| Mai-Event | Teilnr. | |||
| Schnellschach | 26 | FM Dirk Paulsen | FM Klaus Lehmann | FM Johannes Tschernatsch |
DJEM 2024: 4. Platz für Valerie Komar

Deutsche Jugendeinzelmeisterschaft 2024 in Willingen
Fast hätte es für Valerie in der U12w für einen Podestplatz gereicht, aber aufgrund einer schlechteren Wertung wurde es nur Platz 4. Aufs Podium durfte sie trotzdem bei der Siegerehrung (ganz links auf dem Foto). Mit 6,5 aus 9 Punkten spielte sie ein sehr gutes Turnier und landete immerhin vor der Spielerin des Jahres U16 Lilian Schirmbeck.
Eine ebenfalls sehr gute Leistung zeigte Tino Sander, der in der U10 mit 7 aus 11 Punkten auf Platz 9 als zweitbester Berliner landete. Er darf im nächsten Jahr erneut in dieser Spielklasse antreten.
Auch Arthur Hoppe hat mit 6 aus 9 P. einen Sprung in die Top 10 der U12 nur knapp verpasst, die etwas schlechtere Wertung bescherte ihm schließlich Platz 11. Auch er ist damit unter den Berlinern Platz 2 und hat im nächsten Jahr dann wieder die Chance, zur Deutschen in derselben Spielklasse zu fahren.
Wir gratulieren herzlich, natürlich auch allen anderen, die sich für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert hatten, aber nicht die erhofften Punkte sammeln konnten. Im nächsten Jahr klappt es bestimmt besser!
Und ein besonderer Berliner Erfolg: Die Berlinerin Lepu Coco Zhou vom SC Weisse Dame wurde Deutsche Meisterin U18. Auch für sie eine herzliche Gratulation von uns!
Ein herzlicher Dank gilt FM Bastien Dubessay, der jeden Tag voll im Einsatz war. Neben Fortbildungen, die er als Mitarbeiter im Bundesfreiwilligendienst absolviert hat, stand er allen Kindern, die ihre Partien mit ihm analysieren und die nächste Runde vorbereiten wollten, jederzeit zur Verfügung. Und natürlich danken wir den Eltern für die Unterstützung und dass sie die Teilnahme ihrer Kinder möglich gemacht haben.
Die Turniere im Einzelnen:
DEM U12, DEM U12w, DEM U10, DEM U8, DEM U8w
————————————
Entweder haben sich unsere Kinder über die Berliner Einzelmeisterschaft oder über ein Regionales Kinderschachturnier qualifiziert oder wohlverdient einen Freiplatz für die Deutsche Einzelmeisterschaft erhalten. Heute ist bereits der zweite Turniertag und wir blicken gespannt nach Willingen, verfolgen die Live-Übertragungen, drücken die Daumen und zittern mit.
Partieübertragungen:
Lichess: U8, U8w, U10, U10w, U12, U12w
Chess.com: U8, U8w, U10, U10w, U12, U12w
Chessbase: U10, U10w, U12, U12w
U12 Arthur Hoppe
U12w Valerie Komar und Maha Ali
U10 Arian Alloussi und Tino Sander
U8 Lukas Stanisic
U8w Marianna Caber
Schampus von den Schachfreunden, Wildschwein von König Tegel – unsere Aufstiegsfeier im Verein
Diese Bilder – wenn auch nicht besonders schön wegen der Dunkelheit – sollten doch der Nachwelt erhalten bleiben. Wir haben die Berliner Vereine, die sich über unseren Aufstieg freuen, da dieser ihnen einen Relegationskampf erspart hat (Schachfreunde Berlin II) oder im Falle von Tegel den Platz in der Oberliga erhalten hat, beim Wort genommen und ihre Geschenke gerne angenommen. Für unsere Aufstiegsfeier kam der Schampus von den Schachfreunden und ein voller Präsentkorb mit Wildschweinwurst und -schinken – sehr lecker – wurde uns von Fernando Offermann am Abend überbracht.
Bericht auf der Homepage vom SK König Tegel.
