Patrick Winter gewinnt Märzblitz

Patrick Winter gewinnt das Monatsblitz im März mit starken 9,5 aus 11 knapp vor Max Peter Bartelt (9/11) und Arthur Hoppe (7,5/11). Es war das 10. Turnier der laufenden Grand-Prix-Serie und damit geht die Jagd nach Grand-Prix-Punkten in die heiße Phase.

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Blitz 28 Patrick Winter Max Peter Bartelt    Arthur Hoppe

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Dunkle Wolken

Die 6. Runde der BMM ist gespielt. Als Kiebitz der Heimmannschaften habe ich viele spannende Partie gesehen. Mitgefiebert, mitgefreut und mitgelitten. Die Gesamtbilanz des Spieltages ist etwas ernüchternd. Es gab 3 klare Mannschaftssiege und es hagelte 6 Niederlagen. SCK4 hat weiterhin eine blütenweiße Weste und blickt mit 12:0 Mannschaftspunkten Richtung Aufstieg. Alles weitere in der Übersicht ganz unten. An der Stelle möchte ich alle ermutigen Spielberichte zu senden wie es Bernd und Peter hier gemacht haben.

Bericht von Helmut Bernhofen (SCK7):

“…als mich Benno am Samstag anrief, um mir mitzuteilen, dass er spielen könne und wir somit zu siebt antreten würden, öffnete sich für mich einen Moment der graue Vorhang der düsteren Niederlagenvorahnung, und ich sah einen Silberstreif am Horizont unseres BMM Tabellenhimmels aufblitzen, bis – ja, bis ich am Sonntag in der Anfangsphase meiner Partie in einem Blackout ersatzlos einen Turm enstellte! Da war ich wieder in den Niederungen der harten Wirklichkeit angelandet. Dieser unerwartete Figurengewinn ließ meinen Gegner im Verlauf der Partie aber nicht die stärksten Züge finden, er beeinträchtigte ihn eher, sodass es mir gelang, inzwischen illusionslos und nüchtern operierend, nach und nach nahezu zum Ausgleich zu kommen. Wie gesagt, nahezu. Denn mit dem beiderseitig ausgedünnten Figurenmaterial hatte mein Gegenüber am Ende die bessereren strategischen Möglichkeiten und konnte so seinen kleinen Vorteil schließlich  siegbringend ins Ziel bringen. Paul Prill blieb es vorbehalten, den einzigen vollen Punkt für unsere Farben zu erringen. Benno Jiranek, Anne Geiss, Bernhard große Austing und Joachim Hübscher spielten remis. Es waren keine leichtfertig eingegangenen Remis, soweit ich feststellen konnte, sondern jeweils hart umkämpfte. Marcel Schwiezer und ich, wir waren die Verlierer des Tages. Ich kann über die einzelnen Partien wenig berichten, das sei mir diesmal nachgesehen, weil mich mein Patzer dermaßen mitgenommen hatte, dass sich meine Aufmerksamkeit einzig darauf richtete, wie ich diese Scharte wieder auswetzen könnte. Am Ende blieb uns bei unserem Ausflug in diesen fernen Teil Berlins leider nur das schöne Frühlingswetter.”

Bericht von Peter Held (SCK9):

“Das Schachcafé bleibt kein gutes Pflaster und es gab dort die zweite knappe Niederlage in dieser Saison für uns. Allerdings saßen wir diesmal dem favorisierten Tabellenführer gegenüber, der jedoch nicht ganz seine stärkste Truppe aufbieten konnte, das nominelle Brett 2 fehlte. Das nutzten Noah und Lucas an den Brettern 7 und 8 gnadenlos aus und so lagen wir recht früh 2:0 vorne. Worauf mich Valerie fragte, ob sie mit Schwarz Remis machen dürfe, was ich ihr natürlich nicht ausschlagen konnte. Zumal meine Partie auch recht günstig verlief und wenig später mein Gegner tatsächlich wegen undeckbarem Matt aufgeben musste. Damit lagen wir also überraschend 3,5-0,5 vorne. An den restlichen Brettern lief es allerdings nicht mehr ganz so gut: Zuerst übersah Hiroki in gedrückter Stellung einen Figurenverlust und kurz danach stellte ärgerlicherweise auch Oleksandr seine mit zwei glatten Mehrbauern eigentlich klar gewonnene Stellung ein. Übrig blieben Eren und Brieuc, die beide schon recht früh in Schwierigkeiten geraten waren. Am längsten kämpfte noch Brieuc mit Dame und Springer gegen Dame und Turm bei beiderseits gefährlichen, verbundenen Freibauern. Aber am Ende setzte sich Mehrqualität (und Mehrbauer) durch. Also wieder nur ein 3,5-4,5. Schade, da war diesmal mehr drin! Und das war es dann wohl mit unseren – ohnehin nicht ganz ernsthaften – Aufstiegsträumen. Aber wir haben gezeigt, dass wir in dieser Klasse auch ganz vorne mithalten können – anders als vom Ligaorakel ursprünglich vorausgesagt.”

