Fritz-Stutzke-Pokal 2023

Als letztes noch fehlendes Turnier bringen wir nun den auch nach unserem langjährigen Mitglied Fritz-Stutzke benannten Kreuzberger Pokal wieder an den Start. Ab 18.10. geht es Mittwochs im “gewohnten” verzögerten Knock-Out / Punktemodus darum, den “Last Man Standing” zu ermitteln.

Alle Details in der Ausschreibung auf der Turnierseite.

Berliner Jugend-Mannschafts-Meisterschaft: SC Kreuzberg mit 5 Mannschaften am Start

U25 – Fotos: Schachjugend Berlin

In den Altersklassen U8, U10 waren wir mit jeweils einer Mannschaft dabei, in der Altersklasse U25 mit 3 Mannschaften.

Die 1. U25-Mannschaft wurde Zweiter, wie bei der Schnellschach-Mannschaftsmeisterschaft mit einem Mannschaftspunkt hinter dem Führenden, in diesem Fall Chemie Weißensee. Die beiden weiteren Mannschaften in dieser Altersklasse wurden Sechster und Siebter. Turnierergebnisse auf Chess-Results

Die Mannschaften in der U10 und U8 machten ihre Sache sehr gut, konnten aber keinen der Podiumsplätze erreichen – jeweils zwei 4. Plätze waren das Resultat. Lukas schaffte als Siebenjähriger in der U10 4 von 5 Punkten und Arian (7) ebenfalls am 1. Brett in der U10 2 aus 2. Viele namhafte Vereine mit starken Mannschaften konnten wir hinter uns lassen. In der U8 erreichte Julian am 1. Brett 4 aus 5 Punkten. Eneko (6) kam am zweiten Turniertag dazu und gewann beide Partien.

Turnierergebnisse U8 und Turnierergebnisse U10

 

 

 

 

Berliner Schnellschach-Mannschaftsmeisterschaft: 2. Platz für den SC Kreuzberg, 1. Platz SK König Tegel

Mit nur einem Punkt Rückstand hinter dem SK König Tegel haben Robert Glantz, Julian Grötzbach, Frederick Dathe und Michael Strache den Vizemeistertitel im Mannschafts-Schnellschach nach Kreuzberg geholt. Hervorzuheben ist die überragende Leistung von Robert am 1. Brett mit 6,5 aus 7 Punkten und einer Eloperformance von 2625 und die ansonsten geschlossene Mannschaftsleistung.

Ergebnisse bei Chess-Results

 

Foto: Bernhard Riess

Schach960 im September: 5:0 für den Favoriten

Da war wieder einmal nix zu machen für den Rest des Teilnehmerfeldes. Am Freitag galt wie auch schon bei den letzten Monatsturnieren: Wenn Dirk Paulsen teilgenommen hat, dann hat er auch gewonnen: In der laufenden GP-Serie seit Juni sind es 7 Siege bei 7 Teilnahmen (Blitz+Rapid+960). Man könnte fast auf die Idee kommen, dass er etwas unterfordert ist. Aber an solchen Spekulationen beteilige ich mich natürlich nicht . Zum Turniergeschehen: Ebenfalls stark spielte “Matze” Bolk, der auf 4 Punkte kam und nur gegen den späteren Turniersieger verlor. Und noch ein Schnipsel aus der 5. Runde Paulsen gegen Ziems und schwarz am Zug, denn der 5. Punkt war nach verkorkster Eröffnung kein Selbstläufer für Dirk:

In Zeitnot hab ich zuverlässig in die Schüssel gegriffen, obwohl es mit Tf2 eine logische und ziemlich offensichtliche Fortsetzung gibt und insgesamt mehr als ein halbes dutzend Züge den großen Vorteil festhalten. Aber was bedeutet das schon in Zeitnot? Am Ende gewann Dirk mit satten 5 Punkten vor Matze (4) und Maxim Piz (3). Zur Tabelle