Staffeleinteilung 2. Bundesliga Nord
Der DSB hat die Stichkämpfe um den Aufstieg in die 2.Bundesliga in einem Bericht zusammengefasst. Bekannt ist nun auch die Staffeleinteilung und es wurden alle Stichkampfpartien veröffentlicht. Man kann also die Kreuzberger Partien, die am Ende den sensationellen Aufstieg bedeuteten, direkt noch einmal nachspielen.
Update Monatsturniere: Sieg für Fernando Offermann und Dirk Paulsen
Wie zuletzt angekündigt, ist der Mai der letzte Monat der aktuellen Grand-Prix-Serie 2023/24. Im Blitz und 960 ist die 23/24er Serie damit beendet. Beim Maiblitz schaute Fernando Offermann nach längerer Zeit mal wieder vorbei und hat auch prompt mit einem Durchmarsch gewonnen. Sein Vorsprung war zwischenzeitlich groß genug, sodass auch ein halber Punkt aus den letzten beiden Runden letztlich reichte. Genau anders herum bei Olaf: Er zeigte, dass man mit “nur” 4 aus 7 starten und mit einem Finish von 100% am Ende noch Zweiter werden kann. Dritter wurde Karol Gola, der zum ersten Mal bei uns mitspielte.
Beim 960 bildeten nach dem Teilnehmerrekord im April dieses Mal 9 Spieler ein kleines, aber erlesenes Teilnehmerfeld. Mit dabei Dirk Paulsen, der seiner Favoritenrolle einmal mehr gerecht wurde. Er gewann vor Maxim Piz und einem gut aufgelegten Albi Canaj, der Dirk mit einer echten Seeschlange (geschätzt ~130 Züge) den einzigen halben Punkt entführen konnte.
| Event | Teilnehmer | |||
| Blitz | 25 | Fernando Offermann | Olaf Eberhardt | Karol Gola |
| 960 | 9 | FM Dirk Paulsen | Maxim Piz | Albi Canaj |
Neuer Anfängerkurs ab 30. Mai 2024 – für Kinder und Erwachsene

Weitere Informationen zum Schachkurs für Anfänger 2024
Ab dem 30. Mai starten wir mit dem nächsten Anfängerkurs, der aus 5 Lektionen besteht. Nach erfolgreicher Teilnahme ist es danach möglich, in einem unserer wöchentlichen Kurse weiterzutrainieren.
Kursbeschreibung
Vorwissen: Namen der Figuren und wie sie ziehen, Aufbau der Figuren, Rochaderegel
Von dem Programm kann je nach Vorwissen der Teilnehmenden abgewichen werden.
| Lektion 1 (30.05.) | Wie ziehen die Figuren Turm/Läufer/Dame/König/Springer/Bauer Kleine Spiele mit einzelnen Figuren |
| Lektion 2 (06.06.) | Wie baut man richtig auf Goldene Regeln in der Eröffnung Was ist ein Schachmatt Was ist ein Schachgebot Wie pariert man das Schachgebot Übung: Schach parieren, einfaches Matt in einem Zug |
| Lektion 3 (13.06) | Matt in mehreren Zügen Übungen zur Rochade Die en-passant-Regel Umwandlung von Bauern |
| Lektion 4 (20.06.) | Punktewert der Figuren Einführung von elementaren Taktiken Gabel, Fesselung, Spieß, Abzugsschach |
| Lektion 5 (27.06.) | Treppenmatt Weitere bekannte Mattbilder Patt Übung: Matt setzen mit Damen/2 Türmen Abschlussspiel |
Und noch ein Aufstieg: Unsere 9. Mannschaft steigt in die 2. Klasse auf

In der Spielklasse 3.2 sind wir als Zweitplatzierter in die 2. Klasse aufgestiegen. Eine beeindruckende Leistung der Kinder und Jugendlichen, die sich in dieser Mannschaft zusammengefunden haben und – meistens – gewonnen haben. Mit 5 oder sogar 5,5 Punkten zu gewinnen, war keine Seltenheit in dieser Saison. Da die meisten im Laufe des Jahres auch stärker geworden sind, sollten sie der Herausforderung der 2. Klasse entspannt entgegensehen.
