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Kreuzberger unterwegs bei der DSAM in Potsdam

Am Wochenende tourte die Deutsche Amateurmeisterschaft in Potsdam. Von Freitag bis Sonntag wurden 5 Runden gespielt. Mit dabei 33 (!) Kreuzberger und 4 Kreuzberger schafften es aufs Treppchen. Die 4 Top-Platzierungen bedeuteten gleichzeitig den Sieg in der Vereinswertung.

DSAM Potsdam Teiln. Google (Android 11.0) Google (Android 11.0) Google (Android 11.0)
Gruppe A 29 Frederick Dathe Marius Gramb Alfred Nemitz
Gruppe B 93 Thomas Schunk Marlon Bock Momme Held
Gruppe E 101 Felix Zimmermann Milosz Mlynarski Leopold Köchert
Gruppe G 157 Aaron Würzburger Jonas Schieblich Gabriel Kreysin
Gruppengewinner und Qualifikanten: v.l.n.r.: Gruppe A, B, E und G

Kreuzberger U10-Kinder sind Deutscher Vizemeister 2025!

Turnierbericht von Dirk Sander

Damit hatte niemand gerechnet: Im Herzschlagfinale der Deutschen U10-Vereinsmeisterschaft 2025, die vom 27. bis 30. Dezember in Stuttgart stattfand, holen sich unsere jüngsten Talente den Silberpokal!

Unser Team mit Tino Sander, Lukas Stanisic, Tymofii Malyi, Aaron Würzburger und Jonas Kopper blieb unter allen 40 Mannschaften als einzige ungeschlagen (5 Siege, 2 Unentschieden) – eine herausragende Mannschaftsleistung.

Über das gesamte Turnier hinweg wuchsen unsere Jungs über sich hinaus. Als Teambetreuer hatte ich das „Luxusproblem“, fünf gleichermaßen formstarke und hoch motivierte Kinder ans Brett schicken zu können.

Nach einem Sieg in der Schlussrunde gegen die Überraschungsmannschaft des Turniers von Zitadelle Spandau standen wir sogar kurz vor dem ganz großen Coup. Der Meistertitel ging am Ende aber verdient an Lokalrivalen TSG Oberschöneweide, der Turnierfavorit Hamburger SK überzeugend bezwang und so in der Sonneborn-Berger-Wertung die Nase vor hatten.

Anspannung vor Start der letzten Runde gegen Spandau

Dass wir beim Kampf um vordere Plätze mitspielen könnten, deutete sich nach zwei klaren Auftaktsiegen erstmals mit dem souveränen 2:2 gegen Mitfavorit USV Dresden (vier ausgekämpfte Remis) in Runde 3 an.

Dramen dann in den Runden 5 und 6: Zunächst verpassen wir durch Turmeinsteller in letzter Sekunde, Tabellenführer SV Oberursel zu entthronen. In der Vorschlussrunde scheinen wir zu verlieren, doch am letzten Brett beweist die Elektronik, dass der Gegner geschummelt hat: Nach Stunden nervenaufreibenden Wartens gibt das Schiedsgericht unserer Reklamation auf „Berührt-geführt“ schließlich statt – wir spielen am Schlusstag um den Titel!

Gegner SK Germering zeigt sich als ganz schlechter Verlierer: Statt den (für einen 10-Jährigen verzeihlichen) Fehler einzugestehen, hagelt es üble Gehässigkeiten und Gegenanträge – die Angelegenheit hat ein trauriges Nachspiel und macht nachdenklich, welche Werte gerade im Kinderschach vermittelt werden sollen, wenn Ergebnisse wichtiger sind als Fairplay.

Am Ende überwiegt bei uns die Freude über den Erfolg aber um Längen: Kreuzberg und Berlin (alle drei Teilnehmer unter den Top 10!) können stolz auf seine jüngsten Schachkinder sein!

