BMM-Schlussrunde
Gestern ging die BMM zu Ende. Für SCK4 ging es noch einmal richtig um die Wurst. Für alle anderen Mannschaften ging es “nur” noch um ein anständiges Tagesergebnis, denn die wichtigen Entscheidungen über Aufstieg und Klassenerhalt fielen bereits am 8. Spieltag.
SCK2 hat nach 8 Saisonsiegen doch noch einmal verloren. Die Mannschaft hatte das Ticket für den Aufstieg in die Landesliga aber bereits gelöst. Mit 16:2 Mannschaftspunkten kann das Team auf eine starke Saison zurückblicken. SCK3 hat mit etwas Rückenwind durch einen kampflosen Punkt an Brett 1 knapp gegen Tegel3 gewonnen. SCK4 musste gegen den Aufstiegsaspiranten TSG2 ran und kam arg unter die Räder. Die Niederlage bahnte sich recht früh an und der Klassenerhalt war aus eigener Kraft nicht mehr zu schaffen. Der Klassenerhalt war anschließend davon abhängig wie der direkte Abstiegskonkurrent Makabi gegen Friedrichshagen spielt. Makabi schaffte unerwartet ein 4:4. Dabei leistete Friedrichshagen für Makabi durchaus relevante Starthilfe, da sie das 8.Brett unbesetzt ließen. Der Abstieg von SCK4 war damit besiegelt. Bei einem Ergebnis von 3,5:4,5 wäre Makabi abgestiegen. Knapper gings nicht. SCK5 spielte Remis. SCK6 überrollte Empor3 mit 7:1 und schaffte nach einem Fehlstart mit 0:10 MP in die Saison noch ein sehr respektables Saisonergebnis. SCK7 gewann mit 7,5:0,5 noch höher gegen TSG8 und holte von allen Kreuzberger Mannschaften die meisten Brettpunkte der Saison. Die 3 Mannschaften der 3.Stadtklasse hatten spielfrei.
Herzlichen Glückwunsch an die aufgestiegenen Mannschaften SCK2, SCK7, SCK9 und SCK10.
Über die ganze Saison verteilt hatten wir bei 9 Mannschaften nur 4 mal ein kampfloses Brett in unseren Reihen. Das sah in den Vorjahren noch ganz anders aus.
Dank an die Mannschaftsleiter für die Orga und an alle Mitstreiter!
Frauen-Bundesliga – der SC Kreuzberg war dabei, aber nun ist es vorbei
Am Ende wurde es nach anfänglichem Highlight doch der letzte Platz in der höchsten Frauen-Liga in Deutschland.
Heute Abend um 19:30 Uhr zieht WIM Sonja Maria Bluhm noch mal ein Fazit des Wochenendes und analysiert einige Partien. Der Stream wird später auch auf Youtube zu sehen sein.
Hier ist der Link: https://www.twitch.tv/bluhmanda/
Hier zunächst meine und Raj Tischbiereks Reaktionen auf der Homepage des DSB. Ein Bericht mit vielen Fotos folgt.
Good bye Berlinerinnen: “Wunder sind möglich . aber nicht auf der Tagesordnung.” Und: “Trotzdem war es eine interessante Saison.”
Diese vielen direkten Duelle im Abstiegskampf sind das Salz in der Endrunden-Suppe. Spannend für alle neutralen Fans, nervenzerfetzend für die Beteiligten. Und die erste Enttäuschung muss das Berliner Team in der Bundesliga verkraften. Zwei Niederlagen bei der Endrunde bedeuten das vorzeitige Aus im Abstiegskampf. Vier Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. Während der SV Hemer 1932 dank guter Brettpunkt-Ausbeute noch hoffen darf, durch einen Sieg im direkten Duell mit dem Chemnitzer SC Aufbau 95 morgen noch drinzubleiben.