BMM – Schach-Club Kreuzberg e.V.

Durchmarsch mit 100%

Es war an diesem Freitagabend wie wir es schon unzählige Male gesehen haben: Wenn Dirk teilgenommen hat, dann hat er meist auch gewonnen. Er hat einen glatten Durchmarsch hingelegt und mit 7 aus 7 alles abgeräumt. Dahinter ein erneut starker Kevin Huth mit 6/7 und Alexander Kurz  mit 5/7.

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Schnellschach 25 Dirk Paulsen Kevin Huth    Alexander Kurz

Schnellschach Grand-Prix-Wertung

 

Valerie Komar ist Berliner Meisterin U14

Um ihren Erfolg aus dem letzten Jahr (Berliner Meisterin U12) zu wiederholen, musste Valerie nach einem Verlust gegen ihre Vereins- und Mannschaftskameradin Maha Ali in der 1. Runde den Rest der Partien gewinnen, was ihr auch gelang.

Die Entscheidung um Platz 1 fiel in der letzten Runde mit einem Sieg gegen Helena Burchardi (Weisse Dame), die schließlich Dritte wurde. Den Silberpokal erspielte sich Anastasia Richter (Königsjäger Süd-West). Damit errang Valerie den einzigen Qualifikationsplatz in der U14w und darf zur Deutschen Einzelmeisterschaft nach Willingen fahren. Wir gratulieren herzlich und freuen uns mit Valerie! Im letzten Jahr schaffte sie bei der DJEM U12 Platz 4!

Maha konnte sich nach dem Sieg gegen Valerie nur noch gegen eine weitere Spielerin durchsetzen und landete damit auf Platz 5.

Tabelle, Paarungen und Ergebnisse

Ebenfalls mit Titelchancen war Marianna Maya Caber in der u8w angetreten. Hier wurde die Entscheidung noch vertagt. Sie muss sich nun in einem Stichkampf gegen zwei weitere punktgleiche Mädchen durchsetzen, um den Titel und den Qualifikationsplatz für die Deutsche Einzelmeisterschaft zu ergattern. Wir drücken die Daumen!

Bericht mit Bildern bei der Berliner Schachjugend

2. BL: Kreuzberg im Abstiegskampf mit Remis gegen Aachen und Niederlage gegen Remagen

Die Ausgangslage vor diesem vorletzten Wochenende der Saison war schlecht, aber nicht hoffnungslos. Wir hatten die Saison über  Niederlagen gegen starke Teams kassiert und waren in der Tabelle mit 2 Mannschaftspunkten weit abgeschlagen, hofften aber aufgrund des freiwillig erzwungenen Abstiegs von Kiel II weiter auf unsere Chancen gegen die direkte Abstiegskonkurrenz. Zwei Teams müssten wir also im Tabellenkeller hinter uns lassen, um die Klasse zu halten. Glücklicherweise hatten wir einige der nominell und ihrem Tabellenplatz nach schwächeren Teams noch vor uns. Eines davon: Aachen.

Samstag: Zitterpartie gegen Aachen

Wir kehrten für dieses Wochenende an den Ort unseres Sieges gegen Hannover zurück, da auch die Schachfreunde die Ellen-Key-Schule in Friedrichshain für ihren Heimkampf nutzten. Wie schon gegen Hannover wurde sich auch in diesem Match absolut nichts geschenkt, denn auch Aachen musste sich noch Abstiegssorgen machen. Es ging Schlag auf Schlag los: Ein gesundheitlich angeschlagener Robert hatte mit Schwarz an Brett 1 einen schweren Stand und landete nach einigen Fehleinschätzungen in einer positionellen „Ruine“, die dann schnell in sich zusammenfiel. Aron an 2 schlug sich zunächst etwas besser, aber musste sich ebenfalls relativ früh gegen seinen großmeisterlichen Gegner geschlagen geben. Dafür nahm Julian seinen Gegner am Damenflügel und im Zentrum komplett auseinander und konnte noch vor der Zeitkontrolle einen Punkt holen. Zwischenstand: 1:2 für Aachen.