By the way: in der Regel lade ich die Turnierergebnisse unmittelbar nach Turnierende hoch während der Turnierbericht manchmal erst 2 oder 3 Tage später erscheint. Wer sich die Tabelle online anschauen, aber nicht so lange warten möchte, kann sie sich direkt bei chess-results.com auf den Schirm holen:

Der SC Kreuzberg beim Familiensportfest am 10. September

Der Bezirkssportbund Friedrichshain-Kreuzberg veranstaltet am morgigen Sonntag ein Familiensportfest im Kiez. Wir sind mit einem Stand und einem Großfeldschach vertreten und freuen uns über viele Besucher. Alle sind herzlich eingeladen vorbeizukommen und die angebotenen Sportarten auszuprobieren. Der Eintritt ist frei!

Weitere Infos hier: FLYER_Familiensportfest_2023

Monatsblitz September: Ein Kopf-an-Kopf-Rennen…

Das soeben beendete Monatsblitz hatte ein Fotofinish zu bieten und ausnahmsweise steht der Gewinner mal nicht in der Headline. Mehrfach wechselte die Tabellenführung und die Spitze blieb dicht beieinander. Vor der 11. Runde hatten 4 Spieler jeweils 7,5 Punkte und die letzte Runde musste die Entscheidung bringen. Alle vier (Dirk Paulsen, Alexander Kurz, Adis Artukovic und Patrick Winter) waren die Favoriten in ihrer letzten Partie gegen mehr oder weniger nominell schwächere Gegner, sodass für den Turniersieg der volle Punkt eingefahren werden musste. Alexander  spielte “nur” Remis gegen Mohammed Hassan Solhjo und Patrick lehnte – den Turniersieg vor Augen – in totaler Remisstellung partout alle meine Remisangebote ab, hat unter “Siegzwang” ein lebloses Turmendspiel komplett durchgeknetet und dann sogar noch in eine Null verwandelt. Am Ende gewann ganz knapp, aber einmal mehr FM Dirk Paulsen (8,5) vor Adis Artukovic (8,5) und FM Alexander Kurz (8,0). Die Rating-Preise kassierten Mohammed Hassan Solhjou und Micha Glienke.

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Kreuzberger Kinder beim Vier-Kant-Turnier

Kreuzberger Kinder Arian und Tino gewinnen ihre Gruppen beim Vier-Kant-Turnier von Zitadelle Spandau

Unsere Kinder haben beim August-Turnier der Serie „Vier-Kant-Turnier“ von Zitadelle Spandau zwei Siegerpokale nach Kreuzberg geholt!

Die als Rundenturnier in 4er-Gruppen organisierte Veranstaltung fand am 26. August in Falkensee statt. Die Teilnehmer konnten an einem Tag ein DWZ-ausgewertetes Turnier gegen drei etwa gleichstarke Gegner spielen.

In Gruppe 9 setzte Arian Alloussi in einer spektakulären Stichkampfpartie (Blitz 5+3) nach abgewehrtem Königsangriff und geschicktem Konter seinen Berliner Konkurrenten und Dritten der Deutschen U8-Meisterschaft Jakob Grimm matt. Arian und Jakob waren mit je 2,5 aus 3 punktgleich.

Gruppe 12 gewann Tino Sander mit 3 aus 3. Auch er konnte mit Mark Chupikov einen DEM-Teilnehmer seiner Altersklasse U8 besiegen und hinter sich lassen. In der Schlussrunde gewann Tino ein schönes Endspiel mit jeweils Doppelturm+Springer gegen Max Rauhut aus Barnim (U10).