Die Enttäuschung beim SC Kreuzberg hielt sich unterdessen auf Nachfrage in Grenzen. Brigitte Große-Honebrink sagte: „Nein, sehr traurig bin ich nicht. Nach unserem überraschenden Aufstieg war eigentlich klar, dass wir es in der Frauen-Bundesliga sehr schwer haben würden“, so die Teamchefin, „und wie die Ergebnisse zeigen, haben Mannschaften, die wie wir ohne wesentliche Verstärkungen den Aufstieg wahrnehmen, kaum eine Chance. Trotzdem war es eine schöne und interessante Saison, auch mit unseren Neuzugängen Sonja und Magdalena. Sonja Maria Bluhm hat zudem mit ihrem Stream nach den Runden für ein I-Tüpfelchen gesorgt. Magdalena Kozak ist während der laufenden Saison Mutter geworden, sodass wir auf sie am Spitzenbrett verzichten mussten. Toll war auch, dass uns ein erfahrener Großmeister wie Raj Tischbierek immer zur Seite stand. Alles in allem trotz des Abstiegs eine gute Saison, mit einem tollen Team, eine Erfahrung, die wir sicher nicht so schnell vergessen werden. Ob ein Wiederaufstieg gelingen kann und – dann – auch gewollt ist, bleibt noch offen.“ Trainer Raj Tischbierek ergänzte: „Der Saisonverlauf hat gezeigt, dass kleine Wunder zwar möglich, aber nicht auf der Tagesordnung sind. Man braucht sie aber, wenn man aufsteigt und als klarer Underdog die Klasse halten will. Ohne Wunder muss man sich – ohne Erfolgsgarantie – entweder Legionäre holen oder die Beschäftigung mit dem Schach auf breiter Front massiv nach oben schrauben. Beides passierte nicht, was ganz bewusste Entscheidungen waren. Ich hoffe und glaube aber, dass die Kreuzbergerinnen den Ausflug ins Oberhaus genossen haben.“ Er würdigte ausdrücklich noch einmal Teamchefin Brigitte Große-Honebrink, „die mit ihrem Engagement stellvertretend dafür steht, was die Schachvereine am Leben hält. Vielleicht ist sie sogar ganz froh darüber, dass es in der 2. Liga wieder etwas ruhiger wird …“
Klassenturniere 2026 ausgeschrieben
Pünktlich zur Berliner Meisterschaft geht die Ausschreibung für die Klassenturniere 2026 online. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Es gilt die Klassenberechtigungsliste des BSV, die nach dem Ende der aktuell laufenden BEM sicherlich noch einmal aktualisiert wird. Zur Turnierseite.
Update 14.04.: Die A-Klasse ist ausgebucht. Wer möchte, kann sich auf die Warteliste setzen lassen und rückt bei Bedarf nach.
Monatsturniere April: Blitz und 960
Trotz Ferien, BEM und Championsleague trafen dann doch 22 Spieler zum Blitz ein. Guy Moss ist neu in Berlin, und gewann gleich bei seinem “Antrittsbesuch”, vor Daniel Holzapfel und Turbat Todmunkh, der wie im Vorjahr in den Ferien den weiten Weg von der Mongolei zu seiner Berliner Verwandschaft hinter sich gebracht hatte und erneut bei uns vorbeischaute.
Beim Schach960 war ein starkes Teilnehmerfeld mit 17 Spielern am Start, was immerhin Saisonrekord war. Dabei holte Daniel seinen 1. Saisonsieg. In der Gesamtwertung gabs an der Spitze keine Veränderungen. Klaus Lehmann und Alexander Kurz produzierten jeweils Streichwerte, weswegen Klaus unverändert mit einem Pünktchen vor Alexander die Grand-Prix-Wertung anführt.
| April | Teiln. | |||
| Blitz-Tabelle | 22 | Guy Moss | Daniel Holzapfel | Turbat Todmunkh |
| 960-Tabelle | 17 | Daniel Holzapfel | Dirk Paulsen | Guy Moss |
Kreuzberger beim größten Schachturnier der Welt dabei!
Bericht von Dirk Sander
Über die Ostertage fand vom 2. bis 6. April das größte Schachturnier der Welt statt: das grenke Chess Open in Karlsruhe. 2026 gab es mit über 3.500 Spielerinnen und Spielern erneut einen Teilnahmerekord.
Neben Vincent, Magnus und vielen Weltstars, die man sonst live nur im Internet zu Gesicht bekommt, waren auch viele Kreuzberger vor Ort! Prominent vertreten mit Sonja Maria Bluhm, die in Runde 1 im Duell mit Vincent Keymer einen großen Auftritt auf der Bühne der Schwarzwaldhalle hatte.