Gratulation an die Mannschaft zu eurem Erfolg und dass wir zuverlässig alle 6 Bretter besetzen konnten, was in dieser Saison in anderen Mannschaften nicht selbstverständlich war.
| SC Kreuzberg 9 | ||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Spieler/in | DWZ | ELO | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | Pkt | % | |
| 1 | Louis Hundt | 1492-12 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 5,0/5 | 100,00 | |||||
| 2 | Hiroki Mauss | 1431-10 | 1 | 0 | 1 | 0 | ½ | ½ | + | 3,0/6 | 50,00 | |||
| 3 | Valerie Komar | 1413-9 | 1 | 1 | 1 | 0 | 0 | 1 | 1 | 1 | 6,0/8 | 75,00 | ||
| 4 | Arian Alloussi | 1291-16 | 1176 | 1 | 1 | 2,0/2 | 100,00 | |||||||
| 5 | Daniel Cudorans | 1420-4 | 1 | 0 | 0 | 1 | 2,0/4 | 50,00 | ||||||
| 6 | Oleksandr Isaichykov | 1389-44 | 1120 | 1 | 1 | 1 | 1 | + | ½ | 4,5/5 | 90,00 | |||
| 7 | Lukas Stanisic | 1 | 0 | 1,0/2 | 50,00 | |||||||||
| 8 | Jad Dehaini | 1229-2 | ½ | ½ | 1,0/2 | 50,00 | ||||||||
| 9 | Eren Maximilian Brämigk | 1 | 1 | 1 | 1 | 4,0/4 | 100,00 | |||||||
| 10 | Noah-Eren Lohre | ½ | 0,5/1 | 50,00 | ||||||||||
| 11 | Ivan Zwilling | 1197-7 | 1444 | 1 | 0 | 1,0/2 | 50,00 | |||||||
| 12 | Maxim Pavlov | 860-3 | 1 | 1,0/1 | 100,00 | |||||||||
| 13 | Konrad Mattes | 833-1 | ||||||||||||
| 14 | Rafael Sinha | |||||||||||||
| 15 | Brieuc Gommard | 0 | 1 | 1 | 1 | 3,0/4 | 75,00 | |||||||
Was die Nu-Liga kann …
Da sieh mal einer an, unsere Mitglieder! – Gab es das vorher auch schon oder erst mit der Nu-Liga?

Trotz 0% Chance – SC Kreuzberg steigt dank Relegationssiegen in die 2. Bundesliga auf
Bericht von Constantin Vogel
Zu Beginn der Saison hieß es, die Aufstiegschancen für unsere Mannschaft in der Oberliga seien unter den aktuellen, erschwerten Bedingungen sage und schreibe 0% (gerundet). Trotz einer hervorragenden Saison war noch vor dem letzten Spieltag die Erwartungshaltung, dass es in der letzten Runde und den folgenden Relegationsspielen „einen guten Tag und zwei Wunder“ bräuchte. Unsere kommenden Gegnermannschaften waren schließlich fast vollständig mit Großmeistern und Titelträgern gespickt, unsere Rolle als Underdog also klar.
Beflügelt von unserem dominanten Auswärtssieg gegen Empor Berlin machten wir uns also auf ins Relegationswochenende am 04./05. Mai. Das erste Match gegen Favorit Rüdersdorf (3 GM, 2 IM, 2 FM) durften wir daheim ausrichten. Spannenden Kämpfen mit einigen verpassten Chancen für unser Team folgte beim Stand von 3,5:3,5 eine Nervenpartie, in welcher Bastien Dubessay an Brett 2 trotz deutlich schlechterer Stellung auf Sieg spielen musste. Enttäuschte Gesichter bei den Mannschaftskollegen, die den Traum an Wunder #1 schon fast aufgegeben hatten. Aber dann, tief im Endspiel, das Comeback von Bastien: Sieg an Brett 2, gegen alle Widerstände, und damit auch (verdienter!) Mannschaftssieg mit 4,5 Punkten. Doch es gab kaum Zeit zum Feiern, denn Relegationsspiel #2 wartete gleich am nächsten Tag.