Dirk Sander

Schnellschach August: Paulsen vor Strache und Glantz

In ziemlich lebhafter Atmosphäre haben wir dieses Mal das Monatsschnellschachturnier gespielt, denn parallel war noch Spieleabend. Da musste ordentlich zusammengerückt werden. Und wie schon bei den letzten Monatsturnieren zuvor war es einmal mehr ein Start-Ziel-Sieg von FM Dirk Paulsen. Er ging mit 6 aus 6 in die letzte Runde und auch seine Schlussrundenniederlage gegen Robert Glantz änderte daran nichts mehr. Endstand: FM Dirk Pauslen (6) vor Michael Strache (6) und FM Robert Glantz (5). Die DWZ-Ratingpreise gingen an Michael Ziems (U2000), Rudolf Schindler (U1800) und Alessandro Nania (U1600).

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Chess960: Gute Zeiten, schlechte Zeiten….

Zuletzt fielen die 960-Monatsturniere vor allem durch niedrige bzw. rückläufige Teilnehmerzahlen auf. Ich hab mal in die Vergangenheit geschaut, um einen Eindruck zu bekommen wo wir zahlenmäßig ungefähr stehen. Aber schaut selbst. Was meint ihr woran es liegt? Gibt es Stellschrauben, an denen wir drehen können? Schreibt es mal bitte in die Kommentare. Jeder ist eingeladen hier seine Meinung zum Besten zu geben. Operation Hinkefuß960 hätte gern eure Mithilfe.

 

Zwei (Neu-)Kreuzbergerinnen bei der Deutschen Frauen-Einzelmeisterschaft 2023

Gestern begann die Deutsche Frauen-Einzelmeisterschaft 2023 in Ruit – zusammen mit der Offenen Einzelmeisterschaft. Beide Turniere dürften sehenswert sein, aus Kreuzberger Sicht besonders das Frauenturnier mit unseren neuen Mitgliedern Brigitte von Herman und Elnaz Bazzazi, die beide für uns in der nächsten Saison in der 2. Frauen-Bundesliga spielen. Auch die Berliner Meisterin Malina Lange ist in Ruit dabei. Wir drücken allen Berliner Spielerinnen die Daumen.

Hier kann das Turnier verfolgt werden:

Chessbase
Chess 24

Chess-Results
Bericht beim Deutschen Schachbund

Drei Co-Sieger beim Schach960 im August: Paulsen + Winter + Tomin

Am letzten Freitag war ein Trio punktgleich ganz vorn: FM Dirk Paulsen, Patrick Winter und Bogdan Tomin. Alle 3 hatten am Ende 5 aus 6 und deklassierten damit den Rest des kleinen Teilnehmerfeldes. Wir spielten mal wieder im Rutschsystem jeder-gegen-jeden und einer Tabelle mit Zettel und Stift, weswegen hier auch keine Feinwertung zieht und es keine Tabelle bei chess-results.com gibt. (Update: Die Tabelle wurde nun am Ende hier nachgereicht). Patrick hatte offenbar sein 960-Turnierdebüt. Vor dem Start noch mal eben nach den Rochaderegeln gefragt, wird er prompt Co-Sieger. Dirk hat keinen Aufwand gescheut, indem er seine Partien anschließend auf seinem Youtube-Kanal kommentiert und bei lichess abgespeichert hat. Auch wenn die Erkenntnis nicht so ganz neu ist, springt es einem beim Nachspielen direkt ins Auge wie schnell beim 960 die Partien entscheidend kippen. Hier mal nur 7, da mal nur 10 und dort mal nur 14 Züge gespielt, kann man nachverfolgen wie gestandene Club-Spieler in kürzester Zeit die Ausgangsstellung in eine Ruine verwandeln. Wer also Action auf dem Brett sucht und eine Partie schnell in unruhiges Fahrwasser lenken möchte, ist beim 960 eigentlich immer richtig. Vielleicht schaffen wir ja mal wieder eine zweistellige Teilnehmerzahl.