Das „grenke“ ist ein Turnier der absoluten Superlative. Weltstars in einem Open Seite an Seite mit den Amateuren sieht man sonst so wohl nirgends. Niemann, Abdusattorov oder Aronian an Brett 10, 20 oder 30 einmal direkt über die Schulter zu schauen, ist für uns „Normalsterbliche“ ein Luxus.
Dass man auch selbst die Runden mit rockiger „Einlaufmusik“ und Fiona Steil-Antoni zur Begrüßung beginnt, ebenfalls. Einzigartig auch die (meist) dreistellige Brettzahl, die man auf seinem Partieformular einträgt. Und verliert man, rutscht man nicht 10, sondern 150 Bretter nach hinten …
Unsere U12-Leistungsgruppe war in Karlsruhe mit Tino Sander, Mario und Leonhard Munoz, Tymofii Malyi und Aaron Würzburger am Start. Für sie bedeutete das Riesen-Turnier zugleich willkommene Wettkampfhärte (9 Runden in 4 Tagen!) und ein einzigartiges Erlebnis. (Alle Ergebnisse finden sich auf der Turnierhomepage, bei Chess-results und in u. s. Übersicht.)
Was bleibt sonst vom „grenke“? – Klar: Solch Aufwand und Line-up sind nur mit extrem viel Finanzkraft zu stemmen. Entspechend kommerzialisiert ist jeder Aspekt des Turniers: Werbung, Gratisproben, Sonderangebote und Fotos die Streamer. Ergebnis aber auch ein hochprofessionelles Produkt für Teilnehmer/innen und Öffentlichkeit – was dem Schach guttut.
Schachlich im Fokus steht die Promotion für „Freestyle Chess“ (wie Schach 960 seit Büttner/Weissenhaus nun heißt), das zeigen schon die Preisgelder. Entsprechend Zulauf haben die grenke Freestyle Open. Klassisches Schach bleibt aber das Maß der Dinge, 3000+ Teilnehmer/innen sprechen für sich.
Am liebsten hatte ich am Ende die Autogramm- und Selfie-Jäger. (Experten-Tipps gibt’s übringens von unserem Tymofii!) Die meisten der Stars waren hunderten Schach-Kids gegenüber geduldig und zugewandt. Vincent und Magnus (Letzterer bliebt nicht mal zur Siegerehrung – er kann einfach nicht verlieren) waren die schwierigsten Kaliber, hatten mit ihrer überbordenden Popularität aber auch schwer zu kämpfen.
Vielleicht kommen sie 2027 wieder, dann gibt’s eine neue Selfie-Chance. Aber auch ohne ist das „Erlebnis grenke“ eine klare Empfehlung!
Dirk Sander
| SC Kreuzberg @ grenke Open 2026 | Punkte | Platz |
| A-Open (998 Teilnehmer/innen) | ||
| Tschernatsch, Johannes | 6,5 / 9 | 73 |
| Matthes, Aaron | 5,5 / 8 | 189 |
| Dathe, Frederick | 4,5 / 7 | 444 |
| Geldner, Gerrit | 4,5 / 9 | 614 |
| Inkaya, Mustafa | 3 / 8 | 807 |
| B-Open (1531 Teilnehmer/innen) | ||
| Sander, Tino | 6 / 9 | 188 |
| Dehne, Julian | 6 / 9 | 218 |
| Sander, Dirk | 5,5 / 9 | 314 |
| Klein, Elias | 4 / 9 | 883 |
| Munoz Drozdzewski, Mario | 4 / 9 | 989 |
| Malyi, Tymofii | 3,5 / 9 | 1134 |
| Preissner, Annette | 1,5 / 9 | 1472 |
| C-Open (640 Teilnehmer/innen) | ||
| Wuerzburger, Aaron | 6 / 9 | 104 |
| Munoz Drozdzewski, Leonhard | 5,5 / 9 | 143 |
| Munoz Miranda, Marlon | 4 / 9 | 324 |
| Ziepa, Andreas | 4 / 9 | 366 |
| A-Open Freestyle (310 Teilnehmer/innen) | ||
| Bluhm, Sonja Maria | 4 / 9 | 166 |
| Hoppe, Arthur | 3 / 9 | 244 |
| B-Open Freestyle (203 Teilnehmer/innen) | ||
| Ziems, Michael | 5,5 / 9 | 46 |
Christian Syré ist Clubmeister!