Der Dank für diesen Erfolg gebührt vielen: Brigitte, die das Kreuzberger Kinder- und Jugendschach unermüdlich fördert; unserem Trainer Tom, der seit letzten Sommer unsere U10-Trainingsgruppe leitet (die wir um Tino und Lukas herum aufgebaut haben, die zur deutschen Spitze in ihrer Alterklasse zählen) und der daraus in wenigen Monaten Meisterschaftskandidaten geformt hat; den Eltern unserer U10-Kids, die keine Mühe scheuen, unsere Kinder zu unterstützen; aber auch den anderen Kinder und ihren Eltern der Trainingsgruppe, die sich gegenseitig zu Höchstleistungen anspornt.

Für uns alle ist dieser Jahresabschluss eine große Motivation – im Jahr 2026 geht unsere Reise weiter!

DS

 

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Bericht Homepage: Die letzte Runde war so spannend – immerhin war Platz 1 in greifbarer Nähe. Dazu musste aber zunächst ein Sieg her gegen das Team von Zitadelle Spandau, das übrigens auch ein sehr gutes Turnier gespielt hat. Das hatte schon mal geklappt – 2,5:1,5. Aber in der Spitzenpaarung besiegte die Mannschaft vom TSG Oberschöneweide mit 3:1 die starken Hamburger und sicherte sich damit Platz 1, wozu wir herzlich gratulieren!

Damit stand das Ergebnis fest: Ein hervorragender 2. Platz für unsere U10-Mannschaft, am Ende mit 12 Mannschaftspunkten und einem Brettpunkt mehr als der Erstplatzierte. Dazu unsere besten Glückwünsche! Lang, lang ist  es her, dass wir solch ein Ausrufungszeichen bei einer Deutschen Vereinsmeisterschaft setzen konnten. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten: den Kindern, dem Mannschaftsbetreuer Dirk Sander, dem Trainer Tom George und den Eltern. Ihr seid ein tolles Team!

Mit einer Leistung von 6 aus 7 Punkten am 1. Brett hat Tino Sander den Grundstein gelegt für den Erfolg, an dem alle beteiligt waren:

Nr. Name Tit. Geb. DWZ Elo Σ
1 Tino Sander 2015 1738 1804 6
2 Lukas Stanisic 2016 1691 1778 4
3 Tymofii Malyi 2016 1313 1595
4 Aaron Würzburger 2015 1247
5 Jonas Kopper 2016 1000 3

 

Pl. Team Ø DWZ Land MP SoBo BP
1 TSG Oberschöneweide 1567 Berlin 12 168 19
2 SC Kreuzberg 1497 Berlin 12 158½ 20
3 SK Germering 1480 Bayern 10 165½ 20
4 Hamburger SK 1646 Hamburg 10 165 19½
5 Karlsruher SF 1335 Baden 10 128½ 18½
6 SV Oberursel 1565 Hessen 10 127½ 15½
7 SF Heidelberg 1386 Baden 10 125½ 16
8 USV TU Dresden 1602 Sachsen 9 173 18½
9 SC Zitadelle Spandau 1142 Berlin 9 135 15½
10 TTC Fritzdorf 1199 Nordrhein-Westfalen 9 118 15½

 

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Heute in der letzten Runde kann noch alles passieren. Wir spielen gegen den SC Zitadelle Spandau. Am Spitzenbrett spielen Hamburg und Oberschöneweide. Falls die TSG gewinnt, haben wir sogar im Falle eines Sieges sogar die Chance auf Platz 1.

Hier könnt ihr die Übertragung verfolgen. Daumen drücken!

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Heute startet auch unsere U10-Mannschaft bei der DVM, heute morgen zunächst mit einer machbaren Aufgabe. Aber danach wird es noch zwei weitere Runden geben – ein anspruchsvolles Programm am 1. Spieltag und auch am 2. Tag.

Rundenbeginn heute und morgen ist 09:30, 13:00 und 16 Uhr. Am letzten Tag wird nur noch eine Runde um 09:00 Uhr gespielt.

