Michael Strache ist Clubmeister 2023-24

Lang überfällig ist die Meldung des neuen Clubmeisters. Seit vorletztem Freitag heißt dieser Michael Strache! Vom Start mit 5/5 pflichtschuldigst, tat sich der Favorit gegen Ende hin etwas schwerer, aber 2,5 aus 4 reichten am Ende zu einem halben Punkt Vorsprung. Vizemeister wurde überraschend der Alt- und wieder Neukreuzberger Mirza Hasic, der – wie immer am Rande des Zeitnottodes schwebend – in der letzten Runde mit Schwarz sogar den Titelverteidiger Christian Syré besiegen konnte, und mit 7/9 ein großartiges Turnier ablieferte. Der 3. Christian Syré kam dann schon mit einem Punkt Abstand auf Rang 3, knapp vor Ingo Sommer, dem am Ende zwar ein kampfloser Punkt half, der aber trotzdem einige gute Partien ablieferte.

3 Vergnügte auf dem Treppchen

SCK für die deutsche Pokal Hauptrunde qualifiziert

Nach langer Zeit haben wir uns mal wieder für die Hauptrunde im deutschen Mannschaftspokal qualifiziert. Wer damals dabei war, als wir das Finale in Kreuzberg ausrichteten und Giganten wie Loek Van Wely und Jan Timman oben im Mehrzweckraum den Kreuzbergern zeigten, was Spitzenschach ist, denkt gerne daran zurück. Danach gab es zwar nochmal einen Vorstoß, aber in den letzten Jahren scheiterten wir dann oft spät auf Berliner Ebene.

So auch fast in diesem Jahr, denn nach einer knappen Halbfinalniederlage gegen den späteren Titelgewinner Mattnetz gelang die Qualifikation nur mit einem erneut knappen Sieg im Spiel um Platz 3, und da die Schachfreunde bereits vorberechtigt waren, kommt auch der Dritte eine Runde weiter.

World Cup for Youngsters in Batumi (Georgien) vom 22. Juni bis 3. Juli 2024

   
Heute hat der “World Cup for Youngsters” begonnen und aus unserem Verein sind gleich zwei Kinder dabei: Maha Ali in der Gruppe U12G und Lukas Stanisic in der Gruppe U8.

Noch nie von dem Turnier gehört? Kein Wunder, denn es wurde von der FIDE neu ins Leben gerufen. Es wird in  drei Altersgruppen – U8, U10, and U12 – und in zwei Kategorien – Open und Mädchen – in jeweils zwei Gruppen – A und B – mit jeweils 24 Teilnehmer*innen gespielt. Insgesamt nehmen also fast 300 Kinder teil.

Zu Beginn wird in einem 7-rundigen Schweizer-System-Turnier eine Rangliste ermittelt, danach spielen die Kinder mit gleichen Platzierungen aus beiden Gruppen gegeneinander. Ist ein wenig kompliziert, aber hoffentlich richtig wiedergegeben. Wer sich genauer informieren möchte, kann dies auf der Homepage des Turniers tun.

Hier könnt ihr euch über die Turniere von Lukas und Maha auf dem Laufenden halten. Die Partien beginnen jeweils um 15 Uhr Ortszeit, also bei uns um 13:00 Uhr.

Lukas Stanisic: U8A
Übertragung auf Lichess

Maha Ali: U12G
Übertragung auf Lichess

Turniersaal in Batumi

Über das Turnier bei Chessbase

Update Monatsturniere: 5:0 für Maxim beim 960

Schach960 hatte am Freitagabend einen schweren Stand, denn parallel fand auch das Eröffnungsspiel Deutschland gegen Schottland statt. Schnell war klar wo am Abend der Fokus liegen sollte. Ein voller Clubraum mit ausgelassener Stimmung und eine deutsche Mannschaft in Topform, die Schottland mit 5:1 regelrecht abgeschossen hat. Parallel dazu wollten 7 Teilnehmer beim 960 die Figuren bewegen. Klarer Favorit war Maxim, der sich am Ende auch klar durchsetzte. Dahinter war es knapp: 4 Spieler mit je 3 Punkten. Hier hat die Zweitwertung den Unterschied gemacht. Kleine Kuriosität am Rande: Ingo hatte in der letzten Runde spielfrei und landete mit dem kampflosen Punkt letztlich auf Platz 3.