Am Ende 9 spannender Clubmeisterschaftsrunden wurde Christian Syré neuer Kreuzberger Clubmeister. Die ersten 3 der Setzliste kamen ungeschlagen ins Ziel, aber Christian hatte in der Feinwertung die Nase vorn vor dem zweimaligen Sieger Michael Strache. Momme Held gab unterwegs noch ein Remis ab, und landete einen halben Punkt hinter den beiden auf Platz 3.
Starke Partien lieferten aber auch Gennaro Tedesco (am Ende an Brett 1), Florian Griebling und Paul Kaufmann ab, die deutlich oberhalb ihres Setzlistenplatzes abschnitten.

Kreuzberger unterwegs – Oliver Biermann bei der DSAM, viele Kreuzberger beim Grenke-Open
Über die Feiertage ist wieder verstärkte Reiseaktivität zu verzeichnen. Ganzjährig unterwegs ist aber Oliver Biermann, der auf 2 Rädern die DSAM unsicher macht, sofern er nicht seiner großen Liebe Juventus Turin hinterherreist. Nachzulesen in einem schönen Beitrag, den der Deutsche Schachbund hier veröffentlich hat.
Volle Hütte herrscht auch in Karlsruhe, und Kreuzberger tragen fleißig in den 6 Turnieren zur Platznot bei. Lichess überträgt einige der Bretter, die Übersicht gibt es ansonsten auf Chess-Results.
4. U25-Elo-Youngsters

Zum vierten Mal laden der Schach-Club Kreuzberg und der Berliner Schachverband gemeinsam zum U25-Elo-Youngsters ein. Dieses Turnier findet parallel zum Werner-Ott-Open statt, vom 2. bis 8. August 2026, jeweils um 10 Uhr. Das Open beginnt schon einen Tag eher und dauert einen Tag länger. Die Teilnahme an beiden Turnieren ist möglich.
Preise: 1. Platz 200,00 EUR, 2. Platz 150,00 EUR, 3. Platz 100,00 EUR – weitere Preise und Pokale in den Kategorien: Mädchen, U18, U14, U10
Alle weiteren Infos in der Ausschreibung für das 4. U25-Elo-Youngsters
Kinder- und Jugendschnellturnier mit Elo-Auswertung am Bundesliga-Wochenende
Die Schachfreunde Berlin laden ein zum Kinder- und Jugendschnellturnier mit Elo-Auswertung – gespielt wird beim Schach-Club Kreuzberg
Wann?
Sonntag, 26. April 2026 ab 10.00 bis ca. 16.00 Uhr, Anwesenheitskontrolle bis 9.45 Uhr
Wo?
Schach-Club Kreuzberg, Haus des Sports, Böcklerstr. 1, 10969 Berlin
Wer?
Offenes Turnier mit max. 80 Teilnehmern für Kinder und Jugendliche der Jahrgänge 2006 und jünger
Bedenkzeit
10 Minuten plus 3 Sekunden pro Partie und Spieler*in
Modus
9 Runden Schweizer System mit FIDE-ELO-Auswertung, Zweitwertung: Buchholz mit einem Streichergebnis
Preise
Geldpreise plus Sachpreise in vielen verschiedenen Kategorien, keine Doppelpreise, Preisliste wird nach Turnierbeginn veröffentlicht, Geldpreise werden innerhalb der Preisränge nach Hort-System vergeben
Voranmeldung
Nur über das Formular weiter unten. Die Anmeldung wird nur wirksam, wenn innerhalb einer Woche nach der Anmeldung das Startgeld, in Höhe von 10,00 € (Jugendliche der Jahrgänge 2012 und jünger: 8,00 €) auf dem Konto IBAN: DE89 8306 5408 0005 3775 79 der Schachfreunde Berlin 1903 e.V. eingegangen ist. Bitte Name, Vorname des Teilnehmers sowie Startgeld Schnellturnier im Verwendungszweck angeben. Sollte die Zahlung nicht zeitnah erfolgen, verfällt der Startplatz!
Wer keine FIDE-ID hat, kann diese beim Deutschen Schachbund beantragen: www.schachbund.de/fide-identifikationsnummer.html. Ohne FIDE-ID ist eine Teilnahme nicht möglich.