Wir sind an Platz 5 gesetzt – das lässt doch hoffen! Wir drücken euch ganz doll die Daumen und wünschen euch Erfolg und viel Spaß bei dem Turnier!

Vielen Dank an Dirk Sander, der das Team begleitet! Und natürlich an die Mütter, die ebenfalls dabei sind.

DSJ-Seite

Live-Übertragungen

Lichess

Chessbase

Twitch

In der Bahn wurde dafür gesorgt, dass alle im Zug wussten, wo sie die U10-Mannschaft des Schach-Club Kreuzberg finden.

 

3. Platz bei der Deutschen Vereinsmeisterschaft U20w

In Rotenburg/Wümme haben unsere Mädchen bei der DVM U20w einen Podestplatz errungen. Sie wurden Dritter hinter dem Sieger Essen-Werden und unserem Reisepartner in der Frauen-Bundesliga, dem Chemnitzer SC. Wir gratulieren dem Team und der Mannschaftsbetreuerin Amina zu diesem Erfolg. Beeindruckend auch die Ausbeute an Brettpunkten – Maha sogar mit 5,5 aus 7.

Nr. Name Tit. DWZ Elo Σ
1 Margarita Mazurtsova 1880 1875 5
2 Madiha Fock 1780 1729 5
3 Maha Ali 1648 1701
4 Valerie Komar 1720 1761
  1. Tabellenplatz (Endstand)

 

Unser Team: Madiha, Margarita, Valerie, Maha und Teamleiterin Amina

Morgen startet die Deutsche Vereinmeisterschaft U20w in Rotenburg/Wümme und wir sind mit einem Mädchenteam dabei. In diesem Jahr spielt Amina Fock zwar nicht mehr mit wie noch vor zwei Jahren, sie ist aber als Betreuerin vor Ort dabei.

2025 starten wir mit folgender Besetzung – für Amina ist Madiha nachgerückt.

1 Margarita Mazurtsova 1880 1875
2 Madiha Fock 1780 1729
3 Maha Ali 1648 1701
4 Valerie Komar 1720 1761

Wir sind in diesem Turnier an 1 gesetzt – mal sehen, war wir daraus machen können. Die Konkurrenz ist recht stark und vor allem Chemnitz, unser Reisepartner in der Frauen-Bundesliga, ist gerade auf Erfolgskurs.

Wer zuschauen und mitfiebern möchte, hier gibt es ab morgen Live-Übertragungen:

Lichess 

Chessbase

DSJ-Seite 

Twitch

Mannschaft vor 2 Jahren: Amina, Valerie, Maha, Margarita

 

 

Frohe Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr!

Wir wünschen unseren Mitgliedern und ihren Angehörigen, unseren Freunden und Besuchern ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute im neuen Jahr!

Wieder verzeichnen wir ein Jahr mit einem Mitgliederzuwachs – inzwischen steuern wir auf die 300er-Marke zu! Wir bedanken uns bei euch allen, die ihr daran mitwirkt, dass unser Verein so erfolgreich ist. Das sind insbesondere unsere ehrenamtlichen Helfer nicht nur im Vorstand, unsere Trainer und Mannschaftsführer – und natürlich unsere langjährigen Mitglieder mit ihrer Treue und Verbundenheit zu unserem Verein.

Im Namen des Vorstands des Schach-Club Kreuzberg e. V.