Event Teilnr. Google (Android 11.0) Google (Android 11.0) Google (Android 11.0)
960 7 Maxim Piz Vaibhav Soni Ingo Sommer

Monatsturniere: Neue Meister, neue Sieger

Am vergangenen Freitag endeten mit dem Schnellschach auch die Meisterschaften in den schnellen Disziplinen. Die neuen Clubmeister sind:

FM Alexander Kurz (Blitz), Michael Ziems (960), Olaf Eberhardt (Schnellschach).

Die Jahreswertungen im Blitzen gewann wieder einmal Dirk Paulsen, zweiter wurde Dr. Patrick Winter vor Alexander Kurz. Im 960 gewann Michael auch die Gesamtwertung, dank fleißiger Teilnahme an allen 11 Turnieren, ebenso wie der zweite Wilhelm Löhr. Dirk Paulsen gewann zwar 6 Turniere, aber das reichte diese Mal nur zu Platz 3. Im Schnellschach reichten Dirk dann 6 Turniersiege und ein zweiter Platz für die Spitze, zweiter wurde hier Norman Daum vor Olaf Eberhardt, der nach dem Blitztitel im letzten Jahr nun den Titel behielt, aber die Disziplin wechselte.

Die Ausschreibungen für die neuen Turniere wurden bereits veröffentlicht auf der jeweiligen Turnierseite. Wesentlichste Änderungen sind der neue Schnellschachmodus von 10 Minuten + 5 Sekunden Inkrement (statt 12+3 wie bisher), ein Start- und Preisgeld im 960 sowie eine etwas anfängerfreundliche Handhabung von falschen Zügen.

DSAM Travemünde 2024

Matts & Matjes

Schach ist oft eine einsame Angelegenheit. Jeder spielt die eigenen Partien, arbeitet am eigenen Rating und bastelt am eigenen Spiel. Jedenfalls dachte ich das immer. Vor ein paar Tagen, bei der DSAM (der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft) in Travemünde, hat sich dann ganz unverhofft etwas Schönes eingestellt: ein Team-Gefühl.

Als ich letzten September in den Verein eingetreten bin, war ich unsicher, was mich erwarten würde. Ich habe mir Vorträge ausgemalt, wie ich sie seit einigen Monaten mit viel Elan online verfolgte hatte, Trainings, bei denen gemeinsam an Endspielen und an strategischem Gespür gearbeitet würde, und Partie-Analysen beim Bier in der Kneipe um die Ecke. Tatsächlich hat es dann auch Versionen davon in der einen oder anderen Form gegeben – aber irgendwie hat das Vereinsleben auf mich zunächst trotzdem unnahbar gewirkt. Es gab mehr Akronyme als bekannte Gesichter und jede Menge Fragezeichen darüber, wie so ein Schachverein eigentlich funktioniert. Das mag schlicht das Los des erwachsenen Einsteigers sein, der sich in einen Raum begibt, den die meisten anderen schon lange bewohnen.

Umso größer also die Freude, wie anders sich die DSAM in Travemünde angefühlt hat! 

Vom SCK haben teilgenommen:

Gruppe A (DWZ 2100 – 2300)
Martin Gebigke und FM Julian Grötzbach

Gruppe B (DWZ 1900 – 2100)

Gruppe C (DWZ 1750 – 1900)
Luis Stratos Rose

Gruppe D (DWZ 1600 – 1750)

Gruppe E (DWZ 1400 – 1600)
Marko Hinrichs und Maximilian Wittorf

Gruppe F (DWZ 1200 – 1400)
Hisham El-Hitami und Anton Reekers

Gruppe G (DWZ     0 –  1200)
Paul Kaufmann und Paul Knittel

Kurz zur DSAM:

Es gibt übers Jahr verteilt sieben Qualifikationsturniere, bei denen die Teilnehmenden entsprechend ihres Ratings in sieben Gruppen (A-G) eingeteilt werden. Man spielt also gegen Spielerinnen in etwa dem eigenen Rating-Bereich. In jedem dieser Turniere gibt es fünf Runden, die über drei Tage nach dem Schweizer System gespielt werden (Gewinnerin der ersten Partie gegen Gewinnerin der ersten Partie, usw.). Das beste zu erzielende Ergebnis wäre also nach Adam Riese 5-0 (fünf Siege, keine Niederlage, kein Remis – letztere werden als halber Punkt gewertet). Die besten sieben Spielerinnen jeder Gruppe qualifizieren sich für das finale Turnier, das vom 01. bis 03. August 2024 in Bad Wildungen (Hessen) stattfinden wird.


Ich kann jedem wirklich nur empfehlen, mal bei einem dieser Turniere teilzunehmen. Zugegeben: mit Anreise, Unterbringung und Startgeld ist das kein ganz günstiges Unterfangen. Aber die Stimmung in der großen Veranstaltungshalle eines Hotels ist schon eine andere als in diesem oder jenem Vereinshaus. Dazu kommt der zeitliche Faktor: drei Tage lang dreht sich wirklich alles um Schach (ok, und um Fischbrötchen, wenn man schon mal an der Ostsee ist). Noch bei den Mannschaftsspielen in der BMM (der Berliner Mannschaftsmeisterschaft) zerstreuen sich die Spielerinnen nach ihren Partien ziemlich schnell in alle Winde und ins je eigene Privatleben – bei einem dreitägigen Turnier bleibt man stattdessen eher mal zusammen hocken, analysiert eine Partie, oder schaut den Vereinskollegen bei ihren zu, wenn die eigene schneller vorbei war. Genau dabei ist für mich das eingangs beschworene Team-Gefühl entstanden: beim Besprechen der Partien, beim stillen Anfeuern der eigenen Mannschaft – obwohl ja eigentlich jeder alleine antritt –, und beim gemeinsamen Vertilgen von unanständigen Mengen von Matjes.

Wie haben wir abgeschnitten? Insgesamt gut, glaube ich – auch wenn ich noch keine richtigen Vergleichswerte habe. In der Vereinswertung, bei der die Ergebnisse der besten vier Spieler jedes Vereins zusammengezählt werden, sind wir immerhin auf dem 5. Platz gelandet – nur einen halben Punkt hinter dem Drittplatzierten, dem FC St. Pauli, den wir in der Sekundärwertung geschlagen hätten.

Wenig persönlich mitbekommen habe ich tatsächlich von unseren Top-Spielern in der Gruppe A: Martin hat immerhin noch 2 Punkte geholt, Julian leider nur einen halben – wobei er auch nur den ersten Tag mitgespielt hat. Fürs Finale qualifizieren konnte sich leider keiner von beiden, aber das ist in dieser Gruppe wahrscheinlich auch echt eine ziemliche Hausnummer.

Luis hat in Gruppe C mit zwei Siegen stark losgelegt, hat dann eine Niederlage kassiert und mit zwei Remisen abgeschlossen. Gerade dafür, dass er diesmal aus den Eröffnungen nicht immer gut rausgekommen ist, ist er mit den 3 Punkten aber „schachlich zufrieden“.

In Gruppe E hat Marko mit 4 Punkten den 4. Platz geholt und sich damit für das Finale qualifiziert. Der einzige Wermutstropfen: eigentlich hatten wir ausgerechnet, dass er den 3. Platz sicher haben müsste – insofern gab’s die kleine Enttäuschung, so knapp am Podium vorbeigeschrammt zu sein. Aber weil er sich vor dem Turnier gar keine großen Hoffnungen gemacht hatte, hielt sich die Enttäuschung am Ende in Grenzen. Er hat keine Partie verloren, und nur die zweite und vierte Remis gespielt. Max hat sich mit 2,5 Punkten im unteren Mittelfeld der Gruppe E wiedergefunden. Er hatte in den ersten drei Partien nur einen Punkt geholt, wobei vor allem die Partien mit Weiß Schwierigkeiten bereitet haben, er konnte dann aber mit 1,5 Punkten in den letzten beiden Spielen noch einmal Boden gut machen.