Abmeldung
Abmeldungen per Mail an Daniel Weber bis zum 26. April 2026, 8:00 Uhr möglich. Nur dann erfolgt eine Rückzahlung des Startgeldes. Ansonsten verfällt es.
Siegerehrung
Im Anschluss an die letzte Runde gegen 16:30 Uhr.
kurz gesagt: Kurz ganz vorn
Beim Monatsschnellschach im März gab es eine kleine Kuriosität. Andreas Modler hatte bis zur 5. Runde alles gewonnen und musste als Führender mit 5/5 das Turnier aus privaten Gründen leider frühzeitig beenden. Am Ende wurde er mit 5/7 dennoch Zweiter. Nur Alexander konnte ihn noch abfangen und holte letztlich 5,5/7.
In der Grand-Prix-Wertung führt Dirk Paulsen deutlich und steuert einen weiteren Sieg in der Gesamtwertung an. Den Titel des Kreuzberger Schnellschachmeisters werden Alexander Kurz, Glib Makarov und Georg Adelberger unter sich ausmachen mit klarem Vorteil für Alexander, der 12 Punkte Vorsprung vor Glib bzw. 27 Punkte Vorsprung vor Georg hat und bei nur 6 Teilnahmen nicht gegen die Streichwertregelung arbeiten muss.
| März | Teiln. | |||
| Rapid-Tabelle | 34 | Alexander Kurz | Andreas Modler | Adis Artukovic |
Und hier die Schnellschach-Grand-Prix-Wertung
Bundesliga-Blitzturnier des Niedersächsischen Schachverbands im Haus des Sports

| Wann? | Donnerstag, 23. April 2026 ab 19:30 Uhr (1. Vorrunde – Anwesenheitskontrolle bis 19:20 Uhr) und Samstag, 25. April 2026 ab 19:00 (2. Vorrunde – Anwesenheitskontrolle bis 18:50 Uhr), Halbfinale + Finale am Samstag ab circa 21:30 Uhr nach Beendigung der 2. Vorrunde |
| Wo? | Haus des Sports, Böcklerstr. 1, 10969 Berlin, U-Bahn Prinzenstraße oder U-Bahn Kottbusser Tor |
| Wer? | Offenes Turnier mit jeweils 80 Teilnehmern in den beiden Vorrunden mit FIDE-Blitz-Elo-Wertung; jede/r SpielerIn darf nur an einer Vorrunde teilnehmen |
| Bedenkzeit | 3 Minuten plus 2 Sekunden ab dem 1. Zug |
| Modus
|
7 Runden Schweizer System à 2 Partien pro Runde mit wechselnden Farben gegen den gleichen Gegner, Zweitwertung: Buchholz mit einem Streichergebnis, Drittwertung: Ratingschnitt der GegnerInnen mit einer Streichwertung. Die zwei besten SpielerInnen der Vorrunden qualifizieren sich jeweils für das Halbfinale, deren Sieger für das Finale. Die Sieger der Vorrunden spielen gegen die Zweitplatzierten der anderen Vorrunde. Bei Gleichstand nach 2 Partien wird eine „Armageddon-Partie“ gespielt. Der/die SiegerIn der Vorrunde sucht sich die Farbe aus. Weiß muss gewinnen, Schwarz reicht ein Remis zum Gesamtsieg aus. Bedenkzeit: 5 Minuten Weiß / 4 Minuten Schwarz ohne Zeitzuschlag. Bei Gleichstand nach 2 Partien im Finale wird gelost wer sich die Farbe aussuchen darf. |
| Preisfonds | 5.000,00 € garantiert ab 120 TeilnehmerInnen |
| Preise | Gesamtwertung: 1. bis 4. Platz: 1.000,00 € / 750,00 € / 500,00 € / 500,00 € Plätze 3 bis 9 in den Vorrunden jeweils: 250,00 € / 200,00 € / 150,00 € / 100 € / 100 € / 75 € / 50 €. Bei Punktgleichheit werden die Preise innerhalb der Preisränge nach Hort-System geteilt. Beste SpielerIn mit FIDE-Blitz-Elo < 2000 je Vorrunde: 100,00 € – SpielerInnen ohne FIDE-Blitz-Elo sind nicht preisberechtigt Jugend-Preise U18 je Vorrunde: 100,00 € Keine Doppelpreise. Die Preise werden überwiesen. Bei SpielerInnen, die sich weniger als 180 Tage im Jahr in Deutschland aufhalten, wird eine Pauschalversteuerung von 15 % plus hiervon 5,5 % Solidaritätszuschlag einbehalten. |
