. Albert Jürgen Gremm 3,0 Punkte
74. Brigitte Große-Honebrink 2,5 Punkte
93. Wolfgang Baumeister 2,5 Punkte
107. Michael Glienke 2,0 Punkte
115. Stefan Bauer 2,0 Punkte
123. Robert Jansen 2,0 Punkte
128. Dirk Möller 1,5 Punkte
131. Ronny Heldt 1,5 Punkte
133. Benno Jiranek 1,5 Punkte
140. Sonja Mahler 1,0 Punkt
148. Thomas Blasig 1,0 Punkt
151. David Granzin 1,0 Punkt

Ein paar Impressionen:

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Zwölf Kreuzberger beim Lichtenberger Sommer 2010

Mit über 200 Teilnehmern, darunter drei GMs und vier IMs, ist der Lichtenberger Sommer dieses Jahr wieder gut besetzt. Zwölf Kreuzberger sind am Start: Sergey Kalinitschew, Atila Gajo Figura, Stephan Bethe, Rainer Albrecht, Jürgen Schmidt,  Jörg Fuchs, Ronny Heldt, Stefan Bauer, Dirk Möller, Benno Jiranek, Thomas Blasig und last but not least unsere 2. Vorsitzende Brigitte Große-Honebrink.

Die ersten vier Bretter werden live im Internet übertragen. Alle Infos und Links auf der Website von Friesen Lichtenberg. (Bei mir wird die Site übrigens von Firefox nicht angezeigt. Bei Problemen also anderen Browser versuchen.)

Aktuell: Das Turnier ist beendet. Gewonnen hat Robert Rabiega mit 7,5 Zählern vor den punktgleichen Jürgen Brustkern und Benjamin Dauth auf den Plätzen. Bester Kreuzberger wurde Atila Gajo Figura mit sechs Punkten auf Rang 21. Die anderen Ergebnisse entnehmt bitte der Tabelle.

In der Schlussrunde verpasste Jürgen Brustkern den alleinigen Turniersieg:

brustkernstern

Jürgen Brustkern – René  Stern, Berlin 2010

Stellung nach dem 20. Zug von Schwarz: 20.-e5(?)

Mittels 21.Tf1(!) hätte Brustkern glänzend gewinnen können. -Schade, schade!

 

 

 

 

Wilhelm Schlemermeyer

“Kampf der Geschlechter”

In der letzten Runde kam es zu einem Kampf Mann gegen Frau. Lutz und Mike hatten beide frühzeitig ein Remisangebot offeriert, was jedoch beide Male abgelehnt wurde- jedoch mit unterschiedlichem Partieverlauf. Während Mike völlig an die Wand gespielt wurde und damit chancenlos unterging, erhielt Lutz mit einem Qualitätsopfer eine klare Gewinnstellung. Danach führte er jedoch nicht die stärksten Züge aus, obwohl er sie vorausgesehen hatte. Schließlich vergab er seine Gewinnstellung mit einem Fingerfehler, wonach er sofort die Waffen streckte.

Ich hatte meine Gegnerin als Nachziehender im Spanier mit einer seltenen Variante überrascht, mit der die Stellung ausgeglichen wurde. Nach weiteren Zügen neigte sich  die Initiative so langsam zu mir. In dieser Phase begann es mir schlecht zu gehen (Übelkeit, Brechreiz) und drei, vier Züge später in einem komplizierten Endspiel mit sehr guten praktischen Chancen bot ich schließlich Remis an, was aufgrund der Zeitknappheit (knappe 10 Minuten für 18 Züge) angenommen wurde.

Sepp hatte sich erstmal auf der falschen Seite am falschen Brett hingesetzt und dort ein paar Züge ausgeführt, bis seiner Gegnerin aufgrund der seltenen Eröffnungswahl (Philidor-Verteidigung) der Irrtum auffiel. Danach stellte er prompt im 7. Zug als Anziehender einen Bauern ein. Mit Hilfe seiner Gegnerin gelang es ihm per Qualitätsopfer einen Freibauern zu erhalten, der durch ungenaues Spiel in eine Mehrdame umgewandelt werden konnte.