Aarons berühmte Endspielkünste trieben IM Lemmers von Aachen in die Verzweiflung und zur baldigen Niederlage.

Alle anderen Partien liefen über den 40. Zug hinaus. Consti hatte allerdings nach guter Eröffnung zwei absurde Patzer begangen, spielte pro forma eine komplett verlorene Position mit Qualitätsnachteil aus und verlor klar. 1:3, mit allen anderen Partien völlig offen. Unsere Hoffnungen schwanden weiter, als weder Freddy an 3 noch Bastien an 4 ihren materiellen Vorteil verwandeln konnten. Freddy hatte mit seinem Mehrbauer etliche taktische Drohungen seines Gegners pariert, hätte sogar einen 2. Bauern gewinnen können, verpasste aber die Gelegenheit und musste nach langem Endspiel Remis zulassen. Bastien hatte einen ganzen Damenflügel an Bauern mehr, aber sein Gegner konnte mit einem vorgerückten h-Bauern ausreichend Gegenspiel generieren und ebenfalls remisieren. Micha landete nach kreativem Eröffnungsspiel und zwischenzeitlicher Gewinnstellung in einem traurigen Endspiel mit Turm, Läufer und 2 Bauern gegen Läuferpaar und 4 Bauern. Sein Gegner war im langen Endspiel aber so freundlich, erst einen Bauern wegzustellen und dann auch noch auf einen der letzten Tricks von Micha reinzufallen. Dieser wob ein Mattnetz und rettete mit seinem unerwarteten Sieg Kreuzbergs Chancen auf zumindest ein Mannschaftsremis. Beim Zwischenstand von 3:4 waren, wie so oft in dieser Saison, alle Augen auf die letzte laufende Partie von Aaron an Brett 5 gerichtet. Dort konnten sie ein Meisterwerk in Endspieltechnik und Ausdauer bewundern, in dem Aaron aus relativ ausgeglichener Stellung mit Springer und Turm gegen Läufer und Turm Vorteil erspielte, und allen Pattfallen trotzend ein gewonnenes Turmendspiel sauber verwandelte. 4:4. Nicht das Ergebnis, auf das wir gehofft hatten, aber angesichts des spannenden Spielverlaufs fair. Alle hoffen nun inständig, dass es am Ende nicht auf den einen Mannschaftspunkt ankommen wird, den wir in diesem Match eventuell liegenließen.

Sonntag: Remagen lässt nichts anbrennen

FM Grötzbach – IM Maerevoet: Ein bisschen Spaß muss sein! Julians Ta2 provozierte einen Lacher und sieht vielleicht komisch aus, hatte aber mit Da1 gefolgt von a5 immerhin eine Idee. Leider bleibt die Eröffnung insgesamt etwas verhunzt und damit ein gutes Symbolbild für den gesamten Kampf.

Es ist Wahlsonntag und bei den Kreuzbergern herrscht um 7 Uhr völlige Aufregung: Robert fällt krank aus. Woher nehmen wir so kurzfristig Ersatz? Glücklicherweise ging Max kurz nach 7 ans Telefon und konnte spontan aushelfen. Freddy und Aaron waren zwar „untröstlich“ und „gebrochen“, da ihre wie immer exzellente Vorbereitung nun für die Tonne war, aber immerhin konnten wir mit acht Mann antreten.

Aron, nun unfreiwillig an Brett 1 befördert, spielte eigentlich eine positionell solide Partie, bis sein Gegner erst mit g5 und dann, nach einem kurzen Moment der Unaufmerksamkeit, mit e5 Arons Figuren zurückdrängte, das Zentrum öffnete und schlussendlich ohne größere Probleme gewann. Die Partie von Julian war, zumindest für ihn, ein Wechselbad der Gefühle: In der abgebildeten Stellung steht Julian mit Weiß schon etwas passiv, sodass ihm nur der kuriose, scheinbare Nullzug Ta2?! einfiel, welcher derart ungläubige Blicke seines Gegners erntete, dass aus Julians anfänglichem Grinsen über den Zug ein Lachen wurde. Als fairer Schachspieler geht man aber wie Julian zum Lachen nicht in den Keller, sondern vor den Spielsaal. Leider half die gute Stimmung nicht gegen die schlechte Stellung, die dann auch klar verloren ging.