| Vor-anmeldung | Nur über dieses Formular. Die Anmeldung wird nur wirksam, wenn innerhalb einer Woche nach der Anmeldung das Startgeld in Höhe von 20,00 € (Jugendliche der Jahrgänge 2008 und jünger: 15,00 €) auf dem Konto IBAN: DE89 8306 5408 0005 3775 79 der Schachfreunde Berlin 1903 e. V. eingegangen ist. Bitte Vorname und Name im Verwendungszweck angeben. Sollte die Zahlung nicht zeitnah erfolgen, verfällt der Startplatz. SpielerInnen mit einer FIDE-Blitz-Elo von 2500 oder höher gemäß Listen März 2025 oder April 2025 sind startgeldfrei. |
| Wer keine FIDE-ID hat kann diese beim Deutschen Schachbund beantragen. Anleitung zur Beantragung einer FIDE-ID. Ohne FIDE-ID ist eine Teilnahme nicht möglich. | |
| Abmeldung | Abmeldungen per Mail an thorben.lindhauer@gmx.de bis zum 23. April 2026, 14:00 Uhr (1. Vorrunde) bzw. 25. April 2026, 14:00 Uhr (2. Vorrunde) möglich. Nur dann erfolgt eine Rückzahlung des Startgeldes. Ansonsten verfällt es. |
| Turnierleiter | Thorben Lindhauer – Ankündigung auf der Homepage der Schachfreunde Berlin |
| SchiedsrichterInnen | Brigitte Große-Honebrink, Gennaro Tedesco |
8.Runde BMM: 4 Aufsteiger und ein Wackelkandidat
Auch der 8.Spieltag war aus Kreuzberger Sicht wieder sehr erfreulich. Mit 7 Mannschaftssiegen und nur 2 Niederlagen setzen die Kreuzberger Mannschaften die freundliche Tendenz der letzten Spieltage fort.
SCK2 setzt die Siegesserie fort und behält die weiße Weste. Damit ist der Aufstieg in die Landesliga nun auch rechnerisch abgesichert. Landesliga – Wir kommen! SCK3 hat sich trotz der Niederlage im Tabellenmittelfeld etabliert. Hier brennt nix mehr an. SCK4 gewinnt knapp mit einem starken Auftritt gegen WeDa3 und holt zwei ganz wichtige Mannschaftspunkte gegen den Abstieg. Gleichzeitig hat Abstiegskonkurrent Makabi im Fernduell hoch verloren. Das LigaOrakel schwenkt zugunsten von SCK4 von 89,2% auf nur noch 36,3% Abstiegswahrscheinlichkeit. Oder was einen Tick freundlicher klingt: schwenkt von 10,8% auf 63,7% Wahrscheinlichkeit pro Klassenerhalt. SCK5 verliert knapp gegen SG Weißensee und verbleibt im sicheren Mittelfeld der Tabelle. SCK6 punktet erneut und hat damit sogar vorzeitig den Klassenerhalt gesichert. Die Mannschaft startete mit 0 von 10 Mannschaftspunkten in die Saison und holte zuletzt 5 von 6 Mannschaftspunkten. Eine Story wie Phönix aus der Asche. Eine schöne Bestätigung für die junge Truppe, die in den Saisons davor zwei Mal direkt hintereinander aufgestiegen ist und sich nun in der 1. Stadtklasse etabliert. SCK7 siegt gegen SG Eckturm und steht vorzeitig als Aufsteiger fest. Der etwas unrühmliche Abstieg der letzten Saison ist damit repariert. SCK8 holt einen Kantersieg gegen Eckturm2 und ist wie SCK9 und SCK10 nach 8 Spieltagen schon mit der Saison durch. Ein vorläufiger 3. Platz ist ein gutes Ergebnis, aber der anvisierte Aufstieg wurde leider verfehlt. SCK9 gewinnt gegen Friedrichshagen3 und guckt sich die Tabelle von oben an. Obwohl die anderen Mannschaften in der Staffel noch ein Spiel austragen, reicht Platz 1 mit 3 MP Vorsprung vor dem Tabellendritten für den vorzeitigen Aufstieg. SCK10 holt einen glatten zu-Null-Sieg gegen TSG9. Die unmittelbaren Aufstiegskonkurrenten auf Platz 2 und 3 müssen am letzten Spieltag gegeneinander spielen und werden sich im direkten Duell gegenseitig die Punkte abnehmen, sodass maximal einer von beiden Konkurrenten an SCK10 vorbeiziehen kann. SCK10 steht daher ebenfalls vorzeitig als Aufsteiger fest.