1 2 3 4 5 6 7 Summe Platz
1 Dirk Paulsen 1 1 1 0 1 1 5 1
2 Wilhelm Löhr 0 1 0,5 0 0 1 2,5 4
3 Michael Ziems 0 0 1 0 0 0 1 6
4 Andreas Sauermann 0 0,5 0 0 0 1 1,5 5
5 Patrick Winter 1 1 1 1 0 1 5 1
6 Bogdan Tomin 0 1 1 1 1 1 5 1
7 Artur Malkov 0 0 1 0 0 0 1 6

Rückblick Klassenturniere: Sergej Krefenstein steigt in die M-Klasse auf

Ein kurzer Rückblick damit das Turnier nicht kommentarlos in der Versenkung verschwindet. Bei einer Partie pro Woche wurde 7 Wochen um den Auf-, Abstieg, ein kleines Preisgeld und DWZ-Punkte gekämpft und dabei reichlich unterhaltsames Schach geboten. Es hat immer wieder Spaß gemacht durch die Reihen zu gehen und die Action auf den anderen Brettern zu verfolgen. In der A-Klasse kam es am letzten Spieltag wie bestellt zum Endspiel der beiden Topfavoriten Sergej Krefenstein gegen Norman Daum. Sergej hatte einen starken Angriff in taktisch komplizierter Stellung und konnte die Partie für sich entscheiden und die A-Klasse gewinnen.  Im Kurzüberblick die Aufsteiger und Preisgeldgewinner:

A-Klasse

  • 1. Sergej Krefenstein 5,5 Punkte
  • 2. Norman Daum 5,0 Punkte
B-Klasse

  • 1. Michael Ziems 5,5 Punkte
  • 2. Joram Gmeiner 5,0 Punkte
C-Klasse

  • 1. Gennaro Tedesco 5,0 Punkte
  • 2. Paul-Christian Prill 4,0 Punkte
D-Klasse

  • 1. Marko Hinrichs 5,5 Punkte
  • 2. Hisham El-Hitami 5,5 Punkte

Doppelsieg für FM Dirk Paulsen beim Blitz & Rapid

Gestern am Dienstag zum Monatsblitz wars wieder mal rappelvoll. Bis auf den letzten Platz gefüllt, wollten sich 33 Schachfreunde einen Kreuzberger Blitzabend um die Ohren hauen. An der Stelle könnte ich jetzt Textbausteine aus dem Bericht vom Vormonat nehmen, denn die Ereignisse an der Spitze der Feldes ähnelten sich. Dirk Paulsen, als einer der Elo-Favoriten, pflügte in fast schon gewohnter Manier mal wieder durchs Feld, lag 2 Runden vor Schluss mit 2 Punkten vorn und das Ding schien gegessen. Dann musste Dirk in der 10. Runde gegen Daniel Rose ran. Daniel war aber nicht das Paulsen’sche Kanonenfutter, sondern kassierte den vollen Punkt ein und ließ damit das Rennen an der Tabellenspitze bis zum Ende offen. In der 11. Runde hat Dirk dann aber alles klar gemacht und ließ sich die Wurst nicht mehr vom Teller ziehen. Am Ende gewann er deutlich mit 9,5 Punkten vor Daniel Rose mit (8,5!!!) und Patrick Winter (8,0). Damit war Daniel die Überraschung des Turniers und er hätte ganz nebenbei auch bottom-up die relevanten Rating-Gruppen bis U2000 gewonnen, aber als Zweitplatzierter ist man natürlich in den Hauptpreisrängen. Die Rating-Preise gingen an Aalaa Elyounis (U2000) und Arthur Hoppe (U1800), der damit einmal mehr sein Taschengeld aufbessern konnte. Zur Blitz-Turniertabelle…