Dubessay – GM Jaracz: Schwarz hat gerade mit 0. … Td8?? gepatzt – nach Te8! hätte Bastien aufgeben können. Doch so kam 1. Dxd8! Lxd8 2. Te3! und Weiß gewinnt. Es folgte 2. … Lh4 3. g3 Le7 4. Txe1 dxe1D 5. Txe1 mit Qualität mehr.

Die Leiden des SCK gingen weiter: Constantin geriet in scharfer Stellung schnell in Schwierigkeiten und verlor ebenfalls recht deutlich, während sein eröffnungstheoretisch überlegener Gegner zwischendurch Dehnübungen machte. Bei Aaron rächte sich die durchgewürfelte Eröffnungsvorbereitung, welche ihn in eine ihm unvertraute Struktur führte und die Partie kostete. Max, tiefenentspannt wie man ihn kennt, ließ sich auf ein chancenreiches Qualitätsopfer ein, welches viele schwächere Gegner allein über den sich verschärfenden Zeitdruck (Max konnte seine Züge quasi blitzen) in die Knie gezwungen hätte. Doch sein Gegner verteidigte die Drohungen gegen seinen König gekonnt und gewann letztlich mit seinem Materialvorteil die Oberhand. Micha ließ sich nach attraktivem Eröffnungsspiel langsam von seinem Gegner überspielen, bis diesem in Zeitnot ein fataler Fehler unterlief und ein Springer abhandenkam. Zum zweiten Mal dieses Wochenende ein Punkt für Micha, zum 2. Mal ein Comeback, richtig stark!

Nach der Zeitkontrolle, beim Verluststand von 1:5, verblieben also nur zwei Bretter. Bastien hatte zuvor eine brutale Partie nicht nur überlebt, sondern sogar dann dank eines Fehlgriffs seines Gegners komplett gedreht und gewann souverän mit Mehrqualität (siehe Diagramm). Freddy spielte eine saubere Partie, verrechnete sich aber im ausgeglichenen Endspiel, musste seinen Turm geben, versuchte noch über Freibauern ein Remis zu erschummeln und musste sich am Ende doch unglücklich gegen seinen GM-Gegner geschlagen geben. Der Endstand 2:6 war damit noch schmeichelhaft für uns, da die einzigen beiden Siege aus eigentlich verloren geglaubten Partien stammten.

Glückwunsch an Bastien (1,5/2, abgebildet) und Micha (2/2)!

Ausblick

Wir machen es mal wieder spannend! Jetzt gilt es, für die Partien gegen Porz und Solingen II am 22/23.03 die Moral hochzuhalten. Wir finden uns in der Situation von vor einem Jahr wieder und müssen erneut zwei Mannschaftskämpfe in Folge gewinnen, um auch nächstes Jahr 2. Bundesliga zu spielen. Wir haben dabei fast alles selbst in der Hand, da Solingen und Porz potenziell ebenfalls Abstiegskandidaten sind, die wir hinter uns lassen können. Es braucht also mal wieder ein kleines Wunder – aber dafür sind wir ja bekanntlich immer gut.

 

Der Tabellenkeller nach Runde 9: Wenn wir die Klasse halten wollen, müssen wir bei unseren schlechten Brettpunkten auf 7 Mannschaftspunkte klettern (3. Spalte von rechts).

9. SG Porz 1 2 2 5  + 9 6 28½ 138
10. Aachener SV 2 ½ 4  + 4 9 6 26 130½
11. SG Solingen II 1 4 3 4  + 9 4 27½ 125
12. SC Kreuzberg 2 ½ 3 3 2 1 4  + 9 3 22½   98

BEM: M-Klasse & QT – Anmeldung läuft

Seit einigen Tagen ist die Berliner Einzelmeisterschaft ausgeschrieben. Die BEM findet wie gewohnt im Gemeinschaftshaus Lichtenrade statt und startet am Osterwochenende. Alle Details in den Ausschreibungen für die M-Klasse und das Qualifikationsturnier.

Anmeldungen an: spielleiter@schachclubkreuzberg.de

2. Frauen-Bundesliga: SC Kreuzberg durch Sieg gegen Rotation Pankow weiter auf Platz 2

Am vorigen Sonntag stand die Einzelrunde gegen unsere favorisierten Reisepartnerinnen von Rotation Pankow an. Diese Saison läuft bisher richtig gut für uns und wir hatten uns bereits den zweiten Tabellenplatz erobert. Diesen haben wir erfolgreich beim Lokalderby verteidigt. 3,5 : 2,5 lautete der Endstand.