Und so kam es, dass unser Dreamteam Sonntagmorgen in aller Früh nach Hamburg fuhr, nur noch ein einziges Match vom Aufstieg entfernt. Ausrichter SK Johanneum Eppendorf hatte am Vortag gegen die Mannschaft vom SK Kirchweyhe II verloren und musste dieser nun beim Kampf gegen den SCK zuschauen. Nach reichlicher Verwirrung bezüglich Farbverteilung der Bretter nahm das Drama seinen Lauf. Unsere Vorbereitung hatte ergeben, dass unsere Gegner, zum Großteil kroatische Titelträger, oft einem spezifischen Matchplan verfolgten: Viele schnelle Remis an den unteren Brettern, um Entscheidungspunkte an den oberen Brettern zu landen. Und auch heute sollten sie dieser Philosophie folgen. So hatten wir schon nach knapp 2,5 Stunden an allen unseren vier Schwarzbrettern ein Remis in der Tasche, zumeist aus einer Position der Stärke.
Diese Strategie, das Match quasi auf unsere vier Weißbretter zu beschränken, sollten unsere Gegner aber noch bitter bereuen. Denn Freddy Dathe an Brett 8 hatte eine solide, ausgeglichene Stellung in seiner geliebten Englischen Eröffnung auf dem Brett, während Robert an 1, Aaron Matthes an 3 und Aron Moritz an 5 allesamt in besseren Stellungen pressten. In sich schnell nähernder Zeitnot wurde allerdings die Stellung von Aaron immer schärfer und die Sorgen über eine mögliche Niederlage an Brett 3 wuchsen.
Doch Kirchweyhe hatte nicht mit unserem Zugpferd Robert Glantz gerechnet: Zug um Zug wurde seine Stellung besser, während sein großmeisterlicher Gegner Stück für Stück in katastrophale Zeitnot abrutschte, teilweise mit nur noch Sekunden auf der Uhr. Roberts Bauernwalze lief im Zentrum unerbittlich vorwärts, bis sein Gegner genug gesehen hatte und frustriert die Hand zur Aufgabe ausstreckte. Unterdrückte Freudenschreie im ganzen Raum – ein Sieg an Brett eins bedeutete eine unschlagbare Feinwertung für uns (Berliner System: Brett 1 gewichtet mit 8 Punkten, Brett 2 mit 7, usw.). Es fehlten also noch 2 Remis zum Sieg.

FM Robert Glantz vs. GM Mladen Palac: Weiß am Zug setzt mit 1. d4! die Bauernwalze in Bewegung. Es folgte Txb5 2. b4 exd4 3. e5 d3 (… Te8? 4. e6! Txe6 5. Txf8) 4. e6 d2 5. Td1 1:0.
Zwischenzeitlich hatte sich Aarons Stellung maximal verschärft, aber mit Risiken für beide Seiten. Zeitgleich hatte sich Aron an Brett 5 in sehr aktiver Stellung direkt nach der Zeitkontrolle die Möglichkeit zu einer dreifachen Zugwiederholung gegeben und wartete taktisch klug das Ergebnis bei seinem Namensvetter ab. Mit einem Remis sicher und einer langen Partie bei Freddy absehbar waren alle Augen auf Aaron an Brett 3 gerichtet. Unter Hochspannung navigierte er komplizierte Taktiken und forcierte just nach der Zeitkontrolle eine Zugwiederholung gegen seinen GM-Gegner: Remis! Gefolgt von Remis bei Aron an Brett 5 keine 10 Sekunden später! Mit 4 Punkten und besserer Feinwertung war Wunder #2 vollbracht, Kreuzberg spielt wieder in der 2. Bundesliga.
