Die Spannung in der Oberliga steigt, denn das Kreuzberger Team, das seit einigen Runden auf Platz 1 der Tabelle steht, steht vor seiner entscheidenden Partie gegen den starken Konkurrenten Empor Berlin, immerhin mit 3 Großmeistern an den Spitzenbrettern. Nach einer erfolgreichen Partie gegen Empor Potsdam in der Vorschlussrunde mit einem Ergebnis von 6:2 steht nun die alles entscheidende Begegnung bevor.
Am 28. April beim Auswärtsspiel gegen Empor wird sich zeigen, ob der SC Kreuzberg den Kampf um den Verbleib in der Oberliga für sich entscheiden kann. Kreuzberg muss mindestens drei Brettpunkte holen, um den Abstieg in die Landesliga zu verhindern. Denn dass die Schachfreunde sich gegen Mattnetz behaupten werden, allerdings nicht aufsteigen können, davon kann man wohl ausgehen, nachdem SF II am letzten Wochenende gegen Tegel gewonnen hat. Tegel hat somit keine Chancen mehr auf einen Verbleib in der Oberliga.
Da wir momentan noch zwei Mannschaftspunkte mehr auf dem Konto haben, können wir uns zwar eine Niederlage erlauben, die aber eben nicht zu hoch ausfallen darf. Dann wäre der Weg in die Relegation am 4. Mai gegen Rüdersdorf (oder gegen Rotation Pankow, falls der HSK aus der Bundesliga absteigt, was wohl eher unwahrscheinlich ist) geebnet, bei Erfolg winkt sogar die Möglichkeit, sich in Hamburg mit dem Sieger der dortigen Paarung zu messen – das dürfte Kirchweyhe II sein.
Glücklich ist wohl kaum ein Berliner Verein mit der Reform der 2. Bundesligen und der Oberligen. Bleibt zu hoffen, dass sich wenigstens positive Effekte wie Normenmöglichkeiten, vielleicht auch in der neuen Oberliga, ergeben.
Also am 28. April Daumen drücken, noch nie waren Aufstieg, Klassenerhalt und Abstieg so nah beieinander – einen halben Brettpunkt entfernt.





Nicht nur in 






















Wir gratulieren Valerie Komar und Maha Ali (beide SC Kreuzberg) zu ihrem erfolgreichen Turnier. Nach einem spannenden Turnier konnte sich Valerie am Ende durchsetzen und den Titel “Berliner Meisterin U12w” erringen. Maha wurde Vizemeisterin. Zunächst hatte es so ausgesehen, dass Valerie ihre Chance auf den Titel bereits in der ersten Runde verspielt hatte, nachdem sie gegen Maha im Vereinsduell verloren hatte. Doch eine stark aufspielende Mariia Klymenko besiegte Maha, die auch schon ein Remis abgegeben hatte, in der letzten Runde, während Valerie im weiteren Verlauf des Turniers alle Partien gewonnen hatte. Durch eine bessere Zweitwertung blieb Maha auf Platz 2 und beide Mädchen haben sich damit für die Deutsche Meisterschaft U12w qualifiziert. Diese findet Ende Mai in Willingen statt.
Der RBB war durch unser Schach960-Festival auf uns aufmerksam geworden und hat die Gelegenheit ergriffen, uns im Rahmen ihres Berichts über den Wassertorplatz einen Besuch abzustatten und auf unser 75-jähriges Jubiläum hinzuweisen. Dabei war geplant, live in der Sendung “Der Tag” zu zeigen, wie ein Training stattfindet, und ein Gespräch mit “der Vorsitzenden” zu führen. Zur Verstärkung war Manfred noch mit dabei.