Ausführlicher Bericht beim Berliner Schachverband

Paul Meyer Dunker war Gast bei unserer Begegnung und hat einen tollen Artikel beim Berliner Schachverband geschrieben. Dass inzwischen so viele Berliner Mannschaften in den Frauen-Ligen spielen, ist vor allem durch Paul vorangetrieben wurden. Auch uns hat er dafür den Anstoß gegeben. Vielen Dank dafür!

Nun sind wir am 15. März sogar in der Lage, beim Duell mit den Erstplatzierten von Doppelbauer Kiel in Führung zu gehen. Aber Kiel hat viele starke Spielerinnen, die bisher noch nicht voll eingesetzt wurden. Am Sonntag geht es dann gegen HSV II, bei denen bisher wenige Stammspielerinnen eingestzt wurden. Kann also spannend werden. Wieder findet die 2. Frauen-Bundesliga zeitgleich mit der BMM statt, was uns als Gastgeber vor große Herausforderungen stellt.

Bundesliga Ergebnisdienst

2. Bundesliga am Samstag und Sonntag in der Ellen-Key-Schule – Besucher willkommen

Am Samstag ab 14 Uhr lädt unser Reisepartner, die Schachfreunde Berlin, zum Schach-Wochenende in die Ellen-Key-Schule in Friedrichshain ein.

Wir spielen am Samstag gegen den Aachener SV und am Sonntag gegen  die starke Manschaft vom SC Remagen Sinzig. Wir freuen uns über viele Schlachtenbummler und eure Unterstützung.

Neben der 2. Bundesliga finden auch Wettkämpfe der Oberliga Ost am gleichen Ort statt.

Samstag, 22. Februar 2025 ab 14:00 Uhr

SF Berlin – SC Remagen

SC Kreuzberg – Aachener SV

Grün-Weiß Dresden – SF Berlin 2

SG Leipzig – König Tegel

Sonntag, 23. Februar 2025 ab 10:00 Uhr:

Aachener SV – SF Berlin

SC Remagen – SC Kreuzberg

SF Berlin 2 – SG Leipzig

König Tegel – Grün-Weiß Dresden

Bericht bei den Schachfreunden:

Spannendes Bundesliga-Schach

Wir sind nominiert für den Berliner Amateursportpreis 2025

Nun liegt es auch in unseren Händen, was wir daraus machen! Denn neben dem Votum einer Jury ist entscheidend, wie fleißig wir unsere Stimmen abgeben, um möglichst viele Punkte zu sammeln.

Nominiert wurden wir vom Berliner Schachverband wegen unseres sensationellen Aufstiegs in die 2. Bundesliga im letzten Jahr.

Es wäre eine perfekte Krönung für den Erfolg, wenn wir diesen Preis gewinnen würden. Gebt daher bitte alle hier eure Stimme ab für uns.

Wer ist noch nominiert? Homepage des Berliner Amateursportpreises

Und nur mal so am Rande: Unsere Mannschaft in der 2. Frauen-Bundesliga steht momentan auf Platz 2!

Trotz 0% Chance – SC Kreuzberg steigt dank Relegationssiegen in die 2. Bundesliga auf

Auftakt bei der BMM960: Knapp daneben ist auch vorbei

Am Freitag war der 1. Spieltag der offenen Berliner Mannschaftsmeisterschaft im Schach960. Die Auslosung hat uns gleich zu Beginn den vermutlich schwersten Gegner beschert. Wir spielten gegen die “Berlin Freestylers 960” und waren klar die Underdogs. Gespielt wurden 4 Runden im Scheveninger System jeder gegen jeden. In der 1. Runde haben wir uns eine 1:3 Klatsche eingefangen. Die 2. und 3. Runde ging mit jeweils 1,5:2,5 knapp verloren. Damit lagen wir vor der letzten und 4. Runde des Tages bereits mit 4:8 Brettpunkten zurück. Ein weiterer halber Brettpunkt hätte den Freestylers zum Mannschaftssieg gereicht. Nahezu aussichtslos für uns. Doch dann flackerte doch noch ein Funke Hoffnung auf. Eingeleitet mit einem Überraschungssieg an Brett 1 bahnte sich in der Schlussrunde ein Kantersieg an. Aber es sollte nicht sein. Das große Wunder ist dann ausgeblieben und wir haben den Spieltag immerhin mit einem 3:1 Achtungserfolg ausklingen lassen.