Brigitte Große-Honebrink

Fritz-Stutzke-Pokal: Constantin Vogel holt den Pokal und Henrik Petersen gewinnt das Turnier

Längst überfällig hier nun der Abschlussbericht zum Fritz-Stutzke-Pokal. 24 Teilnehmer gingen an den Start. 2024 waren es 7 Teilnehmer und 2023 waren es 8 Teilnehmer. Das ist ein ordentlicher Sprung gegenüber den beiden Vorjahren. Dazu beigetragen haben auch 11 Gastspieler, denn der Pokal wurde erstmals als offenes Turnier ausgerichtet. Kleiner Wermutstropfen trotz klar positivem Trend: Auch mit kräftig gerührter Werbetrommel im Vorfeld waren doch “nur” 13 Kreuzberger dabei. Sehr erfreulich war die Beteiligung an der Spitze. Mit Michael Strache, Henrik Petersen und Constantin Vogel waren 3 Spieler mit einer Elo jenseits von 2200 dabei und waren damit die haushohen Elo-Favoriten.

Im Finale spielte Henrik gegen Constantin. Henrik hatte über weite Teile der Partie einen wahrscheinlich gewinnträchtigen Vorteil. Constantin verteidigte sich findungsreich und konnte das Endspiel Remis halten. Anschließend wurden 2 Schnellschachpartien gespielt. Den Stichkampf konnte Henrik dann klar mit 2:0 für sich entscheiden. Henrik hat damit das Turnier gewonnen und sich das Preisgeld für den Turniersieg gesichert. Constantin stand als letzter verbleibender Kreuzberger im Turnier schon vor der Finalpartie als Kreuzberger Pokalsieger fest und hat sich damit in der Hall of Fame verewigt. Jürgen Federau hat das “kleine Finale” gegen Jörg Wulff gewonnen.

Alle Ergebnisse gibts auf der Turnierseite. Das Turnier wurde direkt im Anschluss auch gleich DWZ-ausgewertet.

Triggerwarnung: Henrik steht links im Original leider mit leeren Händen da. Da ein Sieger doch aber immer etwas in den Händen hält (z.B. Geldumschlag, Urkunde, Scheck, Pokal etc.) hab ich ihm per KI einen Briefumschlag mit den verdienten 100 Euro verpasst. Die KI weiß leider trotz detailiertem Prompting nicht wie groß ein Briefumschlag in Deutschland ist. Aber egal. So muss er jetzt nicht mehr mit leeren Händen dastehen :)

   

Oberliga Ost: Endlich wieder Auswärtssieg! SCK I gewinnt gegen Weisse Dame mit 6,5:1,5

Unkraut vergeht nicht – und unsere leidgeprüfte erste Mannschaft hat das Siegen nicht verlernt. Nach einer langen Durststrecke in der 2. Bundesliga und im September waren wir am Sonntag endlich mal wieder Favorit statt Underdog. In der sehr starken Oberliga Ost sollten wir solche Kämpfe wie der gegen Weiße Dame aber nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ein Abstieg ist nicht ausgeschlossen und jeder Punkt lässt uns die Kämpfe und potenziellen Niederlagen gegen die Topmannschaften etwas entspannter angehen.

Weiß am Zug: Was musste Aron hier im Voraus berechnet haben, um seine Figuren zu retten? Warum scheitert 1.Lxf8?

Apropos entspannt: Im Kampf gegen Weisse Dame zeichnete sich früh ab, dass wir unserer Favoritenrolle auch nachkommen würden. Die hinteren Bretter legten dabei gut vor. Max gewann an Brett 7 mit unkonventioneller Eröffnung und seinem typisch schnellen Spiel schon recht früh einen Bauern und nach Zeitnotpatzer seine Partie. Während sein Gegner vom Inkrement lebte, blitze Max mit über einer Stunde Bedenkzeit seine famosen Züge fröhlich bis zum Sieg runter. Julian investierte an Brett 8 etwas mehr Zeit und erreichte eine symmetrische Stellung, in der er jedoch mit Schwarz 2 volle Tempi mehr besaß. Diesen Vorteil wandelte er prompt in einen Bauern, Figurenspiel und ein engmaschiges Mattnetz um. Zeitgleich standen wir an fast allen anderen Brettern gut bis komplett gewonnen, den nächsten Punkt machte Aron an Brett 3 aber erst in der Zeitnotphase kurz vor Zug 40. Er hatte eine oberflächlich ruhige, positionell saubere, aber letztlich sehr taktische Partie mit vielen kleinen Feinheiten gespielt (siehe Diagramm). Mit geschwächtem König und schlechteren Figuren sah sein Gegner in akuter Zeitnot seine letzte Chance in einem hochspekulativen Turmopfer, das den weißen König freilegte, jedoch Aron überhaupt nicht aus der Ruhe brachte. Zur Zeitkontrolle stand es damit 3:0. Als Freddy dann an Brett 4 seine etwas missglückte Eröffnung durch aktives Spiel im Endspiel zum Remis rettete, löste er damit auch die einzige Stellung auf, in der wir überhaupt deutlich schlechter standen. Aaron konnte an Brett 5 aus seiner Eröffnung keinen substanziellen Vorteil gewinnen und war nach einer geschickten Abwicklung seines Gegners in ein elementares Turmendspiel mit seinem schnell folgenden Remis nicht völlig unzufrieden.