Die Freudenschreie und improvisierte Siegesfeier im Flur und vor dem Spielort brachten uns zwar Tadel vom Schiedsrichter ein, aber die noch laufende Partie von Freddy schien es nicht gestört zu haben: Mit seinem finalen Remis war sogar der Matchsieg nach Punkten vollbracht. Die Siegesfeier, tatkräftig unterstützt von unserem spontan angereisten Edelfan Micha Glienke, zog sich über die Bahnfahrt hinweg bis spät in die Nacht. Glückwünsche verschiedenster Berliner Vereine trudelten ein, wir haben durch unseren Aufstieg schließlich einige Mannschaften vor dem Abstieg bewahrt. Vielleicht sind sie aber auch heimlich froh, nicht mehr gegen uns spielen zu müssen ;)
Diese fantastische Leistung verdanken wir nicht nur unserer Begeisterung fürs Schach, sondern auch unserer selbstbewussten und sympathischen Mannschaft: Robert, Bastien, Max, Aaron, Julian, Aron, Micha (Strache), Freddy, Consti, vielen Dank für eine unvergessliche Saison. Unser Aufstieg wäre aber nicht möglich gewesen ohne unsere Joker und Ersatzspieler, Natan, Manni, Daniel und Yosi. Und natürlich darf an dieser Stelle unsere Vorsitzende Brigitte nicht fehlen. Vielen Dank für die Organisation, Unterstützung und deinen Einsatz für unsere Mannschaft und auf eine erfolgreiche Zeit in der 2. Bundesliga!

Kreuzberg steigt sensationell in die 2. Bundesliga auf!
Was vor kurzem noch unter “Träumen wird ja wohl erlaubt sein” lief, ist heute unglaublicherweise in Hamburg Wirklichkeit geworden: Der SCK kehrt in die zweite Bundesliga zurück! Nach einem ersten Husarenstück gegen nominell überlegene Rüdersdorfer gestern folgte heute der zweite Knaller gegen die ebenfalls “übermächtige” zweite Mannschaft aus Kirchweyhe. Berichte, Bilder, Glückwünsche folgen nach und nach hier.
Vorschau: Saisonfinale bei den Monatsturnieren im Mai
Im Mai endet die aktuelle Grand-Prix-Serie 2023/24 für unsere 3 Monatsturniere und hier direkt die kommenden Termine:
| Blitz: 07. Mai | Schach960: 10. Mai | Schnellschach: 31. Mai |
Somit besteht im Mai die letzte Möglichkeit noch einmal Grand-Prix-Punkte für die Gesamtwertung zu sammeln. Den vorläufigen Punktestand mit den derzeit Punktbesten möchte ich hier einmal für alle auf den Schirm holen. Von den insgesamt 12 Turnieren kommen die besten 8 Turniere in die Wertung. Die vorläufigen Streichergebnisse hab ich hier schon berücksichtigt. Fangen wir mit der Blitzwertung an: Dirk ist mit 158 (!!) von 160 möglichen Punkten nicht mehr einzuholen. Der 2. und. 3. Platz wird noch ausgekämpft. Unabhängig davon ist Alexander als bester Kreuzberger nicht mehr einzuholen.
| Blitz | Gesamtpunkte | |
| 1. | FM Dirk Paulsen | 158 |
| 2. | FM Alexander Kurz | 107 |
| 3. | Patrick Winter | 100 |
| 4. | Olaf Eberhardt | 83 |
Auch beim Schnellschach ist an der Spitze die Entscheidung bereits gefallen. Ausgespielt wird noch Platz 3 und der Titel des besten Kreuzbergers. Hier wird es zwischen Olaf, Kevin und Alexander entschieden.
| Schnellschach | Gesamtpunkte | |
| 1. | FM Dirk Paulsen | 136 |
| 2. | Norman Daum | 115 |
| 3. | Thomas Heerde | 89 |
| 4. | Olaf Eberhardt | 83 |
| 5. | Kevin Huth | 77 |
| 6. | FM Alexander Kurz | 74 |
Und zum Schluss die 960-Wertung. Etwas peinlich berührt, komme ich hier meiner Chronistenpflicht nach, denn der derzeit 1. Platz im 960 ist ganz sicher nicht das Resultat von genialem Spiel, sondern kommt vor allem durch die regelmäßigen Turnierteilnahmen bei vergleichsweise geringen Teilnehmerzahlen. Das Maiturnier wird hier die Entscheidung bringen.
| Schach960 | Gesamtpunkte | |
| 1. | Michael Ziems | 115 |
| 2. | Wilhelm Löhr | 110 |
| 3. | FM Dirk Paulsen | 89 |
| 4. | FM Klaus Lehmann | 86 |
| 5. | Patrick Winter | 76 |
In allen 3 Disziplinen wird noch um die Hauptpreisränge gespielt. In 2 von 3 Disziplinen wird noch der beste Kreuzberger ermittelt und kann sich hier in der Hall of Fame verewigen.