Frauen-Bundesliga-Wochenende in Hamburg – Letzte Chance vor der Endrunde im April
Kurz vorweg: Nach der 8. und 9. Runde in Hamburg stehen wir immer noch auf dem letzten Platz. Aber es gibt ja noch die Endrunde gegen die weiteren Schlusslichter.
Am Samstag in der Runde gegen den HSK konnte WIM Sonja Maria Bluhm leider noch nicht dabei sein – vielleicht hätten wir sogar eine kleine Chance gehabt, denn die Hamburgerinnen hatten auf ihre Spitzenbretter verzichtet, waren aber natürlich immer noch deutlich stärker aufgestellt als wir. WFM Martina Skogvall konnte – mal wieder – als Einzige einen vollen Punkt einfahren gegen die Ex-Berlinerin WFM Stefanie Scognamiglio, den meisten besser bekannt als Stefanie Schulz. Eigentlich non-playing captain, musste ich in dieser Runde auch spielen und erreichte sogar wiederholt eine Gewinnstellung, die ich aber nicht umsetzen konnte. Aber Ende konnte ich mit einem Remis sehr zufrieden sein. So lautete das Ergebnis am Ende 4,5 : 1,5 für den HSK.
Die Partien der 8. Runde auf Lichess
Unsere Reisepartnerinnen aus Chemnitz haben mal wieder überrascht und besiegten TuRa Harksheide, die in dieser Saison besonders gut besetzt waren. Der Plan, vorzeitig den Klassenerhalt klar zu machen, war nicht aufgegangen. Wiederum war es WIM Anne Czäczine an Brett 1, die die nominell stärkere IM Sarah Papp besiegte. Auch GM Elisabeth Pähtz hatte in dieser Saison schon das Nachsehen gegen die Chemnitzer Ärztin (Performance in dieser Saison bisher 2297).
In der Runde am Sonntag gegen TuRa Harksheide war nun auch Sonja dabei, aber der Blick auf die Elozahlen der Gegnerinnen war dennoch ernüchternd. Eine schöne Partie spielte Amina Fock gegen die Nationalspielerin FM Lara Schulze und stand über weite Strecken deutlich besser und sogar klar auf Gewinn. Am Ende fand sie in beiderseitiger Zeitnot nicht den Gewinnzug und musste ins Remis einwilligen, was natürlich gegen eine so starke Spielerin auch keine Katastrophe ist. Nach dem Sieg gegen IM Katino Kachiani-Gersinska kann Amina schon ein wenig zufrieden mit dieser Saison sein.
An Brett 4 hat sich Margarita Mazurtsova gegen WIM Zala Urh (Elo 2259) zäh verteidigt und konnte sich schließlich sogar mit einem Mehrbauern mit der Gegnerin auf ein Remis einigen. Madiha Fock hatte lange auf Remis gestanden in einer gut gespielten Partie gegen die ihr bestens bekannte WFM Katarina Bräutigam, hatte aber am Ende einen Zug übersehen, was Katarina den Sieg einbrachte. Das Ergebnis 5 : 1 für Harksheide war am Ende nicht so klar, wie es aussieht.
Die Partien der 9. Runde auf Lichess
Alle Tabellen und Ergebnisse beim Bundesliga-Ergebnisdienst
Im April geht es dann zur Endrunde nach Bad Königshofen – zum zweiten Mal in dieser Saison. Dann wird sich zeigen, wie unser Abenteuer Frauen-Bundesliga ausgeht.