Johannes dominiert mit Schwarz das Brett und hat die gegnerische Dame auf h1 gedrängt …
… um dann später im Endspiel den weißen König auf h1 einzusperren. Weiß hatte keine sinnvollen Züge mehr und gab auf.

Drei Partien liefen damit beim Stand von 4:1 noch, wobei Robert und Johannes an den vorderen beiden Brettern völlig dominant standen und den Mannschaftssieg sichern sollten. Johannes stand in seiner Partie zwar ab ca. Zug 15 auf Gewinn und verbannte die weiße Dame ansehlich nach h1, erlaubte seinem Gegner später aber ein praktisch sinnvolles Befreiungsopfer von zwei Figuren gegen Turm und zwei Bauern samt Abtausch in ein Endspiel. Mit bester Verteidigung hätte sein Gegner noch einige Probleme stellen können, gab aber stattdessen nach einer Partie in permanenter Zeitnot einen seiner Bauern zu leichtfertig ab und erlaubte nunmehr ein Gefängnis für seinen König auf h1 (siehe Diagramm). In späteren Analysen wurde der korrekte Zeitpunkt für den „Cashout“ debattiert, an dem Johannes seinen positionellen Vorteil durch Materialgewinn realisieren hätte können – doch das hätte uns die schöne Schlussstellung verwehrt. Robert gewann eine langsame, wunderschön positionelle Partie, in der er dank geschlossenem Zentrum und Raumvorteil ein volles Brett dominierte. Beide Seiten stellen abwechselnd Drohungen auf, doch während Roberts Figuren immer aktiver wurden und schnell den Flügel wechseln konnten, standen die seines Gegners zunehmend passiv auf der achten Reihe. Den Endstand von 6,5:1,5 besiegelte Stevan an Brett 6, der in seinem Debut für Kreuzberg ein langes Endspiel mit kleinem Vorteil zu konvertieren versuchte, sich am Ende aber mit Remis zufriedengeben musste. Die Einzelergebnisse finden sich wie immer beim Ergebnisdienst.

Work hard, play hard. Oder zumindest feiert man den Mannschaftssieg und genießt den Weihnachtsmarkt. In diesem Fall (v.l.): Aron, Julian, Freddy, Consti (nur Kiebitz), (Doppel-)Aaron und Robert.

Fazit des Spieltages: Zwei Schwarzremis, ein Weißremis und ansonsten fünf völlig einseitige Gewinnpartien tun der Kreuzberger Seele gut, auch wenn es „nur“ ein Pflichtsieg im potenziellen Abstiegskampf war. Zahlreiche Partien und Eröffnungsfeinheiten wurden beim anschließenden Essen ausführlich analysiert und der Sieg mit einem kleinen Abstecher auf den Charlottenburger Weihnachtsmarkt gebührlich gefeiert. Der vielbeschworene Teamgeist unserer jungen, spielstarken Truppe war wieder spürbar (falls er je weg war), genau wie die Vorfreude auf unsere Doppelrunde in Görlitz im Januar. So kann das Schachjahr 2026 kommen!