In Gruppe F hat Hisham 2 Punkte geholt, war aber mit seinen Partien insgesamt zufrieden. Die haben sich oft noch tief ins Endspiel gezogen, und er war oft einer der letzten von uns, die noch gespielt haben. Die Spezialität in diesem Turnier waren Duelle mit zwei Türmen gegen die Dame der Gegner*innen, was immer ziemlich spannend zu beobachten war. Hisham hatte einen Sieg und zwei Remisen. Ebenfalls mit 2 Punkten liegt Toni nur drei Plätze hinter ihm in der Rangliste (beide im Mittelfeld) der Gruppe F. Ihm hat vor allem der zweite Tag mit zwei Niederlagen zu schaffen gemacht, an beiden anderen Turniertagen konnte er jeweils einen Sieg verzeichnen.

Anton Reekers (rechts)
Maximilian Wittorf (rechts)

Paul Kaufmann hat in Gruppe G in drei Partien 2,5 Punkte geholt, das Turnier dann allerdings wegen einer gemeinen Erkältung abgebrochen. Das war insofern gut zu verschmerzen, als er sich in Magdeburg bereits für das Finale qualifiziert hatte. Ich selbst (Paul Knittel), konnte mit 4 Punkten den 7. Platz in der Gruppe und damit ebenfalls meine Qualifizierung für’s Endspiel ergattern. Das war ziemlich knapp, weil ich ein paar mal Verluststellungen auf dem Brett hatte, die ich glücklicherweise dann aber auch wieder drehen konnte. Ich muss aber definitiv an meine Endspiele noch mal ran.

So froh ich über mein eigenes Ergebnis bin – am wichtigsten war in Travemünde für mich wirklich das Gefühl, ein bisschen mehr angekommen zu sein im SC Kreuzberg…

Ein Dankeschön geht auch an die Turnierleitung und ans Maritim Hotel Travemünde für ein tolles Event!

Wir sehen uns im Verein. Bis dahin wünscht Euch gute Partien

Paul Knittel

Qualifiziert fürs Finale haben sich in allen DSAM-Turnieren folgende Spieler*innen des SCK:

Gruppe A (DWZ 2100 – 2300): Aron Moritz, Constantin Vogel, Frederick Dathe

Gruppe B (DWZ 1900 – 2100): –

Gruppe C (DWZ 1750 – 1900): –

Gruppe D (DWZ 1600 – 1750): –

Gruppe E (DWZ 1400 – 1600): Marko Hinrichs, Maha Ali, Arian Alloussi

Gruppe F (DWZ 1200 – 1400): Lukas Stanisic

Gruppe G (DWZ     0 –  1200): Paul Kaufmann, Paul Knittel

Wir treten nach aktuellem Stand mit 9 Spieler*innen in Bad Wildungen an. Drückt uns die Daumen!

DJEM 2024: 4. Platz für Valerie Komar

Foto: Deutsche Schachjugend – Siegerehrung U12w

Deutsche Jugendeinzelmeisterschaft 2024 in Willingen

Fast hätte es für Valerie in der U12w für einen Podestplatz gereicht, aber aufgrund einer schlechteren Wertung wurde es nur Platz 4. Aufs Podium durfte sie trotzdem bei der Siegerehrung (ganz links auf dem Foto). Mit 6,5 aus 9 Punkten spielte sie ein sehr gutes Turnier und landete immerhin vor der Spielerin des Jahres U16 Lilian Schirmbeck.

Eine ebenfalls sehr gute Leistung zeigte Tino Sander, der in der U10 mit 7 aus 11 Punkten auf Platz 9 als zweitbester Berliner landete. Er darf im nächsten Jahr erneut in dieser Spielklasse antreten.

Auch Arthur Hoppe hat mit 6 aus 9 P. einen Sprung in die Top 10 der U12 nur knapp verpasst, die etwas schlechtere Wertung bescherte ihm schließlich Platz 11. Auch er ist damit unter den Berlinern Platz 2 und hat im nächsten Jahr dann wieder die Chance, zur Deutschen in derselben Spielklasse zu fahren.

