Bericht von Constantin Vogel
It’s not a sprint, it’s a marathon – das trifft im Schach auf kaum ein Event so sehr zu wie auf Blitzturniere, insbesondere solche mit Inkrement. Auch die Norddeutsche Blitz Mannschaftsmeisterschaft 2024 sollte keine Ausnahme darstellen. Trotz Anreise nach Bremerhaven am Vortag stand unserem Dreamteam aus Robert Glantz, Aron Moritz, Frederick “Freddy” Dathe und Constantin Vogel eine ordentliche Aufgabe bevor. Ziel war es, mit einem 8. Platz die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft zu sichern.
Das Turnier begann nach anfänglichen organisatorischen Verzögerungen aus Kreuzberger Sicht sehr erfreulich mit einigen schnellen Punkten, unter anderem einem knappen Sieg gegen Werder Bremen. Herausragend war hier insbesondere die Leistung von Robert, welcher einen fantastischen Start mit 9.5 Punkten aus 11 Partien hinlegte. Neben unserem “Zugpferd” Robert an Brett 1 etablierte sich Freddy an Brett 3 als verlässliche Bank: Schon nach wenigen Minuten konnte man in fast jeder Runde ein erfreuliches “1:0 Kreuzberg” hören. Insgesamt 22 von 28 möglichen Punkten sprechen für sich.
Im Laufe des Turniers pendelte sich unsere Leistung in etwa auf unserem erwarteten Niveau ein. Gegen stärkere Teams verloren wir (sehr knapp), während wir die schwächeren Mannschaften oft souverän schlagen konnten. In der zweiten Hälfte stellten sich bei unserem Team wie auch bei unseren Gegnern gewisse Ermüdungserscheinungen ein, Patzer und andere Tiefs inbegriffen.
Gegen Hamburg, Tegel und Kiel, welche die Plätze 1-3 belegten, war letztlich kein Ankommen, Glückwunsche an die Siegerteams und insbesondere Tegel als bestes Berliner Team an dieser Stelle. Dennoch konnten wir uns in der letzten Runde mit einem knappen 2:2 gegen ein junge und gefährliche Truppe aus Lehrte einen komfortablen 7. Platz sichern – und damit auch unsere Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Kehl, wir kommen!





Nicht nur in 






















Wir gratulieren Valerie Komar und Maha Ali (beide SC Kreuzberg) zu ihrem erfolgreichen Turnier. Nach einem spannenden Turnier konnte sich Valerie am Ende durchsetzen und den Titel “Berliner Meisterin U12w” erringen. Maha wurde Vizemeisterin. Zunächst hatte es so ausgesehen, dass Valerie ihre Chance auf den Titel bereits in der ersten Runde verspielt hatte, nachdem sie gegen Maha im Vereinsduell verloren hatte. Doch eine stark aufspielende Mariia Klymenko besiegte Maha, die auch schon ein Remis abgegeben hatte, in der letzten Runde, während Valerie im weiteren Verlauf des Turniers alle Partien gewonnen hatte. Durch eine bessere Zweitwertung blieb Maha auf Platz 2 und beide Mädchen haben sich damit für die Deutsche Meisterschaft U12w qualifiziert. Diese findet Ende Mai in Willingen statt.
Der RBB war durch unser Schach960-Festival auf uns aufmerksam geworden und hat die Gelegenheit ergriffen, uns im Rahmen ihres Berichts über den Wassertorplatz einen Besuch abzustatten und auf unser 75-jähriges Jubiläum hinzuweisen. Dabei war geplant, live in der Sendung “Der Tag” zu zeigen, wie ein Training stattfindet, und ein Gespräch mit “der Vorsitzenden” zu führen. Zur Verstärkung war Manfred noch mit dabei.