Am Freitag davor wurde rapides Schach gespielt. Die üblichen Verdächtigen – man kennt sie – setzten sich hier durch. Die große Turnierüberraschung gabs hier nicht, dafür aber einige Überraschungsmomente. So startete Neu-Kreuzbergerin Margarita Mazurtsova bei einem Gegnerschnitt von fast Elo 2000 mit sehr starken 3,5/4 ins Turnier und es schien als könnte sie ganz vorn mitmischen. In den anschließenden Runden traf sie dann zwangsläufig auf die Favoriten des Feldes und es blieb bei 4 Punkten. Die Top3 wollen natürlich auch wie immer erwähnt werden: FM Dirk Paulsen gewann souverän mit 6 Punkten vor Mark Müller (5,5) und Bogdan Tomin (5,0). Die Rating-Preise gingen hier an Sergey Burov (U2000) und Margarita Mazurtsova (U1800). Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner. Zur Rapid-Turniertabelle...

Peter Zackrisson (USV Potsdam) gewinnt das Werner-Ott-Open – Kreuzberger Sommer 2023

Wir bitten die Fotografen bei der Siegerehrung um Zusendung besserer Fotos – unsere sind leider nicht so gut geworden

Peter Zackrisson gewinnt das Werner-Ott-Open – Kreuzberger Sommer 2023 mit 7,5 Punkten vor Felix Nötzel und Aaron Matthes mit jeweils 7 Punkten

Turnier auf Chess-Results

Zu den weiteren Titelträgern auf den ersten Plätzen gehören FM Dirk Paulsen, Oliver Röhr (bester Jugendlicher U18) und Frank Niehaus mit jeweils 6 Punkten.

Felix Nötzel, der das Turnier 2019 schon einmal gewonnen hatte, hatte es in der letzten Runde selber in der Hand, diesen Erfolg zu wiederholen, verlor aber seine Partie gegen den Neu-Kreuzberger CM Aaron Matthes, den Sieger des Vorjahres.

Die Verteilung der  Preise war etwas kompliziert, da Chessbase nun dazu übergegangen ist, die Ratingsieger in den verschiedenen Kategorien noch besonders durch Gutscheine zu belohnen. Wir bedanken uns bei Chessbase für die schönen Preise – zusammen im Wert von ca. 1.000 EUR! In einzelnen Fällen war es daher attraktiver, den geringeren Geldpreis, dafür aber einen Gutschein zu bekommen, wenn die Sieger in beiden Kategorien Preise erhalten konnten. Den Wünschen  haben wir jeweils entsprochen.

Einen besonderen Preis gab es für den höchsten Elo-Zuwachs. Diesen erhielt Arthur Hoppe (ca. 140 Elopunkte). Aakrith Seth schaffte sogar ca. 175 Elo-Zuwachs, wollte aber lieber seinen Ratingpreis. Wir gratulieren allen Preisträgern und bedanken uns bei allen Teilnehmenden für das faire und engagierte Spiel!

1. Ratingpreis u2000 DWZ Nikolai Nitsche
2. Ratingpreis u2000 DWZ Hagen Jurkatis
1. Ratingpreis u1830 DWZ Daniel Rose
2. Ratingpreis u1830 DWZ Aakrith Seth
1./2. Ratingpreis u1650 DWZ Simone Noschese
1./2. Ratingpreis u1650 DWZ Arthur Hoppe
Jugend 1. Platz U18 Oliver Röhr
1. Platz Frauen Madiha Fock
1. Platz Senioren André Jaeger

Weiterhin gilt natürlich der Dank den vielen Helfern beim Turnier: Reinhard Baier als Schiedsrichter, Wolfgang Baumeister am Tresen und vieles mehr, Andreas Lange für die Eingabe der Partien (siehe unten – Turnierdatei wird sicher auch noch erscheinen), Bernhard Riess für den Aufbau der Übertragungsbretter, Manuel Losa Diaz und seiner Frau für das leckere Essen und Michael Glienke für den Grilleinsatz am Sonntag – und natürlich den vielen Helfern beim Auf- und Abbau des Turniers. Ein besonderer Dank geht an Dirk Paulsen, der in jeder Runde auf Youtube seine Partien, aber auch interessante weitere Partien besprochen und kommentiert hat.