Wir gratulieren herzlich, natürlich auch allen anderen, die sich für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert hatten, aber nicht die erhofften Punkte sammeln konnten. Im nächsten Jahr klappt es bestimmt besser!

Und ein besonderer Berliner Erfolg: Die Berlinerin Lepu Coco Zhou vom SC Weisse Dame wurde Deutsche Meisterin U18. Auch für sie eine herzliche Gratulation von uns!

Ein herzlicher Dank gilt FM Bastien Dubessay, der jeden Tag voll im Einsatz war. Neben Fortbildungen, die er als Mitarbeiter im Bundesfreiwilligendienst absolviert hat, stand er  allen Kindern, die ihre Partien mit ihm analysieren und die nächste Runde vorbereiten wollten, jederzeit zur Verfügung. Und natürlich danken wir den Eltern für die Unterstützung und dass sie die Teilnahme ihrer Kinder möglich gemacht haben.

Die Turniere im Einzelnen:
DEM U12,  DEM U12w,  DEM U10,  DEM U8,  DEM U8w

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Entweder haben sich unsere Kinder über die Berliner Einzelmeisterschaft oder über ein Regionales Kinderschachturnier qualifiziert oder wohlverdient einen Freiplatz für die Deutsche Einzelmeisterschaft erhalten. Heute ist bereits der zweite Turniertag und wir blicken gespannt nach Willingen, verfolgen die Live-Übertragungen, drücken die Daumen und zittern mit.

Partieübertragungen:

Im Turnierportal

Lichess: U8, U8w, U10, U10w, U12, U12w
Chess.com: U8, U8w, U10, U10wU12, U12w
Chessbase: U10, U10w, U12, U12w

U12 Arthur Hoppe
U12w Valerie Komar und Maha Ali
U10 Arian Alloussi und Tino Sander
U8 Lukas Stanisic
U8w Marianna Caber

Schampus von den Schachfreunden, Wildschwein von König Tegel – unsere Aufstiegsfeier im Verein

Diese Bilder – wenn auch nicht besonders schön wegen der Dunkelheit – sollten doch der Nachwelt erhalten bleiben. Wir haben die Berliner Vereine, die sich über unseren Aufstieg freuen, da dieser ihnen einen Relegationskampf erspart hat (Schachfreunde Berlin II)  oder im Falle von Tegel den Platz in der Oberliga erhalten hat, beim Wort genommen und ihre Geschenke gerne angenommen. Für unsere Aufstiegsfeier kam der Schampus von den Schachfreunden und ein voller Präsentkorb mit Wildschweinwurst und -schinken – sehr lecker – wurde uns von Fernando Offermann am Abend überbracht.

 

Bericht auf der Homepage vom SK König Tegel.

Wildschweine für Kreuzberg!

 

Update Monatsturniere: Sieg für Fernando Offermann und Dirk Paulsen

Wie zuletzt angekündigt, ist der Mai der letzte Monat der aktuellen Grand-Prix-Serie 2023/24. Im Blitz und 960 ist die 23/24er  Serie damit beendet. Beim Maiblitz schaute Fernando Offermann nach längerer Zeit mal wieder vorbei und hat auch prompt mit einem Durchmarsch gewonnen. Sein Vorsprung war zwischenzeitlich groß genug, sodass auch ein halber Punkt aus den letzten beiden Runden letztlich reichte. Genau anders herum bei Olaf: Er zeigte, dass man mit “nur” 4 aus 7 starten und mit einem Finish von 100% am Ende noch Zweiter werden kann. Dritter wurde Karol Gola, der zum ersten Mal bei uns mitspielte.

Beim 960 bildeten nach dem Teilnehmerrekord im April dieses Mal 9 Spieler ein kleines, aber erlesenes Teilnehmerfeld. Mit dabei Dirk Paulsen, der seiner Favoritenrolle einmal mehr gerecht wurde. Er gewann vor Maxim Piz und einem gut aufgelegten Albi Canaj, der Dirk mit einer echten Seeschlange (geschätzt ~130 Züge) den einzigen halben Punkt entführen konnte.