Unsere Kinder und Jugendlichen bei der Berliner Jugendeinzelmeisterschaft 2026

Die Vorrunden sind absolviert und neben einigen Freiplätzen haben sich noch weitere Kinder und Jugendliche für die BJEM 2026, die wie immer in den Winterferien ausgetragen wird, qualifiziert.

AK u10: Lukas Stanisic, Tymofii Malyi

u12: Tino Sander

u14: Arthur Hoppe

u14w: Valerie Komar

AK u16: Hiroki Mauss

u18: Momme Held

U18 w: Madiha Fock

Wir gratulieren euch und wünschen euch viel Erfolg bei der BJEM 2026!

Die Mädchen müssen noch um die Qualiplätze für die Mädchenmeisterschaft spielen, da können noch weitere Plätze hinzukommen.

Ereignisreiches Frauen-Bundesliga-Wochenende – leider ohne Punktausbeute für die Gastgeberinnen

Die Mannschaft des Schach-Club Kreuzberg
Unser Team vor der Runde am Sonntag gegen Baden-Baden – Martina Skogvall, die am Samstag gewonnen hatte, war heute nicht dabei

Gern hätten wir auch von diesem Heimspiel-Wochenende ein oder zwei Mannschaftspunkte mitgenommen. Aber das hat leider nicht so richtig geklappt. Trotzdem können wir mit dem Wochenende als Ausrichter zufrieden sein. Wir konnten mit Baden-Baden eine der stärksten Frauen-Bundesliga-Mannschaften bei uns begrüßen, ebenso wie die Mannschaften von Freiburg-Zähringen und unserem Reisepartner Chemnitz.

Der Bezirksstadtrat Andy Hehmke (SPD) hat uns anlässlich der Ausrichtung der Bundesliga-Runde besucht und ein Grußwort des Bezirks überbracht. Wir sind ja in der glücklichen Lage, dass unser Verein seit vielen Jahren in einem Gebäude des Sportamts Friedrichtshain-Kreuzberg untergebracht ist. Herr Hehmke lobte, dass wir durch unseren Aufstieg in die Frauen-Schachbundesliga unseren Sport weiter in den Mittelpunkt gerückt hatten. Auch Herr Dathe, der Leiter des Schul- und Sportamts, war am heutigen Samstag mit von der Partie.

Thomas Weischede hat der Berichterstatterin im Namen der Emanuel-Lasker-Gesellschaft freundlicherweise einen Sonderpreis, eine Vera, verliehen. Dieser Preis sollte auch allen anderen Personen gelten, die unerlässlich sind, damit solche und andere Events stattfinden können.

Beide Ehrengäste machten jeweils einen Eröffnungszug am 1. Brett. Dann konnte es losgehen. Unsere einzige Chance an diesem Wochenende witterten wir gegen Freiburg-Zähringen – am Ende aber gelang nur Martina ein Sieg bei zwei Remis an den ersten beiden Brettern (Sonja und Magda). Chemnitz überraschte am Samstag mit zwei Siegen an Brett 1 und 2 gegen Baden-Baden.

Partien auf Lichess

Am Sonntag konnte zumindest eine unserer Spielerinnen punkten: Amina Fock gewann überraschend gegen Ketino Kachiani-Gersinska. Die Chemnitzerinnen feierten dagegen einen 5:1-Sieg gegen Freiburg-Zähringen – besondere Freude dürfte im Haus Czäczine geherrscht haben, Mutter und Töchter gewinnen ihre Partien.

Noch eine Besonderheit in dieser Runde: GM Elisabeth Pähtz hat wohl ihre vorerst letzte Partie vor der Babypause gespielt. Wir wünschen ihr alles Gute!