Alles oder nichts – Oberliga Nord-Ost Saison 2023/24
Alleiniger erster Platz vor dem letzten Spieltag! Ungeschlagen! Nur 8 verlorene Partien in 8 Runden!
Bericht von Constantin Vogel
Wer das Anfang der Saison für unsere erste Kreuzberger Mannschaft in der Oberliga vermutet hätte, kann sich getrost als Optimisten bezeichnen. Mit teilweise großmeisterlicher Verstärkung waren Schwergewichte wie König Tegel, Empor Berlin und die Schachfreunden Berlin II keine leichte Kost. Weitere Sorgen machten uns die der Umstrukturierungen in den oberen Ligen, welche das bloße Halten der Klasse oder gar den Aufstieg erschweren würden.
Einziger Hoffnungsschimmer war, dass wir eine junge, sympathische und spielstarke Truppe zusammenstellt hatten, die heiß auf Schach war und sich obendrein super verstand. Und diese junge Mannschaft lieferte eine fantastische erste Saisonhälfte ab, mit glatten Siegen bei nur einem Mannschaftsremis gegen das Topteam von König Tegel, Zugegeben, manche unserer Siege diese Saison waren mit 5:3 oder 4,5:3,5 knapper als uns lieb war, aber in der Regel siegten wir wohlverdient. Die letzten Zweifel an unserer Spielstärke räumten wir in der 5. Runde aus. In einem weiteren Spitzenmatch gegen die Schachfreunde II dominierten wir unsere Gegner mit 5,5:2,5 ohne auch in nur einer einzigen Partie ernsthaft in Gefahr zu sein (meine Teamkollegen würden widersprechen und mich anflehen, nie wieder Aljechin zu spielen).
Wir kämpften uns mit weiteren Arbeitssiegen durch die Runden 6-8. Einige der Highlights der Saison: Aron Moritz und Frederick Dathe würden diese Saison mit jeweils 8 und 7 Punkten aus 9 Partien beenden. Julian Grötzbach und Aaron Matthes lieferten mit jeweils 6 aus 9 gegen viele Titelträger (Eloschnitt der Gegner > 2200) eine ebenso eindrucksvolle Leistung ab. Kein Match zu verpassen und konstant so gutes Schach zu spielen verdient einfach eine besondere Erwähnung. Und wie könnte man Robert Glantz vergessen, der mit 5/8 gegen die besten Spieler der Oberliga seinem Spitznamen als „Zugpferd“ alle Ehre machte.
Nach der 8. Runde fehlten uns lediglich drei Brettpunkte zum Saisonsieg. Es wartete mit Empor Berlin allerdings einer der härtesten Gegner der Liga, welcher ebenfalls noch Aufstiegschancen besaß und sich vorne mit zwei serbischen GMs verstärkt hatte. Schlimmer noch, trotz unserer guten Ausgangslage könnte eine hohe Niederlage den 3. Platz und damit den Kampf gegen den Abstieg statt um den Aufstieg bedeuten. Es galt also: Alles oder nichts!
Wir gingen dennoch entspannt und hoffnungsvoll in die letzte Runde. Und es fing gut an: Unser Brett 7 und Brett 8, welche nominell die leichtesten Gegner haben sollten, lieferten sich ein Wettrennen um den ersten Punkt für Kreuzberg. Schon nach knapp über zwei Stunden hieß es also 1:0 Kreuzberg, nach über drei Stunden dann 2:0 für uns. Ein Punkt noch! Allerdings hatte unser Zugpferd Robert Glantz an Brett 1 schon in der Eröffnung leichte Probleme gegen seinen GM-Gegner – auch Julian Grötzbach an Brett 4 war unter Druck geraten. Brett 3 sah zwar vielversprechend für uns aus, aber die anderen Partien waren noch sehr offen. Dann ging allerdings in Zeitnot alles ganz schnell: Souveräner Sieg gegen einen IM an Brett 3 von Aaron (Matthes), Sieg an Brett 5 von Aron (Moritz) – mit 4 Punkten war uns das Remis im Mannschaftskampf und damit der 1. Platz sicher! Abgerundet wurde Ergebnis noch von einem im Turmendspiel erkämpften Sieg von Michael Strache, welcher den Mannschaftssieg sicherte.