Event Teilnehmer Google (Android 11.0) Google (Android 11.0) Google (Android 11.0)
Blitz 25 Fernando Offermann Olaf Eberhardt Karol Gola
960 9 FM Dirk Paulsen  Maxim Piz Albi Canaj

Neuer Anfängerkurs ab 30. Mai 2024 – für Kinder und Erwachsene

Weitere Informationen zum Schachkurs für Anfänger 2024

Ab dem 30. Mai starten wir mit dem nächsten Anfängerkurs, der aus 5 Lektionen besteht. Nach erfolgreicher Teilnahme ist es danach möglich, in einem unserer wöchentlichen Kurse weiterzutrainieren.

Kursbeschreibung

Vorwissen: Namen der Figuren und wie sie ziehen, Aufbau der Figuren, Rochaderegel

Von dem Programm kann je nach Vorwissen der Teilnehmenden abgewichen werden.

Lektion 1 (30.05.) Wie ziehen die Figuren
Turm/Läufer/Dame/König/Springer/Bauer
Kleine Spiele mit einzelnen Figuren
Lektion 2 (06.06.) Wie baut man richtig auf
Goldene Regeln in der Eröffnung
Was ist ein Schachmatt
Was ist ein Schachgebot
Wie pariert man das Schachgebot
Übung: Schach parieren, einfaches Matt in einem Zug
Lektion 3 (13.06) Matt in mehreren Zügen
Übungen zur Rochade
Die en-passant-Regel
Umwandlung von Bauern
Lektion 4 (20.06.) Punktewert der Figuren
Einführung von elementaren Taktiken
Gabel, Fesselung, Spieß, Abzugsschach
Lektion 5 (27.06.) Treppenmatt
Weitere bekannte Mattbilder
Patt
Übung: Matt setzen mit Damen/2 Türmen
Abschlussspiel

Und noch ein Aufstieg: Unsere 9. Mannschaft steigt in die 2. Klasse auf

9. Spieltag gegen Nordost: Sascha, Valerie, Jad, Louis, Brieuc und Eren (v. l. n. r.)

In der Spielklasse 3.2 sind wir als Zweitplatzierter in die 2. Klasse aufgestiegen. Eine beeindruckende Leistung der Kinder und Jugendlichen, die sich in dieser Mannschaft zusammengefunden haben und – meistens – gewonnen haben. Mit 5 oder sogar 5,5 Punkten zu gewinnen, war keine Seltenheit in dieser Saison. Da die meisten im Laufe des Jahres auch stärker geworden sind, sollten sie der Herausforderung der 2. Klasse entspannt entgegensehen.

Gratulation an die Mannschaft zu eurem Erfolg und dass wir zuverlässig alle 6 Bretter besetzen konnten, was in dieser Saison in anderen Mannschaften nicht selbstverständlich war.

 

SC Kreuzberg 9
Spieler/in DWZ ELO 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Pkt %
1 Louis Hundt 1492-12 1 1 1 1 1 5,0/5 100,00
2 Hiroki Mauss 1431-10 1 0 1 0 ½ ½ + 3,0/6 50,00
3 Valerie Komar 1413-9 1 1 1 0 0 1 1 1 6,0/8 75,00
4 Arian Alloussi 1291-16 1176 1 1 2,0/2 100,00
5 Daniel Cudorans 1420-4 1 0 0 1 2,0/4 50,00
6 Oleksandr Isaichykov 1389-44 1120 1 1 1 1 + ½ 4,5/5 90,00
7 Lukas Stanisic 1 0 1,0/2 50,00
8 Jad Dehaini 1229-2 ½ ½ 1,0/2 50,00
9 Eren Maximilian Brämigk 1 1 1 1 4,0/4 100,00
10 Noah-Eren Lohre ½ 0,5/1 50,00
11 Ivan Zwilling 1197-7 1444 1 0 1,0/2 50,00
12 Maxim Pavlov 860-3 1 1,0/1 100,00
13 Konrad Mattes 833-1
14 Rafael Sinha
15 Brieuc Gommard 0 1 1 1 3,0/4 75,00