Partien auf Lichess

Fotos von Frank Binding und Brigitte Große-Honebrink

Und noch ein Highlight dieses Wochenendes: Die Übertragung, Premiere für unser Team um Manuel Klink, hat einwandfrei geklappt. Es ist zwar in der Frauen-Bundesliga keine Pflicht, dennoch gab es an diesem Wochenende an allen Spielorten Live-Übertragungen.

Zudem gab es Live-Bilder von WIM Sonja Maria Bluhm mit begleitender Live-Analyse, u.a. mit Katharina Reinecke, die bei uns im Vereinsraum verfolgt werden konnte. Sonja streamt auf diesem Kanal: https://www.twitch.tv/bluhmanda.   Zusätzlich analysiert sie jeweils montags ab 20:00 Uhr nach den Runden ihre und weitere Partien ihrer Mannschaftskolleginnen. Natürlich sind die Aufnahmen weiterhin verfügbar.

Live im Vereinsraum eine Etage tiefer

Bericht beim DSB über dieses Wochenende

Tabelle und Ergebnisse beim Schachbund

Weiter geht es im Februar gegen Deizisau und Schwäbisch-Hall – zwei klingende Namen der Frauen-Bundesliga!

Frauen-Regionnalliga Runde 2

Wir haben nicht nur eine Mannschaft in der Frauen-Bundesliga, sondern auch in der Frauen-Regionalliga, die in der 1. Runde überzeugend gewonnen hatte. Am heutigen Sonntag lief es nicht so gut gegen die TSG Oberschöneweide – nur Elnaz konnte einen halben Punkt einheimsen. Alle anderen haben leider verloren.

Tabelle und Ergebnisse

 


Vorbericht: Nach unserem guten Saisonauftakt in der Frauen-Bundesliga warten am Wochenende wichtige Herausforderungen auf uns.

Ausrichter: SC Kreuzberg
Sa 29.11.25 14:00 SC Kreuzberg SK Freiburg-Zähringen 1887
Sa 29.11.25 14:00 Chemnitzer SC Aufbau 95 OSG Baden-Baden

Am Samstag empfangen wir unsere Gäste etwas früher – 13:30 Uhr – auch der Bezirksstadtrat Herr Andy Hehmke wird uns anlässlich der Ausrichtung der Frauen-Bundesliga besuchen und ein Grußwort sprechen.

Weil es im April eine zentrale Endrunde in Bad Königshofen geben wird, bleibt diese Runde unsere einzige Gelegenheit, die Frauen-Bundesliga auszurichten. Wir freuen uns auf alle Mannschaften, aber natürlich ist es eine besondere Ehre, die durchweg starke Mannschaft der OSG Baden-Baden zu empfangen.

Die Partie an Brett 1 – heute Elisabeth Pähtz gegen Sonja Maria Bluhm im Livestream auf Twitch

Die Partien werden übertragen:

Lichess

Chessbase

Wer natürlich live vor Ort dabei sein möchte, ist dazu herzlich eingeladen.

Gespielt wird im Haus des Sports, Böcklerstr. 1, 10969 Berlin (Parkraumbewirtschaftung am Samstag).

Alle Infos beim Bundesliga-Ergebnisdienst

Bericht beim Berliner Schachverband

Kreuzberger Bullet-Turnier 2026

Am 16.01.2026 wagen wir ein kleines Experiment. Ein Bullet-Turnier mit einer Bedenkzeit von 1 Minute + 2 Sekunden Inkrement. Online ist Bullet die mit Abstand am meisten gespielte Variante. Over-the-Board gibt es solche Turniere dagegen kaum. Zumindest in Berlin gab noch kein OTB-Bullet-Turnier. Das ändern wir jetzt. Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen. Anmelden könnt ihr euch ab sofort über unsere Turnierseite: https://www.schachclubkreuzberg.de/event/kreuzberger-bullet-turnier-2026/

Das Startgeld wird zu 100% ausgeschüttet. Eingeladen sind alle Schachfreunde, die Spaß an der schnellen Variante haben.