Mit 17 von 18 möglichen Mannschaftspunkten haben wir uns somit die Relegation am 04./05. Mai wohl verdient. Auch wenn wir als klare Underdogs gegen zwei Topteams ins Rennen gehen: Anfang der Saison hätte auch niemand gedacht, dass wir es überhaupt so weit schaffen würden. Also Jungs, viel Glück am Samstag daheim (und natürlich am Sonntag in Hamburg, wenn ihr Rüdersdorf platt gemacht habt 😉).
Bilder von Christian Syré und Brigitte Große-Honebrink
Klassenturniere A-D ab 15. Mai
Auch in diesem Jahr veranstalten wir wieder Klassenturniere. In 8er Gruppen geht es am 15. Mai los. Alle Details in der Ausschreibung auf der Turnierseite.
Anmeldestand
Update Monatsturniere: Hattrick für Patrick
Patrick setzt seine unglaubliche Siegesserie fort und gewinnt nach dem Blitz und dem 960 nun auch das Schnellschachturnier in diesem Monat. Damit gelingt ihm der Hattrick im April. Die Ratingpreise gingen an Michael Ziems (U2000) und an Jonatan Schenk (U1800).
| Event | Teilnehmer | |||
| Schnellschach | 31 | Patrick Winter | FM Dirk Paulsen | Maxim Piz |
Norddeutsche Blitz-Mannschaftsmeisterschaft 2024 – Bremerhavener Tage sind lang …
Bericht von Constantin Vogel
It’s not a sprint, it’s a marathon – das trifft im Schach auf kaum ein Event so sehr zu wie auf Blitzturniere, insbesondere solche mit Inkrement. Auch die Norddeutsche Blitz Mannschaftsmeisterschaft 2024 sollte keine Ausnahme darstellen. Trotz Anreise nach Bremerhaven am Vortag stand unserem Dreamteam aus Robert Glantz, Aron Moritz, Frederick “Freddy” Dathe und Constantin Vogel eine ordentliche Aufgabe bevor. Ziel war es, mit einem 8. Platz die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft zu sichern.
Das Turnier begann nach anfänglichen organisatorischen Verzögerungen aus Kreuzberger Sicht sehr erfreulich mit einigen schnellen Punkten, unter anderem einem knappen Sieg gegen Werder Bremen. Herausragend war hier insbesondere die Leistung von Robert, welcher einen fantastischen Start mit 9.5 Punkten aus 11 Partien hinlegte. Neben unserem “Zugpferd” Robert an Brett 1 etablierte sich Freddy an Brett 3 als verlässliche Bank: Schon nach wenigen Minuten konnte man in fast jeder Runde ein erfreuliches “1:0 Kreuzberg” hören. Insgesamt 22 von 28 möglichen Punkten sprechen für sich.
Im Laufe des Turniers pendelte sich unsere Leistung in etwa auf unserem erwarteten Niveau ein. Gegen stärkere Teams verloren wir (sehr knapp), während wir die schwächeren Mannschaften oft souverän schlagen konnten. In der zweiten Hälfte stellten sich bei unserem Team wie auch bei unseren Gegnern gewisse Ermüdungserscheinungen ein, Patzer und andere Tiefs inbegriffen.
Gegen Hamburg, Tegel und Kiel, welche die Plätze 1-3 belegten, war letztlich kein Ankommen, Glückwunsche an die Siegerteams und insbesondere Tegel als bestes Berliner Team an dieser Stelle. Dennoch konnten wir uns in der letzten Runde mit einem knappen 2:2 gegen ein junge und gefährliche Truppe aus Lehrte einen komfortablen 7. Platz sichern – und damit auch unsere Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Kehl, wir kommen!

