Fotogalerie
Monatsturniere im März: Rose und Kurz ganz vorn
Bei den Monatsturnieren im Blitz und 960 sind jeweils 10 von 12 Turnieren der laufenden Grand-Prix-Saison gespielt. Kurzer Zwischenstand:
Beim Märzblitz lieferten sich Daniel Rose und Daniel Holzapfel bis zur letzten Runde ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Turniersieg. Am Ende gewann Daniel R. mit 9,5 Punkten vor Daniel H. mit 9 Punkten. Beide dominierten das Feld und blieben am Ende ungeschlagen. Dritter wurde Glib Makarov mit 7,5 Punkten, der in dieser Serie konstant immer sehr gute Ergebnisse erzielte. Mit dem 2. Platz hat Daniel Holzapfel für eine Vorentscheidung gesorgt. Er ist bereits 2 Runden vor dem Ende der laufenden Serie Clubmeister im Blitzschach. Herzlichen Glückwunsch! Und das mit fast 70 Jahren! Denn bei den 2 ausstehenden Turnieren kann Glib als Gesamtzweiter wegen der Streichwertregelung (es zählen die Top8-Ergebnisse) maximal noch 15 Punkte hinzugewinnen und damit zu wenig, um Daniel H. in der Gesamtwertung noch einzuholen.
Beim Schach960 hatten wir erneut merkliche Turnierkonkurrenz in Charlottenburg mit dem “Freitag, der 13.”. Alexander Kurz war in Höchstform und siegte mit 5 Punkten vor 4 Spielern mit jeweils 3 Punkten. Klaus und Mark belegten nach Wertung die weiteren Podestplätze. Damit gewann Alexander bereits das 5. Monatsturnier der laufenden Serie, womit er allerdings “nur” Zweiter der Gesamtwertung ist. Klaus gewann 2 Monatsturniere; hat aber die etwas konstanteren Ergebnisse, weil er fast immer unter den Top3 war. Damit liegt er in der Gesamtwertung ganz knapp vor Alexander und es bleibt garantiert spannend bis zum Schluss.
| März | Teiln. | |||
| Blitz-Tabelle | 24 | Daniel Rose | Daniel Holzapfel | Glib Makarov |
| 960-Tabelle | 10 | Alexander Kurz | Klaus Lehmann | Mark Müller |
Nachgereicht: Berliner Jugendeinzelmeisterschaft der Mädchen 2026
Anfang dieses Monats wurden nun auch die Berliner Jugendeinzelmeisterschaften der Mädchen beendet – mit zum Teil sehr erfreulichen Ergebnissen für unsere Mädchen:
Berliner Meisterin U18: Madiha Fock (qualifiziert für die DEM U18w)
Berliner Meisterin U8: Leona Stanisic (Leona war bereits für die DEM U8w qualifiziert)
Berliner Vizemeisterin U10: Marianna Caber (Marianna ist bereits für die DEM U10w nominiert)
In der U14 ist unseren beiden Starterinnen Valerie Komar und Maha Ali leider nicht gelungen, einen der Qualifikationsplätze für die Deutsche Einzelmeisterschaft zu ergattern. Valerie schaffte Platz 3 in einem starken Feld.
Wir gratulieren euch allen und freuen uns mit euch!
In der U18w hatte Madiha relativ leichtes Spiel, da sie sich nur gegen eine Gegnerin durchsetzen musste, der sie vom Rating her deutlich überlegen war. Was ist da los? Warum spielen in dieser Altersklasse so wenig Mädchen?

Leona gelang sogar ein Doppelschlag – sie gewann neben der Berliner Meisterschaft auch noch das Frühlingsturnier mit 4,5 aus 5 Punkten. Denn die BEM U8w war in dieses Turnier eingebettet und die Platzierungen bei der BEM errechneten sich aus dem Abschneiden beim Frühlingsturnier. Alle Mädchen hatten allerdings gegeneinander gespielt, sodass sich ein gerechtes Bild ergab. Zwei Mädchen landeten auf Platz 1 und 2 und konnten sich gegen die “männliche” Gegnerschaft durchsetzen. Eine tolle Leistung!
Marianna ist als Deutsche Vizemeisterin U8 schon für die DEM U10w nominiert und spielte in diesem Jahr zum ersten Mal in der höheren Altersklasse in Berlin durchaus erfolgreich und belegte Platz 2. Ein Sieg in der letzten Runde – statt eines Unentschieden – hätte sogar einen weiteren wichtigen Titel eingebracht.
Alle Ergebnisse, Bilder von den Siegerehrungen gibt es hier bei der Schachjugend in Berlin.


