Mit diesem 2,5-1,5 Sieg der Frauen ist eindeutig bewiesen, dass Schach nicht eine Domäne der Herren ist.

Ein paar Worte zum Turnier:

(1) Die Toiletten waren einwandfrei: Toilettenrollen gab es nicht, das Papier musste geholt werden, zum Teil waren in diesen heiligen Räumen auch keine Seife vorhanden.

(2) Der Turniersaal war groß und deswegen wurde er auch gleichzeitig zur Analyse genutzt. Außerdem wurde auch in diesem Raum ordentlich geblitzt, mit dem Handy telefoniert (nach Beendigung der Partie), Schachbücher und -materialien verkauft uvm.

(3) Vor Rundenbeginn gab es stets Ansagen, die in verschiedenen Sprachen übersetzt wurden. Nach meiner Beobachtung war die flüssigste Übersetzung, die stockende Übersetzung ins Deutsche, wo in der Regel die Hälfte des Inhalts weggelassen wurde. Stets erwähnt wurde jedoch die Möglichkeit eine Massage zu bekommen. Interessant war aber auch, dass im Spielplatz kein Alkohl getrunken werden durfte.

(4) Die Preise waren ansonsten sehr touristenfreundlich billig, nur mit der Unterkunft gab es eine gewisse Unzufriedenheit auf  Seiten vieler Berliner.

Außer dem Umstand, dass ich etwas gekränkt habe, war es doch eine sehr angenehme Zeit in Pardubice. Ob ich jedoch im nächsten Jahr wieder dort hinfahre, steht noch in den Sternen.

Vielleicht möchten noch Lutz, Mike und Sepp etwas zum Besten geben!?

Atila Gajo Figura

Preischancen vergeben

Mike gelang in B-Gruppe nach einem wechselseitigen Kampf leider kein Sieg. Damit kann er keinen Preis mehr erlangen.

Leider kann auch Lutz seine Normhoffnungen begraben, da er heute insbesondere dank seiner schlechten Zeiteinteilung im Mittelspiel verlor. Nach schwacher Eröffnungsphase bot mein Gegner eine Abwicklung in ein Endspiel mit sehr guten Gewinnchancen für mich an. Mit genauen Zügen gewann ich das Endspiel. Sebastian hatte es mit einer hochmotivierten Gegnerin zu tun, die am Ende des Turnieres eine IM-Norm erreichen könnte. Nach schwacher Eröffnungsbehandlung griff Sepp in seinem Stonewall typisch am Königsflügel an und erhielt dank gegnerischen Fehlern wieder Chancen, die zum Teil ungenutzt blieben. Nach der Zeitnotphase hatte er einen Minusbauern im Schwerfigurenendspiel. Aber auch in dieser Phase erhielt er gute Möglichkeiten. Jedoch spielte er an einer Stelle zu optimistisch, indem er einen gedeckten Freibauern nach vorne zog, der nachher verloren ging. In der Endspurtphase misshandelte er ein elementares Turmendspiel noch zum Verlust.

Damit haben Lutz, Sepp und ich jeweils 3,5 Punkte; Mike hat 5,5 Punkte.

Morgen erwartet uns ein “Kampf der Geschlechter”:

Schmidt-Schäffer, Sebastian – Dauletova, Gulmira

Umudova, Nargiz – Figura, Atila Gajo

Mattick, Lutz  – Klek, Hanna Marie

Yakupova, Aysla – Mike Pflantz

A-Gruppe

B-Gruppe

Atila Gajo Figura

WLAN Ausfall

Der WLAN Ausfall verhinderte eine weitere Berichterstattung.

Mike Pflantz hat sich nach verhaltenem Start mit zwei Siegen nach vorne gearbeitet, hat jedoch gestern ein gewonnenes Endspiel nicht erfolgreich abschließen können. Damit steht er nun bei 5 Punkten und muss noch 2 Siege erzielen, wenn er vom Preistopf etwas abhaben möchte.