Partien aller Runden zum Nachspielen (Klick auf Feld g8 für Optionen)

Bildergalerie – leider nicht alle erwischt

 

Felix Nötzel vor seinem 2. Sieg beim Werner-Ott-Open?

Er könnte es schaffen – mit bisher sensationellen 7 aus 8 Punkten. Dafür wird er  aber wohl einen Sieg mit Schwarz gegen Aaron Matthes brauchen, der im letzten Jahr das Turnier gewann. An Brett 2 spielt mit einem halben Punkt weniger der Potsdamer Peter Zackrisson, der aufgrund seiner besseren Wertung ebenfalls Chancen auf den Turniersieg hat. Im Verfolgerfeld mit 6 Punkten stehen – sehrerfreulich aus Kreuzberger Sicht – neben Aaron Matthes auch Constantin Vogel und Stephan Bethe. Constantin konnte gestern den Turnierfavoriten IM Martin Brüdigam besiegen.

Auch Dirk Paulsen spricht in seinem letzten Video ab Minute 14 über die möglichen Ergebnisse und den Ausgang des Turniers

Hier die ganze Reihe zum Turnier “Meine Abenteuer auf dem Schachbrett”

Peter Zackrisson (USV Potsdam) ohne Punktverlust nach der 5. Runde

Aus dem Verfolgerfeld konnte nur Felix Nötzel einen ganzen Punkt aus der 5. Runde mitnehmen und wird daher heute mit Weiß gegen den Potsdamer an Brett 1 spielen. Erfreulich aus Kreuzberger Sicht ist das Remis von Martin Gebigke gegen Martin Brüdigam, die sich nun beide in der Gruppe der Spieler mit 4 Punkten wiederfinden. Auch Jonas Christian Hecht, ursprünglich ein Kreuzberger “Kind” – seit einigen Jahren in Baden zu Hause – gehört zu dieser Gruppe und spielt heute gegen Ali Polatel. Wir sind gespannt!

Runde 3

Nach der 3. Runde führen 5 Spieler ohne Punktverlust: FM Dirk Paulsen, der auch auch Youtube vom Turnier berichtet (siehe unten),  Peter Zackrisson aus Potsdam, die Kreuzberger Aaron Matthes und Martin Gebigke, der den norwegischen FM Joachim Solberg schlug, und Oliver Röhr, ebenfalls aus Potsdam.

Man kann nicht behaupten, dass IM Martin Brüdigam es nicht versucht hätte, zu diesen dazuzustoßen – aber nach 174 Zügen und kurz vor Mitternacht gab er seine Gewinnbemühungen auf und Martin und Felix Nötzel, der 2019 das Turnier gewonnen hat und sich in dieser Partie beeindruckend verteidigte, einigten sich auf Remis.

Unser Historiker Andreas Lange, der dankenswerterweise die Partien der ersten 20 Bretter – und auch mehr – eingibt und hier zur Verfügung stellt, hat darauf hingewiesen, dass die Partie des gestrigen Tages die längste aufgezeichnete Partie des Werner-Ott-Opens ist. Im letzten Jahr spielten Martin Yatskar und Frank Niehaus 113 Züge. Auch in der von Andreas erstellten BerlinBase rangiert die gestrige Partie auf Platz 3, was ihre Länge betrifft.

Die Partieübertragung sollte jetzt besser funktionieren, nachdem es in den ersten drei Runden noch Probleme gab.

Partieübertragung Brett 1 bis 4

Übertragung auf Chessbase

Übertragung auf Lichess

Turnier auf Chess-Results

Ausschreibung Werner-Ott-Open 2023

FM Dirk Paulsen berichtet vom Open und analysiert Partien des Turniers auf Youtube

 

Rückblick auf alle Sommer-Open des SC Kreuzberg

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