Am Ende ging der Mannschaftskampf relativ knapp mit 7:9 Brettpunkten verloren.
Die Turnierseite beim BSV

BSenEM 2025: Jürgen Federau ist Vize-Einzelmeister und Nestorenmeister

Bei der Berliner Seniorenmeisterschaft vom 04. bis 13.02. hat FM Jürgen Federau groß aufgespielt und musste in der Endtabelle nur GM Jakob Meister den Vortritt lassen. Bei starker Gegnerschaft holte er 7 aus 9 und wurde damit Vize-Einzelmeister und gleichzeitig Nestorenmeister (75+). Der SCK hat in der Formation Jürgen Federau, Christian Syré und Hagen Jurkatis auch die Mannschaftswertung gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

Turniertabelle  und die Turnierseite des BSV

Heute kein Monatsturnier Schach960

Die Einträge im SCK-Kalender und BSV-Kalender wurden bereits vor 2 Wochen aktualisiert und sicherheitshalber hier noch einmal mit einer Headline: Um eine Überschneidung mit der offenen Berliner 960-Mannschaftsmeisterschaft zu vermeiden, findet die Februarausgabe im Schach960 heute nicht statt. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest; wird aber rechtzeitig bekannt gegeben.

Regionales Kinderschachturnier (RKST) U8: Luey Bektas gewinnt mit 5 aus 5 P.

Luey Bektas vom SK Zehlendorf gewinnt das Regionale Kinderschachturnier U8, das wir in diesem Jahr zum zweiten Mal zusammen mit der Deutschen Schachjugend ausgerichtet haben. Bestes Mädchen wird die aus Bayern angereiste Sofi Lytvynenko (Münchener SC 1836) mit 3 Punkten. Beide Kinder sind damit für die Deutsche Meisterschaft U8 in Willingen qualifiziert.

Zweiter mit einer ebenfalls sehr guten Leistung von 4,5 P. wird Caspar Qiu (SG Schwabing München Nord). Es folgen 4 Kinder mit jeweils 4 Punkten. Über Platz 3 mit der besten Buchholz freut sich Nikita Nilov. Den Sonderpreis U7 gewinnt mit ebenfalls 4 Punkten Martin Daniel Trifonov vom SC Weisse Dame.

Wir gratulieren allen Kindern herzlich und wünschen weiterhin viel Erfolg und Spaß beim Schach!

Tabellen und Ergebnisse auf chess-results

Unser RKST-Team hatte alle Hände voll zu tun. 33 Kinder und deren Eltern und Trainer waren zu uns gekommen, um ein schönes Turnier zu erleben. Die Erwartungen waren entsprechend hoch, sowohl was die Leistungen der Kinder als auch den gebotenen Service betraf. Und wir können behaupten, dass wir ein klasse Team aufbieten konnten.

Wie schon im letzten Jahr hielt Frank Kimpinsky vom SV Empor Berlin fachkundige Vorträge für die Eltern und gab alle Partien des Turniers in die Datenbank ein. Dafür einen herzlichen Dank!

Mitglieder unserer 1. Mannschaft analysierten die Partien der Kinder nach den jeweiligen Runden. Dafür einen ebenfalls herzlichen Dank an FM Robert Glantz, FM Aron Moritz und FM Bastien Dubessay. Tatkräftige und umsichtige Unterstützung bei der Turnierdurchführung leisteten Nala und Milosz Mlynarski. Am Tresen versorgte Wolfgang Baumeister unsere Gäste. Vielen, vielen Dank auch an euch!

Nachdem am Sonntag Ruhe eingekehrt war, gab  es noch eine Konferenz aller beteiligten Titelträger und mir als Scout, um weitere Kinder aus dem Turnier für die Deutsche Meisterschaft U8 vorzuschlagen. Toll war, dass bereits alle wichtigen Partien vorlagen und mit in die Meinungsbildung einbezogen werden konnten. Die Namen kommen in einen “Pool”, aus dem dann weitere Kinder von der Deutschen Schachjugend nominiert werden.


Ankündigung: Wir laden alle Kinder, die 2025 8 Jahre alt werden oder jünger sind, zum Regionalen Kinderschachturnier der Deutschen Schachjugend nach Berlin ein. Dieses Turnier bietet unter anderem die Möglichkeit, sich für die DEM U8 direkt zu qualifizieren.

Alle weiteren Informationen können der Ausschreibung entnommen werden.

Bei Fragen wendet euch bitte an: info[at]schachclubkreuzberg[.]de. Wir beantworten diese gerne und freuen uns auf viele Anmeldungen.

Ausschreibung Regionales Kinderschachturnier RKST 2025