Bester Kreuzberger ist Lutz Mattick, allerdings gelang dem weißen Riesen gestern kein Sieg und mit den schwarzen Steinen konnte er aus seinen guten Stellungen bislang keine Ausbeute erzielen. Zur Zeit hat er 3,5 Punkte und damit berechtigte Chancen auf eine IM-Norm.

Sebastian Schmidt-Schäffer hat sich mit 2 Siegen und einem gestrigen Remis wieder stabilisieren können. Auch er hat 3,5 Punkte.

Dank gesundheitlicher Probleme, die gestern ihren vorläufigen Höhepunkt fanden, habe ich eine Ausbeute von 2,5 Punkte.

Paarungen der A-Gruppe

Paarungen der B-Gruppe

Atila Gajo Figura

1. Tag: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…

Heute fuhren wir

– Lutz Mattick

– Mike Pflantz

– Sebastian Schmidt-Schäffer (ZAP)

und ich nach Pardubice. Die Anreise entsprach schon mal nicht unseren Erwartungen.

Bereits in der Vorplanung ging einiges drunter und drüber. Beispielsweise hatte ich völlig verplant eine Wegbeschreibung vom Bahnhof “Pardubice hl.n” zum “Hotel Hurka” auszudrucken; dies könnte bereits als negative Vorahnung einer pannenhaften Reise interpretiert werden, auch wenn dies natürlich keiner tat. Schließlich konnte man auch einfach vor Ort nach dem Weg sich erkunden, was auch realisiert wurde.

Treffpunkt unserer Reise nach Pardu war 10:25 Uhr vor dem Kaisers im Hauptbahnhof. Mit Plus-Minus 2 Minuten trudelten wir auch alle ein und gingen dann zum Gleis 1 runter, wo unsere Bahn auch pünktlich eintraf!

In der Voraussicht, dass der Zug leer sein wird, buchte Mike Pflantz im Vorhinein keine Platzkarten und das sah dann so aus:

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A-Klasse beendet!

Während Martin Kaiser seine Partie gewann und damit als erster Aufsteiger feststand, endeten die Partien von Veit Godoj und Konstantin Bubolz Remis. Ersterer wollte eine dreifache Stellungswiederholung anfangs nicht wahrhaben, musste sich jedoch nach der Rekonstruktion der Partie der Wahrheit beugen. Am Ende sprach die Wertung jedoch zu Gunsten von Veit Godoj.

Damit sind Martin Kaiser und Veit Godoj in die M-Klasse aufgestiegen!

Abgestiegen sind die Schachfreunde Detlef Habedank und Hans-Jürgen Körlin.

Alles weitere gibt es hier.

Atila Gajo Figura

Ergebnisse der 10. Runde in der A-Klasse

Die Ergebnisse Runde 10 sind online. Zwei Partien werden noch nachgeholt:

Aus der 8. Runde Miran Alic gegen Veit Godoj am 06.07.2010

und

aus der 9. Runde Veit GodojKonstantin Bubolz am 01.07.2010!

An der Front bewegt sich zur Zeit Martin Kaiser. Allerdings können die Nachholer den ganzen Stand auf den Kopf stellen. Weitere Kandidaten für den Aufstieg sind: Martin Kunze, Godoj Veit und Konstantin Bubolz.

In Sachen Absteiger ist mir noch nicht klar, ob 3,85 Punkte (35% von 11 möglichen Punkten) auf oder abgerundet wird. Wer diese Punktanzahl erreicht, hat die Klasse gehalten!

Eindeutig abgestiegen ist SF Hans-Jürgen Körlin, der zur Zeit 2 Punkt aufweist. Sollten 3,5 Punkte für den Klassenerhalt ausreichen, müsste SF Habedank in der letzten Runde gegen Martin Kunze gewinnen.

Am 8. Juli fällt der Startschuss für die spannungsverheißende letzte Runde!

Alles Weitere findet man hier!

Atila Gajo Figura